Abo
  1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › Die Grünen: Bei Problemen beim…

Nicht übertreiben

Anzeige
  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Nicht übertreiben

    Autor: Mopsmelder500 14.09.17 - 19:26

    fang doch mit nem 10er an und steigert das einfach.

    ABER

    Die Telekoms dürfen Kunden auch einfach "ablehnen". Die würden dann eben: "Der Verrragsabschuß gilt erst als Bestätigt wen der Anschluss steht" in die Verträge schreiben.

    einfacher wäre es der Bundesnetztagentur mehr Möglichkeiten zu geben und Teile des Wettbewerbsrecht staatlicher Rechtverfolgung zu unterlegen.
    Dann gibts Strafzettel für Verstöße und man kann die Täter "anzeigen"

  2. Re: Nicht übertreiben

    Autor: seronulpha 14.09.17 - 22:43

    Mopsmelder500 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > einfacher wäre es der Bundesnetztagentur mehr Möglichkeiten zu geben und
    > Teile des Wettbewerbsrecht staatlicher Rechtverfolgung zu unterlegen.
    > Dann gibts Strafzettel für Verstöße und man kann die Täter "anzeigen"

    Bloß nicht. Dann muss ein riesiger Pulk an Sachbearbeitern vorgehalten werden. Das Risiko der Unternehmer wird auch dann letztlich auf die Allgemeinheit umgeschlagen, da diese mit Steuermitteln den Verwaltungsapparat finanzieren muss, der solche Vergehen angezeigt bekommt, ermittelt und bestraft.

    Ein klarer Anspruch des einzelnen Betroffenen ist da tatsächlich die sinnvollere Lösung.

  3. Re: Nicht übertreiben

    Autor: arthurdont 14.09.17 - 22:51

    seronulpha schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein klarer Anspruch des einzelnen Betroffenen ist da tatsächlich die
    > sinnvollere Lösung.

    Die Frage ist doch: Anspruch gegen wen?

    Wenn ich von der Telekom zu 1&1 wechsle und vier Wochen ohne Telefon dastehe - wer ist dann schuld? Die Telekom, 1&1 oder doch ich, weil ich den Wechsel versucht habe?

  4. Re: Nicht übertreiben

    Autor: quineloe 15.09.17 - 00:05

    So ein Vertrag ist schlicht nichtig. Das können die gerne reinschreiben, jeder auf BGB spezialisierte Anwalt wird dir tausend Gründe nennen, warum sie das nicht machen können.

  5. Re: Nicht übertreiben

    Autor: chefin 15.09.17 - 08:01

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So ein Vertrag ist schlicht nichtig. Das können die gerne reinschreiben,
    > jeder auf BGB spezialisierte Anwalt wird dir tausend Gründe nennen, warum
    > sie das nicht machen können.

    Falsch, er ist zwar in der oben genannten Formulierung ungültig, aber man kann das durchaus passend machen. Es gibt dann keine Wechselhilfen mehr.

    Du wirst also alles schön alleine machen dürfen. Kündigen zum passenden Termin, dann IST gekündigt, es ist dann nur möglich neuen Vertrag zu schreiben. In dem fall vermutlich ein kurzfristigen Vertrag mit monatlicher Kündigung oder so und das kostet dann statt 20 Euro eben 50 Euro mtl wegen der hohen Verwaltungskosten für neu anlegen und wieder abschalten. Dein neuer Vertrag wird beim neuen Provider angeleiert von dir. Der gibt dir einen Termin, wann er es machen kann. Es wäre schon zufall, wenn der mit dem Kündigungstermin überein stimmt. Und er wird drauf hinweisen, das er nur schalten kann, wenn die Leitung frei ist zu der Zeit.

    Du gehst mit dieser Info also zum alten Provider und versuchst es zu klären. Der gibt dir seinen Termin. Wenns passt, ist gut, wenn nicht, hat keiner schuld. Weil eben jeder seine Planung machen muss und nicht der Kunde die Personalplanung machen kann.

    Es liegt also an dir, das ganze sehr frühzeitig anzuleiern um einen passenden Termin zu finden. Den man wird vieles können, aber würden die die Unternehmen zwingen den Wechsel selbst zu managen wäre das Eingriff in die Vertragsfreiheit und würde vom Gericht gekippt. Gesetze gelten auch für Firmen. Es heist ja nicht umsonst das jede Medallie 2 Seiten hat.

    Sollten aber die Grünen das wirklich durchboxen und Gesetze so ändern das die Firmen gezwungen werden Wechsel anzubieten, wäre das eine Dienstleistung für die man Gebühren verlangen darf. Dann stell dich auf Wechselgebühren ein in denen statt mehr Mitarbeiter dann die Strafe einkalkuliert wird. Man kann Unternehmen nicht zwingen Kunden kundenfreundlich zu behandeln. Man wäre da im real existierenden Sozialismus, wo man dann 20 Jahre auf den Telefonanschluss wartet und mangels Anreize es nicht nötig ist mehr als eine Firma im Land zu haben.

    Firmen werden gegründet weil man Geld verdienen will. Verdient man keines mehr in einem Bereich, sucht man sich andere Bereiche. Es wird dann noch eine Firma über bleiben, weil Kommunikation wichtig ist. Die muss dann auch keine Wechselstrafen mehr fürchten. Konkurrenz wird sich nur da bilden, wo man auch was verdient.

    Fazit: Es stehen wahlen vor der Türe und man muss Aufmerksamkeit erregen. Entweder werden die Grünen gerade Links unterwandert, wie früher die Piraten oder sie sind auf dem Weg zur Spitze, wo man anfängt vor der Wahl dicke Sprüche loszulassen und danach den Kompromiss sucht und dabei die "Strafe" opfert.

  6. Re: Nicht übertreiben

    Autor: Thobar 15.09.17 - 10:24

    Mopsmelder500 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > fang doch mit nem 10er an und steigert das einfach.
    >

    Was soll ein Zehner denn bringen? Das ist kein Grund, das Verhalten zu ändern. Es muss eine merkbare Größenordnung haben, da sehe ich 100¤ als untere Grenze an.
    Denn es geht um einen Ersatz des Schadens, der dem Kunden entstanden ist. Was ist ein Urlaubstag wert? 100¤ für einen Arbeitstag würde bedeuten, dass ich 2000¤ im Monat verdienen würde. Schon das passt nicht. Doch viel schlimmer, für einen Urlaubstag muss ich ungefähr sieben Tage arbeiten, er ist also rund ein drittel Monatsgehalt wert. ;)
    Ich weiß, Milchmädchenrechnung. Aber Urlaubstage sind ein knappes Gut und wertvoll. Und wenn man wegen eines Anschlusses einen davon verplempern muss und der doofe Techniker kommt dann nicht einmal, dann sind 100¤ reichlich wenig.

    > ABER
    >
    > Die Telekoms dürfen Kunden auch einfach "ablehnen". Die würden dann eben:
    > "Der Verrragsabschuß gilt erst als Bestätigt wen der Anschluss steht" in
    > die Verträge schreiben.
    >
    Ablehnen - ja. Dann gibt's eben keine Kunden mehr.
    Deine Vertragsklausel - eher nicht. Der würde gerichtlich wohl nicht Stand halten, denn das wäre Rechtsbeugung

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Anzeige
Stellenmarkt
  1. Ratbacher GmbH, Berlin
  2. ROHDE & SCHWARZ GmbH & Co. KG, München
  3. Rentschler Biotechnologie GmbH, Laupheim
  4. LuK GmbH & Co. KG, Bühl

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 6,99€
  2. 3,99€
  3. 13,49€


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Wireless Qi: Wie die Ikealampe das iPhone lädt
Wireless Qi
Wie die Ikealampe das iPhone lädt
  1. Noch kein Standard Proprietäre Airpower-Matte für mehrere Apple-Geräte

E-Paper-Tablet im Test: Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
E-Paper-Tablet im Test
Mit Remarkable machen digitale Notizen Spaß
  1. Smartphone Yotaphone 3 kommt mit großem E-Paper-Display
  2. Display E-Ink-Hülle für das iPhone 7

Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test: Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
Lenovo Thinkstation P320 Tiny im Test
Viel Leistung in der Zigarrenschachtel
  1. Adware Lenovo zahlt Millionenstrafe wegen Superfish
  2. Lenovo Smartphone- und Servergeschäft sorgen für Verlust
  3. Lenovo Patent beschreibt selbstheilendes Smartphone-Display

  1. Liberty Global: Giga-Standard Docsis 3.1 kommt im ersten Quartal 2018
    Liberty Global
    Giga-Standard Docsis 3.1 kommt im ersten Quartal 2018

    Der Giga-Standard kommt in wenigen Monaten zum Endkunden. Die Unitymedia-Mutter Liberty Global ist zufrieden mit den Vorbereitungen für den Rollout in allen Landesmärkten. Deutschland könnte bei Docsis 3.1 der erste sein.

  2. Apache-Sicherheitslücke: Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen
    Apache-Sicherheitslücke
    Optionsbleed bereits 2014 entdeckt und übersehen

    Der Optionsbleed-Bug im Apache-Webserver wurde 2014 bereits in einem wissenschaftlichen Paper beschrieben. Allerdings hatte offenbar niemand bemerkt, dass es sich um eine kritische Sicherheitslücke handelt, obwohl kurz zuvor der ähnliche Heartbleed-Bug entdeckt worden war.

  3. Tianhe-2A: Zweitschnellster Supercomputer wird doppelt so flott
    Tianhe-2A
    Zweitschnellster Supercomputer wird doppelt so flott

    Aus dem Tianhe-2 wird der Tianhe-2A: China hat seinen Supercomputer aufgerüstet und damit gleich zwei Systeme mit mindestens 100 Petaflops. Neu sind vor allem die selbst entwickelten Matrix2000-GPDSPs statt Intels Xeon-Phi-Beschleuniger.


  1. 18:10

  2. 17:45

  3. 17:17

  4. 16:47

  5. 16:32

  6. 16:22

  7. 16:16

  8. 14:28