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Deswegen wollen einige auf die Straße?

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  1. Deswegen wollen einige auf die Straße?

    Autor: Dumpfbacke 10.05.13 - 15:24

    Wegen 10 - 20Euro, was nur ein Bruchteil der Nutzer bezahlen soll?

    Wären so viele mal auf die Straße gegangen, als es vor ein paar Wochen um die Privatisierung des Wassers gings. Da dürfen in ein paar Jahren auch alle 10 und noch mehr Euro blechen. Mit Pech läuft es wie in England ab, wo der Vorstand sich die Taschen voll macht und danach die Firma pleite gehen lässt.

    Oder bei der GEZ, wo jeden Monat ca. 18Euro bezahlt werden, obwohl dort Schleichwerbung und einige andere krumme Sachen laufen. Als ob die Umbennung kostenlos gewesen wäre und alle ein gerechte Gehalt bekommen würden.
    Alleine der Günther Jauch krebst auf der Plakatwerbung rum und arbeitet nebenbei bei RTL in seiner Show "Wer ist Millionär?"

    Oder dass die Bankenrettung irgendwie falsch läuft und die Banken mal ihre Milliarden zahlen sollen. Dadurch wäre die Rente mit 65 auch wieder möglich. Aber der arme Bänker im Vorstand darf doch auch sein Milliönchen bekommen, weil es bei der Commerziellen Bank so toll läuft (siehe Sache vor ca. 2 Jahren). Wo die Bank jetzt steht, darüber wollen wir lieber nicht reden.

    Oder dass im Bundestag die Anzahl der Politiker auf 700 erhöht werden soll weil irgendein Verhältnis gegenüber anderen Ländern nicht stimmt.

    Oder dass einige Politiker aus Deutschland ordentlich Geld in Brüssel kassieren ohne irgendwas zu leisten. Das wird auch nur damit begründet, weil nach Brüssel die besten der besten hin kommen sollen. Was Silvana Koch Mehrin und Herr Chatzimarkakis dort machen, werde ich nie herausfinden. Aber irgendwas ganz tolles müssen die können.

    *Ein Land, was das Problem hat, dass der Internetzugang zu voll sein könnte,
    das hat keine echten Probleme. :(*
    mfg

  2. Re: Deswegen wollen einige auf die Straße?

    Autor: pflo 10.05.13 - 15:29

    Full Ack.

    Das passiert wenn man von Brot und Spiele die Spiele kürzt.

  3. Re: Deswegen wollen einige auf die Straße?

    Autor: Wachsmut Potzkoten 10.05.13 - 15:37

    +1

  4. Re: Deswegen wollen einige auf die Straße?

    Autor: wmayer 10.05.13 - 15:51

    Es geht wohl weniger um die Tarife an sich, sondern was sich daraus entwickelt, wenn einige Dienste Volumen verbrauchen und dann gedrosselt werden und andere nicht gedrosselt werden. Bis es dann soweit geht, dass du gar nicht mehr "ins Internet" kannst, sondern nur noch die Seiten und Angebote von Kooperationspartnern deines Providers, wobei diese dann ggf. auch noch einzeln bezahlt werden müssen.

  5. Re: Deswegen wollen einige auf die Straße?

    Autor: theFiend 10.05.13 - 16:09

    Den Vertrag Kündigen macht bei der T-com deutlich mehr Eindruck als n paar Hanseln auf der Straße...

  6. Re: Deswegen wollen einige auf die Straße?

    Autor: Nekornata 10.05.13 - 16:19

    Das mit dem Wasser ist eine politische Entscheidung und da Politiker nicht für Wahlversprechen oder die Wahrung des Willens ihrer Wähler verantwortlich gemacht werden können, machen die meistens eh was sie wollen --> Deswegen haben da schon viele einfach resigniert und aufgegeben (man sieht es an den Wahlbeteiligungen zB ganz gut).
    Bei einem Unternehmen, das noch ernsthafte Konkurrenz hat und man noch mehr Einfluss ausüben kann (an sich schon traurig für unsere Demokratie) finden sich dann halt auch mehr Leute.

  7. Re: Deswegen wollen einige auf die Straße?

    Autor: Anonymer Nutzer 10.05.13 - 16:26

    oder oder oder ... es gibt noch tausend wichtige dinge mehr und es ist wirklich unfassbar, das die leute so eine kommerzscheisse auf die strasse bringt ... widerlich - was für eine kranke welt!

  8. Re: Deswegen wollen einige auf die Straße?

    Autor: wmayer 10.05.13 - 16:53

    Wenn du den Vertrag kündigst merkt da niemand was von, bei 100 auch nicht, und selbst bei 1000 fällt es kaum auf. Eine Demo mit 1000 Leuten die in den Nachrichten erscheint und auf das Problem aufmerksam macht hilft da vielleicht schon eher.

    Natürlich sollte man auch kündigen - wenn man beim rosa Risen ist. Ist aber auch nicht unbedingt jeder. Und wer sagt denn, dass die Demonstranten - sofern diese eben einen Vertrag bei der Telekom haben - diesen nicht gekündigt haben?

  9. Re: Deswegen wollen einige auf die Straße?

    Autor: wmayer 10.05.13 - 16:54

    Genau, besser einfach immer zu Hause bleiben und ruhig sein. Wer nicht für A auf die Straße geht, sollte es auch nicht für B tun. Das macht alles nämlich viel besser.

  10. Re: Deswegen wollen einige auf die Straße?

    Autor: throgh 10.05.13 - 17:10

    Wo liest du das bitte? Es geht um etwas vollkommen Anderes: Die Verdrossenheit der Leute sich tatsächlich einmal für mehr zu engagieren als das eigene Wohl! Ganz ehrlich gefragt: Was würde dir verloren gehen wenn du das Internet schlicht abmelden müsstest? Was geht uns verloren? Ganz genau: Nicht wirklich viel vom aktuellen Standpunkt betrachtet. Sicherlich: Es gibt unglaublich viele Vorteile und es wäre gelogen würde ich mich zum Beispiel als "Gegner" bezeichnen. Aber die Verrohung der Menschen, die man im "Internet" trifft, nimmt immer mehr zu. Eine empathische Diskussion? Hier? Wir haben nicht einmal gelernt im realen Leben das durchzuhalten, wie dann hier in diesem Medium? Ganz davon zu schweigen, dass man von sog. sozialen Diensten überrannt wird derzeit ... und das bisweilen nur zur persönlichen Beweihräucherung genutzt wird von Vielen. Traurig ist es, wenn man die Ergüsse so mancher Piraten lesen darf.

    Sorry, aber das ist nahezu unmöglich. Und das ist ein Teil der Erkrankung. Unsere Gesellschaft krankt an ihren eigenen Grundregeln. Eine Regel ist nämlich Empathie und Mitgefühl. Wo war diese bei der Amazon-Diskussion? Oh ja: Da wurde diskutiert. Aber bisweilen immer wieder mit Argumenten GEGEN die Belegschaft und ihr Vorhaben für einen Streik. Nicht falsch verstehen: Der Gedanke auf die Strasse zu gehen ... der ist gut. Auch gegen dieses Vorhaben. Aber dazu gehört auch schlicht die Abmeldung ... die schlichte Kündigung. Auch wenn das bedeutet auf das Internet zu verzichten! Sollte die Telekom damit durchkommen und andere Anbieter nachziehen ... ich werde dann verzichten (expliziter NICHT-Telekom-Kunde). Eben wie bei Amazon auch. Grenzen zeigen und nicht einfach nur für das eigene Wohlergehen demonstrieren. Gesellschaftliche Grenzen wiederbeleben ... denn diese sind derzeit nur auf dem Papier vorhanden. Ich bin auch schon bei Demonstrationen mitgelaufen, obgleich ich gar nicht betroffen war ... einfach um Flagge zu zeigen für ein GUTES Vorhaben.

    Die Piraten zum Beispiel laufen nur dagegen Sturm, weil es ihre Kernexistenz betrifft. Man bezeichnet sich dort netz-affin ... das ist ja auch toll. Nur was kommt danach? Etwas mehr als nur Diskussionen, Debatten und Schlammschlachten? Echte Beschlüsse? Oder nichts? Insgesamt ist es toll, aber von DIESEM Engagement bitte dann auch mehr. Ich versuche es immer wieder, bisweilen habe ich zum Beispiel wenig Erfolg als Einzelperson wirklich Menschen zu motivieren gegen die Zeitströmungen etwas zu unternehmen.



    3 mal bearbeitet, zuletzt am 10.05.13 17:17 durch throgh.

  11. Re: Deswegen wollen einige auf die Straße?

    Autor: quantum.gravity137 10.05.13 - 17:22

    Volle Zustimmung.
    Als nächstes gehen sie auf die Straße, wenn Penny die Müllbeutel zehn Cent teurer macht.

  12. Re: Deswegen wollen einige auf die Straße?

    Autor: hw75 11.05.13 - 13:25

    einfach kündigen und damit *handeln* und keine albernen Petitionen und Demos, die eh keinen interessieren.

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