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gleiche Glasfaserkilometer für 50 Tsd vs. 6 Mio Haushalte

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  1. gleiche Glasfaserkilometer für 50 Tsd vs. 6 Mio Haushalte

    Autor: Paule 21.03.19 - 01:46

    Hier erkennt man gut den Unterschied zwischen den Aufwänden und Stückzahlen bei Glasfaser und Vectoring Ausbauten.

    Dieses Projekt:

    > Nach der Fertigstellung sollen 100.000 Einwohner,
    > knapp 6.000 Unternehmen ... den Zugang zum
    > schnellsten und modernsten Breitbandglasfasernetz
    > haben."
    > ... 1.330 Kilometer Tiefbau erfolgten. Knapp 2.600
    > Kilometer Leerrohre und fast 7.000 Kilometer
    > Glasfaserkabel würden verlegt.

    Ergebnis:
    100 Tsd Einwohner (also ca. 50 Tsd. Haushalte!) und 7000 Km Glasfaser

    ...
    Aus einem Teltarif Artikel vom 18. Februar über telekom-nachbereich-ausbau:

    > Bis Anfang 2020 alle Nahbe­reiche aufge­rüstet
    > Die Telekom baut 7249 Nahbe­reiche aus und will
    > dafür knapp 6000 Kilo­meter Glas­faser verlegen. ....
    > Vom Ausbau sollen insge­samt rund sechs Millionen
    > Haus­halte profi­tieren.

    Ergebnis:
    ca. 6 Mio Haushalte! mit 6000 km Glasfaser

    Der Vergleich zeigt ganz gut was man mit den gleichen Tiefbauressourcen unterschiedliches erreichen kann.

    ....
    Darum meldet die Telekom ihre Fortschritte auch immer in 6 stelligen Zahlen, während Glasfaser Anbieter froh sind mal 4 stellige Fortschrittszahlen zu nennen.

    Klar, an Glasfaser führt am Ende kein Weg vorbei, aber wie lange müsste man wohl noch auf mehr als zB 16 MBit/s warten, wenn seit ~3 Jahren statt erst einmal Vectoring nur noch FTTH ausgebaut worden wäre.

  2. Re: gleiche Glasfaserkilometer für 50 Tsd vs. 6 Mio Haushalte

    Autor: Fry4 21.03.19 - 07:06

    Wie wird denn Nahbereich definiert? Die Bevölkerungsdichte je qm ist in der Börde nicht so hoch. Vielleicht kommt daher der Unterschied?

  3. Re: gleiche Glasfaserkilometer für 50 Tsd vs. 6 Mio Haushalte

    Autor: mapet 21.03.19 - 07:29

    Fry4 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie wird denn Nahbereich definiert? Die Bevölkerungsdichte je qm ist in der
    > Börde nicht so hoch. Vielleicht kommt daher der Unterschied?

    Du meinst, es macht einen Unterschied, ob man einen Verteiler mitten in der Stadt oder kleinere Gemeinden in der freien Fläche anschließt, um die sich die Telekom nur bemüht, sobald jemand anderes dort den Markteintritt plant? Omfg, wer hätte das gedacht? ;)

  4. Re: gleiche Glasfaserkilometer für 50 Tsd vs. 6 Mio Haushalte

    Autor: spezi 21.03.19 - 09:38

    Paule schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hier erkennt man gut den Unterschied zwischen den Aufwänden und Stückzahlen
    > bei Glasfaser und Vectoring Ausbauten.

    Natürlich reduziert das Weiterverwenden bestehender Leitungen in die Häuser den Aufwand deutlich. Aber man muss fairerweise auch sagen: Nahbereichsausbau ist der Fall mit dem per Definition geringsten Aufwand, denn Nahbereichs-KVz sind gemäß dieser Definition maximal 550m Leitungslänge vom Hauptverteiler entfernt.

    2013 oder 2014 hat die Telekom ~20.000km Glasfaser verlegt. 2014 hatten dabei 3,7 Mio HH vom Ausbau profitiert. Seitdem hat die Telekom die jährliche Ausbauleistung in Bezug auf "Länge der verlegten Glasfaserkabel" auf ~60.000km letztes Jahr erhöht. Die Zahl der neu versorgten Haushalte hatte ihren Peak 2015 bei 4,3 Mio. Seitdem nimmt die Zahl wieder ab.

    Und das ist ja auch logisch: Bei so einem Ausbauprojekt über mehrere Jahre muss man Priorisieren, in welcher Reihenfolge die Orte ausgebaut werden sollen. Da kamen die Orte mit weniger Aufwand pro Haushalt (insbesondere größere Städte) tendenziell eben zuerst dran. 2018 konnte man dann z.B. nur noch Ausbauen, was man die Jahre zuvor zurück gestellt hatte usw. Und der Anteil an geförderten Ausbau in besonders ländlichen Gebieten dürfte sich auch erhöht haben. Ebenso wie der FTTH-Anteil.

    Dass der besonders einfache Nahbereichsausbau erst seit etwa 1,5 Jahren angegangen wird liegt insbesondere daran, dass er von der Bundesnetzagentur genehmigt werden musste. Und das hat eine Weile gedauert.

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