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Interaktivität?

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  1. Interaktivität?

    Autor: Peter Brülls 11.06.12 - 14:40

    „Die Generation Gaming ist aktiver Teilnehmer, nicht bloß passiver Beobachter.“

    Das hört sich nach einer knackigen These und eigentlich wirklich toll an, aber ich bezweifle doch sehr, dass es wirklich weite Auswirkungen hat.

    Praktisch alle Spiele - auch die Teambasierten - haben zwar ein weites Regelwerk, aber dafür ein sehr rigides. Ein Ausbrechen aus diesem ist technisch unmöglich. Dagegen kann jede Monopolyspielgruppe zur Laufzeit neue Regeln vereinbaren oder auch nur einen Zug anders werten. Vom freien Spiel ganz zu schweigen.

    Gut, ich bin *vor* 1966 geboren und habe die „digitale Sprache von Computer“ nicht mit der Muttermilch aufgesogen, aber die größten Lerneffekte mit Computerspielen hatte ich nicht auf der Bühne der Computerwelten, sondern hinter den Kulissen, wenn ich etwa mit dem Hex-Editor an die Karte von Ultimva IV ging oder mit Stift und Notizbuch entschlüsselte, wie die Mondphasen die Tore steuerten.

    Und das sehe ich bei den meisten Spielern nicht. Die sind *in* den Spielen top, aber sie bewegen sich in einer komplett deterministischen Welt, angereichert um ein paar Pseudozufallszahlen.

    Und um das Verständnis von Facebook, Mail, etc und Co sieht es auch nicht besser an. Natürlich benutzt die neue Generation das alles so selbstverständlich wie wir damals das Telefon (war ja „schon immer“ da), aber das ist es auch schon. Dass eine Generation die Technik, die zur Geburt schon etabliert war, selbstverständlich nutzt , ist nun absolut unspektakulär.

    Das machen Menschen, seit Papa dem kleinen UgUg gezeigt hat, wie man einen Atlatl schnitzt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.06.12 14:40 durch Peter Brülls.

  2. Re: Interaktivität?

    Autor: Maxiklin 11.06.12 - 15:01

    Sehe ich anders :) Natürlich ist man in Computerspielen aktiver Teilnehmer. Nur weil die meisten Spiele natürlich bestimmte Dinge vorgeben, was nicht anders möglich ist, heißt das ja nicht, daß man nur passiver Teilnehmer ist. Gerade wenn ich MMOs oder Egoshooter nehme, da gibts massig Freiheiten und Möglichkeiten, was man selbst machen kann. Andere Genre sind dagegen eher linear angelegt und man kann kaum rechts oder links vorbeiarbeiten.

    Sinn des ganzen Artikels ist ja auch weniger der, daß die heutige jüngere Generation was spektakulär anderes macht als ältere Menschen, halt nur anders und vor allem die Denkweise ist ne andere. Kann man ja täglich miterleben, da muß man nur mal mit seinen Eltern über Technik reden :P Außerdem ist die Wirtschaft sehr daran interessiert, eine der stärksten Käufergruppen für sich zu gewinnen (neben den Rentnern), und dafür ist es sehr wichtig, deren Denkweise zu kennen^^. Kenne einige Jungspunds um 18 Jahre, die Vorträge in Firmen halten, wo es nur darum geht, wie denkt die heutige Jugend.

  3. Re: Interaktivität?

    Autor: Myxier 12.06.12 - 19:18

    Interaktiv im Gegensatz zum Fernseher ja, das sehe ich genauso. Aber ich muss Op hier zu 100% zustimmen. Die Jugend tendiert von einer verspielten, Technik interessierten Generationen zu 'reinen' Nutzern zu werden. Das sagt sie ja auch so ähnlich in dem Auszug. Aber das ist sehr schade. Die Apple-Facebook Gen. könnte man es auch nennen. Wenn Rapper und Modedesignerinen ins Internet gehen.

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