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Expandierende Zeit

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  1. Expandierende Zeit

    Autor: digidigi 12.10.20 - 16:38

    Vielleicht ist es auch so, dass sich gar nicht die Expansion des Raumes an sich beschleunigt, sondern sich stattdessen mit der Expansion der Zeitfluss im Raum verlangsamt.
    Denn müssten nicht in einem immer grösser werdenden Raum alle Wirkungen (Elektromagnetismus, Gravitation, etc.) immer länger von einem Punkt zum anderen benötigen, da ja nichts schneller sein kann als das Licht? Vielleicht wirkt dies dann ganz ähnlich wie eine Zeitdilatation auf den Beobachter und er nimmt die Expansion in Folge dessen immer weiter beschleunigt wahr...

    Ich stelle mir die Zeit dabei eher als mathematisch-logisches Phänomen vor, welches sich aus dem Ansatz ergibt den (sonst kaum vermeidbaren) Zirkelschluss durch Referenz auf den jeweils zuletzt bewirkten Zustand (eines Raumpunktes, vgl. Gittertheorien) aufzulösen.

    Immerhin ist ja vieles offensichtlich noch Spekulation, wenn es so viele verschiedene Theorien gibt.

    Kennt denn jemand einen Ansatz der in etwa in diese Richtung geht? Bin leider kein Physiker, interessiere mich aber schon nebenher für solche Themen.

  2. Re: Expandierende Zeit

    Autor: gelöscht 12.10.20 - 21:05

    Nichts schneller als Licht? Die ganze Urknalltheorie basiert auf einer angenommenen anfänglichen Expansion in Überlichtgeschwindigkeit!
    Ohne das funktioniert sie nicht...

    Vom drüber Nachdenken bekommt man nur Kopfschmerzen... vor allem wie gut doch alles zusammenpasst, so viele perfekte zusammenlaufende Zufälle bis zum Menschen... argh.

  3. Re: Expandierende Zeit

    Autor: digidigi 13.10.20 - 22:21

    Der Raum selbst unterliegt nicht den Gesetzmässigkeiten der Relativität (siehe Abstandsänderungsraten vs. kinetischer Impuls). Dafür wäre ein solcher nötig. Was den Raum letztlich auseinandertreibt, weiss aber keiner so richtig. Im Grunde genommen müsste man ja auch noch die sich verändernde Zeit (wie oben erwähnt) mit einrechnen. Vielleicht ist dann auch das Alter des Universums ganz anders zu betrachten. Auch stellt sich die Frage nach dem (Bezugs-)Kontext...

    Wie gut doch alles zusammenpasst... ja, Zufall ist das aber gerade nicht. Wenn man bedenkt, dass wir ja auch gar nicht darüber nachdenken könnten wenn es anders wäre...
    Auch die Evolution ist im Grunde genommen nur ein No-Brainer, da es ja nunmal auch logisch ist, dass ein Zustand (Lebewesen, Ökosystem, etc.), welcher darauf angepasst ist unter gegebenen Bedingungen (Umwelt) längerfristig zu existieren, dies auch tendenziell tun wird (Selektion) solange die Bedingungen ähnlich bleiben. Zufall (in welchem Sinne auch immer) ist dabei nur die konkrete Ausformung (z.B. Giraffe, Mensch, ...), nicht aber das alles zusammenpasst.
    Selbst die Erde wurde erst vom Leben geterraformt (schreibt man das so?), siehe "grosse Sauerstoffkatastrophe" (sehr interessant und auch recht gut zu verstehen!). Es ist also wohl eher kein Zufall, dass alles so perfekt korreliert.
    Nicht der Mensch ist intelligent, sondern die Natur ist es. Und zwar von ganz allein (intrinsisch bedingt).

    Was ich noch (zum besseren Verständnis) anmerken möchte: In der Wissenschaft gibt es kein "richtig" oder "falsch". Es wird immer lediglich das beste aller Erklärungsmodelle gesucht, damit man damit rechnen kann (um letztendlich die Natur zu "beherrschen"). Auch Einstein konnte imho nicht die Quanteneffekte erklären. Deswegen haben wir dafür auch separate Theorien und auch Dualitäten (z.B. Welle-Teilchen-Dualität). Dies mal aufzulösen und zu vereinheitlichen ist die grosse Aufgabe der Wissenschaft.
    Es gibt sogar die Theorie von unendlich vielen Universen die alle zugleich existieren oder auch ad-hoc entstehen können... In einigen könnte es ja auch Leben geben, etc...

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