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Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

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  1. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: ArcherV 30.09.17 - 13:17

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie viel % des Streibstoffes gelangen denn in einen Orbit, von dem aus es
    > nicht mehr in den nächsten paar jahrzehnten zurück kommt?
    > Aber unabhängig davon: Wie viel Wasser steht uns zur verfügung und welche
    > Masse könnte man damit hochfliegen? Bzw. wie viel Energie würde es brauchen
    > um 1% des Wassers zu Treibstoff zu verarbeiten? Zumindest letzteres kann
    > ich recht leicht ausrechnen:
    > -286 kJ/mol ist die Bildungsenthalpie von Wasser (also die Energie, die bei
    > der Entstehung aus den Elementen frei wird). Das ist auch die Energie, die
    > man zum Spalten benötigt, aber mit umgekehrtem Vorzeichen, da man die
    > Energie reinstecken muss (Vorzeichenkonvention).
    > Laut Wiki: "Die Wasservorkommen der Erde belaufen sich auf circa 1,4
    > Milliarden Kubikkilometer"
    > 1 km³ = 10^9 m³ --> 1,4*10^9km³ = 1,4*10^18m³
    > Nehmen wir eine Dichte von 1kg/l = 1000kg/m³ an dann sind das 1,4*10^18
    > tonnen = 1,4*10^21 kg Wasser. Ein Prozent davon sind 1,4*10^19kg. Die
    > Molmasse von Wasser ist 0,018kg/mol, teilen wir also unsere Wassermenge
    > durch die Molmasse erhalten wir die Anzahl mol: 8*10^20 mol
    > Das ganze mal die -286 kJ/mol ist dann die nötige Energiemenge von
    > 2,3*10^23 kJ.
    > Und das ganze noch in Wh sind dann 6*10^19kWh = 6*10^16 MWh = 6*10^13 GWh =
    > 6*10^10 TWh = 400'000x der komplette jährliche Weltenergiebedarf.
    > Reicht also noch ein bisschen.

    Genau wegen sowas mag ich dich...danke für die Beispielsrechnung!

  2. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Ach 30.09.17 - 14:05

    Zu solch einer Aussage gehört es aber auch zu erörtern, wieviel Wassermoleküle denn ohnehin und täglich unter unserem Magnetfeld durch schlüpfen um sich vom Sonnenwind weggeblasen zu lassen, bzw., welche H2O Menge beim tägliche Micrometeoritenbombardement wieder auf uns runter fällt. Auch ist das Wasser das wir sehen können, ja nur ein Bruchteil der vorhandenen Gesamtmenge der Erde. Allein das in der Erdkruste Gebundene wird auf die 30fache Menge des Oberflächenwassers geschätzt.

  3. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Ovaron 30.09.17 - 19:48

    Ach schrieb:
    ----------------------------------------------------------------------------
    > Sehr große Dächer, wie z.B. die von Ikea Kaufhäusern,
    > darf sich der Besitzer nicht etwa selber mit Zellen
    > belegen, nein, solche Flächen müssen in jedem Fall
    > ausgeschrieben werden(!).

    Alternative Fakten? Jetzt schon?

  4. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Ach 30.09.17 - 21:04

    Ovaron schrieb:

    > Alternative Fakten? Jetzt schon?

    Jo, die Alternativen Fakten vom Wirtschaftsministerium, beziffern ausnahmslos jede Photovoltaikanlage größer 750KW, egal wo sie installiert ist, als Freiflächenanlage. Hängt eine Freiflächenanlage am Netz, so wird der ins Netz eingespeiste Strom nur dann entgeltet, wenn die Anlage ausgeschrieben wurde. Entsprechend dem neuen Regelwerk, das vor zwei Jahren mit der Ausschreibungspflicht für Windkrafträder und Photovoltaikanlagen auf die Bevölkerung losgelassen wurde, von unserer GroKo + Semiwirtschaftsminister Gabriel. Muss der Ikeachef halt nen Dritten auf seinem Firmeneigetum rumfurwerken und mit seiner schönen Dachfläche wirtschaften lassen.

  5. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: le_watchdoge 01.10.17 - 07:35

    Hmmm wie hällt man die menschen von terror ab?
    man könnte ja einfach nut atheisten auf den mars lassen....

  6. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Ovaron 01.10.17 - 09:41

    Ach schrieb:
    ------------------------------------------------------------------------
    > > Alternative Fakten? Jetzt schon?

    > Jo, die Alternativen Fakten vom Wirtschaftsministerium

    Oder doch eher die Deinigen? Das mag jeder anhand der Fakten selbst beurteilen. Das Du keinen Link zu Deiner Behauptung lieferst ist natürlich nicht mehr als ein Indiz.

    Ausgeschrieben wird nicht die Erstellung der Anlage und auch nicht deren Betrieb. Ausgeschrieben wird die Einspeisung ins Netz.

    Es handelt sich nicht um eine Ausschreibung der Dachfläche die der Ikea-Chef initiieren muss sondern um eine Ausschreibung an der er mit "seiner" Anlage teilnehmen muss die EEG-Vergütung zu kassieren wenn er ins Netz einspeist. Ohne Teilnahme und Gewinn der Ausschreibung darf er einspeisen - kriegt aber keine Zulage.

    https://www.next-kraftwerke.de/energie-blog/eeg-2017-ausschreibungen



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.10.17 09:42 durch Ovaron.

  7. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Ach 01.10.17 - 14:47

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Oder doch eher die Deinigen? Das mag jeder anhand der Fakten selbst
    > beurteilen. Das Du keinen Link zu Deiner Behauptung lieferst ist natürlich
    > nicht mehr als ein Indiz.

    Das würde ich als Verwechslung von nichts-tun mit recht-haben-wollen beschreiben. Für einen kurzen Moment hatte ich die Hoffnung, dass du die zwei Mausklicks bis zum Wirtschaftsministerium aus eigener Kraft bewältigst, um sich auf das Wesentliche konzentrieren zu können, um sich damit das Abdriften ins Kleingemüse zu ersparen, offensichtlich vergebens. Siehe:

    "....Zukünftig wird die Förderung für neue große Photovoltaik-Freiflächenanlagen und neue große Photovoltaikanlagen (PV-Anlagen) auf Gebäuden oder sonstigen baulichen Anlagen mit einer installierten Leistung von mehr als 750 Kilowatt (kW) über Ausschreibungen vergeben. Die jährliche Ausschreibungsmenge für dieses Segment beträgt 600 Megawatt (MW)....."

    >http://www.erneuerbare-energien.de/EE/Redaktion/DE/Dossier/marktanalysen.html?cms_docId=135114



    > Ausgeschrieben wird nicht die Erstellung der Anlage und auch nicht deren
    > Betrieb. Ausgeschrieben wird die Einspeisung ins Netz.

    Was trägt dieser verdrehte Satz zur Erörterung unseres Problems bei?

    > Es handelt sich nicht um eine Ausschreibung der Dachfläche die der
    > Ikea-Chef initiieren muss...

    Bitte nicht! Jetzt bitte keinen Definitionskrieg für eigentlich offensichtliche Tatsachen. Der Ikea-Chef muss seine Dachfläche selber als ausschreibbare Fläche anmelden, sonst kommt von vorne herein niemals eine Ausschreibung zu stande. Vom Ikea-Chef geht also in jedem Fall die erste Initiative aus.

    >...sondern um eine Ausschreibung an der er mit
    > "seiner" Anlage teilnehmen muss die EEG-Vergütung zu kassieren wenn er ins
    > Netz einspeist. Ohne Teilnahme und Gewinn der Ausschreibung darf er
    > einspeisen - kriegt aber keine Zulage.

    Schön dass wir damit dann hoffentlich bei einer kompatiblen Feststellung gelandet sind. Natürlich hättest du zu diesem Zweck auch einfach meine Aussage lesen können, also die Aussage auf die du gerade geantwortet hast, siehe:

    ...Hängt eine Freiflächenanlage am Netz, so wird der ins Netz eingespeiste Strom nur dann entgeltet, wenn die Anlage ausgeschrieben wurde....

    Ok, dann kann man sich endlich den Auswirkungen dieser Verordnung nähern?

    Der natürliche Wunsch eines Betriebes mit großem Dach wäre der, mit den selbsterzeugten Strom den eigenen Bedarf ergänzen. Das rechnet sich alleine aber nicht, weil für den Eigenvebrauch eine Eigenverbrauchsteuer abgegeben werden muss, bei der der Staat offen lässt wie die sich in Zukunft verändern wird.

    Da so eine Photovoltaikanlage aber mit Sicherheit immer wieder mehr Strom erzeugen wird, als momentan gerade gebraucht wird, ist der natürliche zweite Wunsch der, den Stromüberschuss an das Netz zu verkaufen. Das geht aber gleich aus zwei Gründen nicht. Ersten verbietet der Gesetzgeber eine Stromvergütung bei gleichzeitiger Eigenbedarfsnutzung ganz grundsätzlich, und zweitens müsste der Dachbesitzer erst einmal die Ausschreibung zur gewerblichen Nutzung seiner eigenen Dachfläche gegen alle anderen Bewerber gewinnen.

    -------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

    Stellt sich die Frage: Hat der Dachflächenbesitzer überhaupt Lust, einen Dritten auf seinem Dach umherfurwerken zu lassen? Wenn er die Ausschreibung nämlich verliert, dann kann er gegen einem Fremdbetreiber auf seinem Gebäude plötzlich nichts mehr tun! Und selbst wenn er die Ausschreibung gewinnt, dann ist es ihm verboten seinen eigenerzeugten Strom für sich zu nutzen, nicht wenn er seine Überproduktion verkaufen will, denn dann muss er den Strom komplett und ohne die geringste Eigennutzung ins Netz abführen!

    Stellt sich des Weiteren die Frage: Welcher Betrieb soll sich denn bitte auf so einen Scheiß einlassen? Richtig! Die aller wenigsten bis keiner, wie sich ja an dem vernachlässigbar geringen Photovoltaikausbau auf Gewerbedachflächen jederzeit nachprüfen lässt. und das ist auch der einzige Sinn dieser Sabotage Verordnung, die Eingenenergieerzeugung auszubremsen, auf Kosten der Umwelt, vollkommen unfair gegenüber dem Mittelsand, unfairgegenüber den Privaten sowieso, alles egal, Hauptsache die Energiehoheit der aktuellen Protagonisten in der Energiewirtschaft bleibt gewahrt.

  8. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: FreierLukas 01.10.17 - 16:31

    Kolonien unterwasser und in der Antarktis würden keinem höhrem Zweck dienen. Wenns mit der Erde zu Ende geht gehen diese Kolonien auch den Bach runter. Kolonien auf dem Mars hingegen können völlig unabhängig von der Erde weiterleben und sicherstellen dass das Leben nicht gänzlich von der Bildfläche verschwindet, sollte die Erde der einzige oder erste Planet sein auf dem sich Leben gebildet hat. Wir tragen die Verantwortung das Leben hinauszutragen, das ist unsere Aufgabe. Das kann man akzeptieren oder nicht. Wenn man es nicht akzeptiert sollte man anderen wenigstens nicht im Weg stehen die es haben. Das ist nur fair.

    Edit: Ich hab mit meinem Beitrag hier kein Geld verdient also braucht er auch nichts standhalten. Das sind 2 Minuten Getippe frei aus dem Kopf heraus ohne Korrektur oder Gegenlesen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 01.10.17 16:34 durch FreierLukas.

  9. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Dwalinn 01.10.17 - 19:05

    Nur mal interessehalber, warum soll die Welt untergehen?

    Du gehst ja in deinem Beispiel von unendlicher "kostenloser" Energie aus das löst zwar nicht alle Probleme der Menschheit aber schon mal verdammt viele

  10. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Dwalinn 01.10.17 - 19:06

    Hitler, Mao und Stalin?

  11. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Ovaron 02.10.17 - 06:09

    Hier nochmal die originale Behauptung:

    "Sehr große Dächer, wie z.B. die von Ikea Kaufhäusern,
    darf sich der Besitzer nicht etwa selber mit Zellen
    belegen, nein, solche Flächen müssen in jedem Fall
    ausgeschrieben werden(!)."

    Du kannst lamentieren und Nebelkerzen zünden gerade wie Du lustig bist, es bleibt dabei und es bleibt offensichtlich dass diese Behauptung in nahezu jeder Beziehung schlicht falsch ist.

    Erstens muss der Ikea-Chef nichts ausschreiben, er muss sich an einer Ausschreibung beteiligen um Fördergeld für die von der fertigen Solaranlage eingespeiste Energie zu kassieren.

    Zweitens, und das war ja die Kernaussage mit der die Wutbürger aktiviert werden sollten, darf er die Fläche sehr wohl selbst belegen.

    Die Behauptung kommt also fast - aber eben nicht ganz, denn es gibt ja tatsächlich eine Ausschreibung - ohne Bezug zur Realität aus. Sie verbreitet alternative Fakten.

  12. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Ovaron 02.10.17 - 06:25

    FreierLukas schrieb:
    ----------------------------------------------------------------------------
    > Kolonien auf dem Mars hingegen können völlig
    > unabhängig von der Erde weiterleben

    Genau das ist der Irrtum. Können sie nicht, weil sie zu klein sind.

    Warum sind sie zu klein? Weil die Mindestgröße einer Kolonie in einer absolut lebensfeindlichen Umgebung, um sich dauerhaft mit allem zu versorgen was sie zum überleben braucht, viel zu groß ist um "nach oben" gebracht zu werden.

    Beispiel: Die DDR hatte rund 16 Millionen Einwohner, war trotzdem nicht autark und wäre es unabhängig vom System nie geworden. Du kannst aber keine 10 Millionen Einwohner da oben versorgen solange die Kolonie sich noch nicht selbst trägt, das wäre nicht zu stemmen.

    Wir reden hier von einer Kolonie in der die Schrauben selbst erzeugt werden müsste die die Tabletts zusammen halten an denen die Studenten lernen die später Maschinen bauen mit denen die Solarmodule hergestellt werden aus denen die Lampen in der Mars-Nacht das Licht erzeugen. (*)

    Dazu kommt noch das politische und ökonomische Problem. Wir schaffen es gerade mal mit Mühe und Not unsere Erde nicht zu zerstören. Schicken wir den Abschaum der Menschheit hoch, wie etwa die Trumpeltiere und die AchFuckYou-Chaoten? Keine gute Idee. Wer aber soll dann da oben das Sagen kriegen? Wer soll die Kontrolle über die Luftversorgung bekommen? Wer soll entscheiden welche Maßnahmen eingeleitet werden um die zu niedrige Geburtenrate anzuheben? In 100 Jahren, wenn wir uns bis dahin noch nicht umgebracht haben, kann man nochmal darüber nachdenken ob dieser Aspekt dauerhaft lösbar ist. Heute ist das pure Illusion und Wunschdenken. Die Menschen werden nicht einfach so edel, gut und selbstlos nur weil man sie in eine lebensfeindliche Umgebung setzt.

    (*) interessanter Aspekt übrigens. Hat schon irgend jemand die Frage nach der Mindestgröße einer autarken Kolonie wissenschaftlich untersucht?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.10.17 06:26 durch Ovaron.

  13. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: oxybenzol 02.10.17 - 09:29

    Autarkie bedeutet nur überlebensfähig und nicht "für dich akzeptables Wohlstandslevel". Zum Überleben braucht man keine 20 Käse- und 10 Klopapiersorten. Man braucht auch nicht jedes Jahr ein neues iPhone.

  14. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Dino13 02.10.17 - 12:33

    oxybenzol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Autarkie bedeutet nur überlebensfähig und nicht "für dich akzeptables
    > Wohlstandslevel". Zum Überleben braucht man keine 20 Käse- und 10
    > Klopapiersorten. Man braucht auch nicht jedes Jahr ein neues iPhone.

    Schon alleine eine Käsesorte ist eine Herausforderung. Aber das ist nicht das Problem, es reicht ja nicht das die Menschen auf dem Mars einfach nur irgendwie mit Ach und Krach überleben. Das zehrt an den Nerven und kann nur das Scheitern der Kolonie bedeuten.

    > Man braucht auch nicht jedes Jahr ein neues iPhone.
    Man braucht aber sehr wohl ein SmartPhone dass über Jahre hinweg ohne Probleme arbeitet und dass in einer Umgebung für dass es ursprünglich nicht gebaut wurde.

  15. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: oxybenzol 02.10.17 - 14:05

    Mit ach und krach überleben ist es natürlich nicht getan. Das Leben wird aber dennoch nich vom Überfluss im auf der Erde geprägt sein. Mit "mein Haus, mein Auto, mein Boot" kommt man da nicht weit, weil die Güter knapp sind. Wenn man sich entscheidet Kolonist auf dem Mars zu werden, dann arbeitet man nicht für den persönliche Wohlstand sondern für das Funktionieren einer Gesellschaft, für etwas das größer ist als man selbst. Genauso liefs auch schon mit dem Pyramidenbau. Das waren damals auch keine Sklaven sondern normale Bürger, die an diese Sache geglaubt haben.

    Die Gesellschaftsform wird daher nicht kapitalistisch sein sondern kommunistisch.

  16. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Muhaha 02.10.17 - 15:31

    oxybenzol schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Die Gesellschaftsform wird daher nicht kapitalistisch sein sondern
    > kommunistisch.

    Nicht kommunistisch, genossenschaftlich. Kommunismus ist der polit-theoretische Überbau, den man hier aber gar nicht braucht.

  17. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Ovaron 02.10.17 - 23:37

    oxybenzol schrieb:
    -------------------------------------------------------------------
    > Zum Überleben braucht man keine 20 Käse-
    > und 10 Klopapiersorten. Man braucht auch
    > nicht jedes Jahr ein neues iPhone.

    Braucht man nicht? Wirklich? Wo genau kann man das ökonomische Modell nachlesen das dies beinhaltet und nachweislich über ein paar Tausend Jahre funktioniert?

  18. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Ovaron 02.10.17 - 23:40

    oxybenzol schrieb:
    -------------------------------------------
    > Wenn man sich entscheidet
    > Kolonist auf dem Mars zu
    > werden, dann arbeitet man
    > nicht für den persönliche
    > Wohlstand

    Soweit, so gut, so die Aussage für die erste Generation. Was aber ist mit den Generationen danach? "Nach mir die Sintflut" scheint kein geeignetes Konzept für eine Kolonie in einer lebensfeindlichen Umgebung zu sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.10.17 23:41 durch Ovaron.

  19. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: ArcherV 03.10.17 - 00:05

    Ovaron schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > oxybenzol schrieb:
    > -------------------------------------------
    > > Wenn man sich entscheidet
    > > Kolonist auf dem Mars zu
    > > werden, dann arbeitet man
    > > nicht für den persönliche
    > > Wohlstand
    >
    > Soweit, so gut, so die Aussage für die erste Generation. Was aber ist mit
    > den Generationen danach? "Nach mir die Sintflut" scheint kein geeignetes
    > Konzept für eine Kolonie in einer lebensfeindlichen Umgebung zu sein.

    Vermehrung ? Bei einer kleinen Kolonie?
    Wäre das nicht eine schlechte Idee ? -> Genpool.

  20. Re: Sehr pessimistisch und kein Blick für die Zukunft

    Autor: Ach 03.10.17 - 02:34

    >Du kannst lamentieren und Nebelkerzen zünden gerade wie Du lustig bist, es bleibt dabei und es bleibt offensichtlich dass diese Behauptung in nahezu jeder Beziehung schlicht falsch ist.

    Alles was ich in meinem Post als „falsch“, oder etwas weniger dramatisch ausgedrückt, als fehlend feststellen kann, ist eine vor oder hinter dem letzten Hauptsatz(...solche Flächen müssen in jedem Fall ausgeschrieben werden...) gestellte Präposition in der Form : ...um die Anlage wie vor der Verordnung zu betreiben.. Und das war es dann auch schon. Ansonsten ist es ein informativer, klar formulierter und themenrelevanter Beitrag. Bei dem Text handelt es sich zudem um keinen Aufsatz oder Bericht, es handelt sich um einen Diskussionsbeitrag in einer OffTopicduskussion in einem Onlineforum!

    Diskussionen setzen ohnehin keine Erhabenheit über alles Wissen voraus, vielmehr nähert man sich durch die Diskussion selber einer umfassenderen und konkreteren Version der Wahrheit, indem sich die Teilnehmer gegenseitig ergänzen, sich auf Lücken und Fehlannahmen aufmerksam machen, und ab da richtet sich der Focus wieder auf dich. Du hast ja nichts von dem unternommen. Statt dessen hast du alle deine Mühe in die Idee investiert, mich als vermeintlichen Geschichtenerfinder zu entlarven.

    Das wird dir aber kaum gelingen, weil ich in der Erneuerbaren Thematik sicher nicht allwissend aber überdurchschnittlich gut informiert bin(Schwerpunkt auf Technik), weil meine Aussagen zu meinen Quellen immer stimmen, weil ich solchen Dokumenten, wie sie FreiLukas, wie du sie und wie ich sie verlinkt haben, nachgehe, sie ziemlich schnell auffasse und verarbeite, und nicht zuletzt auf Grund dessen, dass ich sogar sehr gerne Kritik entgegen nehme, Wissen das das Meine übersteigt äußerst schätze, und vor allem weil ich bereit dazu bin, eigene Fehlannahmen umgehend und lückenlos zu adressiere. In gewisser Weise ist das überhaupt einer der wesentlichen Antriebe dafür dass ich poste, um meine eigenen Annahmen und mein Wissen gegen zu prüfen.

    Und während du noch immer in den ersten Zügen des Wortwechsels intensiv wühlst, auf der unermüdlichen Suche nach den „Beweisen“ rein erfundener Aussagen meinerseits zum Zwecke des Anstiftens zur Wut und Rage, habe ich die fehlende Angabe längst selber ergänzt, erweitert sowie schon mal die logischen Konsequenzen überdacht. Und mit dem Lesen, Verstehen, und einsickern Lassen der Informationen aus den neuen Steuergesetzen zur thermodynamischen Eigenstromerzeugung, aus der Originalfassung des neuen EEGs und aus den von dir verlinkten Blickwinkeln und Einsichten eines Virtuelle-Kraftwerkbetreibers, meinen Horizont um genau solcher Art Aspekte ergänzt, von denen du dann wieder annehmen wirst, dass ich sie nur selber erfunden haben könnte, wenn ich die bei der nächsten Diskussion einfließen lassen werde. Ich möchte dir nur eines empfehlen: aufwachen.

    Soweit bin ich also deinem OT vom OT gefolgt und jetzt ist gut. Was man festhalten kann ist, dass ich hier nicht zu verschlimmern brauche. Das neue EEG so wie es ist, die Steuererleichterung zur CO2 basierten Eigenversorgung, der Einbruch in den Photovoltaik Zubauraten, die scharfe Kritik aus der Opposition und von der Wissenschaft und das große Schweigen der Kroko zum Thema Energie, all das spricht für sich selber. Und auf den Topic bezogen: da ist noch ein langer Weg zu gehen, um mit Erneuerbaren Raketen starten zu lassen.

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