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Das Problem ist doch..

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  1. Das Problem ist doch..

    Autor: BadBoy.Shane 03.05.13 - 12:11

    Das mMn große Problem daran ist, dass diese Informationen nicht genug in den Medien diskutiert werden.
    Klar auf Seiten wie Golem.de oder heise.de wird darüber heftig diskutiert.
    Jedoch habe ich seit es vor ca 2 Wochen (glaube ich) durchgesickert ist (ja durchgesickert; die TKom hat es nicht selbst publik gemacht) nur sehr wenig und auch nur am Rande davon in den TV-Nachrichten bzw. in Zeitungen mitbekommen.
    Und genau das ist imho das worauf die TKom baut. Wenn ihnen ein paar "PowerUser" (entschuldigt bitte diesen Ausdruck) abspringen stört das die TKom nicht. Und eben diese Nutzer, die ihre Flatrate auch als solche betrachten, sind so gut wie die einzigen die von diesem Vorhaben erfahren haben.
    Ich hab das selbst in meinem Freundes-/Bekanntenkreis mitbekommen. Keiner wusste etwas davon bis ich sie nicht aufgeklärt hatte. Und zu diesem Kreis zähle ich nicht nur meine Großmutter oder den Onkel der mal eben seine Mails checkt. Damit meine ich hauptsächlich gleichaltrige (zwischen 17 und 25) die ich und sie sich selbst auch, als "Normal- bis PowerUser" bezeichen.
    Ein Freund von mir wohnt in einem Studentenwohnheim und hat deshalb nur 10 GB Datenvolumen im Monat zur Verfügung. Dieses ist nach spätestens 2 Wochen erschöpft trotz dessen, dass er auf sämtliche VideoStreams o.ä verzichtet. Sein hauptsächlicher Trafic kommt durch ein OnlineGame und Skype zu stande. Beides gleichzeitig ca. 3 Stunden pro Tag. Das ist als Student zwar schon heavy, würde man das jetzt aber auf eine "Standard"-Familie mit 2Erwachsenen und 2 Kindern hochrechnen, bei denen beide Kinder Spiele spielen, ab und zu dabei skypen und auf der Console die neusten Updats für Fifa runterladen, die Eltern gerne mal mit der Familie einen Film zusammen ansehen, sind die 75GB sehr schnell erreicht.
    Natürlich könnte diese Familie auch einfach ein größeres Paket buchen, hat nur aber das Problem, dass dann die volle Bandbreite nicht genutzt werden kann, da in ihrem Dorf nichts besseres als 16.000 möglich ist. Klar kann das in 3 Jahren wieder anders aussehen. Aber allein die Tatsache, dass wir 5 Jahre lang um einen DSL anschluss gekämpft haben lässt mir da wenig Hoffnung. Ein Anbieterwechsel kommt daher auch schon mal nur bedingt in Frage...

    A long story short.
    Wenn ihr wirklich wollt, und das hoff ich inständig, dass die TKom nicht mit ihrem Vorhaben durchkommt, dann bitte informiert alle eure bekannten und nehmt euch evtl. auch die Zeit mit ihnen Alternativen durch zugehen. Das mag Zeit kosten, aber es dient einer Guten Sache ;)

  2. Re: Das Problem ist doch..

    Autor: Emulex 03.05.13 - 12:25

    Solange noch niemand weiß ob diese Grenzen in 3 Jahren auch noch gelten und wieviel das zusätzliche GB kostet, ist es doch müßig sich zu beschweren.

    Die Telekom darf die Kosten für die anderen DSL-Anbieter sicher nicht hochschrauben, denn das wird ja schon länger von der Bundesnetzagentur reguliert was die verlangen dürfen.
    Ergo kriegt man dort das GB dann zum fairen Preis oder die Telekom machts selber garnicht so teuer.

    Fakt ist: Cloud-Computing wird den Traffic drastisch erhöhen. Dass die Telekom das nicht alles selbst stemmen will ist doch klar und verständlich.

  3. Re: Das Problem ist doch..

    Autor: sh4itan 03.05.13 - 12:52

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Telekom darf die Kosten für die anderen DSL-Anbieter sicher nicht
    > hochschrauben, denn das wird ja schon länger von der Bundesnetzagentur
    > reguliert was die verlangen dürfen.
    > Ergo kriegt man dort das GB dann zum fairen Preis oder die Telekom machts
    > selber garnicht so teuer.

    Und was machen die, die nur das große T zur Verfügung haben...?

  4. Re: Das Problem ist doch..

    Autor: Emulex 03.05.13 - 13:58

    Das sind irrationale Bedenken, denn es ist nicht der Großteil.
    Die Telekom schaut aber auf den Großteil, denn den wollen sie behalten.
    Sie werden kaum 95% der Kunden gehen lassen und für die restlichen 5% die Preise verzwanzigfachen.
    Wenn das passiert könnt ihr von mir aus die Zentrale niederbrennen, aber bis dahin sollte man realistisch bleiben.

  5. Re: Das Problem ist doch..

    Autor: BadBoy.Shane 04.05.13 - 21:53

    Klingt so nach einem typischen "Pech gehabt" Kommentag ...
    Also soll ich, wenn ich gutes Internet möchte meine Heimat usw., also den Ort an dem ich mich wohl fühle aufgeben und alles nur weil die TKom meint 75 GB würden ausreichen... Tolle Sache.. Und danke für den Hinweis

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