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"aber es sind zu wenige..."

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  1. "aber es sind zu wenige..."

    Autor: TPetersohn 03.04.13 - 20:35

    Sind die IT-Profis bei Golem wirklich so ahnungslos? Jeder Bitcoin besteht aus unglaublich vielen Bitcoins. Es gibt also nicht irgendwann 21 Millionen davon, sooondern 21 Millionen hoch irgendwas. Fangt lieber schonmal an die Zählweise auswendig zu lernen...deziB,centiB,milliB,microB,nanoB,picoB,femtoB ... weiter weiß ich nich =)

  2. Re: "aber es sind zu wenige..."

    Autor: supermulti 03.04.13 - 20:43

    Bitcoins sind bis derzeit auf 8 Dezimalstellen teilbar.
    Also müssten 10 nBTC der kleinste Betrag sein.

    Soweit ich das verstehe lässt sich das Limit aber problemos anheben.

  3. Re: "aber es sind zu wenige..."

    Autor: NochEinLeser 03.04.13 - 20:44

    Womit das Problem der Inflation nicht behoben wäre.

  4. Re: "aber es sind zu wenige..."

    Autor: __destruct() 03.04.13 - 20:50

    NochEinLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Womit das Problem der Inflation nicht behoben wäre.

    wtf?

  5. Re: "aber es sind zu wenige..."

    Autor: Archer79 03.04.13 - 20:57

    Deflation kann durch anpassen der Teilung behoben werden. Der Transaktionsstau eher nicht.

  6. Re: "aber es sind zu wenige..."

    Autor: zwergberg 03.04.13 - 20:57

    TPetersohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder Bitcoin besteht
    > aus unglaublich vielen Bitcoins. Es gibt also nicht irgendwann 21 Millionen
    > davon, sooondern 21 Millionen hoch irgendwas.

    Wenn es 21 Mio. Bitcoins geben wird und jeder sich in 10^8 Einheiten teilen lässt, gibt es insgesamt ziemlich genau
    (21 Mio.)^2,09256...
    diskrete Einheiten.

    Wollte ich nur kurz schreiben, weil Du vermutlich dachtest, der Exponent sei groß. Wir Menschen können einfach nicht exponentiell denken. :-(

    Übrigens, der Exponent kommt so zustande:
    (21 * 10^6)^x = 21 * 10^6 * 10^8
    ==> x = log10(21 *10^6 * 10^8) / log10(21 * 10^6)
    https://de.wikipedia.org/wiki/Logarithmus#Basisumrechnung

    Und der Artikel ist ja eigentlich von Zeit online, deswegen ist er, nach unserem Empfinden etwas "übertrieben allgemeinverständlich" geschrieben.

  7. Re: "aber es sind zu wenige..."

    Autor: TPetersohn 03.04.13 - 21:10

    ;) danke für die Aufklärung. Ich hab von Mathe & IT keinen blassen Schimmer...

  8. 1 link = 7,92 inch

    Autor: Missingno. 03.04.13 - 22:20

    TPetersohn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Jeder Bitcoin besteht aus unglaublich vielen Bitcoins.
    Und 1 Pfund dunkle Materie wiegt 2000 Pfund.

    --
    Dare to be stupid!

  9. Re: "aber es sind zu wenige..."

    Autor: Telesto 04.04.13 - 00:27

    Archer79 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Deflation kann durch anpassen der Teilung behoben werden. Der
    > Transaktionsstau eher nicht.

    Die psychologischen Effekte der Deflation werden dadurch nicht behoben. Wenn jeden Tag die Preise fallen, tendieren Menschen nämlich dazu, alle nicht notwendigen Anschaffungen immer weiter zu verschieben.

  10. Re: "aber es sind zu wenige..."

    Autor: ichbinsmalwieder 04.04.13 - 10:30

    NochEinLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Womit das Problem der Inflation nicht behoben wäre.

    Bei Bitcoins dürfte es in Zukunft höchstens Deflation geben.
    Aber warum sollte das ein Problem sein?

  11. Re: "aber es sind zu wenige..."

    Autor: NochEinLeser 04.04.13 - 10:34

    ichbinsmalwieder schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei Bitcoins dürfte es in Zukunft höchstens Deflation geben.
    > Aber warum sollte das ein Problem sein?

    Ich bezog mich auf das Zitat meines Vorposters:

    supermulti schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Soweit ich das verstehe lässt sich das Limit aber problemos anheben.

    Wenn sich das Limit anheben lässt, kann es auch Inflation geben.

  12. Re: "aber es sind zu wenige..."

    Autor: Drizzt 04.04.13 - 10:54

    Auch wenn der Exponent nicht hoch ist, bei 21 Millionen reicht auch ein kleiner Exponent über 1 für eine ordentliche Vervielfältigung. Bei einem Exponenten von 2 heißt das ja schon 21M x 21M

  13. Re: "aber es sind zu wenige..."

    Autor: thewayitis 04.04.13 - 11:32

    Ob 21^2 Bitcoins reichen um den gesamten Markt zu kapitalisieren wage ich zu bezweifeln. Wichtig ist außerdem, dass die Bitcoin Grenze dann tatsächlich fest ist und auch nicht geändert werden kann, denn sonst kann keine Wertstabilität gewährleistet werden und das Grundprinzip der Bitcoins keiner Institution vertrauen zu müssen wäre hinfällig.

  14. Re: "aber es sind zu wenige..."

    Autor: Drizzt 04.04.13 - 11:36

    müsste man halt für wissen, wieviel geld Momentan im Umlauf ist... wären halt 441 Billionen Einheiten

    edit: basierend auf 21M^2, mit 21M x 10^8 wären wir bei 2.100.000.000.000.000



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.04.13 11:44 durch Drizzt.

  15. Re: "aber es sind zu wenige..."

    Autor: Kai Biermann 04.04.13 - 13:14

    Ein kleines Beispiel zur Geldmenge:

    Eine Bitcoin kann in 10 hoch 8 Einheiten geteilt werden.
    Eine Million entspricht dem Wert 10 hoch 6.
    21 Millionen Bitcoin sind also 21 mal 10 hoch 14 Einheiten oder 2.100.000.000.000.000 Bitcoin.

    Allein die Dollar-Reserve Chinas beträgt derzeit 1,73 Trillionen Dollar, also 1,73 mal 10 hoch 12. Das ist allerdings nur ein rechnerischer Wert.

    Noch ein Beispiel: Die Geldmenge MZM des Dollar, also Banknoten im Umlauf, beträgt derzeit 11.000.000.000.000. (http://commons.wikimedia.org/wiki/File:U.S._MZM_money_supply.png) Das sind Dollar, keine Cent.

    Die Dimensionen von Währungen sind groß und Bitcoin ist nicht groß genug, glaube ich.

    Eine spätere Teilung in noch kleinere Einheiten ist zwar technisch möglich, aber stellen Sie sich mal die Auswirkung vor, sie entspräche genau der Infaltion, die das Experiment Bitcoin ausschließen will.

    lg
    Kai Biermann

  16. Re: "aber es sind zu wenige..."

    Autor: LassdasPinoekel 04.04.13 - 13:23

    Kai Biermann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Dimensionen von Währungen sind groß und Bitcoin ist nicht groß genug,
    > glaube ich.
    Nicht groß genug .... wofür?

    > Eine spätere Teilung in noch kleinere Einheiten ist zwar technisch möglich,
    > aber stellen Sie sich mal die Auswirkung vor, sie entspräche genau der
    > Infaltion, die das Experiment Bitcoin ausschließen will.
    Nein, das entspräche keiner Inflation.
    1Bitcoin bleibt 1Bitcoin, ob man hinter den Dezimalpunkt keine, oder 100 Stellen angibt, ändert daran nichts.

  17. Re: "aber es sind zu wenige..."

    Autor: FedoraUser 04.04.13 - 13:34

    Mit Mathematik hast du's nicht so oder? :D

  18. Re: "aber es sind zu wenige..."

    Autor: FedoraUser 04.04.13 - 13:36

    Wäre doch super.
    Dann kauft jeder nur das was er braucht und nicht alle 6 Monate ein neues Iphone, damit das alte die Umwelt verseucht, obwohl es noch lange gut wäre.

    Wir müssten alle viel weniger arbeiten, wenn auf dieser Welt nicht so viel Müll produziert würde.

  19. Re: "aber es sind zu wenige..."

    Autor: FedoraUser 04.04.13 - 13:41

    Falsch.

    Wenn ich aus einem ¤, hundert cent mache, dann habe ich auch keinen Wertverlust.
    Ist halt kleiner aufgeteilt.

  20. eigenltich eher deflationär

    Autor: FaLLoC 04.04.13 - 15:25

    NochEinLeser schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Wenn sich das Limit anheben lässt, kann es auch Inflation geben.

    Nein, kann es eigentlich nicht. Nicht das Limit für die Geldmenge lässt sich anheben, sondern nur das Limit für die Unterteilung. Das Anheben dieses Limits dürfte im gegenteil sogar hoch deflationäre Wirkung haben. Wenn ich vorher ein Nanobitcoin hatte, und den nacher durch Tausend teilen kann, bleiben tausend Pikobitcoins immer noch nur ein Nanobitcoin. Der Wert des Nanobitcoin dürfte sich dadurch erheblich gesteigert und nicht verringert haben, dass er nun geteilt ausgegeben werden kann.

    --
    FaLLoC

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