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Warum das alles Sinn macht

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  1. Warum das alles Sinn macht

    Autor: BarneyM 07.08.19 - 20:20

    Bei den ganzen Kommentaren hier, aber auch im Artikel selbst, wird ein wichtiger Aspekt vergessen. Ein Kabelanschluss ist kein DSL Anschluss. Bei DSL hat jeder Kunde seinen eigenen Port am DSLAM. Wenn das DSL Modem spinnt, dann stört das sonst niemanden, dann geht's halt einfach nicht.

    Ein Kabelanschluss ist ein Shared Medium. Mehrere Kunden verwenden konkurrierende Übertragungskanäle. Wenn hier ein Modem spinnt, und vor allem im Upstream Müll in die Leitung pustet, dann kann das zu Störungen bei allen Anderen führen. Wenn das Modem auf Management Befehle nicht reagiert, kann man es auch nicht entstören (z.B. Downstream SNR Werte abfragen). Daher muss der Provider hier die Kontrolle haben, welche Modems am Netz hängen, und diese ggf. per (Modem) Software Update flicken zu können. Andernfalls bleibt nur, störende Modems oder andere Geräte vom Netz zu trennen.

    Dabei kommt es durchaus vor, dass z.B. aufgrund eines neuen DOCSIS Standards (z.B. D3.1 mit OFDMA) auf einmal Effekte bzw. Fehlverhalten von Modems auftritt, das mit älteren DOCSIS Standards kein Problem war, aber z.B. dazu führt, dass D3.1 OFDMA nicht genutzt werden kann, solange störende Modems vorhanden sind. Hier ist es zwingend erforderlich, dass der Provider die Möglichkeit hat, solche Modems mit einem Zwangsupdate zu "beglücken".

    Routing und WLAN sind was Anderes. Damit kann man niemand stören (außer vielleicht mit WLAN seinen Nachbarn). Hier ist es durchaus denkbar, dass man für diesen Teil selbst ein Update einspielen kann - und dies wird ja bei dem einen oder anderen Kabel-Router Hersteller auch so gehandhabt.

  2. Re: Warum das alles Sinn macht

    Autor: User_x 07.08.19 - 22:52

    Das wäre zumindest erklärbar wenn nur modems verteilt würden, aber Fritzboxen sind router und wenn was nicht passt, wirst du so oder so getrennt, spätestens per abuse.

  3. Re: Warum das alles Sinn macht

    Autor: rv112 07.08.19 - 22:59

    Fritzbox sind die einzigen Geräte die nicht von CableLabs zertifiziert sind. Sämtliche freie Modem jedoch schon. Ein Schelm wer Böses denkt...

  4. Re: Warum das alles Sinn macht

    Autor: sneaker 09.08.19 - 09:22

    BarneyM schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Bei den ganzen Kommentaren hier, aber auch im Artikel selbst, wird ein
    > wichtiger Aspekt vergessen. Ein Kabelanschluss ist kein DSL Anschluss. Bei
    > DSL hat jeder Kunde seinen eigenen Port am DSLAM. Wenn das DSL Modem
    > spinnt, dann stört das sonst niemanden, dann geht's halt einfach nicht.
    >
    > Ein Kabelanschluss ist ein Shared Medium. Mehrere Kunden verwenden
    > konkurrierende Übertragungskanäle. Wenn hier ein Modem spinnt, und vor
    > allem im Upstream Müll in die Leitung pustet, dann kann das zu Störungen
    > bei allen Anderen führen. Wenn das Modem auf Management Befehle nicht
    > reagiert, kann man es auch nicht entstören (z.B. Downstream SNR Werte
    > abfragen). Daher muss der Provider hier die Kontrolle haben, welche Modems
    > am Netz hängen, und diese ggf. per (Modem) Software Update flicken zu
    > können. Andernfalls bleibt nur, störende Modems oder andere Geräte vom Netz
    > zu trennen.
    Ich kenne noch andere beliebte Shared Medien: GSM, UMTS und LTE. Dort klappt es auch mit eigenen Endgeräten ohne Providerzugriff. Ich würde das Problem nicht komplett als Unsinn abtun, aber auch nicht überbewerten.

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