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Den Providern fehlt Geld

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  1. Den Providern fehlt Geld

    Autor: Cerdo 17.06.15 - 19:22

    Die Idee hinter dem ganzen ist recht einfach: die Provider haben früher schon Geld für das Netz gebraucht, um es zu installieren und zu betreiben. Das ist ja legitim.

    Früher konnten sie die Kosten durch Minutenpreise decken. Nebenbei haben sie eine Möglichkeit gefunden, ohne großes Datenvolumen zu erzeugen viel Geld einzunehmen (SMS). Das Geld ist wiederum in den Netzausbau gegangen, weshalb das auch völlig legitim ist,

    Jetzt werden diese beiden Dienste aber durch den dritten großen Dienst, das Internet, unnötig. Analoge Telefonleitungen gibt es schon nicht mehr. Auch wenn ich mein altes Posttelefon anschließe, wird es trotzdem "in der Leitung" via VoIP verarbeitet.

    Telefon und SMS waren eine große Einnahmequelle, die aber im Vergleich zu anderen Diensten das Netz nicht großartig belasten. Wenn das Geld daraus aber an andere Stellen geht, dann fehlt es den Providern.

    Ich sehe da langfristig nur eine Möglichkeit: die Provider müssen ihre Kosten alleine durch den Internetanschluss finanzieren. Da können sie nach Zeit, Volumen oder Bandbreite abrechnen. Nur haben sie eben noch keine Möglichkeit gefunden, wie sie das am besten machen.
    Am fairsten wäre eigentlich die Abrechnung nach Volumen, weil damit ja auch das Netz belastet wird. Aber erklärt das mal den Gamern und hart arbeitenden Leuten, die größere Volumen brauchen.

  2. Re: Den Providern fehlt Geld

    Autor: stiGGG 17.06.15 - 19:26

    Die deutsche Telekom hat letztes Jahr die größten Gewinne in ihrer Geschichte eingefahren...

  3. Re: Den Providern fehlt Geld

    Autor: Cerdo 17.06.15 - 19:40

    stiGGG schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die deutsche Telekom hat letztes Jahr die größten Gewinne in ihrer
    > Geschichte eingefahren...
    Klar, dürfen sie ja. Und solange die es in das Netz und ihre Mitarbeiter stecken ist mir das recht.

    Nur sollen sie eben nicht versuchen ihre alten Geschäftsfelder künstlich am Leben zu halten. Telefon und SMS sind tot. Das Internet mit VoIP und Instant Messenging ist im kommen.
    Sie könnten SMS und Telefon "kostenlos" zum Internetanschluss anbieten. Langfristig bleibt ihnen eh nichts anderes übrig.

  4. Re: Den Providern fehlt Geld

    Autor: AllAgainstAds 17.06.15 - 19:43

    Cerdo schrieb:

    > Am fairsten wäre eigentlich die Abrechnung nach Volumen, weil damit ja auch
    > das Netz belastet wird. Aber erklärt das mal den Gamern und hart
    > arbeitenden Leuten, die größere Volumen brauchen.

    Vergessen wir mal nicht, den Anteil der Werbung, die Du dann in Deinem Volumentarif mit bezahlst … will heißen, Du zahlst für Traffic, den Du eigentlich nicht wolltest und auf den Du auch keinen Einfluss hast … Ist es das, was Du willst?

    Die Telekom sollte einfach mal die Aktionäre außen vor lassen und die Dividenden, die es immer so schön fleißig ausschüttet … in die Infrastruktur investieren, dann wird es nämlich auch besser … für die Kunden und die Kunden schaffen der Telekom die Umsätze.

  5. Re: Den Providern fehlt Geld

    Autor: Cerdo 17.06.15 - 20:07

    AllAgainstAds schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Vergessen wir mal nicht, den Anteil der Werbung, die Du dann in Deinem
    > Volumentarif mit bezahlst … will heißen, Du zahlst für Traffic, den
    > Du eigentlich nicht wolltest und auf den Du auch keinen Einfluss hast
    > … Ist es das, was Du willst?
    Ich sag nicht dass ich das will, vor allem weil ich eben nen recht hohen Traffic hab. Aber es ist nun mal der, der auch am meisten Kosten verursacht.
    Was ich wöllte wäre ein Anschluss, der für alle gleich ist. Kostet gleich viel, kann gleich viel. Aber das ist utopisch.

    > Die Telekom sollte einfach mal die Aktionäre außen vor lassen und die
    > Dividenden, die es immer so schön fleißig ausschüttet … in die
    > Infrastruktur investieren, dann wird es nämlich auch besser … für die
    > Kunden und die Kunden schaffen der Telekom die Umsätze.
    Da stimm ich dir zu. Das war der Preis der Privatisierung. Ich finde das ganze Aktiengeschäft eh sehr fragwürdig, aber das ist ein anderes Thema.

  6. Re: Den Providern fehlt Geld

    Autor: Trockenobst 17.06.15 - 20:38

    Cerdo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich sehe da langfristig nur eine Möglichkeit: die Provider müssen ihre
    > Kosten alleine durch den Internetanschluss finanzieren.

    Die langfristige **einzige** Möglichkeit ist, dass die Telekom aufhören soll Politik zu spielen und den Zeiten nachtrauert wo sie den Leuten eine Aktie überteuert andrehen konnte. Sie soll sich einfach mit ihrer zukünftigen Irrelevanz abfinden, dass ist das Problem.

    Kein Anbieter von Fernheizung regt sich darüber auf, dass im warmen Hotelpool ja richtig die Party abgeht und man "jetzt darüber nachdenken muss uns Zugangs zu den Parties anzubieten". Unsinn!!

    Mit den Städtecarriern der Stadtwerke und den Kabelfirmen haben sie starke Konkurrenz, mit stärkeren Leitungen wird auch das halbschattige Aufheben der Netzneutralität keine müde Dublone mehr in die Säckel bringen. Ab 100mbit in jede Klitsche ist immer genug Platz für ein paar 4k Videos und den Anruf von Omi.

    Der Fernheizer investiert nicht in Games oder TV-Serien oder Services oder Webshops. Der Anbieter vom puren Internet auch nicht. Auch mit einer Freigabe der Regulierung hat die Telekom nichts davon Whatsapp eine Message zu schicken weil sie das auch nicht zu Geld machen können - das geht nur wenn sie das Installieren der App verhindern könnten was unmöglich ist. Die sind dazu nicht gut genug eine eigene App zu schreiben.

    Die Telekom, hat wie alle alten Carrier, ein Problem: ihre zukünftige Irrelevanz. Und damit werden sie nicht fertig das die Postkutschen nicht mehr gebraucht werden.

  7. Re: Den Providern fehlt Geld

    Autor: User_x 17.06.15 - 20:59

    Die müssen umbauen. das wissen die aber noch nicht.

    Was spricht dagegen eigene angebote zu entwickeln? zumal die sms nur als abfallrandprodukt gedacht war.

  8. Re: Den Providern fehlt Geld

    Autor: DooMMasteR 17.06.15 - 21:02

    die haben wohl genug geld :P
    http://www.bundesnetzagentur.de/DE/Sachgebiete/Telekommunikation/Unternehmen_Institutionen/Frequenzen/OeffentlicheNetze/Mobilfunknetze/Projekt2016/projekt2016-node.html

  9. Re: Den Providern fehlt Geld

    Autor: M. 17.06.15 - 21:42

    > Ich sehe da langfristig nur eine Möglichkeit: die Provider müssen ihre
    > Kosten alleine durch den Internetanschluss finanzieren. Da können sie nach
    > Zeit, Volumen oder Bandbreite abrechnen.
    Völlig richtig. Beim Festnetzanschluss drängen ja die Provider selbst auf All-IP, beim Mobilfunk (der eh schon immer paketbasiert war) wird das auch kommen. Dann ist der Zugang, also der Transport der Pakete, von den darüber angebotenen Dienstleistungen, also z.B. Instant Messaging oder Sprachübertragung entkoppelt. Das halte ich für einen massiven Fortschritt und wettbewerbsfördernd.

    > Am fairsten wäre eigentlich die Abrechnung nach Volumen, weil damit ja auch
    > das Netz belastet wird. Aber erklärt das mal den Gamern und hart
    > arbeitenden Leuten, die größere Volumen brauchen.
    Nein, das Netz wird durch genutzte Bandbreiten belastet. Fair wäre eine Abrechnung nach Bandbreite, ggf. nach 95%-Regel. Denn die tatsächlich genutzte Bandbreite entscheidet darüber, wann wo ausgebaut werden muss, nicht das Volumen. Wenn jemand seine 10 MBit/s dauerhaft auslastet und damit ein paar TB pro Monat zieht, ist das für das Netz ein weniger grosses Problem, als wenn jemand das mit 1 GBit/s in ein paar Stunden tun will.
    Die Preise für die Bandbreiten sind aber für Privatnutzer aktuell aber sehr niedrig, verglichen damit was man für Transit bezahlt. Eben weil die Anbieter vermutlich davon ausgehen, dass die Bandbreite selten ausgelastet wird...

    There's no sense crying over every mistake,
    you just keep on trying 'till you run out of cake.

  10. Re: Den Providern fehlt Geld

    Autor: tingelchen 17.06.15 - 22:40

    Eigene Angebote können sie entwickeln. Dann aber bitte ohne Bevorzugung. Aber das wollen sie auch nicht ;)

    Sie wollen die anderen Gängeln, weil der Rasen des Nachbarn immer grüner ist als der eigene. Sie wollen ihre Dienste bevorzugen können, vor gleichen oder ähnlich gelagerten Diensten dritter. Was meinst wo das Spezialdienst Gewäsch herkommt?

    Das Problem ist, das nicht sauber zwischen Netz- und Inhaltsdienst getrennt wird.

  11. Re: Den Providern fehlt Geld

    Autor: tingelchen 17.06.15 - 22:44

    Diese Versteigerung der Frequenzen ist ein Punkt warum es mit dem Netzausbau nicht weiter geht. Das sind in Tausend (Tsd.) Euro. Die Summe unten sind keine 4 Millionen. Das ist alles Geld was man wunderbar in den Netzausbau hätte stecken können.

  12. Re: Den Providern fehlt Geld

    Autor: bofhl 18.06.15 - 10:50

    Cerdo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > stiGGG schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Die deutsche Telekom hat letztes Jahr die größten Gewinne in ihrer
    > > Geschichte eingefahren...
    > Klar, dürfen sie ja. Und solange die es in das Netz und ihre Mitarbeiter
    > stecken ist mir das recht.
    >
    > Nur sollen sie eben nicht versuchen ihre alten Geschäftsfelder künstlich am
    > Leben zu halten. Telefon und SMS sind tot. Das Internet mit VoIP und
    > Instant Messenging ist im kommen.

    Und? Die Telekom ist verpflichtet sowohl Telefon-System und SMS/MMS voll funktionsfähig und 100% kompatibel im Betrieb zu halten - egal ob es tatsächlich von deren Kunden genutzt wird oder nicht!

    > Sie könnten SMS und Telefon "kostenlos" zum Internetanschluss anbieten.
    > Langfristig bleibt ihnen eh nichts anderes übrig.
    Blos warum müssen sie weiterhin diese Techniken anbieten und dabei zu allen anderen auf der Welt kompatibel bleiben und die neuen Anbieter können machen was immer sie wollen (und werden dafür auch noch von allen gelobt)!?!

    Würden die ganzen Telekoms auf SMS und Telefonie verzichten können und nur mehr reine IP-Netze anböten, wäre es für sie billiger und damit auch für deren Kunden!
    Blos müssten die eben sich selbst um deren Sprach-Anbindung kümmern.

  13. Re: Den Providern fehlt Geld

    Autor: matok 18.06.15 - 16:49

    Cerdo schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Am fairsten wäre eigentlich die Abrechnung nach Volumen, weil damit ja auch
    > das Netz belastet wird. Aber erklärt das mal den Gamern und hart
    > arbeitenden Leuten, die größere Volumen brauchen.

    Fände ich auch am fairsten, die Kosten würden nach dem Verursacherprinzip verteilt und auch die ganze Diskussion um Netzneutralität wäre damit vom Tisch. Problem einfach gelöst.
    Und ich weiß nicht, wieso hart arbeitende Menschen damit ein Problem haben sollten. Erstens ist viel Internettraffic nicht lebensnotwendig, sondern in der Regel lediglich Unterhaltung und zweitens würden Trafficpreise, die sich halbwegs an den Kosten orientieren, auch nicht unbezahlbar.

    Ich befürchte aber, dass das den ISPs gar nicht reichen würde. Die haben Dollars in den Augen und zwar die Dollars der Internetgiganten, mit deren Geschäftsmodell sie sich verbunden fühlen, weil sie ihre Paketboten sind.

  14. Re: Den Providern fehlt Geld

    Autor: matok 18.06.15 - 17:11

    M. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, das Netz wird durch genutzte Bandbreiten belastet. Fair wäre eine
    > Abrechnung nach Bandbreite, ggf. nach 95%-Regel. Denn die tatsächlich
    > genutzte Bandbreite entscheidet darüber, wann wo ausgebaut werden muss,
    > nicht das Volumen.

    Ehrlich gesagt, nein. Niemand nutzt dauerhaft eine bestimmte Bandbreite, deshalb kann man das schlecht als Berechnungsgrundlage nehmen. Die Bandbreite stellt immer nur ein theoretisches Maximum dar. Der Traffic hingegen entspricht der tatsächlichen Nutzung.
    Deshalb ja, Bandbreite kann tatsächlich ein bestimmter Fixbetrag sein, aber der Traffic kommt da oben drauf.

  15. Re: Den Providern fehlt Geld

    Autor: dEEkAy 18.06.15 - 17:32

    bofhl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Cerdo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > stiGGG schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Die deutsche Telekom hat letztes Jahr die größten Gewinne in ihrer
    > > > Geschichte eingefahren...
    > > Klar, dürfen sie ja. Und solange die es in das Netz und ihre Mitarbeiter
    > > stecken ist mir das recht.
    > >
    > > Nur sollen sie eben nicht versuchen ihre alten Geschäftsfelder künstlich
    > am
    > > Leben zu halten. Telefon und SMS sind tot. Das Internet mit VoIP und
    > > Instant Messenging ist im kommen.
    >
    > Und? Die Telekom ist verpflichtet sowohl Telefon-System und SMS/MMS voll
    > funktionsfähig und 100% kompatibel im Betrieb zu halten - egal ob es
    > tatsächlich von deren Kunden genutzt wird oder nicht!
    >
    > > Sie könnten SMS und Telefon "kostenlos" zum Internetanschluss anbieten.
    > > Langfristig bleibt ihnen eh nichts anderes übrig.
    > Blos warum müssen sie weiterhin diese Techniken anbieten und dabei zu allen
    > anderen auf der Welt kompatibel bleiben und die neuen Anbieter können
    > machen was immer sie wollen (und werden dafür auch noch von allen
    > gelobt)!?!
    >
    > Würden die ganzen Telekoms auf SMS und Telefonie verzichten können und nur
    > mehr reine IP-Netze anböten, wäre es für sie billiger und damit auch für
    > deren Kunden!
    > Blos müssten die eben sich selbst um deren Sprach-Anbindung kümmern.


    Willst du jetzt einem App-Entwickler eines Messengers ernsthaft vorschreiben, seine App muss mit Wählscheibentelefonen funktionieren bzw. er soll das Netz doch direkt gleich selbst anbieten?

    Die ganzen Unternehmen vergessen, dass sie ANSCHLÜSSE ANBIETEN.
    Ich bin nicht bei T-Mobile weil ich Magenta so mag, ich bin dort weil ich einen für mich akzeptablen Vertrag mit einem Handy bekommen hab um zu TELEFONIEREN, SMSen und INTERNETen. Ob ich jetzt über das Internet einen Messenger nutze oder mir Pornos angucke ist völlig irrelevant.

  16. Re: Den Providern fehlt Geld

    Autor: dEEkAy 18.06.15 - 17:40

    matok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Cerdo schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Am fairsten wäre eigentlich die Abrechnung nach Volumen, weil damit ja
    > auch
    > > das Netz belastet wird. Aber erklärt das mal den Gamern und hart
    > > arbeitenden Leuten, die größere Volumen brauchen.
    >
    > Fände ich auch am fairsten, die Kosten würden nach dem Verursacherprinzip
    > verteilt und auch die ganze Diskussion um Netzneutralität wäre damit vom
    > Tisch. Problem einfach gelöst.
    > Und ich weiß nicht, wieso hart arbeitende Menschen damit ein Problem haben
    > sollten. Erstens ist viel Internettraffic nicht lebensnotwendig, sondern in
    > der Regel lediglich Unterhaltung und zweitens würden Trafficpreise, die
    > sich halbwegs an den Kosten orientieren, auch nicht unbezahlbar.
    >
    > Ich befürchte aber, dass das den ISPs gar nicht reichen würde. Die haben
    > Dollars in den Augen und zwar die Dollars der Internetgiganten, mit deren
    > Geschäftsmodell sie sich verbunden fühlen, weil sie ihre Paketboten sind.


    Wenn ich mir so angucke was letzten Monat über meine Leitung lief (Kabel Deutschland, zuhause). Mein Router sagt da was von 350GB im Download. Da ist Internet, Spiele, (Steam Spiele installieren) und ganz wichtig IPTV drin. So ein FullHD oder UHD 4K Film belastet die Leitung nun mal stark. Der Witz an der Sache ist allerdings: Ich habe auch 3 Telefonleitungen und das obwohl ich kein Telefon besitze. Warum auch? Hab ein Smartphone, Freundin hat ein Smartphone, alle die hier her kommen haben ein Smartphone.

    Wenn ich das jetzt auf Mobilverträge ummünze hätte ich absolut kein Problem mir einen Tarif OHNE SMS/Festnetz/Mobilfunk flat zu holen, wenn ein entsprechendes Internetpaket dabei ist.
    Ob ich jetzt jemanden Anrufe oder ob ich das über das Internet per Skype etc mache ist mir doch egal. Ich will quatschen.

    Die TK muss endlich verstehen, dieses alte Gedöns ist tot und das Internet ist langsam aber sicher DAS Kerngeschäft.

  17. Re: Den Providern fehlt Geld

    Autor: matok 18.06.15 - 21:46

    dEEkAy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mir so angucke was letzten Monat über meine Leitung lief (Kabel
    > Deutschland, zuhause). Mein Router sagt da was von 350GB im Download. Da
    > ist Internet, Spiele, (Steam Spiele installieren) und ganz wichtig IPTV
    > drin. So ein FullHD oder UHD 4K Film belastet die Leitung nun mal stark.

    Ja, und?

    > Wenn ich das jetzt auf Mobilverträge ummünze hätte ich absolut kein Problem
    > mir einen Tarif OHNE SMS/Festnetz/Mobilfunk flat zu holen, wenn ein
    > entsprechendes Internetpaket dabei ist.
    > Ob ich jetzt jemanden Anrufe oder ob ich das über das Internet per Skype
    > etc mache ist mir doch egal. Ich will quatschen.

    Und für den Ausbau des Netzes sind SMS, Festnetz und Mobilfunk ebenfalls völlig egal. Spricht, der Ausbau würde ohne diese Dienste nicht günstiger. Wenn die Dienste also wegfallen würden, würde sich an den Kosten des Anbieters und damit auch an deinen Kosten rein gar nichts ändern.

    > Die TK muss endlich verstehen, dieses alte Gedöns ist tot und das Internet
    > ist langsam aber sicher DAS Kerngeschäft.

    Richtig. Das ändert allerdings nichts daran, dass die ISPs offensichtlich ein Problem mit dem Bandbreiten-/Trafficwachstum haben und der Refinanzierung der erforderlichen Infrastruktur. Ob dieses Problem nur vorgeschoben ist, kann ich nicht beurteilen. Wenn es real ist, ist die logische Lösung, dass nach Traffic abgerechnet wird. Außerdem würde man auf die Art jedes Gejammer über Netzneutralität verbannen.
    Und da großer Traffic i.d.R. nur Unterhaltung dient, also alles andere als lebensnotwendig ist, sollte das kein Problem sein. Niemand wird digital abgehängt, aber diese Kosten würden dann eben bei digitaler Unterhaltung drauf kommen. So what?

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