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  5. › Energiespeicher: Heiße Steine sind…

Nachtspeicherheizung

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  1. Nachtspeicherheizung

    Autor: Prokopfverbrauch 19.06.19 - 18:54

    Ich habe leider in meiner Wohnung noch so ein antikes Ding. Falls wer es nicht kennt, die ziehen nachts Strom zu "günstigeren" Konditionen (mittlerweile so gut wie gar nicht günstiger) als tagsüber, speichern denen in Schamottsteinen (eine Art Ziegelstein wenn ich mich nicht irre) und geben über den Tag Wärme ab. Mit nem Gebläse kann man das etwas regulieren.

    Die Dinger wurden mal als Segensbringer verkauft, um die Kraftwerke auszulasten, die Nachts nicht so leicht runtergefahren werden können. Mittlerweile Strom- und damit Geldfresser, schlicht weil die die Wirkungsgrade so schlecht sind: Kohle-> Wärme - > Strom -> Wärme

    Wäre interessant, wenn solche Systeme wieder interessanter werden, wenn Strom praktisch im Überfluss existiert und man damit das Netz gezielt entlasten kann. Weil dann ist der Wirkungsgrad, wie bei der Anlage im Artikel, sekundär.

  2. Re: Nachtspeicherheizung

    Autor: Tet 19.06.19 - 18:58

    Prokopfverbrauch schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wäre interessant, wenn solche Systeme wieder interessanter werden, wenn
    > Strom praktisch im Überfluss existiert und man damit das Netz gezielt
    > entlasten kann. Weil dann ist der Wirkungsgrad, wie bei der Anlage im
    > Artikel, sekundär.

    Das wird nicht passieren. Die Zeiten, wo private Endkunden Strom günstiger erhielten, weil Überschüsse vorhanden waren, sind längst vorbei. Heute werden diese Überschüsse lieber für negative Beträge ins Ausland verkauft.

  3. Re: Nachtspeicherheizung

    Autor: heikom36 19.06.19 - 19:03

    Witzig - genau diesen Gedanken hatte ich auch und gefragt ob Siemens da nicht eine Erfindung erneut macht. Nur halt nicht mit nem Eimer voll Steine, hier eben 1000 Tonnen davon.
    Hätten wir damals 1000Tonnen aufgeheizt, ich glaube, der Nachtspeicherofen hätte bis in den übernächsten Sommer gestrahlt - die Dinger blieben echt lange warm. Rechnen sich heute aber nicht mehr.

  4. Re: Nachtspeicherheizung

    Autor: senf.dazu 19.06.19 - 19:18

    Da die meiste Energie immer noch für's Heizen verwendet wird sollten sich solche Überlegungen eigentlich genauso lohnen - wenn wir mal komplett regenerativer Energieerzeugung - Stromerzeugung sind. Nur sollte man mal über die neue Generation Nachtspeicheröfen nachdenken - die die man auf 600 Grad aufheizt .. und statt eines Hausgroßen Warmwasserspeichers zum Saisonspeicher macht ..

  5. Re: Nachtspeicherheizung

    Autor: heikom36 19.06.19 - 19:59

    Und auch mal vielleicht etwas strenger mit dem Umgang mit Energie umgehen.
    Ich habe noch einen Nebenjob als Hausmeister in einem großen gewerblich genutztem Gebäude und mit angeschlossenem Wohnhaus, für 2 Familien.
    Im Winter habe ich STÄNDIG den Kampf mit den Mietern wegen dem heizen. Die Heizungen im Flur, den man in beiden Gebäuden für wenige Sekunden betritt, heizen die ständig auf um die 25° auf. Da lese ich einen gigantischen Gasverbrauch ab - täglich mehr als wir, 5 Köpfige Familie, im Monat verbrauchen.
    Und dann stehen auch noch bei beiden Häusern fast immer die Eingangstüren auf.
    Ich hätte nichts dagegen, wenn man diese unnötige Verschwendung auch unter Strafe stellt.

  6. Re: Nachtspeicherheizung

    Autor: emdotjay 19.06.19 - 20:08

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da die meiste Energie immer noch für's Heizen verwendet wird sollten sich
    > solche Überlegungen eigentlich genauso lohnen - wenn wir mal komplett
    > regenerativer Energieerzeugung - Stromerzeugung sind. Nur sollte man mal
    > über die neue Generation Nachtspeicheröfen nachdenken - die die man auf 600
    > Grad aufheizt .. und statt eines Hausgroßen Warmwasserspeichers zum
    > Saisonspeicher macht ..

    Der eigentliche Vorteil von Siemens seinem Projekt ist, Strom der für den Moment im Überfluss vorhanden ist wird einfach in Wärme gespeichert... (was eigentlich Energetisch gehen das blödeste ist, aber was will man sonst mit ström machen wenn in dem Moment er nciht gebraucht wird)

    Ich schlage ein ähnliches Prinzip vor.

    Angenommen ein Haus hätte im Keller ein großen Behälter voller Wasser sagen wir 25° es verliert natürlich ständig die Wärme aber das kann "günstig" mit überflüssigen Storm aufgeheizt werden.

    Mit einer Wärmepumpe kann man auch mit Strom günstig den Boiler auf Temperaturhalten und duschen gehen. Weiters ist mit der Wärmepumpe auch eine Kühlung des Hauses möglich.

    Das ganze funktioniert effizienter wenn eine Flüssigkeit verwendet wird die
    1) eine hohe spezifische Wärmekapazität hat
    2) idealer einen Phasenübergang bei Raumtemperatur vollzieht

    Und das allerwichtigste es wird viel weniger strom pro haushält gebraucht als die Siemens Art.

    Der Nachteil, jeder der so ein System will muss es sich zulegen.
    Also eine Wärmepumpe, Platz für den Tank etc...

  7. Re: Nachtspeicherheizung

    Autor: heikom36 19.06.19 - 20:14

    Es gibt so vieles, was man machen kann.
    In einigen Gebieten ist zB auch an Erdwärme relativ günstig zu kommen.
    In anderen Gebieten wäre das Windrad vorteilhafter, woanders der Wärmespeicher und am nächsten Ort das Pumpspeicherkraftwerk usw.

  8. Re: Nachtspeicherheizung

    Autor: Hotohori 19.06.19 - 21:13

    heikom36 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Es gibt so vieles, was man machen kann.
    > In einigen Gebieten ist zB auch an Erdwärme relativ günstig zu kommen.
    > In anderen Gebieten wäre das Windrad vorteilhafter, woanders der
    > Wärmespeicher und am nächsten Ort das Pumpspeicherkraftwerk usw.

    Ja, aber die Menschen hören sich zu gerne labern, sind zu knausrig mal zu investieren und halten lieber an dem fest was sie kennen.

    Daher bleibt es dann oft beim "Man könnte ja..." und ein paar Stunden später ist es wieder vergessen. ;)

  9. Re: Nachtspeicherheizung

    Autor: heikom36 19.06.19 - 21:33

    Problem ist - ich bin Baujahr 1970 - das man sein ganzes Leben lang so erzogen worden ist. Konsum, Konsum, Konsum,...
    In den 80'ern, mit den Grünen und einigen Geschehnissen auf der Welt, kam LANGSAM ein Umdenken und Kat wurde Pflicht und viele andere Umweltgifte verboten.
    Und das war es dann auch schon... dann gab es wieder Brot und Spiele und die km langen Demonstrationen flauten ab. Die 90'er... da war es mal in Reportagen oder so Sendungen wie "Abenter Forschung" ein Thema. Aber es wurde im großen und ganzen kein Alarm geschlagen obwohl man schon wusste was kommt - der Bürger wurde weiter mit Konsum, Konsum und nochmals Konsum überschüttet. Zwischendurch auch mal Flüchtlinge und verdammt viel Rechtspopulismus, der wiederum Morde zur Folge hatte... aber Umwelt - kaum.
    Auch in den 2000'ern - ein Rekordsommer nach dem anderen. Konsum, Konsum und nochmals Konsum. Und dann muss ein Mädchen im Alter von 16 Jahren aus Schweden kommen um die Leute wach zu rütteln. Die Politik, die das Ruder in der Hand hält, hat das sicher schon gewusst... aber Konsum und unendliches Wachstum sind dann doch erstmal wichtiger. Und Umweltschutz heisst bei denen immer nur Steuern rauf, was das Unternehmen eh an den Kunden durchreicht. Oder Dreckzertifikathandel, der genau 0,0 Gramm weniger Dreck verursacht.
    Und jetzt kommen die mal eben damit an und verbieten zunehmend den Diesel - der Bürger hat doch nichts falsch gemacht, der wird doch regelmäßig mit vollkommen überzogenen Kosten zu den Prüfungen verdonnert... WEHE, man verweigert es....
    Warum wird der bestraft und nicht die Prüfer und Hersteller? DIE haben doch offensichtlich den Schaden verursacht. Wer baut und kontrolliert denn und unterschreibt, vorher noch einen Eid als Gutachter abgelegt, dafür, dass ALLES RECHTENS ist?
    So geht Umweltschutz NICHT! Das ist ein Spiel mit gezinkten Karten und steht dem echten Umweltschutz seit viel zu langer Zeit im Weg.
    Aber man kann anfangen was zu ändern. Ich habe aus Geldmangel mein Auto verkauft als ich erwerbslos war. Fahre nun einen kleinen 50cm² Roller. OK.. im Winter lästig aber so richtig Schnee haben wir bei uns seit rund 10 Jahren nicht mehr gehabt - geht also. Und im Sommer - es ist sogar angenehmer als mit Auto. In der Umgebung, wo ich mich meist aufhalte, bin ich fast immer schneller als es mit dem Auto wäre und ich habe nie Streß mit Parkplatzsuche. Da ich alleine lebe reichen mir auch die Kiste hinten und der Raum unterm Sitz für die Einkäufe aus, die auch schneller erledigt sind.
    Jeder hat doch bestimmt irgendetwas, was Energie kostet aber man darauf verzichten kann ohne, dass es zu großen Einschränkungen kommt. Und ich selbst mit Roller? Finde ich geil - will gar kein Auto mehr. Nur ganz selten vermisse ich es mal. Aber da kann man auch mal Dad, Bruder oder guten Freund bitten - kommt echt selten vor, dass ich wirklich mal mit dem Auto müsste.
    Wo ich persönlich nicht bereit wäre einzuschränken: Meine NAS abschalten oder weniger den Rechner laufen lassen. Das ist halt mein Teil der Entspannung und brauche den.
    Der andere braucht das Auto dafür und könnte stattdessen vielleicht auf anderes mehr verzichten/einschränken.
    Wenn das 84 Millionen im Land machen... wow. Denke, dass man da schon viel gewinnt.
    Wie die Menschen es nicht machen... dann besteht eher die Chance darauf, dass man dann zu Gesetzen wie die Anzahl von Fahrzeugen reduzieren oder Höchstwerte für den Energieverbrauch usw.

    Und schnell wieder vergessen.
    Ja... fast alle sind so. Das liegt halt am Menschen selbst weil er so ist.
    Der Mensch ist aber auch so gestickt, dass, wenn er die Gefahren immer wieder vor Augen geführt bekommt, natürlich mit Fakten hinterlegt, dann wird er nachdenklich und irgendwann handelt er auch. Je häufiger man ihn erinnert, desto schneller geht es.

    Die tief rechten und Verschwörungstheoretiker erreicht man zwar damit nicht, doch die kann man locker ignorieren. Die sagen ja eh nur "gibt es nicht" und wissen doch in Wahrheit absolut nix - es ist deren Führung, die es von ihren Unterwürfigen verlangt und da wird halt, ohne Hirn zu nutzen, blind gefolgt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.19 21:37 durch heikom36.

  10. Re: Nachtspeicherheizung

    Autor: Hotohori 19.06.19 - 21:48

    Mit Jahrgang 74 bin ich da auch nicht viel jünger, weiß also ganz genau was du meinst. Umweltschutz wurde halt wirklich viel zu lange nicht ernst genug genommen, obwohl man schon bei der FCKW Geschichte Anfang der 90ern und dem Ozonloch hätte aufhorchen müssen.

    Ich hatte in meinem Leben auch nur sehr kurz ein Auto. Es macht halt vieles doch einfacher, wenn man mal größere Dinge kaufen muss wie Möbel etc. Aber als Single ist ein Auto die meiste Zeit dann doch vor allem eines: unnötig weil man den Platz viel zu selten nutzt und daher die meiste Zeit nicht benötigten Platz durch die Gegend bewegt und daher auch Energie verschwendet.

    Der Konsum ist wirklich ein Riesen Problem für extrem viele Dinge in unserer Gesellschaft. Konsum ist aber meist mit Komfort verbunden und wenn Menschen etwas lieben dann Komfort und auf den will doch Niemand wirklich verzichten. Klar, aber kann man diesen wirklich nicht wenigstens auf ein gesundes Maß einschränken? Manche schreien ja schon auf wenn man ihnen noch nicht mal 1% ihres Komforts nehmen will.

    Auf einiges kann ich auch verzichten, auf manches möchte aber auch nicht verzichten (ebenfalls mein Computer etc.). Es sind ja auch nicht alles Dinge negativ, nur sollte man mal eine richtige Balance finden, was Unternehmen natürlich nicht wollen, die wollen nur sehen das wir noch mehr konsumieren damit ihre Investoren noch mehr verdienen und somit zufrieden sind. Wir leben einfach in einem nicht nur sprichwörtlich Kranken System.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 19.06.19 21:49 durch Hotohori.

  11. Re: Nachtspeicherheizung

    Autor: bytewarrior123 19.06.19 - 22:23

    senf.dazu schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Da die meiste Energie immer noch für's Heizen verwendet wird sollten sich
    > solche Überlegungen eigentlich genauso lohnen - wenn wir mal komplett
    > regenerativer Energieerzeugung - Stromerzeugung sind. Nur sollte man mal
    > über die neue Generation Nachtspeicheröfen nachdenken - die die man auf 600
    > Grad aufheizt .. und statt eines Hausgroßen Warmwasserspeichers zum
    > Saisonspeicher macht ..

    Die "alten" Schamottbrummer" von Siemens/Bauknecht hatten innen eine Kerntemperatur von 600-700 Grad, deswegen ja der Schamott und die Asbest-Schutzmatten - weiß ich aus der Elektroniker-Ausbildung, zumindest war das 1991-1995 der damalige Stand der Technik.
    Wir haben die letzten aus meinem Elternhaus 2012 abgebaut und anstelle dessen eine wasserführende Heizung mit Anschluss ans örtliche Geothermie-Fernwärmenetz ersetzt.
    Aus 14.000 ¤ Heizkosten für das ganze Haus mit Nachtspeicherstrom (4 Etagen/280m² voll beheizt) wurden es inzwischen nur noch 2.000 ¤, und das komplett ohne Außendämmung oder sonstigen Firlefanz - lediglich 1989 haben wir Kunststofffenster (Dämmklasse 1) einbauen lassen.

    Der von uns 2012 dabei mit eingebaute Pufferspeicher mit 2000 Liter hält die abrufbare Wärme im Bedarf für ca. 5 Tage im Winter, für 12-15 Tage im Sommer.
    Der nächste Step sind 42-50 m² Solarpanele im Hochstrom-Verfahren mit 15kWh Akku - aber komplett ohne Einspeisung, da "streiten" wir gerade mit dem örtlichen Netzbetreiber, denn der will uns zur Einspeisung zwingen - so viel zum sinnvollen Ausbau der regenerativen Energien in D.
    Zum Heizen geht's einigermaßen sinnvoll, zum Einsparen des private Strombezugs bekommt man den Stinkefinger der Energielieferanten mit Rückendeckung durch "Vater Staat"....

  12. Re: Nachtspeicherheizung

    Autor: senf.dazu 20.06.19 - 10:34

    Immer locker bleiben .. wenn wir dann mal bei regenerativen Energien sind spielt das (fast) keine Rolle mehr .. einen Teil der Sonnen&Windenergie nutzen wir einen anderen Teil (darunter den der zur offenen Haustür gleich wieder rauspfeift) eben nicht ..

  13. Re: Nachtspeicherheizung

    Autor: B.I.G 20.06.19 - 16:17

    Tet schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Heute
    > werden diese Überschüsse lieber für negative Beträge ins Ausland verkauft.

    Das stimmt so aber nicht. Ja, Überschüsse werden teils zu Negativpreisen ins Ausland verkauft, bzw. wurden weil das Ausland dem teils einen Riegel vorgeschoben hat um den dortigen Markt nicht zu ruinieren.
    Das hat aber nicht damit zu tun dass man es den Endkunden nicht gönnen würde, sondern dass die Überschüsse nicht wie früher planbar, sondern kurzfristig und oftmals auch von kurzer Dauer sind. Das wäre lösbar wenn man komplett auf ein smart Netz umstellt und sämtliche Geräte welche Strom kurzfristig aufnehmen können damit zu oder weggeschaltet werden können.
    z.B: Tiefkühltruhen welche von -18 bei Stromüberschuss auf -25 runter kühlen können. Elektrische Warmwasseraufbereitung, etc..
    Wobei auch da die Frage ist inwieweit das Ausreichend ist oder nicht nur ein tropfen auf den heißen Stein. Über kurz oder Lang geht nichts an Industriellen Speichern vorbei.

  14. Re: Nachtspeicherheizung

    Autor: Handle 20.06.19 - 17:46

    bytewarrior123 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der nächste Step sind 42-50 m² Solarpanele im Hochstrom-Verfahren mit 15kWh
    > Akku - aber komplett ohne Einspeisung, da "streiten" wir gerade mit dem
    > örtlichen Netzbetreiber, denn der will uns zur Einspeisung zwingen - so
    > viel zum sinnvollen Ausbau der regenerativen Energien in D.

    Was ist denn der Sinn dahinter? Im Sommer erzeugst du viel mehr Energie als du selbst verbrauchen kannst. Finanziell gesehen lohnt sich dein Vorhaben nicht, wegen fehlender Einspeisung und dem Akku. Denn bisher gibt es noch kein Akkusystem für Photovoltaikanlagen, das sich finanziell lohnt.

  15. Re: Nachtspeicherheizung

    Autor: osolemiox 23.06.19 - 09:26

    Handle schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > bytewarrior123 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Der nächste Step sind 42-50 m² Solarpanele im Hochstrom-Verfahren mit
    > 15kWh
    > > Akku - aber komplett ohne Einspeisung, da "streiten" wir gerade mit dem
    > > örtlichen Netzbetreiber, denn der will uns zur Einspeisung zwingen - so
    > > viel zum sinnvollen Ausbau der regenerativen Energien in D.
    >
    > Was ist denn der Sinn dahinter? Im Sommer erzeugst du viel mehr Energie als
    > du selbst verbrauchen kannst. Finanziell gesehen lohnt sich dein Vorhaben
    > nicht, wegen fehlender Einspeisung und dem Akku. Denn bisher gibt es noch
    > kein Akkusystem für Photovoltaikanlagen, das sich finanziell lohnt.

    Ich würde aktuell auch lieber einspeisen. Aber in diesem Größenbereich gäbe es auch für Zuhause ein Power2Gas-System, kostet aktuell noch 60.000 Euro, spart dafür aber für die Zukunft nicht nur den Strombezug, sondern in Kombination mit einer Photovoltaikanlage und einer Wärmeanlage auch die Heizkosten im Winter.

  16. Re: Nachtspeicherheizung

    Autor: gadthrawn 27.06.19 - 08:32

    emdotjay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > senf.dazu schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Da die meiste Energie immer noch für's Heizen verwendet wird sollten
    > sich
    > > solche Überlegungen eigentlich genauso lohnen - wenn wir mal komplett
    > > regenerativer Energieerzeugung - Stromerzeugung sind. Nur sollte man mal
    > > über die neue Generation Nachtspeicheröfen nachdenken - die die man auf
    > 600
    > > Grad aufheizt .. und statt eines Hausgroßen Warmwasserspeichers zum
    > > Saisonspeicher macht ..
    >
    > Der eigentliche Vorteil von Siemens seinem Projekt ist, Strom der für den
    > Moment im Überfluss vorhanden ist wird einfach in Wärme gespeichert... (was
    > eigentlich Energetisch gehen das blödeste ist, aber was will man sonst mit
    > ström machen wenn in dem Moment er nciht gebraucht wird)
    >
    > Ich schlage ein ähnliches Prinzip vor.
    >
    > Angenommen ein Haus hätte im Keller ein großen Behälter voller Wasser sagen
    > wir 25° es verliert natürlich ständig die Wärme aber das kann "günstig" mit
    > überflüssigen Storm aufgeheizt werden.

    Witzig. So etwas haben wir vor 2 Wochen angesehen bei einem Haus aus den 70ern was zum Verkauf stand.

  17. Re: Nachtspeicherheizung

    Autor: osolemiox 27.06.19 - 09:20

    gadthrawn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > emdotjay schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > senf.dazu schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Da die meiste Energie immer noch für's Heizen verwendet wird sollten
    > > sich
    > > > solche Überlegungen eigentlich genauso lohnen - wenn wir mal komplett
    > > > regenerativer Energieerzeugung - Stromerzeugung sind. Nur sollte man
    > mal
    > > > über die neue Generation Nachtspeicheröfen nachdenken - die die man
    > auf
    > > 600
    > > > Grad aufheizt .. und statt eines Hausgroßen Warmwasserspeichers zum
    > > > Saisonspeicher macht ..
    > >
    > > Der eigentliche Vorteil von Siemens seinem Projekt ist, Strom der für
    > den
    > > Moment im Überfluss vorhanden ist wird einfach in Wärme gespeichert...
    > (was
    > > eigentlich Energetisch gehen das blödeste ist, aber was will man sonst
    > mit
    > > ström machen wenn in dem Moment er nciht gebraucht wird)
    > >
    > > Ich schlage ein ähnliches Prinzip vor.
    > >
    > > Angenommen ein Haus hätte im Keller ein großen Behälter voller Wasser
    > sagen
    > > wir 25° es verliert natürlich ständig die Wärme aber das kann "günstig"
    > mit
    > > überflüssigen Storm aufgeheizt werden.
    >
    > Witzig. So etwas haben wir vor 2 Wochen angesehen bei einem Haus aus den
    > 70ern was zum Verkauf stand.

    Am Besten durch eine (Luft-Luft)-Wärmepumpe ersetzen und Photovoltaik auf's Dach. Günstiger heizen geht kaum.

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