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Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

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  1. Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: dschu 03.09.19 - 13:36

    Ganz davon abgesehen, dass die Ökobilanz von privaten Pkws ebenfalls düster aussieht, ist der tote Raum, der durch Autos entsteht und nicht durch die Gesellschaft genutzt werden kann, bedeutend schlimmer.

    Wem gehört der öffentliche Raum? Ein spannendes Thema.

  2. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: Anonymer Nutzer 03.09.19 - 13:54

    dschu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ganz davon abgesehen, dass die Ökobilanz von privaten Pkws ebenfalls düster
    > aussieht, ist der tote Raum, der durch Autos entsteht und nicht durch die
    > Gesellschaft genutzt werden kann, bedeutend schlimmer.
    >
    > Wem gehört der öffentliche Raum? Ein spannendes Thema.

    Und wenn wir die PKW aus den Städten verbannt haben, packen wir noch mehr Menschen in die Städte und dann ist wieder kein Platz, hm? Wieso werden Probleme immer verlagert oder von der falschen Seite her angegangen? Fundamentale Probleme sind:

    - steigende Bevölkerungszahl lokal in DE, aber auch global
    - anhaltende Urbanisierung
    - Ausbluten ländlicher Regionen und Konzentration des Lebens auf Metropolregionen
    - anhaltender Trend zu erhöhter Mobilität

    PKWs in Städten sind ein peripheres Folgeproblem. Die wegmachen löst überhaupt nichts.

  3. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: ark 03.09.19 - 13:59

    Ja, ein absolut spannendes Thema. Wäre schön wenn da irgend wann mal ein breiterer gesellschaftlicher Diskurs zu beginnen würde. Mich macht es persönlich wahnsinnig wie viel öffentlicher Raum in einer Stadt exklusiv für die Nutzung durch Autos eingeplant ist und kann mir nicht wirklich vorstellen dass das verhältnismäßig ist. Ich verstehe aber auch dass die E-Scooter so sehr gehasst werden, denn für die ist bislang kein exklusiver Raum angedacht, also nehmen sie ihn sich einfach vom verbleibenden Raum. Gehwege, Fahradstellplätze, Parks usw. Das wiederum ist bei Autos nicht die Regel, abseits eher spezieller Fälle wie in zweiter Reihe zugeparkten Radwegen und dergleichen.

  4. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: Lorphos 03.09.19 - 14:00

    > PKWs in Städten sind ein peripheres Folgeproblem. Die wegmachen löst überhaupt nichts.

    Doch. Es ist ein deutlicher Zuwachs an Lebensqualität, wenn die Autos nicht alles vollstinken, -stellen und -lärmen. Vergleiche doch mal eine holländische Stadt mit einer deutschen. Die Bevölkerungsdichte dürfte in Holland eher noch höher sein.
    Zudem ist Radfahren gesund und spart Resourcen.

    Was die Leih-EScooter angeht so sind sie doch wirklich eine Randerscheinung die nur wenige betrifft. Ich gehe lieber einmal die Woche um einen im Weg liegenden EScooter herum (ist mir übrigens noch nicht passiert) als das ich ständig die Autoabgase einatme.

    Ein Riesenproblem für EScooter sind die ganzen Gehwege die fürs Fahrrad freigegeben sind. Dort dürfen EScooter derzeit nicht fahren. Dann müssen sie theoretisch auf die Straße um legal zu bleiben und die ist an diesen Stellen oft besonders gefährlich. Die Städte müssen dringend diese Gehwege nicht nur für Fahrräder sondern auch für EScooter freigeben.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.19 14:06 durch Lorphos.

  5. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: Anonymer Nutzer 03.09.19 - 14:07

    Lorphos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > PKWs in Städten sind ein peripheres Folgeproblem. Die wegmachen löst
    > überhaupt nichts.
    >
    > Doch. Es ist ein deutlicher Zuwachs an Lebensqualität, wenn die Autos nicht
    > alles vollstinken, -stellen und -lärmen. Vergleiche doch mal eine
    > holländische Stadt mit einer deutschen. Die Bevölkerungsdichte dürfte in
    > Holland eher noch höher sein.
    > Zudem ist Radfahren gesund und spart Resourcen.
    >
    > Was die Leih-EScooter angeht so sind sie doch wirklich eine Randerscheinung
    > die nur wenige betrifft. Ich gehe lieber einmal die Woche um einen im Weg
    > liegenden EScooter herum (ist mir übrigens noch nicht passiert) als das ich
    > ständig die Autoabgase einatme.

    Du hast aber schon gelesen, was ich geschrieben hatte, richtig? Nicht die PKW sind das Problem, sondern die immer größer werdende Menge Mensch auf der selben Fläche. Wäre dort nicht so viel Mensch, wären dort auch weniger PKW. Würden nicht jeden Tag so viele Leute zu ihrem Job pendeln müssen, wären es weniger PKW. Und so weiter. Ursache und Wirkung. Das ist mein Punkt. Bitte einfach meinen Kommentar noch mal lesen.

  6. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: MrAnderson 03.09.19 - 14:19

    Lorphos schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Riesenproblem für EScooter sind die ganzen Gehwege die fürs Fahrrad
    > freigegeben sind. Dort dürfen EScooter derzeit nicht fahren. Dann müssen
    > sie theoretisch auf die Straße um legal zu bleiben und die ist an diesen
    > Stellen oft besonders gefährlich. Die Städte müssen dringend diese Gehwege
    > nicht nur für Fahrräder sondern auch für EScooter freigeben.

    NEIN ... beide runter vom Gehweg!

    Das ist doch das Grundproblem der ganzen geheuchelten Mobiltäts-Geschichte.
    Wir wollen andere Arten der Mobilität an Stelle von KfZs, die dafür notwendigen Verkehrsflächen werden aber den Fußgängern weggenommen.

    - Innenstadt nur noch Anwohnerparken, es gibt genug Parkhäuser im Ring aussen rum, überall.
    - Statt der Parkplätze entlang der Straßen, Spuren für alternatives Zeug.
    - Dann gehts u.U. halt nur noch einspurig durch die Innenstadt, sollte aber ja reichen, wenn der Parkplatz-Suchverkehr nicht mehr da ist.
    - Das "nur Anwohnerparken" hat vor 30 Jahren schon in Heidelberg geklappt.

    So ist zumindest die Forderung der Initative in meiner Stadt ... Mir machts auch keinen Spass, mit dem Rad zwischen Fußgängern und Bedienungen rumfahren zu müssen.

  7. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: chefin 03.09.19 - 14:19

    vor 30 Jahren war Miltenberg(am Main) ein Städtchen mit vielen Cafes, Eiscafes, Restaurants, pulsierendem Leben und leider einer völlig zugestopften Innenstadt, weil enormer Durchgangsverkehr.

    Für die Anwohner alles andere als Schön. Neben Dauerstau, Parkplatzprobleme (trotz eines Mainufers mit 1000 oder mehr Parkplätzen direkt an der Innenstadt) auch noch Lärm von morgens bis abends. Eine Umgehungsstrasse muss her. Gesagt, geplant, gebaut, hat auch noch 30 Jahre gedauert bis das alles von der Idee zum Umbau durch war. Es musste ja eine neue Mainbrücke und ein tunnel gebaut werden dafür.

    Heute 16 Jahren nach der Freigabe ist Miltenberg tot. 75% der Lokale haben geschlossen oder sind von hochwertigen Speiserestaurant zur Imbissbude rückgestuft. Tote Hose wie man sagt. Ein ruhiger beschaulicher Ort ohne Touristen und Laufkundschaft. 2 Spielcasinos mit Internetcafe, Dönerbude, ein etwas in die Jahre gekommenes Italienisches Restaurant das zwar gut und preiswerte Kost bietet, aber wohl nicht mehr die fetten Umsätze hat um die Kosten alle zu tragen. Häuser werden nicht mehr renoviert, weil sie leer stehen und verfallen. Die Mieter wollten da auch nicht einziehen, nachdem die Businesskunden weg gegangen sind.

    Das ist aber jetzt nur das aktuelle Bild, weil mir das so stark aufgefallen ist dieses Jahr. Im laufe meiner Jahre haben viele Orte dieses Schicksal geteilt. Was anfangs als Angenehm empfunden wurde, wird leider schnell zum Aussterben führen. Nicht überall, ich kenne auch Orte wo das nicht so gekommen ist. Aber sie sind selten und haben meist ihre Umgehungsstrassen ortsnah vorbei geführt. So das potentielle Kunden kaum einen Umweg fahren, wenn sie innerorts durchziehen. 1-2 zusätzliche Ampeln und der Berufsverkehr hat nach 2 Wochen die schnellere Strecke genutzt ohne weiteren Zwang, hingegen sind Touristen und Laufkundschaft weiterhin auch in der Ortsdurchfahrt zuhause. Wer essen will, den stören ein paar Ampeln nicht.

  8. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: demon driver 03.09.19 - 14:21

    ckerazor schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du hast aber schon gelesen, was ich geschrieben hatte, richtig? Nicht die
    > PKW sind das Problem, sondern die immer größer werdende Menge Mensch auf
    > der selben Fläche [...]

    Die Gleichung aufzumachen ist aber falsch. Jedes Auto in der Innenstadt ist eins zuviel, völlig unabhängig davon, wieviel Leute da leben. Und die Behauptung, würde man die Autos rauswerfenn, kämen umsomehr Menschen, ist haltlos. Es gibt da keinen Automatismus, beides lässt sich steuern. Und selbstverständlich können auch mehr Leute in die Innenstadt kommen, wenn die Autos weg sind, warum auch nicht? Die sind bei weitem kein so großes Problem, erzeugen bei weitem weniger Unfallgefahr und Schadstoffe.

  9. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: flyhigh79 03.09.19 - 14:29

    ckerazor schrieb:
    > Fundamentale Probleme sind:
    >
    > - steigende Bevölkerungszahl lokal in DE, aber auch global
    In Deutschland stagniert die Bevölkerungszahl, bzw sinkt in Jahren mit wenig Zuwanderung.

    > - anhaltende Urbanisierung
    > - Ausbluten ländlicher Regionen und Konzentration des Lebens auf
    > Metropolregionen
    Beides das gleiche Problem, mit der gleichen Lösung: Metropolregionen vergrößern und mit sinnvollen Verkehrsmitteln anbinden. Also U-/S-Bahn in die neuen Wohngebiete am Stadtrand bauen, während die Wohngebiete noch hochgezogen werden.

    > - anhaltender Trend zu erhöhter Mobilität
    Na und? Wenn die Verkehrsinfrastruktur da ist, ist das kein Problem. Aber solange man den Raum für PKW verschwendet, statt ÖPNV, Fahrrad&Co angenehm zu gestalten, wird das nix.

    > PKWs in Städten sind ein peripheres Folgeproblem. Die wegmachen löst
    > überhaupt nichts.
    Als Großstadtbewohner muss ich widersprechen. Man erlebt es immer wieder bei Veranstaltungen wie Marathon oder Cyclassics, wenn viele Straßen gesperrt sind und der PKW-Verkehr einen Sonntag lang mal deutlich reduziert ist: Oh wie geil kann Großstadt sein!
    Dann ist die Veranstaltung vorbei, es wird wieder laut, man muss wieder um sein Leben fürchten, wenn man sich mit was anderem als dem PKW fortbewegt.

  10. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: demon driver 03.09.19 - 14:32

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > vor 30 Jahren war Miltenberg(am Main) ein Städtchen mit vielen Cafes,
    > Eiscafes, Restaurants, pulsierendem Leben und leider einer völlig
    > zugestopften Innenstadt, weil enormer Durchgangsverkehr [...]

    > Eine Umgehungsstrasse muss her. Gesagt, geplant, gebaut [...]

    > Heute 16 Jahren nach der Freigabe ist Miltenberg tot [...]

    Das ist anderen Kleinstädten auch ohne Umgehungsstraße gelungen. Gerade das Verschwinden von Gastronomie da scheint eine Art Trend zu sein.

    Wiederum andere Stätdte florieren trotz Umgehungsstraße und Innenstadtberuhigung. Es gibt da viele Faktoren.

  11. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: MrAnderson 03.09.19 - 14:32

    Das hat aber nur beingt mit den Autos zu tun.

    Alle Innenstädte sterben momentan rasant, weil der Einzelhandel stirbt. Bei uns macht auch ein Laden nach dem anderen zu, obwohl noch mitten am Marktplatz Downtown geparkt werden darf.

  12. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: Anonymer Nutzer 03.09.19 - 14:39

    demon driver schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ckerazor schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Du hast aber schon gelesen, was ich geschrieben hatte, richtig? Nicht
    > die
    > > PKW sind das Problem, sondern die immer größer werdende Menge Mensch auf
    > > der selben Fläche [...]
    >
    > Die Gleichung aufzumachen ist aber falsch. Jedes Auto in der Innenstadt ist
    > eins zuviel, völlig unabhängig davon, wieviel Leute da leben. Und die
    > Behauptung, würde man die Autos rauswerfenn, kämen umsomehr Menschen, ist
    > haltlos. Es gibt da keinen Automatismus, beides lässt sich steuern. Und
    > selbstverständlich können auch mehr Leute in die Innenstadt kommen, wenn
    > die Autos weg sind, warum auch nicht? Die sind bei weitem kein so großes
    > Problem, erzeugen bei weitem weniger Unfallgefahr und Schadstoffe.

    Das Kernproblem ist zu viel Mensch auf zu wenig Fläche. Neben den anderen, von mir genannten Problemen.

  13. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: ark 03.09.19 - 14:42

    Naja, wenn man einen Teil der für Autos vorgesehenen Fläche für die Nutzung durch Menschen umwidmen würde hätte man weniger Menschen pro Fläche. Das ist doch grad der Punkt.

  14. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: Anonymer Nutzer 03.09.19 - 14:44

    flyhigh79 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ckerazor schrieb:
    > > Fundamentale Probleme sind:
    > >
    > > - steigende Bevölkerungszahl lokal in DE, aber auch global
    > In Deutschland stagniert die Bevölkerungszahl, bzw sinkt in Jahren mit
    > wenig Zuwanderung.

    83 Millionen mittlerweile. Das sind zwei, oder drei Millionen mehr als vor 5 Jahren. Dazu der anhaltende Trend zur Urbanisierung: Auch 100 Millionen oder gar 150 wären kein Problem in Deutschland. Die können dann aber nicht alle in Metropolregionen/Städten wohnen, sondern müssten sich besser verteilen. Durch die mangelhafte Verteilung entstehen verschiedene Probleme, eben auch mit den PKW.

    >
    > > - anhaltende Urbanisierung
    > > - Ausbluten ländlicher Regionen und Konzentration des Lebens auf
    > > Metropolregionen
    > Beides das gleiche Problem, mit der gleichen Lösung: Metropolregionen
    > vergrößern und mit sinnvollen Verkehrsmitteln anbinden. Also U-/S-Bahn in
    > die neuen Wohngebiete am Stadtrand bauen, während die Wohngebiete noch
    > hochgezogen werden.

    Nein. Dezentralisierung ist die Lösung, nicht weiteres Anheften von Rettungsringen an bestehende Metropolregionen.

    >
    > > - anhaltender Trend zu erhöhter Mobilität
    > Na und? Wenn die Verkehrsinfrastruktur da ist, ist das kein Problem. Aber
    > solange man den Raum für PKW verschwendet, statt ÖPNV, Fahrrad&Co angenehm
    > zu gestalten, wird das nix.

    Leute fahren mit dem SUV zum Bäcker. Meinst du wirklich, die nutzen das Rad, wenn es dafür extra abgetrennte und "angenehme" Bereiche auf der Straße gibt? Ich habe da meine Zweifel.

    >
    > > PKWs in Städten sind ein peripheres Folgeproblem. Die wegmachen löst
    > > überhaupt nichts.
    > Als Großstadtbewohner muss ich widersprechen. Man erlebt es immer wieder
    > bei Veranstaltungen wie Marathon oder Cyclassics, wenn viele Straßen
    > gesperrt sind und der PKW-Verkehr einen Sonntag lang mal deutlich reduziert
    > ist: Oh wie geil kann Großstadt sein!

    Großstadt kann nur geil sein, wenn man Masochist ist und wenn man gerne wie eine Legehenne lebt. Ich lebe selbst am Rand einer 110K Einwohner "Stadt", wenn man so will. Ist halt blöd, dass die meisten Job-/Auftragsmöglichkeiten in Städten sind.

    > Dann ist die Veranstaltung vorbei, es wird wieder laut, man muss wieder um
    > sein Leben fürchten, wenn man sich mit was anderem als dem PKW fortbewegt.

    Ja? Wo soll das sein? Meist geht es doch noch halbwegs gesittet zu.

  15. Und wie helfen da diese E-Scooter?

    Autor: M.P. 03.09.19 - 14:44

    Ich denke nicht, dass man damit viele Leute aus ihren PKWs locken kann ...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 03.09.19 14:45 durch M.P..

  16. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: Anonymer Nutzer 03.09.19 - 14:46

    ark schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Naja, wenn man einen Teil der für Autos vorgesehenen Fläche für die Nutzung
    > durch Menschen umwidmen würde hätte man weniger Menschen pro Fläche. Das
    > ist doch grad der Punkt.

    Ändert das was an der städtischen Bevölkerungsdichte?

  17. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: ark 03.09.19 - 14:59

    Keine Ahnung welchen Ort dein Vorgänger meinte, aber hier in Berlin ist das zum Beispiel so. Egal ob auf der Straße, oder abseits davon. Ob als Fahrradfahrer, oder Fußgänger, man kommt regelmäßig in lebensbedrohliche Situationen. Soll jetzt nicht heißen das Fußgänger oder Fahrradfahrer sich allgemein vernünftiger verhalten als Autofahrer. Aber sie sitzen halt nicht in 2 Tonnen Stahl und können deshalb nur begrenzten Schaden anrichten.

  18. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: ark 03.09.19 - 15:01

    Selbstverständlich. Wenn die zur Verfügung stehende Fläche zunimmt sinkt die Bevölkerungsdichte (pro Fläche). Nicht sehr kompliziert ...

  19. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: Anonymer Nutzer 03.09.19 - 15:03

    ark schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Keine Ahnung welchen Ort dein Vorgänger meinte, aber hier in Berlin ist das
    > zum Beispiel so. Egal ob auf der Straße, oder abseits davon. Ob als
    > Fahrradfahrer, oder Fußgänger, man kommt regelmäßig in lebensbedrohliche
    > Situationen. Soll jetzt nicht heißen das Fußgänger oder Fahrradfahrer sich
    > allgemein vernünftiger verhalten als Autofahrer. Aber sie sitzen halt nicht
    > in 2 Tonnen Stahl und können deshalb nur begrenzten Schaden anrichten.

    Hat sich das die letzten Jahre verschlechtert? Pankow und Mitte kenne ich und habe mich dort nie unsicher gefühlt. Auch die Berliner Stadtautobahn habe ich als gemütlich in Erinnerung, egal ob man im Stau stand oder an einem Sonntag freie Bahn hatte. Ich war aber 2014 oder 2015 zuletzt dort und bin daher nicht auf dem aktuellen Stand.

  20. Re: Private PKWs in Innenstädten sind eine Pest

    Autor: Anonymer Nutzer 03.09.19 - 15:09

    ark schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Selbstverständlich. Wenn die zur Verfügung stehende Fläche zunimmt sinkt
    > die Bevölkerungsdichte (pro Fläche). Nicht sehr kompliziert ...

    Heißt, wir bauen auf Straßen dann Wohnhäuser? Die zur Verfügung stehende Fläche einer Stadt hängt doch nicht von der Nutzungsart der Straßen ab. Ändern würde sich diese nur, hinsichtlich der Kategorie einer Fläche, vergleiche Verkehrsraum oder Wohnraum, würde man Straßen rückbauen und dann eine Wohnraumnachverdichtung, welche wieder eigene Nachteile mit sich bringt, anstoßen.

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