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Wasser, Strom, Strassen und das Netzwerk....

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  1. Wasser, Strom, Strassen und das Netzwerk....

    Autor: cyzz 11.05.13 - 05:33

    ....sollten Volkseigentum sein.
    Die Netzwerkinfrastruktur ist viel zu wichtig als es der Telekom zu überlassen.
    Von mir aus kann die Telekom machen was sie will aber nicht mit dem "Eigentum" der Gesellschaft.
    Es gibt in Deutschland 42 Millionen Haushalte und der Glasfaser-Ausbau kostet, laut Telekom, 80 Milliarden Euro. (in Wahrheit max. 40 Milliarden)
    Das ergibt für jeden Haushalt einen Anteil von 952,38¤ oder 26,45¤/Monat über drei Jahre.
    Statt dessen werden Leute wie Anne Will (Jahreseinkommen ca. 7 Millionen Euro) über den Rundfunkbeitrag subventioniert.
    Die Bevölkerung in ländlichen Gegenden subventioniert die Glasfaser-Anschlüsse der Stadtbewohner - das ist in Ordnung solange man zeitversetzt damit rechnen kann, dass die Telekom das Geld nimmt und endlich den Ausbau vorantreibt.
    Statt dessen wird nur die Geldbörse der Supermanager und Aktionäre gefüllt die mit Staatseigentum spekulieren - denn auf dem Land liegen immer noch die alten Kupferleitungen im Boden und die hat das Volk bezahlt.
    Dafür und für klare Verhältnisse lohnt es sich auf die Straße zu gehen.

    cc

  2. Re: Wasser, Strom, Strassen und das Netzwerk....

    Autor: ChMu 11.05.13 - 09:19

    cyzz schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ....sollten Volkseigentum sein.
    > Die Netzwerkinfrastruktur ist viel zu wichtig als es der Telekom zu
    > überlassen.

    Das Netz, welches der Telekom "ueberlassen" wurde, ist aber nicht das, welches gebraucht wird.

    > Von mir aus kann die Telekom machen was sie will aber nicht mit dem
    > "Eigentum" der Gesellschaft.

    Das macht sie ja auch nicht.

    > Es gibt in Deutschland 42 Millionen Haushalte und der Glasfaser-Ausbau
    > kostet, laut Telekom, 80 Milliarden Euro. (in Wahrheit max. 40 Milliarden)
    > Das ergibt für jeden Haushalt einen Anteil von 952,38¤ oder 26,45¤/Monat
    > über drei Jahre.

    Wer oder was bitte hindert Dich, dann so ein Netz aufzubauen? Wer oder was hindert irgend einen Betreiber, so ein Netz aufzubauen? Wenn es doch so billig ist? 50Euro/Momat wuerden wohl leicht machbar sein fuer eine 100Mb Leitung under sogar einen Gb Anschluss. Wenn Du nur die Haelfte der Haushalte bekommst, hast Du also nach drei Jahren die Kosten wieder drin und machst dann Monatliche Gewinne welche Exxon oder Apple alt aussehen laesst.
    Klar, sowie Du das Netz aufgebaut hast, musst Du jeden Hans und Franz es zur Verfuegung stellen, es gehoert ja jedem, auch wenn Du es bezahlt hast, aber das sind ja nur Kleinigkeiten ueber die man hinweg sehen kann, oder?

    > Statt dessen werden Leute wie Anne Will (Jahreseinkommen ca. 7 Millionen
    > Euro) über den Rundfunkbeitrag subventioniert.

    Und das hat was genau mit Glasfaser zu tun? Und wie kommst Du darauf, das die gute Frau so viel verdient? Das waere die hoechste Verguetung im Deutschen Fernsehen ever. Du solltest Deine Summen mal ueberpruefen. Im Fall von Frau Will zB bekommt sie zwar um die 7Mio im Jahr, aber nicht als Gehalt, sondern davon macht sie die Sendung. Also die Produktion, die 38Mann welche dort arbeiten, die Technik ect werden davon bezahlt. Ebenso wie die Gaeste Entschaedigungen. Bei diesen Summen geht es immer um das "Produktionsvolumen" nicht Gehalt. Ja, die populaeren Moderatoren bekommen im Vergleich zum normalen Azubi hier im Forum ein hohes Gehalt, sind aber nicht das eigendliche Problem was die Haushaltsabgabe angeht. Das ist die Buerokratische Struktur und der Wasserkopf der Anstallten.

    Hat trotzdem nichts mit einem Glasfasernetz zu tun.

    > Die Bevölkerung in ländlichen Gegenden subventioniert die
    > Glasfaser-Anschlüsse der Stadtbewohner - das ist in Ordnung solange man
    > zeitversetzt damit rechnen kann, dass die Telekom das Geld nimmt und
    > endlich den Ausbau vorantreibt.

    Nein, das ist absolut nicht in Ordnung, es sei denn, Du bist Stadtbewohner.

    > Statt dessen wird nur die Geldbörse der Supermanager und Aktionäre gefüllt

    Ja sicher, das ist der Sinn einer AG.

    > die mit Staatseigentum spekulieren - denn auf dem Land liegen immer noch
    > die alten Kupferleitungen im Boden und die hat das Volk bezahlt.

    Ja, und sie werden ja auch genutzt. Die Zusatzinvestitionen, diese Kupferleitungen fuer mehr als ein Dampftelefon nutzen zu koennen, hat das Volk aber eben nicht bezahlt. Das soll die Telekom zahlen und dann der Konkurenz zur Verfuegung stellen.

    > Dafür und für klare Verhältnisse lohnt es sich auf die Straße zu gehen.

    Nun, wenn Deine Fakten erst mal geradegerueckt sind, sicher. Nur dann ist nicht mehr viel uebrig.
    >

  3. Re: Wasser, Strom, Strassen und das Netzwerk....

    Autor: throgh 11.05.13 - 10:55

    Du möchtest jetzt wirklich das "Internet" als unabkömmlich bezeichnen? An sich: Feine Sache sich auszutauschen. Aber für den Moment: Absolut überflüssig! Was bringt der Austausch wenn wir es noch nicht einmal schaffen global menschlich zu handeln? Was bringt es wenn sich zwar ganze Revolutionen über soziale Netzwerke absprechen und abstimmen ... dann doch aber von der Realität eingeholt werden? Genau: Rein gar nichts!

    Bevor wir hier irgendwelche Grundrechte nochmals verhandeln sollte die Menschheit erst einmal wieder daran arbeiten mehr Empathie füreinander zu entwickeln. Das was man großteils im Internet - respektive Foren zum Beispiel - lesen kann ist nur die bloße Begeisterung für das eigene ICH. Selbstbeweihräucherung im ganz großen Stile auf YouTube, Facebook und Co. Das braucht wirklich niemand und dabei möchte ich gar nicht die Leistungen verkennen, die dennoch zu finden sind im weltweiten Netz. Diese sind vorhanden und diese gilt es zu schützen. Aber das "Internet" ist solange kein GRUNDRECHT solange es durchweg von Regierungen und irgendwelchen Unternehmen banalisiert wird und zum Großkampfplatz der Meinungsmache und Werbung erklärt wird. Noch eine Baustelle neben den Realen? Wohl kaum!

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