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Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

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  1. Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: FreierLukas 29.09.17 - 16:53

    Also erstmal.. es gibt Unternehmen die kassieren 150,000$ für 5 minuten Schwerelosigkeit. Musk bietet 1000 Passagieren gleichzeitig 2 x 30 Minuten Schwerelosigkeit + ein Tagetrip in China für einen Bruchteil der Kosten (Economy Class Flugticket laut Instagram Kommentar) 150 Tonnen Nutzlast wären 2000 x 75kg Passagiere. Masse für Sitze und Gepäck abgezogen kann man gut mit der Hälfte rechnen und da ein Großteil des Laderaums für die Holzklasse frei wird ist auch genug Platz.

    Auf lange Sicht wenn Energie nichts mehr kostet kann man Methan und Sauerstoff kostenlos herstellen und dementsprechend fallen auch die Treibstoffkosten weg. Beim Transport kommt es dann nur noch auf die Geschwindigkeit an, nicht mehr auf den Sprittverbrauch. Das ist keine Utopie sondern schon lange bekannt. Unser Solarstrom wir nur vom Staat künstlich hochgehalten damit der Wandel nicht zu schnell von statten geht und die Wirtschaft beinträchtigt. So müssen zB. Leute deren Solaranlage sich amortisiert hat weiterhin für Strom zahlen den sie selbst für sich erzeugen.. Für Unternehmen gilt das natürlich nicht. Das heißt baut SpaceX riesen Solarparks werden sie sich irgendwann amortiesieren und gratis Treibstoff erzeugen.

    Die Finanzierung steht und ist überhaupt nicht ungewiss. Finanzieren tut sich BFR nicht selbst - wie sol das gehen wenn es nicht existiert?! - sondern durch Falcon 9 und Heavy Flüge. Dazu werden sie in den kommenden Jahren Booster und obere Stufen vorproduzieren so dass sie genug auf Lager haben für ein paar jahre (Dank wiederverwendung kein Problem). Die gesamte Produktion wird dann Anfang der 2020er auf BFR umgestellt. Sobald BFR fliegt und komplett wiederverwendbar ist wird es alle Falcon 9 und Falcon Heavy ersetzen und wie gewohnt Geld verdienen.

    Bei dem Volumen der ISS handelt es sich um das Gesamtvolumen. 80-90% dessen sind allerdings mit Experimenten, Ladung und Hardware zugestopft. Beim BFR Raumschiff handelt es sich um das Netto-Volumen für die Passagiere. Das heißt bei gleicher Geräumlichkeit wie der ISS könnte man ca. 60 Leute unterbringen.

    Rechnet die 800 m³ doch einfach mal in Gänge um. 2m hoch, 2m breit wäre es ein 200 Meter langer Gang. Das ist schon verdammt viel Platz wenn man ihn richtig aufteilt.

    Letztlich wollte ich noch sagen dass man in so einem Raumschiff natürlich Schichten machen wird. Es werden niemals alle gleichzeitig wach sein und so wäre zB. ein Drittel immer am Schlafen, ein Drittel am Arbeiten und ein Drittel in der Freizeit.

    Der Artikel war echt furchtbar zu lesen. Schade.



    7 mal bearbeitet, zuletzt am 29.09.17 17:01 durch FreierLukas.

  2. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: FreierLukas 29.09.17 - 17:20

    Den letzten Punkt wollte ich nochmal bekräftigen weil den auch viele vergessen. Man hat 100 Leute die ein paar Monate arbeiten können. Da sowieso die meisten am PC arbeiten kann man also eingies an Wertschöpfung betreiben während man zum Mars fliegt. Es ist ja nicht so dass man sich zwangsweise 100 Tage um die eigene Achse dreht und nichts macht. Ich glaube das würden ohnehin auch nur die wenigsten aushalten.

    Wenn man nur lang genug brainstormt fallen einem mit Sicherheit viele Wege ein wie man die Reise zum Mars kommerzialisieren kann. Am Ende kommt sowieso bei raus dass die Reise kostenlos wird. Man unterschreibt einen Vertrag und arbeitet den Rest seines Lebens für SpaceX und baut eine Kolonie auf dem Mars auf. Natürlich wird die oder werden die Kolonien die ersten Jahre und jahrzehnte noch abhängig von der Erde sein und so hat man die Jungs und Mädels ganz gut im Griff. Ansonsten würde man das Risiko eingehen dass sich ein Trump auf dem Mars durchsetzt und plötzlich die Grenzen dicht macht und keine Erd-Flüchlinge mehr reinlässt lol

    Akzeptiert man erstmal die Kolonien als Fakt muss man sich Gedanken darüber machen was wenn. Was wenn da Leute verrückt spielen und einen auf Terror machen. Wie verhindert man sowas. Ich glaube das wird eine größere Herausfoderung sein als die ganze Technik und das Geld.



    5 mal bearbeitet, zuletzt am 29.09.17 17:31 durch FreierLukas.

  3. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: boxcarhobo 29.09.17 - 17:20

    +1, sehe ich ähnlich. Die Möglichkeit, dass in den nächsten Jahrzehnten *vielleicht* nicht alles den Bach runter geht, ist für viele völlig ausgeschlossen.

  4. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Eheran 29.09.17 - 18:23

    >Auf lange Sicht wenn Energie nichts mehr kostet
    Das ist dann schon eine arg lange Sicht.

    >Unser Solarstrom wir nur vom Staat künstlich hochgehalten damit der Wandel nicht zu schnell von statten geht und die Wirtschaft beinträchtigt.
    Dass das nicht stimmen kann, kann man doch einfach mit einem Taschenrechner nachrechnen. Was kostet eine Photovoltaikanlage? Wie viel Ertrag bringt sie? Auf welchen Zeitraum soll sie sich armortisieren? --> Strompreis

    >So müssen zB. Leute deren Solaranlage sich amortisiert hat weiterhin für Strom zahlen den sie selbst für sich erzeugen..
    Selbst verbrauchen kostet selbstverständlich nichts, wie soll der Zähler denn auch messen, was ich im Haus verbrauche und daher gar nicht ins Netz geht bzw. von selbigem wieder kommt? Aufgrund der geringeren Subventionierung ist das auch die effektivste Möglichkeit aktuell.

    >Das heißt baut SpaceX riesen Solarparks werden sie sich irgendwann amortiesieren und gratis Treibstoff erzeugen.
    Zum einen ist der Treibstoff schon zu billig, zum anderen wäre die Methanherstellung mit Strom für SpaceX ein unsinniges Investment. So wie wenn ein Autohersteller selbst das Glas für die Scheiben herstellen soll.

  5. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: teenriot* 29.09.17 - 19:00

    Immer dieser Kolonie-Blödsinn. Wenn man Unterwasserkolonien oder Arktis-Kolonien auf der Erde hätte, hätte man 10% von dem geschafft was es braucht um Mars-Kolonien aufzubauen. Und haben wir solche Kolonien auf der Erde? Nein, allein schon weil es überhaupt keinen Grund dafür gibt. Mehr als Forschungsstationen wird's auf absehbare Zeit nicht geben.

    EDIT: Der letzte Satz deines Eingangposts hält dir selbst nicht stand und macht den ganzen Beitrag zunichte.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.09.17 19:02 durch teenriot*.

  6. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Ach 29.09.17 - 19:00

    Erkundige dich mal über den Begriff : "Eigenstromumlage"

  7. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: FreierLukas 29.09.17 - 19:47

    Methanherstellung (Methanisierung von Wasserstoff aka. EE-Gas) mit Strom ist auf dem Mars unabdingbar um zurückzukommen und irgendwo wird man es auf Dauer testen müssen. Das dann natürlich nicht auf dem mond sondern hier bei uns.

    Ja, eine Solaranlage braucht eine gewisse Zeit um sich zu amortisieren und in der Zeit kostet Strom Geld. Man kann sogar ausrechnen wie viel Wartung in den nächsten 50 Jahren notwendig sein wird und das noch oben drauf packen. Wie es aktuell um die Eigenstromumlage steht weiß ich ehrlich gesagt nicht aber ich kann mir nicht vorstellen dass man die nicht durchdrückt. Der Mensch dem vor 17 jahren erzählt wurde er braucht in 20 jahren als Eigenverbraucher keinen Strom mehr bezahlen wird ordentlich übers Ohr gehauen werden. Der Zähler wird munter weiterlaufen und statt der Einspeisevergütung gibt es dann eine Steuernachzahlung (Spekulation).

    Wichtig ist hat ein Staat nun 100% Solarstrom und müssen keine neuen Anlagen mehr gebaut werden ist es nur eine Frage der Zeit bis Strom prinzipiell nichts mehr kostet. Natürlich wird das nicht von heute auf Morgen auf 0 sinken sondern ganz langsam gegen Null gehen.

    SpaceX wird definitiv fleißig in Solaranlagen investieren und Treibstoff selber herstellen um zumindest mal eine Rakete vollzutanken um zu zeigen das es funktioniert und das die Menschen die man mal auf den Mars schickt auch zurückkommen könnten. Das ist so sicher wie der Fingerzeig beim Sozialdemokraten wenn eine Unternehmung mal daneben geht.

    Meiner Meinung nach wird SpaceX so wie Tesla aber viel weiter gehen. Das Motto lautet: So wenig Zulieferanten wie möglich um auf lange Sicht Kosten zu sparen. Wenn die USA irgendwann anfangen sollten Photovoltaik zu subventionieren werden die garantiert genug Anlagen bauen um nie mehr von irgendwelchen Fracking-Unternehmen abhängig zu sein. Musk scheut keine Investitionen schließlich fließt das Geld in seine eigene Firma Tesla. Die Gigafactories sollen übrigens auch vollkommen autark sein wobei ich nicht weiß ob das für alle zukünftigen Fabriken gilt oder nur für die an geeigneten Standorten.

    Warum es Musk eilig hat mit der Kolonialisierung des Mars erfährst du hier (Stichwort A.I.) [www.youtube.com] Er sagt zwar immer wieder es könnte auch natürlich Katastrophen geben aber letzten Endes sieht er schwarz was die Zukunft angeht.

    Mal von A.I. abgesehen sind sich auch ziemlich viele Experten sicher dass irgendwo in nem Bunker in Sibirien Wissenschaftler genetische Experimente an Menschen vollziehen um Supermenschen zu erschaffen die Russland aus der Krise helfen. Was da in nahre Zukunft aus allen möglichen Bereichen droht wirklich schon sehr verstörend wenn man zu viel darüber nachdenkt. Elon Musk sieht zumindest danach aus.



    6 mal bearbeitet, zuletzt am 29.09.17 20:05 durch FreierLukas.

  8. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Eheran 29.09.17 - 20:16

    Stimmt, seit 2014. Sind aber "nur" 7cent/kWh bei Anlagen >10kWp, also trotzdem deutlich günstiger als Strom kaufen.

  9. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Ach 29.09.17 - 20:26

    > Wie es aktuell um die Eigenstromumlage steht weiß ich ehrlich gesagt nicht aber ich kann mir nicht vorstellen dass man die nicht durchdrückt.

    Jedes Gewerbe, in jedem Fall aber jeder Besitzer einer Photovoltaikdachinstallation größer 6000Watt muss seit 2015 40% der EEG Umlage für den eigenproduzierten(ob selbst verbrauchten oder ins Netz eingespeisten ist egal)Strom an den Staat abführen. Die CDU hat sogar versucht, die Besteuerungsgrenze auf 1000Watt(= weniger als zwei Module) zu drücken, wobei allein der EuGH denen einen Strich durch die Rechnung gemacht hat. Sehr große Dächer, wie z.B. die von Ikea Kaufhäusern, darf sich der Besitzer nicht etwa selber mit Zellen belegen, nein, solche Flächen müssen in jedem Fall ausgeschrieben werden(!). Erfasst wird der Verbrauch dann womit? Natürlich mit den neuen und verpflichtenden supadupa digitalen Stromzählern. Willkommen in der neuen Welt!

  10. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: FreierLukas 29.09.17 - 20:29

    Laut der aktuellen Gesetzesändern §26 [www.bgbl.de] können Betriebe ihren selbst erzeugten Strom steuerfrei nutzen.

    Das bedeutet jeder mit einer Solaranlauge auf dem Dach sollte sich schleunigst überlegen wie er den Strom zu Geld macht *bit*hust*coins*

    Würde aber auch für EE-Gas gelten wenn man damit gewerblich Raketen betankt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.09.17 20:32 durch FreierLukas.

  11. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Ach 29.09.17 - 20:52

    Das ganze ist eher ein makaberer Witz. Da steht nichts von Solarstrom. Das Einzige wo da die Steuer gesenkt wird, ist bei durch Kohle-, Gas- und ein bisschen durch Biobefeuerung erzeugten Eigenstrom. Das ganze kann man bei genauerem Hinsehen als regelrechten Rückschritt in der Klimapolitik verorten, quasi eine Kriegserklärung gegen den Solarstrom, welcher im Wettbewerb gegen die nun steuerbefreite CO2 basierte Stromerzeugung einen fetten Kostennachteil aufgebrummt bekommt. Oh man...

  12. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Eheran 29.09.17 - 21:21

    >Methanherstellung (Methanisierung von Wasserstoff aka. EE-Gas) mit Strom ist auf dem Mars unabdingbar
    Und warum extra Energie verbrauchen (und viel Nutzlast für die Anlage) um aus dem Wasserstoff noch Methan zu machen, wofür man auch noch CO2 gewinnen muss? Wieso nicht direkt den Wasserstoff, der ja quasi der Flüssigtreibstoff schlechthin ist?

    >Wichtig ist hat ein Staat nun 100% Solarstrom und müssen keine neuen Anlagen mehr gebaut werden ist es nur eine Frage der Zeit bis Strom prinzipiell nichts mehr kostet.
    Dabei scheinst du die Speicherung zu vernachlässigen. Was bringt 10x mehr Energie wenn ich sie nicht für Zeiten ohne Energie speichern kann? Wie groß soll so ein Speicher sein, selbst wenn dann eine theoretisch ausreichende gigantische Überkapazität von Erneuerbaren da wäre? Man denke mal an den Winter. Im Sommer muss so ein großer Überschuss sein, dass man auch einen harten Winter keine Probleme hat. Der Speicher wäre absolut gigantisch und kein unbeträchtlicher Anteil des jährlichen Stromverbrauches von ~600TWh an Speicherkapazität. Und das ist dann alles ohne Umstellung der Heizungen usw. auf elektrische Energie. Etwa für Gas/Öl/Kraftstoff braucht man dann noch mal grob die Menge - sofern man denn in dieser Zukunft mit rein erneuerbarem Strom nicht mehr so lebt wie heute. Oder heizen die dann weiter fröhlich wie heute? Also noch viel mehr Überkapazität im Sommer und Speicher für den Winter.

  13. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: teenriot* 29.09.17 - 21:35

    Ringwallspeicher?

  14. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: FreierLukas 29.09.17 - 22:31

    Methan ist ja praktisch Wasserstoff das von Kohlenstoff in Bündeln zusammengehalten wird damit es nicht durch jede Ritze kriecht.

  15. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: zilti 29.09.17 - 23:15

    FreierLukas schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Methan ist ja praktisch Wasserstoff das von Kohlenstoff in Bündeln
    > zusammengehalten wird damit es nicht durch jede Ritze kriecht.

    Also ich kenne viele Ritzen, durch die Methan sehr gerne kriecht. Allerdings meist nicht ganz unauffällig.

  16. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: FreierLukas 29.09.17 - 23:20

    Das war aber auch eine Vorlage!

  17. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Eheran 30.09.17 - 00:09

    >Methan ist ja praktisch Wasserstoff das von Kohlenstoff in Bündeln zusammengehalten wird damit es nicht durch jede Ritze kriecht.
    Die höhere Dichte (kleine Tanks) und einfachere Handhabbarkeit sind die wichtigen Vorteile. Dass es ein bisschen weniger Diffusion gibt interessiert bei so einem Projekt wohl nicht so sehr, denn der Wasserstoff wird verflüssigt gelagert und nicht unter großem Druck.

  18. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Dr.Jean 30.09.17 - 10:12

    Leider ist Treibstoff auch dann nicht kostenlos. Jeder Raketenstart entfernt einen Teil unseres Wassers und unserer Atmosphäre von unserem Planeten ...

  19. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Eheran 30.09.17 - 10:42

    Wie viel % des Streibstoffes gelangen denn in einen Orbit, von dem aus es nicht mehr in den nächsten paar jahrzehnten zurück kommt?
    Aber unabhängig davon: Wie viel Wasser steht uns zur verfügung und welche Masse könnte man damit hochfliegen? Bzw. wie viel Energie würde es brauchen um 1% des Wassers zu Treibstoff zu verarbeiten? Zumindest letzteres kann ich recht leicht ausrechnen:
    -286 kJ/mol ist die Bildungsenthalpie von Wasser (also die Energie, die bei der Entstehung aus den Elementen frei wird). Das ist auch die Energie, die man zum Spalten benötigt, aber mit umgekehrtem Vorzeichen, da man die Energie reinstecken muss (Vorzeichenkonvention).
    Laut Wiki: "Die Wasservorkommen der Erde belaufen sich auf circa 1,4 Milliarden Kubikkilometer"
    1 km³ = 10^9 m³ --> 1,4*10^9km³ = 1,4*10^18m³
    Nehmen wir eine Dichte von 1kg/l = 1000kg/m³ an dann sind das 1,4*10^18 tonnen = 1,4*10^21 kg Wasser. Ein Prozent davon sind 1,4*10^19kg. Die Molmasse von Wasser ist 0,018kg/mol, teilen wir also unsere Wassermenge durch die Molmasse erhalten wir die Anzahl mol: 8*10^20 mol
    Das ganze mal die -286 kJ/mol ist dann die nötige Energiemenge von 2,3*10^23 kJ.
    Und das ganze noch in Wh sind dann 6*10^19kWh = 6*10^16 MWh = 6*10^13 GWh = 6*10^10 TWh = 400'000x der komplette jährliche Weltenergiebedarf.
    Reicht also noch ein bisschen.

  20. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: FreierLukas 30.09.17 - 13:01

    Wenn man es so sieht könnte man auch einfach mehrere Kometen in den Mond fliegen lassen um ihn mit Eis zu bedecken. An Treibstoff mangelt es in unserem Sonnensytem nicht zumal auch ein Mond wie Enceladus eine dicke Eiskruste und einen 100 km tiefen Ozean besitzt.

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