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Maurer

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  1. Maurer

    Autor: plutoniumsulfat 16.11.18 - 16:05

    > Der Fall nahm eine für viele Beobachter irritierende Wende: In Österreich gibt es kein Gesetz, gegen das eine derartige digitale Belästigung verstoßen hatte.

    Gibt es keinen Tatbestand der Beleidigung?

    > Maurer machte deshalb - aus Notwehr, wie sie sagte - die obszönen Nachrichten öffentlich und wurde im Gegenzug vom Besitzer des Facebook-Kontos verklagt. Maurer wurde im Oktober in erster Instanz wegen Rufschädigung verurteilt. Der Richter erklärte, dass er zwar sicher sei, dass der Kläger lüge, Maurer habe aber nicht nachweisen können, dass der Mann die Nachrichten, die von seinem Facebook-Konto stammten, alle selbst geschrieben habe.

    Dann hätte ich ja zurückgeklagt, da der Kläger nicht nachweisen kann, dass ich die Veröffentlichung verfasst habe xD

  2. Re: Maurer

    Autor: bombinho 17.11.18 - 13:12

    plutoniumsulfat schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann hätte ich ja zurückgeklagt, da der Kläger nicht nachweisen kann, dass
    > ich die Veröffentlichung verfasst habe xD

    Da hat sich wohl jemand recht ungeschickt angestellt. Wenn die Veroeffentlichung beinhaltet haette, dass vom betreffenden Account entsprechende Nachrichten erhalten worden, dann waere das eine Tatsache gewesen, gegen die es keine Rechtsmittel gibt.

    Wenn aber gleichzeitig die Behauptung dazugepackt wird, dass eine bestimmte Person dahinter steckt, dann hat man sich gleich zu Beginn des Rennens ein Loch in den Fuss geschossen, um Gewicht zu sparen.

  3. Re: Maurer

    Autor: plutoniumsulfat 17.11.18 - 23:33

    bombinho schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > plutoniumsulfat schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Dann hätte ich ja zurückgeklagt, da der Kläger nicht nachweisen kann,
    > dass
    > > ich die Veröffentlichung verfasst habe xD
    >
    > Da hat sich wohl jemand recht ungeschickt angestellt. Wenn die
    > Veroeffentlichung beinhaltet haette, dass vom betreffenden Account
    > entsprechende Nachrichten erhalten worden, dann waere das eine Tatsache
    > gewesen, gegen die es keine Rechtsmittel gibt.

    Die Tatsache ließe sich aber ebenfalls nicht beweisen.

    > Wenn aber gleichzeitig die Behauptung dazugepackt wird, dass eine bestimmte
    > Person dahinter steckt, dann hat man sich gleich zu Beginn des Rennens ein
    > Loch in den Fuss geschossen, um Gewicht zu sparen.

    Das nicht, es wäre nur die Behauptung, dass man selbst nicht dahinterstecken könne.

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