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Verallgemeinerungen

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  1. Verallgemeinerungen

    Autor: spiderbit 13.06.12 - 10:37

    was sie beschreibt mag auf einen Teil der Leute zutreffen, auf einen anderen aber nicht. Ich weiß nicht ob sie nur schlecht wider gegeben wurde oder es so geschrieben hat, aber das ist bestenfalls nur eine Beschreibung von Tendenzen, wo sie sicher zum Teil wenn man es als Tendenzen sieht Recht hat.

    Zum anderen Teil aber nicht, das mit dem Optimismus und so ist klar das das von ner Neoliberalen (BWL Studium ist hoch Religös und völlig Mono-Theoretisch) sowas kommt. Die sehen ja gerne auch alles mit ner Rosa Brille, weil es wurde ja die letzten 10-20 Jahre fast zu 90% die wünsche der Neoliberalen der BWLer etc gegangen, wenn jetzt also was schlechtes bei raus kommen würde, müssten sie ja eingestehen, das ihre ganze Theorie vom Homo oeconomicus bullshit ist.

    Kommt immerwieder auch im TV so ein Zukunfts Glückforscher, wahrscheinlich vom selben Institut, der alles immer rosig ist, die wollen uns halt einreden schaut her, euch gehts doch besser wie in ärmeren Ländern, also beklagt euch gefälligst nicht.

    Ich persönlich war nie so optimistisch, was das Berufliche an geht, ich bin nicht so der Entertainer oder eben so ne BWLer natur so Managermäsig der sich gerne schniegelt und Leute versucht von irgendwas zu überzeugen, das vielleicht gar nicht SOOO gut ist.

    Daher war mir immer klar das ich nicht so viel verdienen werde in Zukunft, auch wenn die Propaganda zu IT-ARbeitskräften ja das Gegenteil vermitteln soll. Das ich jetzt gar nichts gefunden habe obwohl ich einige Leute mit durchs Studium gezogen habe und einer der fähigsten in meinem Semester war (mag sicher daran liegen das mein Semester oder an dieser FH ein unterdurchschnittliches Leistungsniveau war, hab noch nie wo anders länger studiert daher kann ich das nicht einschätzen) und generell Arbeit so wie es heute Organisiert ist mit quasi Zwangs-voll (+überstunden) zeit und Zeitarbeit und co, eh fast uninteressant ist und Hartz4 als Kombilohn auch nicht taugt, und die Bürokratie auch geringe Jobs höchstens Schwarz sinnvoll machen, habe ich dann nicht gesehen. Aber naja zurück zum Topic.

    Auch wenn ich nicht sooo pessimistisch war mit der Job Lage war ich auch nie alzu optimistisch in dem Bereich, vielleicht bin ich da ja die ausnahme und alle anderen sind super happy und optimistisch.

    Vielelicht ist das auch der Grund warum viele Leute so viel scheisse fressen und sich so verzweifelt bewerben etc, weil sie zumindest in Bezug auf Politik und Gesellschaft absolut pessimistisch sind und diese für unfähig halten jemals ihre Lebenssituation zu ändern, wobei ich hier Politik meine und nicht Politiker in dem Sinn von weg deligieren meine, und auch nicht nur das Demonstrieren GEGEN alles mögliche, was auch wichtig ist, aber meiner Ansicht nach eben nicht reicht.

    Genau damit sind wir meiner ansicht nach am Ende. Anderseits bin ich optimistisch das es sich ändern wird, weil ich erstens ein positiveres Menschenbild in letzter Zeit bekommen habe und zum anderen vielles sich fast automatisch zwangsweise positiv ändern muss.

    Denn in unserem Wirtschaftssystem sind wir weitgehend am Ende der exponentiel steigende Wachstum, kann wenn überhaupt nur noch erreicht werden durch Weltkriege oder ähnliches, und bei den Katastrophalen Lagen in Südeuropa die so zumindest in Schwächerer Form hier auch ankommen wird wenn die Exporte in die Länder weg fallen hier auch an kommen. Dann haben wir 10-20 Jahre uns den Wachstum vom Mund weg gespart um ein paar präkäre Jobs zu schaffen und bekommen dann zum Dank noch ne höhere Arbeits-Einkommens-losigkeit.

    Wobei ich explizit ERWERBS-Arbeitslosigkeit nicht als problem betrachte, wobei natürlich ein wenig nicht schlecht ist für die meisten, aber eben nicht in der Form wo es heute meistens passiert so ists es eher ungesund für die Menschen und die Umwelt, da wären extrem hohe Arbeitslosigkeiten bei gleichzeitigem Grundeinkommen und weiter steigender Produktion durch Roboter vor zu ziehen.

    Aber wahrscheinlich ist hier mein grenzenloser Optimismus, das sich Politisch nach 20 Jahren 0 Fortschritten und sogar Rückschritten (Hartz4 Krieg...) sich doch wieder was in die richtige Richtung entwickelt, und das hab ich dann vielleicht doch auch zum Teil von den Computerspielen gelernt das Systeme nicht Gott gegeben sind und veränderbar sind durch uns "Spieler".



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 13.06.12 10:39 durch spiderbit.

  2. Re: Verallgemeinerungen

    Autor: crion 13.06.12 - 23:14

    Für uns war es in der letzten Zeit überhaupt nicht einfach, Bewerber zu finden, teilweise hatten wir nur eine/n BewerberIn auf eine Stelle mit IT-Bezug! Wenn Du so gut und noch ohne Job bist dann schau ab und zu mal hier [1] rein und bewerb' Dich gefälligst, gute Leute werden gesucht, egal ob mit Ausbildung, Bachelor, Diplom, Master oder was auch immer!

    [1]http://www.med.uni-goettingen.de/de/content/service/stellenanzeigen.asp

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