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Wikileaks - eine große Enttäuschung

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  1. Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: pipkin 19.10.16 - 10:12

    Schlimm genug wäre es gewesen, wenn sie sich zur Wahlbeeinflussung hätten missbrauchen lassen - aber sie greifen ja offensichtlich bewusst ein. Und das zugunsten eines autokratischen Despoten. Ja, Clinton ist kein Engel. Aber das kann doch kein Grund sein, sich für den Wahlsieg von Donald Trump einzusetzen?
    Und dazu noch das scheinbare Zusammenspiel mit der russischen Regierung. Sehr schade - eine große Enttäuschung.

  2. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: Chorris 19.10.16 - 10:20

    Klick dir mal ein paar Infos über clinton zusammen.
    Die "Mail-panne" die Sie sich geleistet hatte (Dienstliche mails auf privaten Server - auch Top secret material, die dann "versehentlich" bei der Ermittlung verschwunden sind) ist eigentlich ein Verstoß gegen die Geheimhaltungspflicht und jeder andere wäre auf nimmerwiedersehen im Knast verrottet.
    Die jetzt geleakten Mails zeigen was Clinton für eine korrupte und falsche Schlange ist.
    Sie hatte auch damals ihre Finger im Spiel als die USA das Machtvakuum im Osten erzeugt haben (Dank dessen sich sich dann der IS installieren konnte - glückwunsch USA).
    Diese Person ist eine tickende Zeitbombe, die die Staaten an den meistbietenden verhökert. Trump ist keine bessere Wahl so planlos und impulsiv wie er ist - aber besser einen narzistischen Wirtschaftler, als eine wahnsinnige korrupte.

    [Ich wäre ja für pro Bernie - aber ich befürchte das wird nichts... ]

  3. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: narea 19.10.16 - 10:23

    pipkin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schlimm genug wäre es gewesen, wenn sie sich zur Wahlbeeinflussung hätten
    > missbrauchen lassen - aber sie greifen ja offensichtlich bewusst ein. Und
    > das zugunsten eines autokratischen Despoten.
    > Ja, Clinton ist kein Engel.
    Bis zu diesem Satz, wusste ich nicht, von welchem Kandidaten du nun redest.

  4. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: ubuntu_user 19.10.16 - 10:40

    pipkin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schlimm genug wäre es gewesen, wenn sie sich zur Wahlbeeinflussung hätten
    > missbrauchen lassen - aber sie greifen ja offensichtlich bewusst ein. Und
    > das zugunsten eines autokratischen Despoten. Ja, Clinton ist kein Engel.
    > Aber das kann doch kein Grund sein, sich für den Wahlsieg von Donald Trump
    > einzusetzen?
    > Und dazu noch das scheinbare Zusammenspiel mit der russischen Regierung.
    > Sehr schade - eine große Enttäuschung.

    Dieser beitrag zeigt eigentlich ganz gut wie unsere medienlandschaft funktioniert.
    Nicht nachdenken. Schwarz-weiß. Keine zivilcourage. Trump =böse also clinton =gut

  5. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: Shoopi 19.10.16 - 10:40

    pipkin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schlimm genug wäre es gewesen, wenn sie sich zur Wahlbeeinflussung hätten
    > missbrauchen lassen - aber sie greifen ja offensichtlich bewusst ein. Und
    > das zugunsten eines autokratischen Despoten. Ja, Clinton ist kein Engel.
    > Aber das kann doch kein Grund sein, sich für den Wahlsieg von Donald Trump
    > einzusetzen?
    > Und dazu noch das scheinbare Zusammenspiel mit der russischen Regierung.
    > Sehr schade - eine große Enttäuschung.

    Das Problem hier bleibt in einem netten Zitat verewigt:
    "Cant choose, clinton is so evil its stupid, trump is so stupid its evil.".
    Die Lügenpresse hier bei uns macht natürlich einen guten Job Trump besonders schlecht zu reden. Doch wenn ich hier die Wahl zwischen den Verschiedenen extremen bekommen würde, wäre Trump meine Wahl. Natürlich ist das gerade bei uns eine schlecht zu vertretene Meinung, immerhin zieht hier besonders stark die "Fremdenfeindlichkeitskeule" oder die "Sexismus"-Keule. Am Ende bleibt es aber sehr unwahrscheinlich das Trump "eine Mauer" bauen würde. Seine Besorgnisse gegen schwarze Verbrechen sind berechtigt, wenn man die Zahlen kennt. Und nein, der größte Teil alle Amerikanischen Bewohner ist kein bisschen in Verbrechen verwickelt. Es würde aber auch mir Sorgen machen wenn 6% meiner Bevölkerung 50% aller Morde begehen - welche sich fast ausschließlich auf die eigenen 6% beziehen. Aber die meisten denken halt "Die Ideen sind nur existent weil sie Schwarz sind, es muss Rassismus sein". Sein harter Standpunkt in Punkto Kriege ist auch eher eine "Kopf in den Boden"-Strategie. Doch besser als die Rüstungsindustrie weiter anzufeuern wie Clinton es tut. Und mit Russland MUSS es aussprachen geben. Eine gemeinsame Lösung gefunden werden - ob das wirklich von Trump ausgeht darf angezweifelt werden - die Chancen sind aber höher als bei Clinton.

    Am Ende liegt die Sorge nicht wirklich bei uns. Aber es macht mich wütend das wenn man sich mit dem Thema beschäftigt unsere Presse nahezu ausnahmslos gegen Trump eifert.

  6. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: Jared 19.10.16 - 10:44

    > Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Wikileaks veröffentlicht Dokumente, ohne Ansehen der Person, ohne Wertung, ohne Zensur. Punkt. Wenn diese Dokumente nicht in dein Weltbild passen, dann liegt das Problem nicht bei Wikileaks.

  7. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: Leynad 19.10.16 - 10:47

    Assange könnte auch ganz persönliche Gründe habe, Clinton zu schaden:
    https://twitter.com/wikileaks/status/782906224937410562

    Clinton: "Can´t we just drone this guy?"

  8. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: slashwalker 19.10.16 - 11:00

    Shoopi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > pipkin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Schlimm genug wäre es gewesen, wenn sie sich zur Wahlbeeinflussung
    > hätten
    > > missbrauchen lassen - aber sie greifen ja offensichtlich bewusst ein.
    > Und
    > > das zugunsten eines autokratischen Despoten. Ja, Clinton ist kein Engel.
    > > Aber das kann doch kein Grund sein, sich für den Wahlsieg von Donald
    > Trump
    > > einzusetzen?
    > > Und dazu noch das scheinbare Zusammenspiel mit der russischen Regierung.
    > > Sehr schade - eine große Enttäuschung.
    >
    > Das Problem hier bleibt in einem netten Zitat verewigt:
    > "Cant choose, clinton is so evil its stupid, trump is so stupid its
    > evil.".
    > Die Lügenpresse hier bei uns macht natürlich einen guten Job Trump
    > besonders schlecht zu reden. Doch wenn ich hier die Wahl zwischen den
    > Verschiedenen extremen bekommen würde, wäre Trump meine Wahl. Natürlich ist
    > das gerade bei uns eine schlecht zu vertretene Meinung, immerhin zieht hier
    > besonders stark die "Fremdenfeindlichkeitskeule" oder die "Sexismus"-Keule.
    > Am Ende bleibt es aber sehr unwahrscheinlich das Trump "eine Mauer" bauen
    > würde. Seine Besorgnisse gegen schwarze Verbrechen sind berechtigt, wenn
    > man die Zahlen kennt. Und nein, der größte Teil alle Amerikanischen
    > Bewohner ist kein bisschen in Verbrechen verwickelt. Es würde aber auch mir
    > Sorgen machen wenn 6% meiner Bevölkerung 50% aller Morde begehen - welche
    > sich fast ausschließlich auf die eigenen 6% beziehen. Aber die meisten
    > denken halt "Die Ideen sind nur existent weil sie Schwarz sind, es muss
    > Rassismus sein". Sein harter Standpunkt in Punkto Kriege ist auch eher eine
    > "Kopf in den Boden"-Strategie. Doch besser als die Rüstungsindustrie weiter
    > anzufeuern wie Clinton es tut. Und mit Russland MUSS es aussprachen geben.
    > Eine gemeinsame Lösung gefunden werden - ob das wirklich von Trump ausgeht
    > darf angezweifelt werden - die Chancen sind aber höher als bei Clinton.
    >
    > Am Ende liegt die Sorge nicht wirklich bei uns. Aber es macht mich wütend
    > das wenn man sich mit dem Thema beschäftigt unsere Presse nahezu
    > ausnahmslos gegen Trump eifert.

    +1

  9. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: Trollversteher 19.10.16 - 11:00

    >Wikileaks veröffentlicht Dokumente, ohne Ansehen der Person, ohne Wertung, ohne Zensur. Punkt. Wenn diese Dokumente nicht in dein Weltbild passen, dann liegt das Problem nicht bei Wikileaks.

    Unsinn. Wikileaks hat sich in den letzten Jahren von dem Ideal, das Du da beschreibst zur reinen Agitationsplatform und verlängertem Arm von Putins Propaganda-Kraken "Russia Today" machen lassen. Dort werden schon sehr lange nicht mehr nur geleakte Dokumente in neutraler Form vorgestellt - wer mal die Tweets und facebook-postings ne Weile verfolgt hat merkt schnell, dass dort, wie bei anderen Propaganda- und Agitationsplatformen auch, längts mit wilden Vermutungen und abstrusen unbewiesenen Verschwörungstheorien um sich geschmissen wird. Und man hat schon extrem einseitig gegen Hillary und damit implizit für Trump die Werbetrommel gerührt - weil Assange eine persönliche Fehde austrägt, statt seinen Job zu machen.

  10. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: Trollversteher 19.10.16 - 11:03

    >Assange könnte auch ganz persönliche Gründe habe, Clinton zu schaden:
    >https://twitter.com/wikileaks/status/782906224937410562

    >Clinton: "Can´t we just drone this guy?"

    1.) Für dieses angebliche Zitat gibt es keinerlei gesicherte Quelle (nur ein "Hörensagen" eines anonymen Zuhörers).

    2.) Kann das in diesem Zusammenhang auch sarkastischer Humor gewesen sein ("Meine güte, der Typ nervt, können wir dem nicht einfach ne Drohne auf den Hals hetzen?") - wer das ernst nimmt, muss dann auch im Gegenzug die zahlreichen "scherzhaften" Drohungen Trumps ernst nehmen, Staaten und Personen, die seinen Zielen im Weg standen zu "nuken".

  11. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: Trollversteher 19.10.16 - 11:13

    Aha. Der typische "Lügenpresse"-Verschwörungs-Sermon. Natürlich ist Clinton keine Heilige, und die Wahl eine Wahl des kleineren Übels. Wer allerdings ernsthaft Trump für das kleiner Übel hält, hat sich eindeutig von der einschlägigen Propaganda blenden lassen (immer wieder witzig, dass gerade die "Lügenpresse" - gröhler sich unreflektiert und völlig kritikunfähig aus den unzuverlässigsten und unseriösesten "alternativen" Quellen informieren). Clinton ist eine harte, kompromisslose und ergeizige Machtpolitikerin. Aber sie ist, im Gegensatz zu Trump, nicht völlig wahnsinnig und hat genug politische Erfahrung und Verstand, um die USA nicht in einen ernsthaften Konflikt mit Putin zu zerren, wie häufig befürchtet, oder in die alten imperialistisch-kriegerischen Tage der Bush-Administration zurück zu fallen.

    >Seine Besorgnisse gegen schwarze Verbrechen sind berechtigt, wenn man die Zahlen kennt. Und nein, der größte Teil alle Amerikanischen Bewohner ist kein bisschen in Verbrechen verwickelt. Es würde aber auch mir Sorgen machen wenn 6% meiner Bevölkerung 50% aller Morde begehen - welche sich fast ausschließlich auf die eigenen 6% beziehen.

    Da hätte ich jetzt gerne mal ein paar belastbare Quellen für. Und wer sollen diese 6% eigentlich sein?

  12. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: ubuntu_user 19.10.16 - 11:14

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > >Wikileaks veröffentlicht Dokumente, ohne Ansehen der Person, ohne Wertung,
    > ohne Zensur. Punkt. Wenn diese Dokumente nicht in dein Weltbild passen,
    > dann liegt das Problem nicht bei Wikileaks.
    >
    > Unsinn. Wikileaks hat sich in den letzten Jahren von dem Ideal, das Du da
    > beschreibst zur reinen Agitationsplatform und verlängertem Arm von Putins
    > Propaganda-Kraken "Russia Today" machen lassen. Dort werden schon sehr
    > lange nicht mehr nur geleakte Dokumente in neutraler Form vorgestellt - wer
    > mal die Tweets und facebook-postings ne Weile verfolgt hat merkt schnell,
    > dass dort, wie bei anderen Propaganda- und Agitationsplatformen auch,
    > längts mit wilden Vermutungen und abstrusen unbewiesenen
    > Verschwörungstheorien um sich geschmissen wird. Und man hat schon extrem
    > einseitig gegen Hillary und damit implizit für Trump die Werbetrommel
    > gerührt - weil Assange eine persönliche Fehde austrägt, statt seinen Job zu
    > machen.


    Aluhut vergessen?

  13. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: ubuntu_user 19.10.16 - 11:23

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > den unzuverlässigsten und unseriösesten "alternativen" Quellen
    > informieren). Clinton ist eine harte, kompromisslose und ergeizige
    > Machtpolitikerin. Aber sie ist, im Gegensatz zu Trump, nicht völlig
    > wahnsinnig und hat genug politische Erfahrung und Verstand, um die USA
    > nicht in einen ernsthaften Konflikt mit Putin zu zerren, wie häufig
    > befürchtet, oder in die alten imperialistisch-kriegerischen Tage der
    > Bush-Administration zurück zu fallen.


    1) woher willst du wissen dass trump wahnsinning ist?
    2) woher willst du wissen dass clinton nicht wahnsinning ist?
    3) woher willst du wissen dass clinton erfahrung und verstand hat? Ihre amtszeit zeigt da absolut das Gegenteil
    4) wo soll der Unterschied zwischen den Tagen der Bush-administration und Clinton als Außenministerin sein? Ich finde das ist eher deutlich schlimmer geworden. Bush hat wenigstens offiziell gegen Länder Krieg geführt. Obama mit Drohnen, Söldnern und Islamisten. Bei bush war das risiko relativ begrenzt. Man kann nicht mehr unendlich viele soldaten in den tod schicken. Bei dem was clinton ins Feld schickt, stört es niemanden wenn die drauf gehen

  14. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: Trollversteher 19.10.16 - 11:27

    > Aluhut vergessen?

    Auf den falschen Beitrag geantwortet? Die mit dem Alugut, das sind die anderen, die Assange unreflektiert hinterher laufen. Oder was an meinem Beitrag verdient bitte das Prädikat "Aluhut"? Sowohl Assanges Zusammenarbeit mit RT, als auch dass Wikileaks in letzter Zeit häufig gerne unbelegte Verschwörungstheorien oder Andeutungen in Richtung Verschwörungen postet, ist weder ein Geheimnis noch eine unbewiesene Spekulation.

  15. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: Trollversteher 19.10.16 - 11:43

    >1) woher willst du wissen dass trump wahnsinning ist?

    Nun, er ist zumindest ein Soziopath und hat diverse sehr auffällige Persönlichkeitsstörungen, die ihn auf der einen Seite unberechenbar, auf der anderen Seite aber für gewiefte Spieler mit gezielten Provokationen lenkbar machen.

    >2) woher willst du wissen dass clinton nicht wahnsinning ist?

    Menschenkenntnis und Beobachtung.

    >3) woher willst du wissen dass clinton erfahrung und verstand hat? Ihre amtszeit zeigt da absolut das Gegenteil

    Nein, ihre Amtszeit beweist genau das. Vor der massiven Propaganda-Kampagne gegen Sie zählte sie zu den besten und beliebtesten Ausenministern, die die USA je hatten.

    >4) wo soll der Unterschied zwischen den Tagen der Bush-administration und Clinton als Außenministerin sein? Ich finde das ist eher deutlich schlimmer geworden.

    Dann bist Du ein typisches Opfer der Populisten-Propaganda. Wenn man alleine die Opferzahlen und die Folgen der konkreten politischen Aktionen vergleicht, war Bushs Amtszeit um ganze Faktoren fataler und zerstörerischer als Clintons Amtszeit. Ja, es lassen sich sogar beinahe alle außenpolitischen "Vergehen" unter Clinton auf Bushs Politik zurückführen. ER hat das Chaos im Nahen Osten verursacht. ER hat den "Krieg der Drohnen" begonnen. Unter IHM starben viele Millionen im Nahen Osten, nicht nur einige tausend wie unter Obahma. Der IS ist in dem Machtvakuum entstanden, das Bush überhaupt erst geschaffen hat. Und die Politik, Rebellen und Terroristen gegen unliebsame Gegner aufzubauen und zu unterstützen, ist auch keine Clinton Erfindung - ISIS wurde schon Jahre vor Obahma, noch zu Bushs Zeiten gegründet.

    >Bush hat wenigstens offiziell gegen Länder Krieg geführt. Obama mit Drohnen, Söldnern und Islamisten.

    Falsch. Die Bush Administration hat den "Krieg gegen den Terror" überhaupt erst erfunden. Ebenso sind unter Bush erstmals im großen Stil externe Söldnergruppen zur Verstärkung herangezogen, und Islamisten und Terroristen haben die US Geheimdienste schon immer unterstützt, wenn es gegen einen vermeintlich gemeinsamen Gegner ging.
    Und was bitte ist an einem Krieg gegen ein Land, bei dem Millionen von Zivilisten als "Kollateralschaden" sterben, und der unter einer dreisten Lüge als Vorwand ("weapons of mass destruction") vom Zaun gebrochen wurde besser, als an gezielten Drohnenangriffen, bei denen "nur" Tausende statt Millionen sterben?

    > Bei bush war das risiko relativ begrenzt. Man kann nicht mehr unendlich viele soldaten in den tod schicken. Bei dem was clinton ins Feld schickt, stört es niemanden wenn die drauf gehen

    Du weisst doch gar nicht, was Clinton ins Feld schicken wird. Und bei Bush war *gar nichts* begrenzt - im Gegenteil, die Millionen Tote hat er zu verantworten, genau so wie die Folterungen und Misshandlungen im Irak. Und die Obama Administration inklusive Clinton haben die Drohnenangriffe stark eingeschränkt, nachdem es (zurecht) national und international Proteste dagegen gab.

  16. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: zilti 19.10.16 - 11:49

    Wenn man Clinton nicht wählen will, steht übrigens auch noch Johnson bereit, es muss nicht Trump sein...

  17. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: Eisboer 19.10.16 - 12:01

    ubuntu_user schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 1) woher willst du wissen dass trump wahnsinning ist?

    Schau dir bitte einfach irgendein random interview von ihm an. Es gibt die These, dass er dement ist. Wenn man ihm zuhört, ist das so leicht nicht wegzudiskutieren. Er scheint nicht fähig zusammenhängende Gedanken zu bilden.

    > 2) woher willst du wissen dass clinton nicht wahnsinning ist?
    Im Gegensatz zu Trump, hat sie ein Grundverständnis von Logik und kann ihre Aktionen argumentieren. Kaum jemand stimmt den Argumenten zu, aber sie ist damit berechenbarer als Trump.

    USA hat zu viel militärische Zerstörungskraft, als wenn da irgendjemand am Abzug sitzen sollte, der nicht versteht, was sein Handeln für Auswirkungen hat.

  18. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: ubuntu_user 19.10.16 - 12:03

    Trollversteher schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Aluhut vergessen?
    >
    > Auf den falschen Beitrag geantwortet? Die mit dem Alugut, das sind die
    > anderen, die Assange unreflektiert hinterher laufen. Oder was an meinem
    > Beitrag verdient bitte das Prädikat "Aluhut"? Sowohl Assanges
    > Zusammenarbeit mit RT, als auch dass Wikileaks in letzter Zeit häufig gerne
    > unbelegte Verschwörungstheorien oder Andeutungen in Richtung Verschwörungen
    > postet, ist weder ein Geheimnis noch eine unbewiesene Spekulation.

    Genau assange wird von rt gesteuert...
    Aluhut?

  19. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: zilti 19.10.16 - 12:03

    Von Clinton kann man auch nicht behaupten, sie wüsste, was ihr Handeln für Konsequenzen hat. Ihr Lieblingssatz ist ja:"ich dachte nicht, dass das so eine grosse Sache ist".

  20. Re: Wikileaks - eine große Enttäuschung

    Autor: ubuntu_user 19.10.16 - 12:07

    Eisboer schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ubuntu_user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > Im Gegensatz zu Trump, hat sie ein Grundverständnis von Logik und kann ihre
    > Aktionen argumentieren. Kaum jemand stimmt den Argumenten zu, aber sie ist
    > damit berechenbarer als Trump.

    Die sagt doch andauernd was anderes. Zu den banken das, im fernsehen das.
    Für mich ist die frau unberechenbar.
    Außerdem warum sollten wahnsinnige menschen nicht partiell logisch denken können?

    > USA hat zu viel militärische Zerstörungskraft, als wenn da irgendjemand am
    > Abzug sitzen sollte, der nicht versteht, was sein Handeln für Auswirkungen
    > hat.

    Ganz genau deswegen will ich da niemanden haben der schlimmer als bush ist, ergo keine clinton



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.10.16 12:12 durch ubuntu_user.

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