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Warum so hoher Verlust?

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  1. Warum so hoher Verlust?

    Autor: kendon 18.05.16 - 13:29

    Wo geht die Energie hin? Berührungslos im Vakuum gelagert, und dann in 24 Stunden fast 50% Verlust? Dass das Vakuum kein absolutes Vakuum ist ist klar, dennoch erscheint mir das viel.

  2. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: Lala Satalin Deviluke 18.05.16 - 13:47

    Wärme vielleicht?

    Grüße vom Planeten Deviluke!

  3. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: kendon 18.05.16 - 13:53

    Die wo und wie erzeugt wird?

  4. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: Desertdelphin 18.05.16 - 13:53

    Habe ich mich auch erst gefragt, aber ich nehme an das es zwar keinen Reibungswiederstand gibt, aber durch die Magnetfelder ein gewisser Widerstand besteht?! Genauso wie der Wiederstand der Lichtmaschine im Auto zunimmt wenn mehr Energie abgenommen wird.

    Oder bin ich da komplett auf dem falschen Weg? Wo sind die Physiker? :D

    (soviel zum Thema das Wissenschaftler ja alles unnütz sind)



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.05.16 13:53 durch Desertdelphin.

  5. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: kendon 18.05.16 - 14:27

    Die Lichtmaschine erzeugt aber Energie die nachvollziehbar abgeführt wird... deshalb erhöht sich dort der der (Dreh-)Widerstand.

  6. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: frontloop 18.05.16 - 14:43

    Die Magneten sorgen wohl dafür, dass das Schwungrad ständig wie ein Generator läuft. Etwas, was sich nie komplett vermeiden lässt. Dass dies in Wäre umgewandelt wird, ist klar ... Würde die Schwungscheibe (rein theoretisch) sich ständig im freien Fall befinden, würden wahrscheinlich diese Verluste nicht entstehen. Vielleicht nur noch minimal durch Gravitationskräfte.

  7. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: vlad_tepesch 18.05.16 - 14:59

    könnte man nicht versuchen, den Motor/Generator erst dann an die Schwungscheibe anzukoppeln, wenn man die Leistung abrufen möchte? Dann verhindert man, dass sich die ganze Zeit der Magnet dreht und dadurch die Rotation bremst.
    Bewerkstelligen ließe sich das ja, in dem der Motor die Achse auf die Geschwindigkeit der Schwungscheibe beschleunigt, angekoppelt wird und dann als Generator arbeitet.

  8. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: tpk 18.05.16 - 15:18

    Genau mit der Frage bin ich auch hier ins Forum, aber nur Fragen, keine Antworten :-)

    Schuss aus der Hüfte: Sind die Magneten zur Lagerung evtl. Elektromagnete, die also Strom ziehen?

    @vlad_tepesch & kendon : Der Motor ist ganz sicher abgekoppelt, sonst würde er ja Strom produzieren, und das braucht und soll im Speichermodus ja gerade nicht geschehen. Ich weiß jetzt nicht, ob das mechanisch geschehen muss, oder ob es reicht, den Stromfluss in den Spulen des Motors zu unterbinden und der Motor dann völlig frei mitdrehen kann.

  9. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: Demonlight28 18.05.16 - 15:23

    Guten Tag

    Der Verlust kommt einfach durch Reibung auch wenn sie sehr gering ist und das Erdmagnetfeld zustande weil das alles ist mit Motor und generator auch im Vakum der Gravitation ausgesetzt.
    Die Verlustleistung ist sehr gering wenn ich andere Speicherformen sehe.

    Und das Prinzip mit den an und abkoppeln ist schon eine gute Idee funktioniert aber nicht da die Energie im mikrosekunde bereich verfügbar sein muss um die schwankungen auszugleichen und serveranlagen zu schützen.
    Da bleibt keine Zeit was einzukoppeln und auszukoppeln.

    LG



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 18.05.16 15:25 durch Demonlight28.

  10. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: vlad_tepesch 18.05.16 - 15:37

    Mit den gravitationsbedingen Reibungsverlusten hast du natürlich recht.

    Das mit dem an/abkoppeln wäre ja eher eine Art Ruhezustand, wo die Ladung relativ lange hält.
    Für sofortige Verfügbarkeit, muss er natürlich eingekoppelt sein, Wobei ich nicht weiß, ob es überhaupt was bringt abzukoppeln. Meine Annahme war, dass durch den sich drehenden Magnet sich in der Umgebung des selben Wechselwirkungen entstehen.

    Ein Nabendynamo hat ja auch mehr geringfügig mehr Widerstand als ein normales Rad. Da ist auch die Frage, ist es besser ihn kurzzuschließen oder offen zu lassen, wenn keine Energie benötigt wird.

    Eventuell ist der Generator aber auch nicht permanenterregt sondern hat einen elektromagnetischen Erreger, den man einfach abschalten kann.

  11. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: tpk 18.05.16 - 15:44

    Wie kann denn Gravitation zu Energieverlust führen? Alles Teilchen im Rad, die sich aufwärts bewegen, werden gebremst, die, die runter gehen, werden beschleunigt. Sollte doch eine 0-Nummer sein?

  12. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: kendon 18.05.16 - 16:21

    > Der Verlust kommt einfach durch Reibung auch wenn sie sehr gering ist und
    > das Erdmagnetfeld zustande weil das alles ist mit Motor und generator auch
    > im Vakum der Gravitation ausgesetzt.

    Was reibt denn woran? In einem Beinahe-Vakuum und einem "schwebenden" weil magnetgelagerten Rad sollte die Reibung gegen Null gehen. Diese Raterei hilft nicht weiter, wenn keiner weiss was es ist werden wir dumm bleiben müssen. Sowohl der Einfluss der Gravitation als auch des Erdmagnetfeldes erschliessen sich mir hier nicht.

    > Die Verlustleistung ist sehr gering wenn ich andere Speicherformen sehe.

    Dieser Satz ist sowohl isoliert als auch im Zusammenhang vollkommener Quatsch. Die Verlustleistung ist extrem hoch, wenn ich rein die Speicherleistung betrachte. Nach zwei Tagen ist nichts mehr da, welcher Speicher hat einen höheren Energieabfluss bei Nichtbenutzung? Einzig die schnelle Abrufbarkeit relativiert den Verlust.

  13. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: frontloop 18.05.16 - 16:29

    tpk schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wie kann denn Gravitation zu Energieverlust führen?

    Bei einem Schwungrad wäre diese Kraft vernachlässigbar. Streng Mathematisch/Physikalisch verformt sich jedes Objekt durch Einfluss der Gravitation. Das bringt Reibung mit sich.

  14. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: t0ejammer 18.05.16 - 18:27

    Uhm Ja Leute,

    Sphaerische Huehnchen im Vakuum. Genau... Wie soll denn bitte die Verformung durch die Gravitation so viel Energie abfuehren?? Da haette die Erde ja vor Ewigkeiten Synchron zur Sonne rotieren muessen. Sicher wird bei der Verformung ein wenig des Rotationsdrehimpulses in Waerme ueberfuehrt, aber das ist mit Sicherheit vernachlaessigbar.

    Der Hauptverlust wird hier einfach durch nicht unterdrueckte Wirbelstroeme kommen. Da das ganze magnetisch aufgehaengt ist ohne elektrische Kontakte, werden die da auch einen Permanentmagneten im Rotor haben muessen. Und der wird einfach im Stator wirbelstroeme erzeugen, die durch elektrischen Wiederstand zu Leistungsverlusten fuehren(prinzip Wirbelstrombremse).

    Die haben zwar den Grossteil aus Kohlefasern verbaut und mit Sicherheit auch alles Metall so gut es geht laminiert, damit die Wirbelstroeme klein bleiben, das hat halt auch alles immer ein Limit.

    Die Gravitation hat da mit Sicherheit einen vernachlaessigbaren Einfluss.

  15. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: tpk 18.05.16 - 19:23

    > einen Permanentmagneten im Rotor haben muessen.

    Würde man den nicht einfach mechanisch abkuppeln?

  16. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: ipodtouch 18.05.16 - 20:37

    kendon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    Nach zwei Tagen ist nichts mehr da, welcher
    > Speicher hat einen höheren Energieabfluss bei Nichtbenutzung? Einzig die
    > schnelle Abrufbarkeit relativiert den Verlust.
    Kondensatoren ;)
    Es ist doch mehrfach erwähnt im Artikel, dass sich die Schwungräder NICHT für eine LANGE Speicherung eignen, sondern die schnelle Abrufbarkeit (und die relativiert den Verlust eben nicht. Wenn ich etwas per Express verschicke, damit es morgen vor 9 Uhr ankommt, mag das den Aufpreis normal auch nicht wert sein, wenn es stattdessen um 12 kommt. Wenn ich es aber vor 9 brauche, MUSS ich es bezahlen.)

  17. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: Apfelbrot 18.05.16 - 21:04

    Die Lagerung bringt auch eine Menge Verlust.

    Die Magnete vom Lager bremsen, trotz fehlender Reibung durch das Lager, den Rotor aus.
    Da entstehen Wirbelströme.

  18. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: tpk 18.05.16 - 21:18

    Und wohin verschwindet die Energie dieser Wirbelströme? Wärmestrahlung?

  19. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: frontloop 18.05.16 - 22:08

    Apfelbrot schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Lagerung bringt auch eine Menge Verlust.
    >
    > Die Magnete vom Lager bremsen, trotz fehlender Reibung durch das Lager, den
    > Rotor aus.
    > Da entstehen Wirbelströme.

    Genau das ist es doch! Das Teil läuft immer wie ein Generator und produziert Wärme und die wird abgestrahlt.

  20. Re: Warum so hoher Verlust?

    Autor: GwhE 19.05.16 - 08:55

    Desertdelphin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Habe ich mich auch erst gefragt, aber ich nehme an das es zwar keinen
    > Reibungswiederstand gibt, aber durch die Magnetfelder ein gewisser
    > Widerstand besteht?! Genauso wie der Wiederstand der Lichtmaschine im Auto
    > zunimmt wenn mehr Energie abgenommen wird.
    >
    > Oder bin ich da komplett auf dem falschen Weg? Wo sind die Physiker? :D
    >
    > (soviel zum Thema das Wissenschaftler ja alles unnütz sind)

    Naja dann bringe ich mal ein Schlagwort, weil dies noch nicht gefallen ist: "Corioliskraft". Auch wenn das wahrscheinlich nur Teilweise richtig ist da die Corioliskraft ja nur die in der Ebene der Erdoberfläche wirkt. Um eine kleine Erklärung abzugeben, die Erde dreht sich unter dem Rotator weg, ist der Rotator nur starr in der Rotationsachse muss man ständig den Drehimpuls ändern, was Energie kostet. Und da die Gesamte Energie in dieser Form gespeichert ist, ist das nicht gerade wenig.

    Mann könnte aber auch alle drei Rotationsachsen frei schwebend machen, was aber wahrscheinlich nicht mehr magnetisch geht und man dann auch noch Drehmomente bekommt die von der Schwerkraft induziert werden. Außerdem musste man dann den Dynamo auch mitdrehen, was das ganze nochmal viel viel komplizierter macht.

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