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Genau das Gegenteil

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  1. Genau das Gegenteil

    Autor: Yeeeeeeeeha 18.01.16 - 19:56

    Wow, bei den Aussagen des Artikels (bzw. der Quellen) ist doch glatt mein Bullshit'o'Meter durchgebrannt.

    Das ist mal wieder ein schönes Beispiel dafür, was bei der Empöreria falsch läuft und wie an sich wichtige Themen durch unqualifizierten Umgang damit ihre Glaubwürdigkeit verlieren und geradezu ins Lächerliche gezogen werden.

    Algorithmen (zumindest die Beispiele) diskriminieren natürlich nicht, sondern bilden schlicht und einfach eine diskriminierende Welt ab. Doch in ihrer ewigen Suche nach einfachen Sündenböcken und noch einfacheren Lösungen haut man natürlich wieder auf die falschen. Und noch schlimmer: Man fordert die kritisierten Entwickler sogar dazu auf, "positive Diskriminierung" zu betreiben. Was nicht passt, wird passend gemacht und ich mache mir die Welt, wi-de-wi-de-wie sie mir gefällt. Wenn nicht gefällt, was ein Suchergebnis über die Welt erzählt, dann muss halt das Suchergebnis verändert werden und ZACK, Welt verbessert - und all das, ohne auch nur vom Sofa aufzustehen.

    Ich habe mich lange gefragt, warum diese Art des kontraproduktiven Vorgehens sich so auffällig oft ausgerechnet bei Themen wie Diskriminierung jeglicher Art findet, ausgerechnet dort Glaubwürdigkeit zerstört und ausgerechnet dort Gräben aufreisst, wo noch gar keine waren oder sie zumindest offen hält. Beispiel "Frauenquote": Anstatt tatsächliche Gleichbehandlung zu verfolgen, sollen die gewünschten Erfolge erzwungen werden und zwar auf eine Art, dass man später auch garantiert sagen kann "Die ist doch gar nicht wegen ihrer Leistung an den Posten gekommen, sondern wegen der Quote". Yeah, super Idee.

    Der Kern des Problems scheint darin zu liegen, dass solche Forderungen eher nicht von den "Opfern" kommen, sondern von deren selbsternannten Anwälten, die sich gar nicht in dieser Rolle befinden. Man fühlt sich regelrecht verarscht, wenn "weiße, männliche Mittelstands-Feministen" o.ä. in ihren Blogs darüber lamentieren, dass andere weiße, männliche Mittelstandskinder nicht über Diskriminierung diskutieren dürfen, weil ihre Hautfarbe, ihr Geschlecht und ihre soziale Herkunft ihnen das verbietet. WTF? Das ganze hat für das Thema an sich ungefähr so viel positive Wirkung wie das tägliche Posten widerlicher Abschreckungsvideos und belehrender Monologe der Facebook-Veganer den Fleischkonsum verringert: Im besten Fall werden sie einfach ignoriert, im schlechtesten rufen sie eine beleidigte und für das Thema absolut unzugängliche Gegenbewegung hervor.

    Warum also tun die Leute das? Meine einzige Vermutung bisher: Weil es ihnen egal ist. Es geht ihnen nicht darum, dass Google mehr weibliche CEOs oder weniger weiße Hände findet, sondern darum, sich selbst auf die Schulter klopfen zu können und in ihrer Peer Group besser anzukommen.

    Yeeeeeeeeha - Nur echt mit 2^3 e
    Perl-Monk, Java-Trinker, Objective-C Wizard, PHP-Kiddie, unfreiwilliger FreeBSD-/Linux-Teilzeitadmin

  2. Re: Genau das Gegenteil

    Autor: The Insaint 19.01.16 - 09:20

    +1

  3. Re: Genau das Gegenteil

    Autor: Dwalinn 20.01.16 - 09:45

    >Algorithmen (zumindest die Beispiele) diskriminieren natürlich nicht, sondern bilden schlicht und einfach eine diskriminierende Welt ab.

    Noch nichtmal das! Kann auch sein das Feministen ständig nach "Frauen sollten keine Hosen Tragen" googlen um sich dann über die Suchergebnisse zu beschweren.

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