1. Foren
  2. Kommentare
  3. Internet
  4. Alle Kommentare zum Artikel
  5. › DRM fürs Web: W3C treibt Entwicklung…

Wenn man bedenkt, dass 90% der Browser Freie Software ist...

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


  1. Wenn man bedenkt, dass 90% der Browser Freie Software ist...

    Autor: Casandro 10.05.13 - 09:13

    ... stelle ich mir die Implementierung recht schwierig vor, denn da kann man alle Sperren relativ einfach aushebeln.

    Also entweder das wird dadurch floppen und kein Inhalteanbieter macht da mit, oder die Inhalteanbieter lernen endlich, dass ihnen DRM gar nichts bringt.

  2. Re: Wenn man bedenkt, dass 90% der Browser Freie Software ist...

    Autor: Geistesgegenwart 10.05.13 - 09:17

    Casandro schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ... stelle ich mir die Implementierung recht schwierig vor, denn da kann
    > man alle Sperren relativ einfach aushebeln.
    >
    > Also entweder das wird dadurch floppen und kein Inhalteanbieter macht da
    > mit, oder die Inhalteanbieter lernen endlich, dass ihnen DRM gar nichts
    > bringt.

    Richtig. Schau mal in die Specs rein, dann wird klar wie das Funktioniert. Du brauchst weiterhin ein Stück Closed-Source Software (ein sogenanntes Content Decryption Module) dass in konventionellen Maschinencode läuft. In der Praxis wird das also entweder ein natives Browser-Plugin sein oder aber ein kleines Stück software dass auf irgendeinem Port über localhost lauscht und Decryption-Anfragen entgegennimmt. D.h. die Entschlüsselung wird von diesem Stück Closed-Source Software übernommen - ohne gibt es keine sichere Entschlüsselung (das steht sogar indirekt so in den Specs).

    Der Standard regelt viel mehr wie der Browser mit diesem Stück closed-source zu kommunizieren hat - das erleichtert den Entwicklern hinterher so ein CDM zu programmieren und sicher zu bekommen.

  3. Re: Wenn man bedenkt, dass 90% der Browser Freie Software ist...

    Autor: Der schwarze Ritter 10.05.13 - 09:21

    In dem Fall: Ignore

  4. Re: Wenn man bedenkt, dass 90% der Browser Freie Software ist...

    Autor: Lord Gamma 10.05.13 - 09:24

    Geistesgegenwart schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Richtig. Schau mal in die Specs rein, dann wird klar wie das Funktioniert.
    > Du brauchst weiterhin ein Stück Closed-Source Software (ein sogenanntes
    > Content Decryption Module) dass in konventionellen Maschinencode läuft. In
    > der Praxis wird das also entweder ein natives Browser-Plugin sein oder aber
    > ein kleines Stück software dass auf irgendeinem Port über localhost lauscht
    > und Decryption-Anfragen entgegennimmt. D.h. die Entschlüsselung wird von
    > diesem Stück Closed-Source Software übernommen - ohne gibt es keine sichere
    > Entschlüsselung (das steht sogar indirekt so in den Specs).
    >
    > Der Standard regelt viel mehr wie der Browser mit diesem Stück
    > closed-source zu kommunizieren hat - das erleichtert den Entwicklern
    > hinterher so ein CDM zu programmieren und sicher zu bekommen.

    Ich denke mal, dass es dennoch recht schnell disassembliert und so modifiziert wird, dass der entschlüsselte Content auch in eine Datei statt auf den Bildschirm geleitet werden kann.

  5. Re: Wenn man bedenkt, dass 90% der Browser Freie Software ist...

    Autor: Replay 10.05.13 - 10:20

    Genau so werde ich es machen. DRM verweigere ich grundsätzlich, weil es nur für Ärger sorgt.

    Das ist Erfahrung. Im Jahre 2001 kaufte ich die ersten eBooks, damals für den Palm. Was ich irgendwie nicht mitbekommen habe, war die DRM-Dongel. Die Bücher waren an die Seriennummer des Palms gebunden.

    Wie das mit solchen Geräten nun mal so ist, ging der Palm mal in die Binsen, woran ich selbst die Schuld hatte (runtergefallen). Also einen neuen Palm gekauft und... die Bücher, ganze 26 Stück, ließen sich nicht mehr öffnen. Es poppte eine entsprechende Fehlermeldung auf.

    Also habe ich, ehrlich gesagt, DRM entfernt, um meine bezahlten Bücher weiterhin auf dem neuen Palm (und heute auf dem Lesegerät) lesen zu können. Nochmal kaufen kommt für mich keinesfalls in Frage.

    Was lernen wir daraus? Daß DRM den Nutzungsbedingungen im Wege steht. Man erwirbt nicht das Buch, sondern eine Lizenz zum Lesen. Und genau das funktioniert wegen DRM manchmal nicht.

    Und wenn sich diese - mit Verlaub - DRM-Scheiße auch noch in Seiteninhalten breitmacht, werde ich entsprechende Seiten einfach nicht nutzen. Ein Plugin, welches wegen DRM nötig sein wird, kommt mir nicht auf den Rechner.

    Krieg ist Frieden, Freiheit ist Sklaverei, Unwissenheit ist Stärke. Das Ministerium für Wahrheit.

  6. Re: Wenn man bedenkt, dass 90% der Browser Freie Software ist...

    Autor: brusch 10.05.13 - 10:32

    Lord Gamma schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich denke mal, dass es dennoch recht schnell disassembliert und so
    > modifiziert wird, dass der entschlüsselte Content auch in eine Datei statt
    > auf den Bildschirm geleitet werden kann.

    Im Zweifelsfall wird der Content von verschiedenen Teilnehmern über Mikrofone/Kameras aufgenommen und bei Zusammenführung der Daten werden die Störungen entfernt.
    Das dürfte zumindest das Problem der Aufzeichnung nachhaltig lösen.

  1. Thema

Neues Thema Ansicht wechseln


Um zu kommentieren, loggen Sie sich bitte ein oder registrieren Sie sich. Zum Login

Stellenmarkt
  1. Limbach Gruppe SE, Heidelberg, Leipzig
  2. CITTI Handelsgesellschaft mbH & Co. KG, Kiel
  3. ING-DiBa AG, Nürnberg
  4. Lufthansa Industry Solutions AS GmbH, Norderstedt

Golem pur
  • Golem.de ohne Werbung nutzen

Anzeige
Top-Angebote
  1. 99,97€ (Vergleichspreise ab 127,99€)
  2. (u. a. Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers für 28,99€, Die Eiskönigin 2 für 19,99€, Parasite...


Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Verkehr: Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb
Verkehr
Das Kaltstart-Dilemma der Autos mit Hybridantrieb

Bei Hybridautos und Plugin-Hybriden kommt es häufiger zu Kaltstarts als bei normalen Verbrennungsmotoren - wenn der Verbrennungsmotor ausgeht und der Elektromotor das Auto durch die Stadt schiebt. Wie schnell lässt sich der Katalysator vorwärmen, damit er Abgase dennoch gut reinigen kann?
Von Rainer Klose

  1. Elektromobilität Umweltbonus gilt auch für Jahreswagen
  2. Renault City K-ZE Dacia plant City-Elektroauto
  3. Elektroautos EU-Kommission billigt höheren Umweltbonus

Wolcen im Test: Düster, lootig, wuchtig!
Wolcen im Test
Düster, lootig, wuchtig!

Irgendwo zwischen Diablo und Grim Dawn: Die dreckige Spielwelt von Wolcen - Lords Of Mayhem ist Schauplatz für ein tolles Hack'n Slay - egal ob offline oder online, alleine oder gemeinsam. Und mit Cryengine.
Ein Test von Marc Sauter

  1. Project Mara Microsoft kündigt Psychoterror-Simulation an
  2. Active Gaming Footwear Puma blamiert sich mit Spielersocken
  3. Simulatoren Nach Feierabend Arbeiten spielen

Videostreaming: Was an Prime Video und Netflix nervt
Videostreaming
Was an Prime Video und Netflix nervt

Eine ständig anders sortierte Watchlist, ein automatisch startender Stream oder fehlende Markierungen für Aboinhalte: Oft sind es nur Kleinigkeiten, die den Spaß am Streaming vermiesen - eine Hassliste.
Ein IMHO von Ingo Pakalski

  1. WhatsOnFlix Smartphone-App für bessere Verwaltung der Netflix-Inhalte
  2. Netflix Staffel-2-Trailer zeigt Cyberpunk-Welt von Altered Carbon
  3. Videostreaming Netflix musste Night of the Living Dead entfernen

  1. Startup: Rückenschmerzen-App Kaia verzwölffacht ihren Preis
    Startup
    Rückenschmerzen-App Kaia verzwölffacht ihren Preis

    Eine E-Health-App hat am Montag drastisch höhere Preise eingeführt, obwohl sie mit 96 Euro jährlich schon viel kostete: Ab jetzt zahlen Neukunden 99 Euro - aber nicht im Jahr, sondern pro Monat. Dafür kann Kaia bei chronischen Rückenschmerzen wirklich helfen, glauben nicht nur viele Krankenkassen.

  2. Bundesnetzagentur: Telefónica erhält Millionenstrafe wegen schlechtem Netz
    Bundesnetzagentur
    Telefónica erhält Millionenstrafe wegen schlechtem Netz

    Die Bundesnetzagentur wird Telefónica Deutschland wohl zu einer Strafe im zweistelligen Millionenbereich verurteilen. Der Netzbetreiber nennt dies "kontraproduktiv für die Netzversorgung in Deutschland".

  3. Konsolen: Microsoft bestätigt 12 Teraflops für Xbox Series X
    Konsolen
    Microsoft bestätigt 12 Teraflops für Xbox Series X

    Nun ist es offiziell: Die GPU der Xbox Series X schafft eine Leistung von 12 Teraflops - ungefähr das Doppelte der Xbox One X. Damit treffen einige Leaks zu, außerdem stellte der zuständige Manager Phil Spencer eine Reihe weiterer Neuheiten vor.


  1. 18:37

  2. 17:31

  3. 16:54

  4. 16:32

  5. 16:17

  6. 15:47

  7. 15:00

  8. 15:00