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Alternative zum eigenen Router

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  1. Alternative zum eigenen Router

    Autor: kaymvoit 02.08.17 - 11:58

    Ich habe jetzt lange rumüberlegt und mich schließlich gegen einen eigenen Router entschieden. Stattdessen habe ich die gemietete Fritzbox behalten und einen OpenWRT-Router dahintergeschaltet.
    Der OpenWRT-Router (im Folgenden "Router") ist über den WAN-Anschluss (Einstellung "DHCP") an die Fritzbox gehängt. Auf der Fritzbox ist Wifi deaktiviert.

    IPv4: In der Firewall des Routers ist Masquerading ausgeschaltet und in der Fritzbox sind statische Routen für alle Netze hinter dem Router mit dem Router als Gateway eingetragen. Damit ist der Router nur ein weiterer Hop, macht aber kein doppeltes NAT. Das sollte netzwerktechnisch kein Problem sein, sondern ist eher die Regel bei einer separaten Firewallappliance.
    Der Router kann exposed host der Fritzbox sein, so dass alle Ports auf dem Router weiterverwaltet werden können.

    IPv6: Die Fritzbox gibt per Prefix-Delegation (IA_PD) ein Subnetz an den Router weiter (derzeit ein /63, von VF bekomme ich /62. Bin gerade dran, ob ich /56 bekommen kann). Der verteilt dann weiter an die Netze dahinter.
    Problem: Man kann keine Ports freigeben, das geht nur für das Prefix, das die Fritze selbst verteilt. Soll in Firmware 6.83 gefixt sein. Für mich ist derzeit der Workaround, meinen Server in die "Dirty DMZ" zwischen Fritzbox und Router zu stellen. Wer Portfreigaben für IPv6 ins Netz hinter dem Router braucht, für den ist das allerdings derzeit ein Dealbreaker. Evtl. hat die Firmware der 6590 das ja schon drin.

    Nachteile:
    - Zusätzliches Gerät
    - Zusätzlicher Hop (mangels zweitem NAT aber wohl irrelevant)
    - Derzeit wie berichtet das IPv6-Portproblem

    Vorteile:
    - Man umgeht das unendliche Leid, dass jedes Problem von der Hotline auf das eigene Gerät geschoben wird
    - Man behält die Telefonie auf der Fritzbox, so dass Konfiguration (wir haben 10 Nummern ...) und Einschränkungen (2 vs. 1 Leitung) entfällt. (Vielleicht hat jemand was komplexeres vor, da wäre das dann ein Nachteil).

    Gegenüber einem gebridgten Gerät sehe ich eigentlich keinen wirklichen Nachteil. Im Gegenteil kann man noch das HardwareNAT der Fritzbox nutzen, das bei OpenWRT-Geräten manchmal(/oft/immer?) nicht funktioniert.

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