Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Deutschland: Substanzielle…

Grüne Kompetenz

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Grüne Kompetenz

    Autor: Youssarian 13.07.17 - 00:14

    Die angeblich 'veraltete Vectoring-Technologie', wertes Fräulein Rößner, hat einen Glasfaserausbau in der Fläche zur Folge, der für 5G geradezu gemacht worden sein könnte: Alle paar Hundert Meter steht in den Ausbaugebieten ein per Glasfaser angeschlossener Schaltschrank der Telekom.

    Ich sehe mit großem Bedauern, dass der Rückzug der 'alten Recken' der Grünen diese verdiente Partei mehr und mehr zu einem Hort orientierungs- und ahnungsloser Dampfplauderer verkommen lässt. Ich plädiere daher für eine parlamentarische Auszeit, damit die Partei sich personell erneuern kann.

  2. Re: Grüne Kompetenz

    Autor: sneaker 13.07.17 - 00:18

    Die "alten Recken" wollten damals Glasfaser, ISDN und Co. verhindern.

    > DIE GRÜNEN befürworten eine bedürfnisorientierte Technikentwicklung auch im Kommunikationsbereich. DIE GRÜNEN unterstützen den Widerstand gegen IuK-Techniken und fordern:

    > - Ausweitung der Mitbestimmungsrechte über Betriebe und Branchen hinweg, um der übergreifenden technischen Vernetzung begegnen zu können.
    > - Verbot von Personalinformationssystemen und sonstiger Systeme, die geeignet sind, die Beschäftigten zu verdaten.
    > - Keine Digitalisierung des Fernsprechnetzes.
    > - Keine Dienste- und Netzintegration im Fernsprechnetz (ISDN).
    > - Keine Glasfaserverkabelung (Breitband-ISDN).
    > - Stopp des Kabel- und Satellitenfernsehens.
    > - Wirksame parlamentarische Kontrolle der Post.
    > DIE GRÜNEN sind für Boykottmaßnahmen gegen Erzeugnisse der IuK-Industrie wie Bildschirmtext und sind für die Entwicklung alternativer Technologien und nicht-technologischer Alternativen. DIE GRÜNEN wollen eine breite öffentliche Debatte über diese Techniken, damit nicht wieder einmal die Interessen weniger Mächtiger über die Zukunft entscheiden. Diese öffentliche Auseinandersetzung wird notwendig konfliktorientiert verlaufen müssen.
    [www.novayo.de]

  3. Re: Grüne Kompetenz

    Autor: Dwalinn 13.07.17 - 08:55

    Was soll man schon groß von den Grünen erwarten? Genau wie bei den Piraten gabs da mal ein Kernthema was man über Bord geworfen hat um stimmen weit Links rauszufischen.... ansonsten einfach immer schön das Fähnchen in den Wind halten (okay das machen alle Profis) und immer schön "Anti" sein.

  4. Re: Grüne Kompetenz

    Autor: Trollversteher 13.07.17 - 09:06

    >Was soll man schon groß von den Grünen erwarten? Genau wie bei den Piraten gabs da mal ein Kernthema was man über Bord geworfen hat um stimmen weit Links rauszufischen.... ansonsten einfach immer schön das Fähnchen in den Wind halten (okay das machen alle Profis) und immer schön "Anti" sein.

    Also eigentlich fischen die Grünen mittlerweile Rechts bzw. im "konservativ/spießigen Mainstream" und haben die linke Seite längst verlassen.

  5. Re: Grüne Kompetenz

    Autor: Youssarian 13.07.17 - 11:30

    sneaker schrieb:

    > Die "alten Recken" wollten damals Glasfaser, ISDN und Co. verhindern.

    Das ist allerdings SEHR lange her: Damals (1987) war die unerträgliche Ditfurth noch im Bundesvorstand und der Kampf zwischen den sogenannten 'Realos' und Fundis wogte noch durch den Blätterwald. Das änderte sich erst Anfang der 90er, nachdem die Grünen aufgrund sehr radikaler Forderungen - u.a. nach der Entkriminalisierung bestimmter pädosexueller Handlungen - aus dem Bundestag geflogen waren.

    Als die meisten 'Fundis' ausgetreten und die verbliebenen 'resozialisiert' waren, änderte sich die Ausrichtung der Grünen jedoch deutlich, insbesondere waren sie nicht mehr so extrem fortschrittsfeindlich. (In diesem Zusammenhang danke für den Link, denn ich hatte das gar nicht mehr so schlimm in Erinnerung. Muss wohl Altersmilde sein. <seufz> )

  6. Re: Grüne Kompetenz

    Autor: jnv 13.07.17 - 11:53

    Youssarian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die angeblich 'veraltete Vectoring-Technologie', wertes Fräulein Rößner,
    > hat einen Glasfaserausbau in der Fläche zur Folge, der für 5G geradezu
    > gemacht worden sein könnte: Alle paar Hundert Meter steht in den
    > Ausbaugebieten ein per Glasfaser angeschlossener Schaltschrank der Telekom.
    >

    Hallo,

    da kann ich leider nicht ganz folgen. Vectoring ist doch für Kupferleitungen gedacht. Warum hat das den Ausbau Glasfaserschaltschränken zu Folge?
    Die Kritik von Frau Rößner zielt doch darauf ab, dass statt weiter Kupfer zu verlegen direkt Glasfaser verlegt werden sollte.

    VG

  7. Re: Grüne Kompetenz

    Autor: Youssarian 13.07.17 - 13:36

    jnv schrieb:
    > da kann ich leider nicht ganz folgen. Vectoring
    > ist doch für Kupferleitungen gedacht. Warum
    > hat das den Ausbau Glasfaserschaltschränken
    > zu Folge?

    Im Gegensatz zu ihr darfst Du diesbezüglich unwissend sein: Alle Schaltschränke für alle DSL-Varianten werden per Glasfaser angebunden. Wenn die Telekom also in den bewohnten Gebieten alle paar hundert Meter einen solchen Kasten hinstellt, dann geht sie mit der Glasfaser in die Fläche. Die Telekom verlegt auf diese Weise in Deutschland Jahr für Jahr mit Abstand am meisten Glasfaser, nur eben nicht bis zum Hausanschluss (*), sondern bis auf bspw. 50 m (bei mir).

    > Die Kritik von Frau Rößner zielt doch darauf ab,
    > dass statt weiter Kupfer zu verlegen direkt
    > Glasfaser verlegt werden sollte.

    Ja, die Dame zielt irgendwohin und zwar mit abgesägter Flinte ins Blaue. Es wird kein Kupfer verlegt, vielmehr wird Kupfer außer Betrieb genommen und mit Glasfaser ersetzt. Nur die letzten Meter (zwischen 10 und ca. 250) wird die seit Jahrzehnten vorhandene Kupfer-Doppelader einer Restverwertung namens Vectoring zugeführt.

    Danach kommt vermutlich G.Fast, damit wird die 'Restkupfernutzung' nochmals deutlich reduziert. (Nämlich hauptsächlich auf die Inhouse-Verkabelung)

    Wenn ein Parteisprecher politische Forderungen in den Raum wirft, sollte er wissen, wovon er spricht. Es genügt dafür bereits, jemanden zu fragen, der sich damit auskennt. Diese grundlegende Anforderung erfüllt diese, eben deshalb von mir als Fräulein geziehene, Person nicht.

  8. Re: Grüne Kompetenz

    Autor: Youssarian 13.07.17 - 13:39

    Ach, ich habe die Fußnote vergessen:

    Die Telekom schließt jeden per FTTH an, der die Kosten für den Anschluss selbst trägt. Diese Kosten sind für private Haushalte i. d. R. allerdings prohibitiv.

  9. Re: Grüne Kompetenz

    Autor: jnv 14.07.17 - 08:34

    Danke für die Erklärung :)

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. HiPP GmbH & Co. Produktion KG, Pfaffenhofen Raum Ingolstadt
  2. Wacker Chemie AG, München
  3. bluemetric software GmbH, Griesheim
  4. SKF GmbH, Schweinfurt

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 86,99€ (Bestpreis!)
  2. 19,99€ (Bestpreis!)


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Kontist, N26, Holvi: Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer
Kontist, N26, Holvi
Neue Banking-Apps machen gute Angebote für Freelancer

Ein mobiles und dazu noch kostenloses Geschäftskonto für Freiberufler versprechen Startups wie Kontist, N26 oder Holvi. Doch sind die Newcomer eine Alternative zu den Freelancer-Konten der großen Filialbanken? Ja, sind sie - mit einer kleinen Einschränkung.
Von Björn König


    Homeoffice: Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst
    Homeoffice
    Wenn der Arbeitsplatz so anonym ist wie das Internet selbst

    Homeoffice verspricht Freiheit und Flexibilität für die Mitarbeiter und Effizienzsteigerung fürs Unternehmen - und die IT-Branche ist dafür bestens geeignet. Doch der reine Online-Kontakt bringt auch Probleme mit sich.
    Ein Erfahrungsbericht von Marvin Engel

    1. Bundesagentur für Arbeit Informatikjobs bleiben 132 Tage unbesetzt
    2. IT-Berufe Bin ich Freiberufler oder Gewerbetreibender?
    3. Milla Bund sagt Pläne für KI-gesteuerte Weiterbildungsplattform ab

    Chromium: Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen
    Chromium
    Der neue Edge-Browser könnte auch Chrome besser machen

    Build 2019 Wie sieht die Zukunft des Edge-Browsers aus und was will Microsoft zum Chromium-Projekt beitragen? Im Gespräch mit Golem.de gibt das Unternehmen die vage Aussicht auf einen Release für Linux und Verbesserungen in Google Chrome. Bis dahin steht viel Arbeit an.
    Von Oliver Nickel

    1. Insiderprogramm Microsoft bietet Vorversionen von Edge für den Mac an
    2. Browser Edge auf Chromium-Basis wird Netflix in 4K unterstützen
    3. Browser Microsoft lässt nur Facebook auf Flash-Whitelist in Edge

    1. Apple: Macbook Pro 15 hat acht Kerne und verbesserte Tastatur
      Apple
      Macbook Pro 15 hat acht Kerne und verbesserte Tastatur

      Das Macbook Pro 15 gibt es nun auch mit Octacore-Prozessoren, Apple spricht von bis zu 40 Prozent mehr Leistung. Obendrein soll das Material der Tastatur verändert worden sein und die Garantie wurde erweitert.

    2. Kreis Kleve: Deutsche Glasfaser versorgt weitere 13.000 Haushalte
      Kreis Kleve
      Deutsche Glasfaser versorgt weitere 13.000 Haushalte

      Im nordrhein-westfälischen Kreis Kleve hat Deutsche Glasfaser schon 40.000 Glasfaseranschlüsse verlegt. Jetzt kommen 13.000 geförderte Anschlüsse hinzu.

    3. Codemasters: Grid bietet Wettrennen mit Endgegner Alonso
      Codemasters
      Grid bietet Wettrennen mit Endgegner Alonso

      Die eigentlich fällige "3" lässt Codemasters hinter seinem Rennspiel Grid weg, dafür verspricht das Entwicklerstudio Massen an Sportautos in mehreren Klassen, vielfältige Wettbewerbe - und als Krönung ein Duell mit Fernando Alonso.


    1. 21:33

    2. 18:48

    3. 17:42

    4. 17:28

    5. 17:08

    6. 16:36

    7. 16:34

    8. 16:03