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Verkehrswende?

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  1. Verkehrswende?

    Autor: Its_Me 15.10.21 - 20:21

    Also mich würde ja wirklich mal interessieren wieviele Fahrten mit einem Leihroller eine Autofahrt ersetzen. Rein gefühlt würde ich den Anteil als sehr gering einschätzen. Eher werden Fußwege oder ÖPNV damit ersetzt, was eher kontraproduktiv ist. Ich selber bin selten in Düsseldorf und habe mir da einmal einen Roller geliehen. War aber mehr so aus Spaß und hat einen Fußweg ersetzt.

    Klar gibt es bestimmt Leute, die, wenn die Bedingungen stimmen, damit täglich fahren. Aber kaufen die dann nicht eher so ein Teil?

  2. Re: Verkehrswende?

    Autor: crustenscharbap 15.10.21 - 21:51

    Ich würde sagen kaum welche. Ich bin 3-4 mal einen gefahren und meistens waren die Kosten etwas höher als beim ÖNPV. Der ÖNPV ist in den Zonen wo es Leihroller gibt sowieso super ausgebaut und schnell. Am Stadtrand wären die Leihroller vielleicht sogar Sinnvoll für die letzte Meile. Daher sehe ich in den Stadtrandgebieten nur private E-Scooter. Noch schlimmer ist es in Dortmund (Stand 2020). Man kann welche in der City und in Hörde ausleihen. Aber man kann nicht von der einen zur anderen Zone fahren. Genau das wäre sinnvoll, aber Leih-Scooter sind einfach nur zum rum cruisen aus Spaß da. Dafür ist Hörde perfekt. Daran sieht man worin der Zweck liegt.

    Ich fand Mobike richtig klasse. 1¤/20 Minuten und man bewegt sich selber. Habe manchmal als wir nach Düsseldorf gefahren sind am Anfang der Zone geparkt und da wo 2 Räder waren. 2¤ waren wir in die City und für 2¤ wieder raus. Wesentlich günstiger als ein Parkhaus und das Auto steht nicht in der engen Stadt.

    Zum Thema Verkehrswende. Die Niederlande haben sie vollbracht und da gibt es schlicht keine Leih-E-Scooter. Zumindest in Utrecht.

    Private E-Scooter sind mMn. sinnvoll.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.10.21 21:55 durch crustenscharbap.

  3. Re: Verkehrswende?

    Autor: Poison Nuke 16.10.21 - 05:40

    ich nutze E-Scooter regelmäßig für Strecken, auf denen der ÖPNV zu langsam ist (mehrmals umsteigen, lange Wartezeiten). Teilweise sind das schon Strecken die man mit dem Auto gefahren wäre aber meist sind verkürzt man damit einfach lange Wege.

    Scooter sollte man eher als eine Ergänzung sehen und keinen Ersatz für etwas IMHO.

  4. Re: Verkehrswende?

    Autor: Poison Nuke 16.10.21 - 10:32

    ich nutze E-Scooter regelmäßig für Strecken, auf denen der ÖPNV zu langsam ist (mehrmals umsteigen, lange Wartezeiten). Teilweise sind das schon Strecken die man mit dem Auto gefahren wäre aber meist sind verkürzt man damit einfach lange Wege.

    Scooter sollte man eher als eine Ergänzung sehen und keinen Ersatz für etwas IMHO.

    Um die Autos aus der Stadt zu bekommen, braucht es weitere Lösungen, E-Scooter sind dabei der kleinste Anteil. Besserer ÖPNV, bessere Radwege, mehr Möglichkeiten für E-Bikes und die 45kmh EBikes und Lastenfahrräder und Carsharing.

  5. Re: Verkehrswende?

    Autor: Vögelchen 16.10.21 - 11:08

    Poison Nuke schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ich nutze E-Scooter regelmäßig für Strecken, auf denen der ÖPNV zu langsam
    > ist (mehrmals umsteigen, lange Wartezeiten). Teilweise sind das schon
    > Strecken die man mit dem Auto gefahren wäre aber meist sind verkürzt man
    > damit einfach lange Wege.
    >
    > Scooter sollte man eher als eine Ergänzung sehen und keinen Ersatz für
    > etwas IMHO.
    >
    > Um die Autos aus der Stadt zu bekommen, braucht es weitere Lösungen,
    > E-Scooter sind dabei der kleinste Anteil. Besserer ÖPNV, bessere Radwege,
    > mehr Möglichkeiten für E-Bikes und die 45kmh EBikes und Lastenfahrräder und
    > Carsharing.

    Für mich geht ein Scooter gar nicht. Erstens kannst fast nirgendwo wirklich legal fahren (sollte geändert werden, gerne auch gegen Tempolimit), zweitens kannst damit nichts transportieren und ich habe immer etwas zu transportieren, drittens finde ich das man mit so einem Ding viel zu leicht stürzt. Da ist ein Rad um einiges stabiler. Schon wegen der größeren Räder und der Federung, die einiges an unerwarteten Unebenheiten schlucken können. Es braucht einfach mehr sichere Rad-Infrastruktur und Abstellmöglichkeiten. Ich sehe da in meiner Gegend nur einen Flickenteppich mit teils Kilometer langen Lücken, wo es überhaupt nichts gibt.
    Trotzdem sollten die Dinger gefördert werden, damit die Leute nicht aus Bequemlichkeit mit 2 Tonnen schweren Fahrzeugen in der Stadt rum fahren. Wenn man ÖPNV und Stehroller gut kombinieren kann, werden das schon immer mehr Menschen nutzen.
    Idealerweise sollten die Dinger dann aber an zahlreich vorhandenen Ladestationen abgestellt und ausgeliehen werden. Denn wenn die Dinger, wie im Moment, mit dem Kleinlaster abgeholt werden, ist gar nichts gewonnen!



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 16.10.21 11:27 durch Vögelchen.

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