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"erhebliche Nachteile für die Bundesrepublik"

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  1. "erhebliche Nachteile für die Bundesrepublik"

    Autor: menecken 07.05.15 - 22:35

    Würde mich mal interessieren, was konkret die Nachteile sind und v.a. wie schwer wiegen...

    "Die Preisgabe von Informationen über eine nachrichtendienstliche Kooperation hat erhebliche Nachteile für die Bundesrepublik"

  2. Re: "erhebliche Nachteile für die Bundesrepublik"

    Autor: Micki 08.05.15 - 00:03

    Er will sagen: geht mir nicht auf den keks. Der bnd tut gutes und das erfolgreich!

    Meine güte...

  3. Re: "erhebliche Nachteile für die Bundesrepublik"

    Autor: Mingfu 08.05.15 - 02:08

    menecken schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Die Preisgabe von Informationen über eine nachrichtendienstliche
    > Kooperation hat erhebliche Nachteile für die Bundesrepublik"

    Ist natürlich eine Standardformel der Regierung, um Nachfragen zu unterbinden. Denn wenn damit erheblichen Nachteilen für die Bundesrepublik bestehen, muss sie keine Informationen ans Parlament geben.

    Andererseits dürfte diese Angelegenheit die Zusammenarbeit mit der NSA glücklicherweise tatsächlich gefährden. Denn wenn die NSA fürchten muss, dass in Deutschland ihre Suchbegriffe und damit natürlich ihre Überwachungsziele öffentlich werden, dann wird sie sich in Zukunft eine Zusammenarbeit mit dem BND gründlich überlegen müssen. Denn aus deren Sicht könnte man dann jede Anfrage an den BND auch gleich auf die eigene Website stellen und die Öffentlichkeit bzw. Ziele um entsprechende Antwort bitten.

  4. Re: "erhebliche Nachteile für die Bundesrepublik"

    Autor: ustas04 08.05.15 - 04:19

    ich frage mich was für nachtwile es gibt wenn es den saftladen garnicht erst gibt...

    man könnte sie ja so umkrwmpwln das sie eu vor der usa schützen soll ;)

  5. Re: "erhebliche Nachteile für die Bundesrepublik"

    Autor: Anonymer Nutzer 08.05.15 - 05:12

    menecken schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde mich mal interessieren, was konkret die Nachteile sind und v.a. wie
    > schwer wiegen...
    >
    > "Die Preisgabe von Informationen über eine nachrichtendienstliche
    > Kooperation hat erhebliche Nachteile für die Bundesrepublik"

    Er wollte sagen ;die Amerikanische Regierung würde,falls der BNSDAP nicht kooperiert,eine deutliche Erhöhung der Steuern in Erwähnung ziehen.

  6. Re: "erhebliche Nachteile für die Bundesrepublik"

    Autor: Moe479 08.05.15 - 06:45

    was doch mal ne transparezoffensive währe, damit die bürger die 'gute arbeit' dieser dienste endlich entsprechend würdigen können ... xD



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.15 06:54 durch Moe479.

  7. zu kurz gedacht!!

    Autor: jo-1 08.05.15 - 07:21

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Andererseits dürfte diese Angelegenheit die Zusammenarbeit mit der NSA
    > glücklicherweise tatsächlich gefährden. Denn wenn die NSA fürchten muss,
    > dass in Deutschland ihre Suchbegriffe und damit natürlich ihre
    > Überwachungsziele öffentlich werden, dann wird sie sich in Zukunft eine
    > Zusammenarbeit mit dem BND gründlich überlegen müssen. Denn aus deren Sicht
    > könnte man dann jede Anfrage an den BND auch gleich auf die eigene Website
    > stellen und die Öffentlichkeit bzw. Ziele um entsprechende Antwort bitten.

    Wer jetzt glaubt, dass damit die Daten nicht mehr an die NSA gehen liegt leider wahrscheinlich völlig falsch.

    Wenn die Partner Geheimdienste das nicht mehr kostengünstig einfach so liefern, dann wird jeder Geheimdienst das eben in Zukunft alles alleine machen. Sprich die shared resources werden nun individuell aufgebaut. D.h. noch mehr Steuermittel fliessen in diesen Sektor - ein klarer Pyrrhussieg.

    So lange diese Dinge nicht international rechtlich gleichartig geklärt sind (ebenso wie bspw. im Finanzsektor) wird es immer wieder Begehrlichkeiten geben.

    Ich hätte mir statt Abschalten lieber eine ehrliche und offene Diskussion gewünscht.

    Klar brauchen wir Geheimdienste und deren Ergebnisse können Leben retten und Sicherheit schaffen.

    Was ich mir nicht wünsche ist der Generalverdacht aller Bürger.

    Schade, dass wir kaum noch differenziert diskutieren können. Es gibt nur noch Extremmeinungen.

    • Schafft die Verbrennungsmotoren ab und macht alles elektrisch - was ein Quatsch!
    • Schaltet die Datenüberwachung vollständig ab - wie dumm ist das denn?
    • Fördert nur noch Familien - hallo - jeder hat einen andren Lebensentwurf!
    • Nur Android ist das richtige mobil OS - hm - da waren noch ein zwei nette anderen!
    • MACs sind was für Dove, die keine Ahnung haben - vielleicht haben andre Ahnung aber keine Zeit und Lust sich mit dem Rechner zu beschäftigen weil sie anderswo mehr (er) schaffen?

    Mir stinkt es langsam, dass nur extreme Meinungen scheinbar die Norm sind.

    Es kommt auf das Gesamtbild an und das gerät mehr und mehr in den Hintergrund.

    Die Gesamt CO2 Bilanz eines Menschen entscheidet - nicht das Auto das er/sie fährt und bei den Geheimdiensten entscheidet was sie genau machen und unter welchen rechtlichen Randbedingungen - wir brauchen das - aber eben mit klaren Regeln!

    Ein bisschen mehr differenzierte Betrachtungsweise und schon wird eine ehrlichere Diskussion daraus. Es geht nicht um Meinungsäusserungen sondern um Tatsachen.

  8. Re: "erhebliche Nachteile für die Bundesrepublik"

    Autor: NeoTiger 08.05.15 - 07:28

    ustas04 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich frage mich was für nachtwile es gibt wenn es den saftladen garnicht
    > erst gibt...

    Vielleicht hin und wieder ein paar Tote mehr durch terroristische Umtriebe, die allerdings in der Verkehrsunfall-Tote-Statistik durch raserische und alkoholische Umtriebe nicht weiter auffallen würden.

    Der Unterschied ist nur, dass die Medien die knapp 10 Todesfälle pro Tag auf deutschen Straßen nicht als berichtenswert erachten - aber gleich jeden sporadischen Terror-Akt ins unermessliche aufblasen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.15 07:29 durch NeoTiger.

  9. Re: "erhebliche Nachteile für die Bundesrepublik"

    Autor: MartinaSacher 08.05.15 - 08:01

    Ich finde ist schade, dass der BND das Schoßhündchen der USA ist

  10. Re: zu kurz gedacht!!

    Autor: IceRa 08.05.15 - 08:30

    jo-1 schrieb:
    [...]

    > Klar brauchen wir Geheimdienste und deren Ergebnisse können Leben retten
    > und Sicherheit schaffen.
    Nein, wir - das Volk - brauchen die Geheimdienste etwa so dringend wie ich einen Pickel am Hintern brauche, nämlich gar nicht. Die wichtige Frage ist für WEN arbeiten Geheimdienste? WEM nützen Geheimdienste? Dem Volk ganz sicher nicht, aber denjenigen, die es sich leisten können, Geheimdienste für die eigenen Zwecke einszuspannen. Ja WER mag das wohl sein? Ganz sicher nicht Joe Sixpack oder Lieschen Müller.

    >
    > Was ich mir nicht wünsche ist der Generalverdacht aller Bürger.

    Genau der ist aber gegeben und diverse Politiker wissen das ganz genau und WOLLEN das so.
    Es gibt das hier nicht umsonst: http://de.wikipedia.org/wiki/Fernmeldegeheimnis#Schweiz
    DAMIT wird der Bürger geschützt, und mit nichts anderem, Sorry, aber da habe ich eine Extrem-Meinung, wie Du das nennen würdest. Die Kommunikation der Bürger, des Volkes, GRUNDLOS und VERDACHTSLOS abzuhören ist Spionage, nicht mehr und nicht weniger. Mir gehen da die Haarspaltereien diesbezüglich auf den Wecker. Wenn ich mit Freunden, Geschäftspartnern, Familie elektronisch kommuniziere (sei es durch Webseiten, FTP, VoIP, email, etc) dann geht das genau NIEMANDEN etwas an, basta. Für das haben wir obgenanntes Gesetz. Erst wenn ich kriminell handle, jemand zu Schaden kommt und ein Richter einen hinreichenden Verdacht sieht, erst DANN soll irgend ein Polizist meine emails und was sonst noch von mir (stellvertretend für jeden) so rumfliegt im www lesen dürfen.

    [...]

    > Die Gesamt CO2 Bilanz eines Menschen entscheidet - nicht das Auto das
    > er/sie fährt und bei den Geheimdiensten entscheidet was sie genau machen
    > und unter welchen rechtlichen Randbedingungen - wir brauchen das - aber
    > eben mit klaren Regeln!

    Ja, die Regel müsste lauten: Nur mit ausdrücklicher richtelicher Anordnung.
    Und dazu ein wichtiger Aspekt: Es müsste DEUTLICH mehr Aufwand für den Richter geben, wenn er die Spionage zulässt, als wenn er sie mangels Beweise oder mangels ausreichenden Verdacht oder sonstwieso ableht. Das ist nämlich heute nicht der Fall, und frag mal warum!

    > Ein bisschen mehr differenzierte Betrachtungsweise und schon wird eine
    > ehrlichere Diskussion daraus. Es geht nicht um Meinungsäusserungen sondern
    > um Tatsachen.
    Da gebe ich Dir 100% recht.


    Gruss, Ice


    P.S.: Beim Wort "CO2 Bilanz" musste ich lachen, das ist so ein hahnebüchener Unsinns-Kampfbegriff.
    Wenn Du an Fakten und differenzierter Denke (achtung: kann anstrengend sein!) interessiert und des Englischen mächtig bist: http://wattsupwiththat.com/
    Wenn Du der Grünen-Propaganda lesen willst: http://www.greenpeace.de/

  11. Re: zu kurz gedacht!!

    Autor: jo-1 08.05.15 - 08:50

    IceRa schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    >
    > P.S.: Beim Wort "CO2 Bilanz" musste ich lachen, das ist so ein
    > hahnebüchener Unsinns-Kampfbegriff.

    das nenne ich mal differenzierte Betrachtungsweise und Diskussion ;-)

    > Wenn Du an Fakten und differenzierter Denke (achtung: kann anstrengend
    > sein!) interessiert und des Englischen mächtig bist: wattsupwiththat.com

    Keine Sorge - ich lese/schreibe und spreche täglich mehrere Stunden - Firmensprache ist englisch

    > Wenn Du der Grünen-Propaganda lesen willst: www.greenpeace.de

    Ich will keine Propaganda - ich will mich tendenziell richtig verhalten - ökonomisch wie ökologisch.

    Einen Sicherheitsgurt anlegen ist was für Weicheier - richtig?

    Es schadet niemandem CO2 zu vermeiden - im Gegenteil. Es spart enorm viel Geld und auch wenn vom Menschen zusätzlich erzeugtes CO2 keinen Einfluss haben sollte ist es einfach irrelevant. Da wir nicht wissen welchen Einfluss es hat, schadet es auch nicht weniger zu erzeugen ;-)

    Im Gegenteil - es nutz mir ganz individuell in meiner eigenen Kostenbilanz. Homo oeconomicus!!

    Da muss man nicht Propaganda betreiben ;-)

    Weniger Ressourcen zu verbrauchen ist richtiger als mehr zu verbrauchen - und ich bin weder Sozi, noch Grüner noch Mönch - ich geniesse mein Leben und achte auf mein Umfeld - das nenne ich clever - da darf der Sportwagen gerne in der Garage stehen und an so manchem Wochenende "gezückt" werden :-)

  12. Re: zu kurz gedacht!!

    Autor: Mingfu 08.05.15 - 09:36

    jo-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn die Partner Geheimdienste das nicht mehr kostengünstig einfach so
    > liefern, dann wird jeder Geheimdienst das eben in Zukunft alles alleine
    > machen. Sprich die shared resources werden nun individuell aufgebaut. D.h.
    > noch mehr Steuermittel fliessen in diesen Sektor - ein klarer Pyrrhussieg.

    Nein, das ist der einzig sinnvolle Weg. Denn nur mit klaren Zuständigkeiten kann man Geheimdienste auch kontrollieren und dafür sorgen, dass sie nur genau das machen, was man möchte. Und die effektivste Einflussnahmemöglichkeit ist dabei immer noch die des Geldes. Dagegen fördert dieser Dschungel aus Kooperationen und gegenseitigen Zulieferungen das, was man nicht will - nämlich Geheimdienste, die einen Staat im Staate bilden und abseits jeder Kontrollmöglichkeit agieren. Man kann sich immer noch überlegen, hinterher Erkenntnisse zu teilen. Aber für die Gewinnung von Informationen sind derart weitreichende Kooperationen nicht sinnvoll.

    > Klar brauchen wir Geheimdienste und deren Ergebnisse können Leben retten
    > und Sicherheit schaffen.

    Die Frage ist, ob wir das wirklich so nötig brauchen. Absolute Sicherheit gibt es nicht. Und der größte Massenmörder Deutschlands seit dem Zweiten Weltkrieg war nicht etwa irgendein Terrorist, sondern ein Pilot. Ich habe aber nicht vernommen, dass irgendjemand gefordert hätte, dass ab sofort sämtliche Piloten unter geheimdienstliche Kontrolle gestellt werden müssen. Die Gesellschaft kann also offenbar mit der Tatsache umgehen, dass das Leben potentiell tödlich sein kann. Wir sollten also ganz genau prüfen, ob tatsächlich die Notwendigkeit für eine derart umfassende Geheimdienstarbeit besteht - insbesondere weil die USA in dieser Richtung jedes Maß inzwischen vermissen lassen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 08.05.15 09:40 durch Mingfu.

  13. Re: "erhebliche Nachteile für die Bundesrepublik"

    Autor: SchmuseTigger 08.05.15 - 10:14

    menecken schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde mich mal interessieren, was konkret die Nachteile sind und v.a. wie
    > schwer wiegen...
    >
    > "Die Preisgabe von Informationen über eine nachrichtendienstliche
    > Kooperation hat erhebliche Nachteile für die Bundesrepublik"

    Ruf? Zukünfigte Zusammenarbeit mit den USA (nicht nur NSA, allgemein USA). Verbündete Länder (Frankreich freut sich sicher einen Wolf das sie ausspioniert wurden), NATO Partner usw?

  14. Re: zu kurz gedacht!!

    Autor: jo-1 08.05.15 - 11:02

    Mingfu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Die Frage ist, ob wir das wirklich so nötig brauchen. Absolute Sicherheit
    > gibt es nicht. Und der größte Massenmörder Deutschlands seit dem Zweiten
    > Weltkrieg war nicht etwa irgendein Terrorist, sondern ein Pilot. Ich habe
    > aber nicht vernommen, dass irgendjemand gefordert hätte, dass ab sofort
    > sämtliche Piloten unter geheimdienstliche Kontrolle gestellt werden müssen.
    > Die Gesellschaft kann also offenbar mit der Tatsache umgehen, dass das
    > Leben potentiell tödlich sein kann. Wir sollten also ganz genau prüfen, ob
    > tatsächlich die Notwendigkeit für eine derart umfassende Geheimdienstarbeit
    > besteht - insbesondere weil die USA in dieser Richtung jedes Maß inzwischen
    > vermissen lassen.

    Ich glaube - diese Frage ist auch zu kurz gesprungen ;-)

    Es geht mir zumindest nicht um Sicherheit - denn Autofahren ist viel gefährlicher als terroristische Anschläge oder "Massenmörder" in Flugzeugen. Auch Rauchen, Alkohol oder unmässiges Essen ist extrem gefährlich.

    Mir geht es um Abwehr und Information. Natürlich MÜSSEN wir informiert sein über das was anderswo passiert. Ob das nun Geheimdienst oder Informationsdienst genannt wird ist doch nur eine semantische Frage.

    Selbstverständlich möchte ich, dass Dienste andre Dienste überwachen und wir wissen was die andren gerne wissen würden und auch aktiv recherchieren.

    Gibt da 'nen schönen Film - "Das Russlandhaus". Eine Frageliste des Fragenden ist ebenso entlarvend wie die Informationen die fliessen könnten.

    Und selbst wenn wir keinerlei solchen Dienst hätten müssten wir ihn dringend kreieren.

    Müssen diese Informationen jedem zugänglich sein? Ich glaube nein - es sind fast alle Information nicht allen zugänglich und das stört kaum weiter - das gehört zu einem gut Funktionen Staat.

    Wichtig ist alleine, dass bestehende Gesetze eingehalten werden und dass die Gesetze zum Schutz der Bürger Vorrang haben und überprüft werden - regelmässig und zwingend.

    Alles andre ist sentimentales Wunschdenken einer nicht realen Welt - meiner Meinung nach.

  15. Re: "erhebliche Nachteile für die Bundesrepublik"

    Autor: Rababer 08.05.15 - 11:27

    > Es gibt nur noch Extremmeinungen.

    Ehhh lustig.

  16. Re: zu kurz gedacht!!

    Autor: Shadow27374 08.05.15 - 11:47

    jo-1 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbstverständlich möchte ich, dass Dienste andre Dienste überwachen und
    > wir wissen was die andren gerne wissen würden und auch aktiv
    > recherchieren.
    Ich möchte das nicht.

    > Und selbst wenn wir keinerlei solchen Dienst hätten müssten wir ihn
    > dringend kreieren.
    Ich möchte das nicht.

  17. Re: zu kurz gedacht!!

    Autor: jo-1 08.05.15 - 12:10

    Shadow27374 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > jo-1 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Selbstverständlich möchte ich, dass Dienste andre Dienste überwachen und
    > > wir wissen was die andren gerne wissen würden und auch aktiv
    > > recherchieren.
    > Ich möchte das nicht.
    >
    > > Und selbst wenn wir keinerlei solchen Dienst hätten müssten wir ihn
    > > dringend kreieren.
    > Ich möchte das nicht.

    reine Meinungsäusserungen ohne Relevanz für die Allgemeinheit - ich möchte ein Eis mit Erdbeeren - weil es mir schmeckt - das sagt nichts über das Essen von Eis als solches aus

  18. Re: "erhebliche Nachteile für die Bundesrepublik"

    Autor: Anonymer Nutzer 08.05.15 - 13:05

    NeoTiger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ustas04 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > ich frage mich was für nachtwile es gibt wenn es den saftladen garnicht
    > > erst gibt...
    >
    > Vielleicht hin und wieder ein paar Tote mehr durch terroristische Umtriebe,
    > die allerdings in der Verkehrsunfall-Tote-Statistik durch raserische und
    > alkoholische Umtriebe nicht weiter auffallen würden.

    Da wäre ich mir nicht mal so sicher. Immer wenn hier irgendein "Terroranschlag verhindert" wird geschieht das zufällig zu einem Zeitpunkt, an dem ein Sicherheitspolitiker Ermächtigungsgesetze durchboxen will oder mal wieder ein Geheimdienst seine Existenz rechtfertigen muss.

    Wenn aber doch mal jemand ernsthaft Terror machen will, so wie der Breivik etwa, dann findet er auch einen Weg, auch trotz Totalüberwachung.

    Wenn das mal wirklich was passiert, wie die NSU-Geschichte, dann verhalten die sich gleich höchst verdächtig, Akten verschwinden, Zeugen sterben, so dass man sich schon fragen muss ob der Stadt vielleicht ohne den Geheimdienst sicherer wäre.

    Fürs Inland reicht doch eigentlich eine Polizei ohne geheimdienstliche Befugnisse, aber selbst die haben schon viel zu viele unkoschere Befugnisse.

    Und wenn wir schon einen Auslandsgeheimdienst brauchen, dann ja gerade genau GEGEN die Amerikaner und nicht für sie.

  19. Re: "erhebliche Nachteile für die Bundesrepublik"

    Autor: narea 08.05.15 - 16:00

    menecken schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Würde mich mal interessieren, was konkret die Nachteile sind und v.a. wie
    > schwer wiegen...

    https://i.imgur.com/IAGB2zQ.png

  20. Re: zu kurz gedacht!!

    Autor: Trockenobst 08.05.15 - 16:23

    Shadow27374 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und selbst wenn wir keinerlei solchen Dienst hätten müssten wir ihn
    > > dringend kreieren.
    > Ich möchte das nicht.

    Wie genau würdest du denn z.B. ISIL oder die Syrienkrieg oder das Ukraineproblem angehen, wenn Du nicht gegen die angehst die einfach grundsätzliche schlechte Dinge tun? Aussitzen? Den Menschen nicht helfen?

    Ich habe diese Frage sicherlich 100 mal "Freunden des Friedens" gestellt, und bisher vielleicht 2-3 eine ehrliche Antwort gekriegt. Der Rest druckst rum oder wird plötzlich sehr pampig (also genau das gegenteil von dem was sie eigentlich sein wollen :^p)

    Wir haben keine Analyse-Defizite in der Welt. Im Großen und Ganzen verstehen wir was der ISIL ist, was die Syrienkrise ist und was in der Ukraine abgeht. Das Problem ist, dass sich die Menschen dort auf beiden Seiten absolut unmoralisch, asozial und destruktiv geben. Die unterliegenden Systemkrisen dort können wir aber auch mit viel Geld nicht lösen, denn es geht dort nicht mal mehr um so simple Dinge wie Macht. Für viele geht es um das Überleben schlechthin.

    Und wer erst mal im Überlebensmodus ist, hört erst auf wenn er ganz sicher ist, dass er wirklich keine Feinde mehr hat. Das wird dort noch sehr lange schwelen, denn die Feinde wachsen im 16-20 Jahres Puls nach.

    Informationen sind nötig um zu handeln. Wer kein Informationsministerium will, möchte laufend überrascht werden und am Ende scheitert er der Asozialität und Aggressivität seiner Angreifer.

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