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Etwas günstiger?

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  1. Etwas günstiger?

    Autor: MalSehen 14.07.10 - 11:42

    Für mich hört sich das System der Deutschen Post generell schmackhafter an, jedoch empfinde ich die 55 Cent als zu viel.
    Es fallen hier viele aufwändige Prozesse weg, die automatisiert von statten gehen können. Natürlich benötigt man auch Personal zur Wartung des System, kosten für Server, unterm Strich sollte es jedoch viel kostengünstiger sein, als die alte Variante. 25-30 Cent würde ich für angemessen halten.

    Was für mich noch interessant ist, wie teuer die elektronische Variante eines Einschreiben (mit Rückschein) ist. Hier erwarte ich eine enorme Kostenreduktion, da es relativ wenig Mehraufwand zu einem normalen E-Postbrief gibt.

    Im großen und ganzen finde ich, hört sich das alles vielversprechend an, aber wie die Praxis am Ende aussieht, das ist wieder die Frage.

  2. Re: Etwas günstiger?

    Autor: ertezez 14.07.10 - 11:55

    Ohne das werten zu wollen. Aber wenn sich das flächendeckend durchsetzt wird noch imanenter, daß Deutschland hoffnungslos überbevölkert ist. Die Briefträger bekommen doch heute schon nur einen Hungerlohn, weil es "geeignete Personen" wie Sand am Meer gibt. Und da das nicht der einzige Sektor ist, in dem die Produkte immer billiger werden (müssen) und zwangsläufig für die Beschäftigten immer weniger Geld für Gehalt übrigbleibt, wird sich die Spirale immer weiter drehen: Die Niedriglöhner kaufen bei Aldi un Co. ein, die liefern sich Preisschlachten, die Zulieferer zahlen schlechtere Löhne etc. Am Ende ist quasi der Niedriglöhner selber schuld, weil er immer nur auf den Preis schaut anstatt den Konsum quantitativ einzuschränken, aber nicht qualitativ.
    Am Ende bleibt die Feststellung: Zu viele Menschen mit zu wenig Bildung, die am Ende subventioniert werden, sich darüber beschweren, aber munter weiter für Nachschub sorgen und damit das Problem weiter befeuern.

    Der Teufelskreis geht weiter...

    Aber zum ePost-Produkt oder auch de-Mail-Produkt: Wie schon bei diversen Direkt-Anbietern aller Art. Der Kunde erledigt Aufgaben, die bisher das Unternehmen getragen hat, im Zweifelsfalle mit Beweislastumkehr, und wird dafür nicht wirklich entlastet. Nur der Bequemlichkeitsfaktor, der ein treibender Faktor in unserer heutigen Zeit ist, wird letztendlich obsiegen und den Produkten zumindest einen Teilerfolg bescheren.

    Wie hieß es damals so schön (und man war schauderlich erstaunt, ist aber davon ausgegangen, daß es ja doch nicht soweit kommt)? "Schöne neue Welt."

  3. Re: Etwas günstiger?

    Autor: dbgbhdar 14.07.10 - 12:31

    MalSehen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich hört sich das System der Deutschen Post generell schmackhafter an,
    > jedoch empfinde ich die 55 Cent als zu viel.
    > Es fallen hier viele aufwändige Prozesse weg, die automatisiert von statten
    > gehen können. Natürlich benötigt man auch Personal zur Wartung des System,
    > kosten für Server, unterm Strich sollte es jedoch viel kostengünstiger
    > sein, als die alte Variante. 25-30 Cent würde ich für angemessen halten.
    >
    > Was für mich noch interessant ist, wie teuer die elektronische Variante
    > eines Einschreiben (mit Rückschein) ist. Hier erwarte ich eine enorme
    > Kostenreduktion, da es relativ wenig Mehraufwand zu einem normalen
    > E-Postbrief gibt.
    >
    > Im großen und ganzen finde ich, hört sich das alles vielversprechend an,
    > aber wie die Praxis am Ende aussieht, das ist wieder die Frage.

    Mir gefällt das auf den ersten Blick auch gut, aber mal abwarten. Die 55 ct für den digitalen E-Postbrief sind schon recht teuer. Gehe aber davon aus, das der Preis fällt, wenn die anderen De-Mail Angebote 2011 starten.

    Außerdem: T-Mobile ist auch teurer als Aldi Talk.

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