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Telekom musste das Kabelnetz doch verkaufen?!

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  1. Telekom musste das Kabelnetz doch verkaufen?!

    Autor: eddie8 23.08.21 - 21:29

    Seit wann hat die Telekom eigentlich wieder ein TV-Kabelnetz? Die mussten doch damals wegen der Privatisierung das TV Kabel verkaufen, um mehr Konkurrenz zu erzeugen. Die Telekom sollte nicht zwei Netze haben, war die Argumentation....

  2. Re: Telekom musste das Kabelnetz doch verkaufen?!

    Autor: spezi 23.08.21 - 21:57

    eddie8 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seit wann hat die Telekom eigentlich wieder ein TV-Kabelnetz? Die mussten
    > doch damals wegen der Privatisierung das TV Kabel verkaufen, um mehr
    > Konkurrenz zu erzeugen. Die Telekom sollte nicht zwei Netze haben, war die
    > Argumentation....

    Die Telekom besitzt kein Kabelnetz.

    Wohnungsgesellschaften besitzen häufig eine Koax-Hausverkabelung in ihren Gebäuden, über die auf Basis langfristiger Verträge Kabelanbieter die TV-Versorgung anbieten, und heutzutage natürlich auch Internet und Telefon.

    Wenn die Telekom solche Verträge mit Wohnungsgesellschaften abschließt erschließt sie die Gebäude mit Glasfaser (=ihr Netz) und nutzt gebäudeintern das Koax-Netz der Wohnungsgesellschaft. Alternativ bietet sie auch an gleich das Koax-Netz durch Glasfaser zu ersetzen.

  3. Re: Telekom musste das Kabelnetz doch verkaufen?!

    Autor: Bonarewitz 24.08.21 - 08:47

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > eddie8 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Seit wann hat die Telekom eigentlich wieder ein TV-Kabelnetz? Die
    > mussten
    > > doch damals wegen der Privatisierung das TV Kabel verkaufen, um mehr
    > > Konkurrenz zu erzeugen. Die Telekom sollte nicht zwei Netze haben, war
    > die
    > > Argumentation....
    >
    > Die Telekom besitzt kein Kabelnetz.
    Falsch.
    https://www.golem.de/news/gegen-vodafone-telekom-schafft-neue-kabelsparte-1909-143964.amp.html

    > Wohnungsgesellschaften besitzen häufig eine Koax-Hausverkabelung in ihren
    > Gebäuden, über die auf Basis langfristiger Verträge Kabelanbieter die
    > TV-Versorgung anbieten, und heutzutage natürlich auch Internet und
    > Telefon.
    >
    > Wenn die Telekom solche Verträge mit Wohnungsgesellschaften abschließt
    > erschließt sie die Gebäude mit Glasfaser (=ihr Netz) und nutzt
    > gebäudeintern das Koax-Netz der Wohnungsgesellschaft. Alternativ bietet sie
    > auch an gleich das Koax-Netz durch Glasfaser zu ersetzen.
    Ja. Jetzt.
    Und genau das sagt der Artikel ja aus.
    Bis zu diesem Ausbau (der den Formulierungen nach nicht abgeschlossen ist), liegt ein klassisches Kabelnetz zu Grunde.
    Und mit der DOCSIS3 Inhouseverkabelung bleibt es weiterhin ein Kabelnetz - wenn auch mit kleinem Node.

  4. Re: Telekom musste das Kabelnetz doch verkaufen?!

    Autor: spezi 24.08.21 - 10:03

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ja. Jetzt.
    > Und genau das sagt der Artikel ja aus.

    Meine Antwort war an den OP gerichtet, der sich gewundert hat dass die Telekom wieder ein Kabelnetz "hat", wo sie es doch verkaufen musste.

    Die Lösung auf seine Verwunderung ist, dass die Telekom zwar kein Kabelnetz besitzt, aber Kabelnetze von Wohnungsgesellschaften betreibt. Und mit "Kabelnetz" meine ich die Koax-Kabelnetze. Die Telekom ist Kabelnetzbetreiber, mit eigener Glasfaserzuführung und unter Verwendung von Koax-Kabeln der Wohnungsgesellschaften.

  5. Re: Telekom musste das Kabelnetz doch verkaufen?!

    Autor: Bonarewitz 24.08.21 - 19:12

    spezi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bonarewitz schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Ja. Jetzt.
    > > Und genau das sagt der Artikel ja aus.
    >
    > Meine Antwort war an den OP gerichtet, der sich gewundert hat dass die
    > Telekom wieder ein Kabelnetz "hat", wo sie es doch verkaufen musste.
    >
    > Die Lösung auf seine Verwunderung ist, dass die Telekom zwar kein Kabelnetz
    > besitzt, aber Kabelnetze von Wohnungsgesellschaften betreibt. Und mit
    > "Kabelnetz" meine ich die Koax-Kabelnetze. Die Telekom ist
    > Kabelnetzbetreiber, mit eigener Glasfaserzuführung und unter Verwendung von
    > Koax-Kabeln der Wohnungsgesellschaften.

    Jetzt nach dieser Antwort und nochmaligem Lesen wirds klar für mich.
    Danke.

    Dann noch ergänzend:
    Die Telekom hatte eine Sperrfrist von 10 Jahren und dürfte damit seit 2009 wieder mitspielen.
    2012 hat man übrigens erfolglos auf eine Übernahme der insolventen Primacom geboten und ist 2019 wieder ins Kabelgeschäft nach von dir beschriebenem Schema eingestiegen.

  6. Re: Telekom musste das Kabelnetz doch verkaufen?!

    Autor: spezi 24.08.21 - 21:37

    Bonarewitz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Dann noch ergänzend:
    > Die Telekom hatte eine Sperrfrist von 10 Jahren und dürfte damit seit 2009
    > wieder mitspielen.
    > 2012 hat man übrigens erfolglos auf eine Übernahme der insolventen Primacom
    > geboten und ist 2019 wieder ins Kabelgeschäft nach von dir beschriebenem
    > Schema eingestiegen.

    Das mit den 10 Jahren Sperrfrist hatte ich auch schon mal gelesen.

    Die Telekom ist meines Wissens allerdings von Anfang an (so um 2011) mit den Optionen "FTTH" oder "FTTB+DOCSIS" in den Markt mit den Wohnungsgesellschaften eingestiegen.

    Wohnungen der HOWOGE in Berlin werden z.B. schon seit 2014 mit Fernsehen und Internet via DOCSIS versorgt:
    https://bbu.de/nachricht/26567

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