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Zukunftssicherheit?

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  1. Zukunftssicherheit?

    Autor: herrmausf 03.09.21 - 15:01

    Das bedeutet für mich, wenn man in ein paar Jahren - warum auch immer - die Fasern austauschen muss sind wieder Erdarbeiten notwendig und es muss „alles“ raus. Klingt jetzt eher nach einer sehr kurzsichtigen Lösung…

  2. Re: Zukunftssicherheit?

    Autor: flasherle 03.09.21 - 15:13

    das dachte ich beim lesen auch. in 30 jahren gibts dann ne neue technik und wieder muss man viel geld investieren, statt einfach leerrohre zu nutzen

  3. Re: Zukunftssicherheit?

    Autor: Casement 03.09.21 - 15:27

    Wenn die Straße in den nächsten 30 Jahren erneuert wird kommen eh Leerrohre rein. Als Übergangslösung für Straßen die demnächst mal erneuert werden sicher interessant.

  4. Re: Zukunftssicherheit?

    Autor: MarcusK 03.09.21 - 15:42

    herrmausf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das bedeutet für mich, wenn man in ein paar Jahren - warum auch immer - die
    > Fasern austauschen muss sind wieder Erdarbeiten notwendig und es muss
    > „alles“ raus. Klingt jetzt eher nach einer sehr kurzsichtigen
    > Lösung…

    wobei ich mir bei den Leerrohren auch nicht so sicher bin. Bei uns wurde auch schon die Rohre durch die nächste Firma beschädigt. Werden dann wirklich in jedes Haus neue Fasern eingezogen? Wenn es nur auf der Straße geflickt wird, kann man später auch nichts mehr fädeln.

  5. Re: Zukunftssicherheit?

    Autor: M.P. 03.09.21 - 15:45

    Wenn ich Verantwortlicher in der Kommune wäre: Wenn die Telekom dann vor dem Abtragen des maroden Asphalts kein Veto einlegt, bzw. keine Entschädigung für die zerstörten Leitungen einfordert und das schriftlich vor dem Verlegen zusichert, können sie gerne verlegen.

    Ansonsten nicht ...

  6. Re: Zukunftssicherheit?

    Autor: Oktavian 03.09.21 - 16:09

    > Wenn ich Verantwortlicher in der Kommune wäre

    dann wärest Du wahrscheinlich verdammt froh, wenn irgendwer schnelles Internet in Deinen Straßen verlegen würde. Deine Kommune dümpelt seit Jahren vor sich hin, junge Leute ziehen weg oder kommen nicht. Und mit der Infrastruktur könntest Du tatsächlich aktiv werben, damit die Kindergärten mal wieder etwas voller werden.

  7. Re: Zukunftssicherheit?

    Autor: Oktavian 03.09.21 - 16:12

    > Das bedeutet für mich, wenn man in ein paar Jahren - warum auch immer - die
    > Fasern austauschen muss sind wieder Erdarbeiten notwendig

    "Erdarbeiten" ist jetzt etwas übertrieben. Man macht maschinell einen Schnitt, legt die Faser ein, und gießt alles wieder zu.

    > Klingt jetzt eher nach einer sehr kurzsichtigen
    > Lösung…

    Die Lösung ist vor allem schnell und günstig. Genau das, was man braucht, um so eine Technik erst mal schnell in die Fläche zu bringen. Wenn dann das nächste mal die Straße eh großflächig aufgerissen wird, neuer Kanal, neue Gas-Rohre, neue Stromkabel, dann kann man ja das Leerrohr für die Telcos gleich mit reinlegen, muss man sogar vielerorts. Aber jetzt alles aufreißen, wenn es deutlich schneller und günstiger geht, warum?

  8. Zukunftssicher für 5 jahre

    Autor: solary 03.09.21 - 16:26

    herrmausf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das bedeutet für mich, wenn man in ein paar Jahren - warum auch immer - die
    > Fasern austauschen muss sind wieder Erdarbeiten notwendig und es muss
    > „alles“ raus. Klingt jetzt eher nach einer sehr kurzsichtigen
    > Lösung…


    In 6-12 Monaten werden die Faser einfach nur noch auf den Bürgersteig geklebt, wird schon halten.

    Bei uns findet zurzeit viele Straßenreparaturen statt, davon ist auch oft der Bürgersteig betroffen,
    da müssten jedes Mal die Faser freigelegt werden.

    Ich frage mich nur wie das auf Dauer gut gehen soll, wenn die Telekom ihr ihre Faser stopf.

    Die alten Kupfer Leitungen sind schon gut 20-30 Jahren im Boden, das war eine Investition in die Zukunft, aber was jetzt gemacht wird ist einfach nur pfusch.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.21 16:34 durch solary.

  9. Re: Zukunftssicher für 5 jahre

    Autor: Handle 03.09.21 - 17:04

    solary schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die alten Kupfer Leitungen sind schon gut 20-30 Jahren im Boden, das war
    > eine Investition in die Zukunft, aber was jetzt gemacht wird ist einfach
    > nur pfusch.

    Die wirkliche Investition in die Zukunft wäre das Verlegen von Glasfaserkabeln gewesen, aber dank Schwarz-Schilling haben wir Kupferkabel bekommen.

  10. Re: Zukunftssicher für 5 jahre

    Autor: Oktavian 03.09.21 - 17:29

    > Die alten Kupfer Leitungen sind schon gut 20-30 Jahren im Boden, das war
    > eine Investition in die Zukunft, aber was jetzt gemacht wird ist einfach
    > nur pfusch.

    Es ist vor allem eine schnelle und günstige Lösung. In anderen Ländern wird gerne mal Glasfaser einfach an den nächsten Holzmast geklopft oder übern Baum geworfen. Ja, die reißen auch bei einem schweren Sturm, dann werden sie halt repariert.

    Das jetzt ist auch kaum als Dauerlösung gedacht, es bringt Glasfaser schnell und günstig in die Fläche, gerade da, wo sich "reguläre" Verlegung nicht lohnt. Wenn dann die Straße das nächste mal eh saniert wird, kann man ja Leerrohre mit einziehen und dann das Kabel auch durchblasen.

    Man muss der Tatsache eben ist Auge blicken, fürs platte Land ist die Alternative nicht, dass die Telekom dann besser tief unterirdisch verlegt, sondern dass gar keiner verlegt.

  11. Re: Zukunftssicherheit?

    Autor: M.P. 03.09.21 - 18:10

    Meinst Du, das oberflächlich verscharrte Glasfaser-Fädchen wird eine dauerhafte Versorgung mit Internet gewährleisten? Wenn dann die Glasfaser 5...10 Jahre später "nackt" im Schlagloch des wenig langlebigen "Flüsterasphalt" auftaucht, und die Telekom Regress fordert, wenn sie reißt, fändest Du das gerecht?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.21 18:12 durch M.P..

  12. Re: Zukunftssicherheit?

    Autor: Oktavian 03.09.21 - 18:27

    > Meinst Du, das oberflächlich verscharrte Glasfaser-Fädchen wird eine
    > dauerhafte Versorgung mit Internet gewährleisten? Wenn dann die Glasfaser
    > 5...10 Jahre später "nackt" im Schlagloch des wenig langlebigen
    > "Flüsterasphalt" auftaucht, und die Telekom Regress fordert, wenn sie
    > reißt, fändest Du das gerecht?

    Es kommt ganz drauf an, welche Langlebigkeit die Kommune der Telekom zugesagt hat. Und da Straßen zu flicken zur Kernkompetenz jeder Kommune gehört, gehe ich mal davon aus, sie wissen schon, was sie da tun und was nicht.

    Vielleicht wäre die dann nötige Reparaturarbeit der Anlass, die Faser tiefer zu legen. Und wenn nicht, mein höchstes Wesen, dann wird sie halt neu gelegt. Das ist etwas, das macht die Telekom täglich mehrfach in D, irgendwo gerissene Fasern und Kabel flicken und neu legen.

    Man kann echt Probleme konstruieren, wo in der Praxis keine sind. Wenn ein Bagger ein Kabel zerreißt, dass korrekt im Verzeichnis eingetragen war, dann rückt der Techniker-Trupp an, das Kabel wird geflickt und gut ist. Und ja, die Baggerfirma bekommt ne Rechnung der Telekom über den Techniker-Einsatz, dafür hat sie ne Versicherung.

  13. Re: Zukunftssicherheit?

    Autor: press F1 to continue 03.09.21 - 18:29

    Wenn deine Straße ein 15cm tiefes Schlagloch hat, dann hat da jemand sehr lange gepennt.

    Außerdem wie eben schon jemand anderes sagte: Die realistische Alternative ist nicht konventioneller Tiefbau, sondern noch 20 Jahre DSL (es sei den die Gemeinde = Bürger subventionieren den Ausbau).

  14. Re: Zukunftssicherheit?

    Autor: Canonio 03.09.21 - 19:01

    Irgendwie denke ich, dass die Telekom die nächsten Kosten auf andere abwälzen will. Zuerst legt man gar kein Glas, dann nur vereinzelt, dann nur noch 20cm tief und jetzt die Faser nackt ohne Leerrohr. Kosten senken um jeden Preis.
    Sollte eine der Fasern kaputt werden wird der Verursacher schön zur Kasse gebeten. Entweder weil da an der Stelle schön ein Langmatz Schacht plus Muffe für 7000¤ installiert wird oder weil der Glasfaserverbund für 20.000¤ komplett neu verlegt wird. Und alles weil man sich 6h Arbeit eines 2er-Trupps fürs Einblasen und einen Leerrohrverbund für 50c/m sparen will. Denn ob man jetzt die Faser direkt in den Schlitz legt oder in einen Flatliner ist sowas von wurscht.

  15. Re: Zukunftssicherheit?

    Autor: Oktavian 03.09.21 - 19:56

    > Irgendwie denke ich, dass die Telekom die nächsten Kosten auf andere
    > abwälzen will.

    Man überlegt, wie man möglichst viele Kunden gewinnen kann mit möglichst moderatem Mitteleinsatz.

    > Zuerst legt man gar kein Glas, dann nur vereinzelt, dann nur
    > noch 20cm tief und jetzt die Faser nackt ohne Leerrohr. Kosten senken um
    > jeden Preis.

    Dafür beglückt man relativ schnell relativ viele Regionen mit FTTH. Die Alternative wäre Tiefbau. Das ist langwierig, genehmigungsintensiv, sehr teuer. Zudem herrscht zur Zeit ein echter Mangel an geeignetem Personal. Natürlich könnte man das machen, dann dauert der Ausbau aber eher Jahrzehnte als Jahre. Und natürlich baut man ob der hohen Kosten dann wieder nur da aus, wo es sich wirtschaftlich lohnt, also in dicht besiedelten Gegenden. Ist das zielführend.

  16. Re: Zukunftssicher für 5 jahre

    Autor: senf.dazu 03.09.21 - 19:57

    Kupferleitung 20..30 Jahre im Boden ? Ich tippe die liegen eher doppelt so lang ? Und so lang werden es die Glasfaserleitungen dann wohl auch schaffen ? Und dann so etwa 20 TBit/s transportieren ..



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.21 19:58 durch senf.dazu.

  17. Re: Zukunftssicher für 5 jahre

    Autor: longthinker 03.09.21 - 20:22

    Das scheint mir typisch deutsch: einerseits wird ständig gemeckert, wir wären ewig hinterher in Netzausbau bzw. -anbindung; aber wenn jemand mit einem pragmatischen Vorschlag daher kommt, dann wird wieder gemault. Es muss perfekt sein und für die Ewigkeit - nur zahlen will es halt niemand.

  18. Re: Zukunftssicher für 5 jahre

    Autor: solary 03.09.21 - 21:30

    longthinker schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das scheint mir typisch deutsch: einerseits wird ständig gemeckert, wir
    > wären ewig hinterher in Netzausbau bzw. -anbindung; aber wenn jemand mit
    > einem pragmatischen Vorschlag daher kommt, dann wird wieder gemault. Es
    > muss perfekt sein und für die Ewigkeit - nur zahlen will es halt niemand.

    Wenn aber ständig das Netz weg ist, nur weil da ein neues Haus gebaut wird, dort die Straße ausgebessert wird auch wieder gemeckert.
    Strom Gas wird doch auch vernünftig verlegt, warum jetzt anfangen zu pfuschen?

  19. Re: Zukunftssicherheit?

    Autor: Larzan 03.09.21 - 22:20

    Man sieht hier schön das grösste Problem Deutschlands beim Netzausbau: Überdimensionierung.

    Und wenn in ein paar Jahren das Kabel neu verlegt werden muss??
    Dann macht man das halt.
    Da hier anscheinend eine Zeiteinsparung von ~80% erzielt werden konnte, hat man da noch ne Menge Luft.

    Wahrscheinlich muss vorher wirklich die Strasse komplet neu gemacht werden und in dem Zuge könnte man dann ja auch Leerrohre verlegen.

    Kein Wunder dass das in anderen Ländern schneller geht, da wird sowas einfach auf den letzten Metern an die Häuser geklatscht...

  20. Re: Zukunftssicherheit?

    Autor: HoffiKnoffu 04.09.21 - 10:32

    herrmausf schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das bedeutet für mich, wenn man in ein paar Jahren - warum auch immer - die
    > Fasern austauschen muss sind wieder Erdarbeiten notwendig und es muss
    > „alles“ raus. Klingt jetzt eher nach einer sehr kurzsichtigen
    > Lösung…

    Wenn ein Stromkabel durch ist, oder vom Querschnitt zu klein muss das auch gemacht werden. Wo ist das aber bisher passiert? Eher wird, wie schon jetzt bei Kupfer die Beschaltung verbessert. Bis es ausgereizt ist, wie aktuell mit 250mbit/s (im Optimum). Dann erst wird das Kabel getauscht.

    Und so, wie ich die Nachrichten aus der Forschung verfolge, ist bei GF noch lange nicht das Kapazitätslimit erreicht.

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