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Wir wissen nichtmal was Raum ist

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  1. Wir wissen nichtmal was Raum ist

    Autor: /mecki78 12.10.20 - 15:34

    Wir diskutieren über die Expansion von Raum, deren Form und deren Verzerrung, wissen aber bis heute nicht einmal was Raum eigentlich ist.

    Materie verzerrt den Raum. Durch diese Raumverzerrung entsteht ein Effekt namens Gravitation. Gravitation ist damit keine Urkraft, es ist eine reine Folge der Raumverzerrung. Deswegen kann man sie auch nicht aufheben oder abschirmen, da wir eine Raumverzerrung nicht aufheben oder abschirmen können, sie ist einfach da.

    Toll. Nur wissen wir gar nicht was Raum eigentlich ist. Was ist es, dass hier verzerrt wird? Warum wirkt sie diese Verzerrung auf Materie aus? Wenn sich der Raum ausdehnt, was dehnt sich hier eigentlich aus? Und entsteht bei der Ausdehnung mehr Raum oder nimmt dabei nur die Dichte des Raums ab? Also wenn Raum aus winzigen kleinen Kugeln besteht, werden es mehr Kugeln oder nimmt nur der Abstand zwischen den Kugeln immer weiter zu?

    Das sind Fragen, die wir eigentlich zuerst hätten klären sollen, denn in deren Antworten stecken die Antworten auf hunderte weiterer offener Fragen. Wir rollen seit Jahrzehnten das Pferd von hinten auf. Wir berechnen die Folgen von Raumeffekten ohne zu wissen was Raum ist, weswegen wir die Ursachen nicht verstehen. Die meisten offenen Fragen zu schwarzen Löchern oder zum Urknall lassen sich nicht beantworten, wenn man nicht weiß, woraus Raum eigentlich besteht. Die Frage was Materie eigentlich ist und warum sie sich auf den Raum auswirkt lässt sich nicht beantworten, ohne zu wissen was Raum ist.

    Dualismus, Casimier-Effekt, Widersprüche zwischen Relativitätstheorie und Quantentheorie, wie funktioniert Verschränkung von Photonen, warum kann nichts schneller als das Licht sein, warum nichts schneller ablaufen als die Planck-Zeit, wieso findet fast keine Interaktion zwischen Neutrinos und Materie statt? Die Antworten auf alle diese Fragen stecken in der Antwort der Frage "Was ist Raum?"

    Aber kaum jemand forsch hier ernsthaft. Uns reicht es Raum mathematisch zu beschreiben. Nur liefert das eben keine Antworten. Das liefert Methoden, mit denen man Raumeffekte berechnen kann, aber etwas berechnen zu können beantwortet mir nicht, warum es so ist wie es ist.

    Und ich behaupte, die Antwort auf die Frage, was mit der Antimaterie passiert ist, wird sich auch finden, wenn wir endlich verstanden haben, was Raum wirklich ist. Und der einzige Ansatz diese Frage wirklich zu beantworten ist aktuell die Loop-Quantengravitation:

    https://www.spektrum.de/lexikon/astronomie/loop-quantengravitation/274

    Eine leider immer noch komplett unterschätze Theorie, aber wahrscheinlich die Theorie, die am ehesten alle offene Fragen der Physik beantworten können wird eines Tages. Im Gegensatz zur Stringstheorie muss die LQG keine rosa Einhörner (wie zig fiktionale Dimensionen) aus dem Hut zaubern, um das unmögliche zu erklären, da sie für alle Phänomene eine selbst für Laien verständliche Erklärung liefern kann.

    /Mecki

  2. seh ich genauso

    Autor: Kaiser Ming 12.10.20 - 22:38

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wir diskutieren über die Expansion von Raum, deren Form und deren
    > Verzerrung, wissen aber bis heute nicht einmal was Raum eigentlich ist.
    >
    > Materie verzerrt den Raum. Durch diese Raumverzerrung entsteht ein Effekt
    > namens Gravitation. Gravitation ist damit keine Urkraft, es ist eine reine
    > Folge der Raumverzerrung. Deswegen kann man sie auch nicht aufheben oder

    deshalb gibts auch keine Gravitonen
    die man bis jetzt auch noch nicht gefunden hat

    > abschirmen, da wir eine Raumverzerrung nicht aufheben oder abschirmen
    > können, sie ist einfach da.
    >
    > Toll. Nur wissen wir gar nicht was Raum eigentlich ist. Was ist es, dass
    > hier verzerrt wird? Warum wirkt sie diese Verzerrung auf Materie aus? Wenn
    > sich der Raum ausdehnt, was dehnt sich hier eigentlich aus? Und entsteht
    > bei der Ausdehnung mehr Raum oder nimmt dabei nur die Dichte des Raums ab?
    > Also wenn Raum aus winzigen kleinen Kugeln besteht, werden es mehr Kugeln
    > oder nimmt nur der Abstand zwischen den Kugeln immer weiter zu?
    >
    > Das sind Fragen, die wir eigentlich zuerst hätten klären sollen, denn in
    > deren Antworten stecken die Antworten auf hunderte weiterer offener Fragen.
    > Wir rollen seit Jahrzehnten das Pferd von hinten auf. Wir berechnen die
    > Folgen von Raumeffekten ohne zu wissen was Raum ist, weswegen wir die
    > Ursachen nicht verstehen. Die meisten offenen Fragen zu schwarzen Löchern
    > oder zum Urknall lassen sich nicht beantworten, wenn man nicht weiß, woraus
    > Raum eigentlich besteht. Die Frage was Materie eigentlich ist und warum sie
    > sich auf den Raum auswirkt lässt sich nicht beantworten, ohne zu wissen was
    > Raum ist.
    >
    > Dualismus, Casimier-Effekt, Widersprüche zwischen Relativitätstheorie und
    > Quantentheorie, wie funktioniert Verschränkung von Photonen, warum kann
    > nichts schneller als das Licht sein, warum nichts schneller ablaufen als
    > die Planck-Zeit, wieso findet fast keine Interaktion zwischen Neutrinos und
    > Materie statt? Die Antworten auf alle diese Fragen stecken in der Antwort
    > der Frage "Was ist Raum?"
    >
    > Aber kaum jemand forsch hier ernsthaft. Uns reicht es Raum mathematisch zu
    > beschreiben. Nur liefert das eben keine Antworten. Das liefert Methoden,
    > mit denen man Raumeffekte berechnen kann, aber etwas berechnen zu können
    > beantwortet mir nicht, warum es so ist wie es ist.
    >
    > Und ich behaupte, die Antwort auf die Frage, was mit der Antimaterie
    > passiert ist, wird sich auch finden, wenn wir endlich verstanden haben, was
    > Raum wirklich ist. Und der einzige Ansatz diese Frage wirklich zu
    > beantworten ist aktuell die Loop-Quantengravitation:

    auch meine bevorzugte
    im Gegensatz zu vielen eher esoterischen Theorien wie die CCC
    baut die LQG auf bekannten und nachgewiesenen Theorien auf

    >
    > www.spektrum.de
    >
    > Eine leider immer noch komplett unterschätze Theorie, aber wahrscheinlich
    > die Theorie, die am ehesten alle offene Fragen der Physik beantworten
    > können wird eines Tages. Im Gegensatz zur Stringstheorie muss die LQG keine
    > rosa Einhörner (wie zig fiktionale Dimensionen) aus dem Hut zaubern, um das
    > unmögliche zu erklären, da sie für alle Phänomene eine selbst für Laien
    > verständliche Erklärung liefern kann.

    die Stringtheorie mit ihren 11 bis 26 Extra Dimensionen hat übrigens viel Ähnlichkeit zum Ptolemäischen Weltbild
    da wurde auch versucht mit komplizierter Mathematik den Lauf der Gestirne zu berechnen
    bis Kopernikus kam

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