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"Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

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  1. "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: Toddy789 17.08.22 - 16:08

    Bitte was? Wie kommt man denn auf so eine gewagte Aussage?
    Das Endstadium des Kapitalismus ist noch Meilenweit entfernt.

  2. Re: "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: Blueing 17.08.22 - 17:09

    "Das Endstadium des Kapitalismus ist noch Meilenweit entfernt."

    Bitte was? Wie kommt man denn auf so eine gewagte Aussage?

  3. Re: "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: deus-ex 17.08.22 - 17:12

    Wenn der Bürger / Kunde / Steuerzahler für die Verluste von Konzernen aufkommen muss (Gasumlage, Lufhansarettung …) aber die Gewinne weiterhin privatisiert sind, dann ist das keine Sozialismus und erst recht keine Kapitalismus, sonder etwas neues. Nenne wir es Asozialismus. Denn für mich ist das Asozial.

  4. Re: "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: sg-1 17.08.22 - 17:12

    Also Mal angenommen es ist das Endstadium, was kommt denn danach und wer sind die Player?

    Und dem OP ist schon klar, dass er wahrscheinlich auf Geräten schreibt, aus dem Kapitalismus entstanden sind? Und dass auch sonst die Entwicklungen eher kapitalistische Länder beschleunigen?

    Bitte bei einer Antwort auch Mal diese Seite betrachten, wie man sich dann Entwicklungen und Märkte vorstellt

  5. Re: "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: PrinzessinArabella 17.08.22 - 17:37

    deus-ex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn der Bürger / Kunde / Steuerzahler für die Verluste von Konzernen
    > aufkommen muss (Gasumlage, Lufhansarettung …) aber die Gewinne
    > weiterhin privatisiert sind, dann ist das keine Sozialismus und erst recht
    > keine Kapitalismus, sonder etwas neues. Nenne wir es Asozialismus. Denn für
    > mich ist das Asozial.

    Prinzipiell hast du nicht unrecht, aber die Beispiele sind schlecht gewählt. Lufthansa hat einen hohen Preis für die Rettung gezahlt, billige Aktien an den BUND und hohe Zinsen. Bei einer Insolvenz hätten die Kunden bereits gezahltes Geld verloren.
    Bei der uniperrettung verhält es sich ähnlich. Wobei da auch Kunden, wie ich in die Pflicht genommen werden sollten, die noch nach dem Kriegseintritt neue Verträge mit Stadtwerken mit 18 monatiger preisgarantie abschließen konnten. War mir total ein Rätsel warum die das gemacht haben. Auch wenn so drastisch steigende Gaspreise kaum jemand erwartet hatte. Aber das sie nicht sinken war klar. Uniper und co mussten dafür bluten. Wieviel eigene Schuld da vorlag kann man schlecht beurteilen. Aber sie waren sicher nicht allein verantwortlich



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.08.22 17:40 durch PrinzessinArabella.

  6. Re: "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: Toddy789 17.08.22 - 18:31

    Blueing schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Das Endstadium des Kapitalismus ist noch Meilenweit entfernt."
    >
    > Bitte was? Wie kommt man denn auf so eine gewagte Aussage?

    Weil es global gesehen einfach keinerlei ernsthafte Anzeichen dafür gibt das der Kapitalismus im Endstadium angekommen ist.

  7. Re: "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: Emulex 17.08.22 - 18:34

    Toddy789 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Blueing schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > "Das Endstadium des Kapitalismus ist noch Meilenweit entfernt."
    > >
    > > Bitte was? Wie kommt man denn auf so eine gewagte Aussage?
    >
    > Weil es global gesehen einfach keinerlei ernsthafte Anzeichen dafür gibt
    > das der Kapitalismus im Endstadium angekommen ist.

    Korrekt.
    Das ist mal wieder so eine deutsche Blase - wie in vielen anderen Dingen auch.
    Am besten noch mit der lllusion, dass wenn wir ihn abschaffen, alle anderen uns folgen werden!!! ;)

  8. Re: "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: Toddy789 17.08.22 - 18:37

    deus-ex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn der Bürger / Kunde / Steuerzahler für die Verluste von Konzernen
    > aufkommen muss (Gasumlage, Lufhansarettung …) aber die Gewinne
    > weiterhin privatisiert sind, dann ist das keine Sozialismus und erst recht
    > keine Kapitalismus, sonder etwas neues. Nenne wir es Asozialismus. Denn für
    > mich ist das Asozial.

    Schlechte Beispiele.

    Die Lufthansa hat ihre Hilfen mittlerweile inlc. Zinsen zurückgezahlt, der Staat wird seine Beteiligung bis spätestens Oktober 23 wieder abstoßen. Auch widersprechen doch Staatshilfen nicht dem Kapitalismus, die Geschichte ist voll von staatlichen Eingriffen.

    Gasumlage ist halt typisch deutsch. Warum etwas einführen was in anderen Ländern funktioniert (Übergewinnsteuer) wenn man den kleinen Bürger auch noch weiter belasten kann. Die FDP wird sich dann bei der nächsten Wahl wiedermal wundern warum das Ergebnis so bescheiden ausfällt. FDP Klientelpolitik halt...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.08.22 18:38 durch Toddy789.

  9. Re: "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: HoffiKnoffu 17.08.22 - 18:54

    deus-ex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn der Bürger / Kunde / Steuerzahler für die Verluste von Konzernen
    > aufkommen muss (Gasumlage, Lufhansarettung …) aber die Gewinne
    > weiterhin privatisiert sind, dann ist das keine Sozialismus und erst recht
    > keine Kapitalismus, sonder etwas neues. Nenne wir es Asozialismus. Denn für
    > mich ist das Asozial.

    Oder Atomstrom;)

  10. Re: "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: Emulex 17.08.22 - 19:53

    Toddy789 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Gasumlage ist halt typisch deutsch. Warum etwas einführen was in anderen
    > Ländern funktioniert (Übergewinnsteuer) wenn man den kleinen Bürger auch
    > noch weiter belasten kann. Die FDP wird sich dann bei der nächsten Wahl
    > wiedermal wundern warum das Ergebnis so bescheiden ausfällt. FDP
    > Klientelpolitik halt...

    Klientelpolitik?
    Weil sie ein paar Großkonzernen rechtlich fragwürdige Steuern ersparen und im Gegenzug hunderttausende typische FDP-Wähler (gehobene Mittelschicht in großen Häusern) finanziell belasten?
    Es ist wohl eher einfach eine seltsame Vorstellung von Steuergerechtigkeit, wenn man jetzt z.B. Windparkbetreiber oder Rüstungskonzerne schröpfen würde, nur weil sie im Moment von politischen Versäumnissen der Vergangenheit profitieren.

  11. Re: "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: macmillionaire 17.08.22 - 20:02

    Du brauchst dich da gar nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen und einen neuen Begriff zu erfinden.

    Das, was du hier siehst hat schon einen Namen: Stamokap - Staatsmonopolistischer Kapitalismus.

    Auf Wikipedia Mal lesen und anfangen Häkchen zu machen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 17.08.22 20:03 durch macmillionaire.

  12. Re: "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: Extrawurst 17.08.22 - 20:57

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Toddy789 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Gasumlage ist halt typisch deutsch. Warum etwas einführen was in anderen
    > > Ländern funktioniert (Übergewinnsteuer) wenn man den kleinen Bürger auch
    > > noch weiter belasten kann. Die FDP wird sich dann bei der nächsten Wahl
    > > wiedermal wundern warum das Ergebnis so bescheiden ausfällt. FDP
    > > Klientelpolitik halt...
    >
    > Klientelpolitik?
    > Weil sie ein paar Großkonzernen rechtlich fragwürdige Steuern ersparen und
    > im Gegenzug hunderttausende typische FDP-Wähler (gehobene Mittelschicht in
    > großen Häusern) finanziell belasten?

    Wo wird denn die "gehobene Mittelschicht in großen Häusern" mehr belastet?

    Wer Geld für ein übergroßes Haus übrig hat, der hat auch kein Problem, seine Gasheizung zu ersetzen - falls er überhaupt je eine hatte. Und wer ein riesen Haus hat, sich eine alternative Heizung aber nicht leisten kann, der hat schlicht über seine Verhältnisse gelebt - der ist dann aber auch nicht das Klientel der FDP, wenn er nur Schulden hat.

    Gelackmeiert ist die Unterschicht, die kaum Geld hat, um die Mehrkosten der Umlage zu stemmen, aber sich erst recht keinen Umstieg auf eine alternative Heizmethode leisten kann.

    Von daher: Ja, es ist typische FDP-Klientelpolitik.

  13. Re: "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: Kakiss 17.08.22 - 20:58

    macmillionaire schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du brauchst dich da gar nicht so weit aus dem Fenster zu lehnen und einen
    > neuen Begriff zu erfinden.
    >
    > Das, was du hier siehst hat schon einen Namen: Stamokap -
    > Staatsmonopolistischer Kapitalismus.
    >
    > Auf Wikipedia Mal lesen und anfangen Häkchen zu machen.

    Cyberpunk und Blade Runner also.

    "4. es bilden sich internationale monopolistische Kapitalistenverbände, die die Welt unter sich teilen, und 5. die territoriale Aufteilung der Erde unter die kapitalistischen Großmächte ist beendet."

    Aber ja, tendenzen dazu sieht man ja bei einigen Konzernen, wie Nestle.

  14. "aber du nutzt dochn Smartfön!"

    Autor: Extrawurst 17.08.22 - 21:07

    > Und dem OP ist schon klar, dass er wahrscheinlich auf Geräten schreibt, aus dem Kapitalismus entstanden sind?

    Was soll er denn auch anderes machen?
    Smartphones mit Genosse-Erich-OS 5.3 aus der DDR nutzen?
    Sich aus Protest vom "kapitalistischen Internet" ausklinken?

    Das ist so ein lächerliches Strohmann-Argument: "Du nutzt ein Produkt des Kapitalismus, also kannst du ihn auch nicht kritisieren". Was ein Quark. Demzufolge hätten Demokraten auch z.B. die Monarchie nicht kritisieren sollen, oder die Aufklärer das Dogma der Kirche, weil sie Anfangs ja von deren Systemen profitiert haben.

    > Bitte bei einer Antwort auch Mal diese Seite betrachten, wie man sich dann Entwicklungen und Märkte vorstellt

    - kein pauschales Sozialisieren von Verlusten
    - das ökologische Limit unseres Planeten anerkennen
    - Reiche Personen und Unternehmen zwingen, ihren Wohlstand auch mit der Allgemeinheit zu teilen (geht schon bei Löhnen und Arbeitsbedingungen los - aber selbst der Mindestlohn war für Kapitalismus-Fanboys bereits das Tor zur kommunistischen Planwirtschaft).

    Alle 3 Punkte fallen unter "Sozialdemokratie" / "soziale Marktwirtschaft" - also das, was wir eigentlich auch haben sollten. Es braucht keine große antikapitalistische Revolution, es braucht einfach nur eine konsequente rote Linie für den Lobbyismus der Großindustrie, die den Westen seit Jahrzehnten in ihrer Gesetzgebung beeinflusst.

    Wir sind aber schon längst nicht mehr im Kapitalismus, wir sind schon im Korporatismus - den man durchaus (je nach Perspektive) als Endstadium des Kapitalismus bezeichnen kann.

  15. Re: "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: violator 17.08.22 - 21:35

    Die FDP-Wähler sind wohl die letzten, die wegen gehobenen Strompreisen irgendwie Probleme bekommen würden...

  16. Re: "aber du nutzt dochn Smartfön!"

    Autor: Gryphon 17.08.22 - 22:33

    Extrawurst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > > Und dem OP ist schon klar, dass er wahrscheinlich auf Geräten schreibt,
    > aus dem Kapitalismus entstanden sind?
    >
    > Was soll er denn auch anderes machen?
    > Smartphones mit Genosse-Erich-OS 5.3 aus der DDR nutzen?
    > Sich aus Protest vom "kapitalistischen Internet" ausklinken?
    >
    > Das ist so ein lächerliches Strohmann-Argument: "Du nutzt ein Produkt des
    > Kapitalismus, also kannst du ihn auch nicht kritisieren". Was ein Quark.
    > Demzufolge hätten Demokraten auch z.B. die Monarchie nicht kritisieren
    > sollen, oder die Aufklärer das Dogma der Kirche, weil sie Anfangs ja von
    > deren Systemen profitiert haben.
    >
    > > Bitte bei einer Antwort auch Mal diese Seite betrachten, wie man sich
    > dann Entwicklungen und Märkte vorstellt
    >
    > - kein pauschales Sozialisieren von Verlusten
    > - das ökologische Limit unseres Planeten anerkennen
    > - Reiche Personen und Unternehmen zwingen, ihren Wohlstand auch mit der
    > Allgemeinheit zu teilen (geht schon bei Löhnen und Arbeitsbedingungen los -
    > aber selbst der Mindestlohn war für Kapitalismus-Fanboys bereits das Tor
    > zur kommunistischen Planwirtschaft).
    >
    > Alle 3 Punkte fallen unter "Sozialdemokratie" / "soziale Marktwirtschaft" -
    > also das, was wir eigentlich auch haben sollten. Es braucht keine große
    > antikapitalistische Revolution, es braucht einfach nur eine konsequente
    > rote Linie für den Lobbyismus der Großindustrie, die den Westen seit
    > Jahrzehnten in ihrer Gesetzgebung beeinflusst.
    >
    > Wir sind aber schon längst nicht mehr im Kapitalismus, wir sind schon im
    > Korporatismus - den man durchaus (je nach Perspektive) als Endstadium des
    > Kapitalismus bezeichnen kann.
    Full ACK. Das war auf den Punkt.

  17. Re: "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: Emulex 18.08.22 - 08:00

    Extrawurst schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Wo wird denn die "gehobene Mittelschicht in großen Häusern" mehr belastet?
    >
    > Wer Geld für ein übergroßes Haus übrig hat, der hat auch kein Problem,
    > seine Gasheizung zu ersetzen - falls er überhaupt je eine hatte. Und wer
    > ein riesen Haus hat, sich eine alternative Heizung aber nicht leisten kann,
    > der hat schlicht über seine Verhältnisse gelebt - der ist dann aber auch
    > nicht das Klientel der FDP, wenn er nur Schulden hat.

    Den Unterschied zwischen "mehr belastet" und überlastet verstehst du so weit schon, oder?
    Versuch doch momentan mal eine "alternative Heizung" zu bekommen - teurer Spaß... wenn es überhaupt Sinn macht (je nach Hausgröße).
    Und die Preise für Strom (Wärmepumpe) und Pellets sind auch nicht gerade runter gegangen ;)

    Wie definiert sich eigentlich "übergroß"?
    Nach den Hartz4-Richtlinien?

    >
    > Gelackmeiert ist die Unterschicht, die kaum Geld hat, um die Mehrkosten der
    > Umlage zu stemmen, aber sich erst recht keinen Umstieg auf eine alternative
    > Heizmethode leisten kann.

    Welche Heizmethode wäre denn deutlich günstiger?
    Ich würd momentan sagen am ehesten Öl ;)

    >
    > Von daher: Ja, es ist typische FDP-Klientelpolitik.

    Drei Konzernchefs gegenüber Millionen Wähler aus der Mittelschicht... macht Sinn.

    Grundsätzliches zur Übergewinnsteuer:
    Wo zieht man eine Grenze? Bekanntlich ist der Staat übergriffig und findet dann immer neue Methoden Übergewinne zu ermitteln - Krise ist irgendwo und irgendwie immer.
    Wie verhindert man die Flucht in Steuerparadiese bzw. eine Schädigung des Standortes Deutschland?

    Wer meint, so ein Vorgehen hätte keine Konsequenzen (von der Frage der Rechtmäßigkeit ganz zu schweigen), der hat von Wirtschaft wirklich überhaupt keine Ahnung.

  18. Re: "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: Emulex 18.08.22 - 08:03

    violator schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die FDP-Wähler sind wohl die letzten, die wegen gehobenen Strompreisen
    > irgendwie Probleme bekommen würden...

    Schrödingers Energieverbraucher:
    Während sie das meiste CO2 verursachen durch Konsum, Porsche und "übergroße Häuser", bekommen sie die wenigsten Probleme bei steigenden Energiekosten und Inflation ;)

  19. Re: "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: Gryphon 18.08.22 - 08:52

    Emulex schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Schrödingers Energieverbraucher:
    > Während sie das meiste CO2 verursachen durch Konsum, Porsche und "übergroße
    > Häuser", bekommen sie die wenigsten Probleme bei steigenden Energiekosten
    > und Inflation ;)
    Ich weiß dass das Ironie sein sollte, aber es ist tatsächlich korrekt.
    Denn sie haben auch mehr Reaktionsmöglichkeiten. Mal nen Urlaub auslassen oder den Porsche verkaufen kann man halt nur machen, wenn man sich diese Dinge vorher überhaupt leisten konnte.
    Wer eh schon nicht viel hat, kann seine Ausgabe auch üblicherweise nicht mehr viel verringern. Schon gar nicht, wenn diese Verringerung irgendeine Investition nötig machen würde.

  20. Re: "Wir befinden uns im Endstadium des Kapitalismus"

    Autor: Emulex 18.08.22 - 09:06

    Gryphon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich weiß dass das Ironie sein sollte, aber es ist tatsächlich korrekt.
    > Denn sie haben auch mehr Reaktionsmöglichkeiten. Mal nen Urlaub auslassen
    > oder den Porsche verkaufen kann man halt nur machen, wenn man sich diese
    > Dinge vorher überhaupt leisten konnte.
    > Wer eh schon nicht viel hat, kann seine Ausgabe auch üblicherweise nicht
    > mehr viel verringern. Schon gar nicht, wenn diese Verringerung irgendeine
    > Investition nötig machen würde.

    Es ging hier ursprünglich um die Frage ob es FDP-Klientelpolitik wäre, Übergewinnsteuern bei ein paar Konzernen zu Lasten der breiten Masse zu verhindern.
    Das habe ich angezweifelt.
    Es gibt Millionen Wähler und übrigens lag die FDP bei den Erstwählern auf Platz 1 - wohl kaum alles Konzernchefs ;)

    Was ihr nun draus macht ist ein Bashing der gehobenen Mittelschicht, weil es denen nicht schlecht genug geht.
    Leider eine typische Reaktion, trotz dass genau diese Schicht ganz oben steht bei den Abgaben.
    Erst wenn auch der letzte sich keinen Luxus mehr leisten kann, ist man zufrieden in Deutschland? :)

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