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Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: AlexanderSchäfer 07.03.13 - 12:22
Natürlich vermittelt Pornografie häufig ein frauenfeindliches Bild, die Entscheidung über den Konsum sollte doch bei jedem (volljährigen) selber liegen. Bei Pornografie handelt es sich doch nicht um Zwangsprositution, sondern es geschieht mit der Zustimmung aller Beteiligten. Und erwachsene Menschen sollten doch wohl in der Lage sein Realität und Show von einander zu trennen. Sonst müsste man auch alle Privatsender verbieten, die Vorurteile gegenüber Minderheiten kommerziell ja nur so ausschlachten.
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Re: Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: Dadie 07.03.13 - 12:27
AlexanderSchäfer schrieb:
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> Natürlich vermittelt Pornografie häufig ein frauenfeindliches Bild, die
> Entscheidung über den Konsum sollte doch bei jedem (volljährigen) selber
> liegen.
Warum "natürlich"? Ich habe schon genug Pornographie gesehen die meiner Meinung nach nicht frauenfeindlich ist. Oder ist Frauenfeindlichkeit bei dir reduziert auf "wer den dominanten Part spielt"? Und selbst an der Stelle wäre ich mir unsicher ob die Mehrheit der Pornographien die Frauen als "unterwürfig" darstellt.
Oder liegt es an der teils unrealistisch Darstellung der Frau? Die Darstellung des Mannes ist nicht selten ähnlich unrealistisch. -
Re: Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: aLumix 07.03.13 - 12:38
Natürlich wollen wir das nicht!
Kein Porn führt zu mehr Sex. Durch mehr Sex steigt die Geburtenrate. Mehr Kinder bedeuten mehr Arbeitssuchende, also auch mehr Arbeitslose. Und plötzlich bricht unser System zusammen!
Deshalb: Porn soll online bleiben! -
Re: Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: dadampa 07.03.13 - 12:40
in Pornos werden Männer unterdrückt. Allein aus dem Grund verstehe ich das Problem mit Frauen "als Stereotyp missbraucht in Pornomedien" nicht
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Re: Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: Dadie 07.03.13 - 12:55
dadampa schrieb:
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> in Pornos werden Männer unterdrückt. Allein aus dem Grund verstehe ich das
> Problem mit Frauen "als Stereotyp missbraucht in Pornomedien" nicht
Ich glaube es hilft nicht wenn wir von einem Extrem in das nächste springen ohne auch nur Belege, Argumente oder Indizien zu lesen.
Ich vermute es geht um die Frauen in Pornographischen Medien die bekannt sind und sich offen als Objekt der Begierde hingeben, es sogar zelebrieren. Wobei hier direkt gesagt sei, auch Darsteller in einem Pornographischen Schöpfungswerk sind am Ende nur Schauspieler. Wie viele dieser "Zelebrierung" effektiv nur "in Character" ist weiß man als außenstehender natürlich nicht.
Nach dem wie ich den Artikel verstehe, sind einige Menschen der Meinung genau diese Art von Frauen würden ein "Frauenfeindliches" Bild in der Öffentlichkeit erzeugen. Sie würden "Frauen auf Objekte der sexuellen Begierde" reduzieren.
Die Argumentation geht so wie ich sie verstehe weiter und sagt, dass gerade diese "Zelebrierung" und diese "Offenheit" für ein falsches Bild der Frau sorgt. In den Köpfen der Pornographie-Liebhaber würde sich also ein falsches Bild der Frau abbilden.
Ich kann auf der einen Seite die Argumente verstehe, auf der anderen Seite ist es rein subjektiv was man nun als "falsches Bild der Frau" sieht. Ich halte die Darstellung von "Nerds" in Big Bang Theorie für herabwürdigen, absurd, realitätsfern und falsch. Das ist aber nur meine subjektive Meinung. Objektiv gesehen gibt es sicher genug Nerds die sich so oder so ähnlich verhalten. In sofern sehe ich es nicht als schlimm an.
Wobei ich hier sagen muss, dass ich männlich bin und bislang noch kaum eine "Sexismus"-Diskussion verstanden habe. Die Argumente waren mir immer an den Haaren gezogen, kaum objektiv und irgendwie mangelte es allen Beteiligten oft zwischen eigenen Vorstellung und dem eigentlichen Thema zu unterscheiden. -
Re: Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: Anonymer Nutzer 07.03.13 - 12:57
Wobei das irgendwo auch ein Irrsinn ist: einerseits tritt man dafür ein, dass Frauen selbstbestimmt sind und entscheiden was sie machen. Wenn sie das dann aber tun (hier als Pornodarstellerin) hält man es ihnen wiederum vor und greift sie dafür an.
Es geht also hier weniger darum, dass Frauen wirklich frei entscheiden was sie machen, sondern darum, dass Frauen genau das machen, was eine bestimmte Gruppe von ihnen erwartet.
Das erinnert mich daran, als einige(!) Feministinnen Hausfrauen angriffen und teilweise auf das Übelste beschimpfen. Im Endeffekt hat man dann die Herrschaft der Männer (halte ich für falsch) durch die Herrschaft anderer Frauen ersetzt (halte ich für genauso falsch). Die individuelle(!) Frau ist damit nicht freier als vorher.
Ich bin ja ein Vertreter der Art: jeder nach seiner Fasson.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.03.13 13:00 durch Freakgs. -
Re: Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: Seasdfgas 07.03.13 - 13:01
Naja, einverständnis ist nicht immer klar gegeben.
Wie viele nacktbilder werden von verprellten exfreuden/innen verteilt? -
Re: Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: Trollfeeder 07.03.13 - 13:02
Dadie schrieb:
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> Die Argumentation geht so wie ich sie verstehe weiter und sagt, dass gerade
> diese "Zelebrierung" und diese "Offenheit" für ein falsches Bild der Frau
> sorgt. In den Köpfen der Pornographie-Liebhaber würde sich also ein
> falsches Bild der Frau abbilden.
Das ist schonmal ein Unterschied. Das ein falsches Bild vermittelt wird, mag ich ja akzeptieren, aber der TO sprach ja von einem "frauenfeindlichen" Bild. Das sehe ich in der Pornografie eigentlich nicht.
> Ich kann auf der einen Seite die Argumente verstehe, auf der anderen Seite
> ist es rein subjektiv was man nun als "falsches Bild der Frau" sieht. Ich
> halte die Darstellung von "Nerds" in Big Bang Theorie für herabwürdigen,
> absurd, realitätsfern und falsch. Das ist aber nur meine subjektive
> Meinung. Objektiv gesehen gibt es sicher genug Nerds die sich so oder so
> ähnlich verhalten. In sofern sehe ich es nicht als schlimm an.
Ich kenne Leute die sind schlimmer. ;)
> Wobei ich hier sagen muss, dass ich männlich bin und bislang noch kaum eine
> "Sexismus"-Diskussion verstanden habe. Die Argumente waren mir immer an den
> Haaren gezogen, kaum objektiv und irgendwie mangelte es allen Beteiligten
> oft zwischen eigenen Vorstellung und dem eigentlichen Thema zu
> unterscheiden.
Das geht mir eigentlich ganz genauso. Das letze Beispiel war die geforderte Frauenquote bei Spieleentwicklern.
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Meine Erziehung mag nicht vollständig sein. Dennoch betrachte ich sie als abgeschlossen.
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Re: Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: kikimi 07.03.13 - 13:02
AlexanderSchäfer schrieb:
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> Natürlich vermittelt Pornografie häufig ein frauenfeindliches Bild, die
> Entscheidung über den Konsum sollte doch bei jedem (volljährigen) selber
> liegen.
Ich würde das "natürlich" aus dem Satz streichen. Und oftmals gibt es auch ein verzerrtes Bild von dem, was frauenfeindlich nun eigentlich ist, Stichwort BDSM.
Und bei bestimmten Feministen ist ja jeder Porno direkt böse.
Nichtdestotrotz: Ja, es gibt frauenfeindliche Pornografie. Diese konsumiere ich aber nicht. Ich lasse dir, die Freiheit ihn zu konsumieren, solange:
> Bei Pornografie handelt es sich doch nicht um Zwangsprositution,
> sondern es geschieht mit der Zustimmung aller Beteiligten.
Exakt dies.
Unter Umständen besteht Gefahr, dass eine finanzielle Notsituation ausgenutzt wird. (Aber das ist ein anderes gesellschaftliches Problem, nämlich die Notwendigkeit des Gelderwerbs.)
> Und erwachsene
> Menschen sollten doch wohl in der Lage sein Realität und Show von einander
> zu trennen. Sonst müsste man auch alle Privatsender verbieten, die
> Vorurteile gegenüber Minderheiten kommerziell ja nur so ausschlachten.
Ach was, du forderst Medienkompetenz? Spinner! ;)
Im Allgemeinen sehe ich einen Drang, von einem sich moralisch überlegenen wähnenden Teil der Gesellschaft, von ihr Verpöntes einfach zu verbieten. Und wenn du dem nicht Folge leistest, bist du ein potentiell amoklaufender Sexist.
Das fängt im Kleinen beim Alkoholverbot im öffentlichem Nahverkehr an, hört bei der ganzen Killer-Spiel-Debatte noch lange nicht auf, und auch hier greift wieder diese Denke: X ist unmoralisch und verroht die Gesellschaft, lasst es uns verbieten.
Dieser ganze Jugendbevormundung- aka Jugendschutz-Kram spielt da auch mit hinein.
Statt sich wirklich mal mit den Medien als solche auseinander zu setzen und zu hinterfragen, warum Dinge so produziert werden, wie sie produziert werden. -
Re: Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: Anonymer Nutzer 07.03.13 - 13:03
Das ist korrekt, dass ist aber bereits jetzt strafbar. Zumal jemand dem die Persönlichkeitsrechte Dritter total egal sind (weil er/sie sich rächen möchte), sich kaum davon abhalten lassen würde, diese Fotos zu verteilen. Auch wenn es verboten ist (er tut ja bereits illegales).
Mir scheint das eher ein allgemeiner Rollback zu sein, in die Zeiten, als Sexualität per se verteufelt war.
1 mal bearbeitet, zuletzt am 07.03.13 13:04 durch Freakgs. -
Re: Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: Dadie 07.03.13 - 13:08
Freakgs schrieb:
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> Ich bin ja ein Vertreter der Art: jeder nach seiner Fasson.
Wobei man hier das Problem hat, dass gewisse Gruppen für Manipulation anfällig sind. Wenn also durch Pornographische Medien den Frauen vorgemacht wird, dass sie sich wie folgt verhalten sollen, dann tun sie dies auch so.
Die Argumentation beruht wohl darauf dass nach Meinung jener Personen Frauen in Pornographischen Medien herabgewürdigt werden und sich damit die Frauen selber herabwürdigen, um dem Stereotyp den sie sehen zu entsprechen.
Hört sich für mich aber (falls dies die Argumentation ist) eher so an als sei Manipulation das Problem und nicht die Medien an sich. Wieso dann DSDS gut/neutral/(Für das Thema nicht interessant) ist aber ein Pornographisches Werk schlecht erschließt sich mir nicht. -
Re: Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: Anonymer Nutzer 07.03.13 - 13:11
Wobei das gleichzeitig IMO auch wieder herabwürdigend ist: "die sind zu blöd ihre eigene Rolle zu finden, WIR müssen ihnen zeigen wie sie sich verhalten sollen."
Das ist ja dann auch wieder Manipulation.
Schwieriges Thema. -
Re: Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: zysch0 07.03.13 - 13:13
Ich denke und gehe auch mal davon aus, dass das ganze wohl eher in die Richtung Jungendschutz-Gesetz geht. Somit wollen sie verhindern, dass die heutigen Jugendliche sich so etwas im Internet anschauen können.
Meineransicht nach, ist das wohl eher ein falscher Weg...
Dann sollte man eher mal die Jungendlich mehr aufklären, dazu sollte man wohl auch mal die Schulbildung betrachten.
Pornographische Videos im Internet anschauen, sollte jediglich dem überlassen sein, der das 18. Lebensjahr erreicht hat.
Und sobald die Jugendlichen einen Rechner haben, können Sie sich die Filme auch unter diversen Protals herunterladen. -
Re: Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: Anonymer Nutzer 07.03.13 - 13:15
Das passt eigentlich ganz gut. Wir gehen immer weiter weg von der Verantwortung der Eltern und übertragen diese Aufgaben einem allmächtigen Staat, der besser weiß, was seine Bürger brauchen, als diese selbst es tun.
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Sexismus?
Autor: LokiChaosgottWilm 07.03.13 - 13:17
penis!
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Re: Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: kikimi 07.03.13 - 13:21
zysch0 schrieb:
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> Ich denke und gehe auch mal davon aus, dass das ganze wohl eher in die
> Richtung Jungendschutz-Gesetz geht. Somit wollen sie verhindern, dass die
> heutigen Jugendliche sich so etwas im Internet anschauen können.
Aber genau das empfinde ich als Unsinn. Es ist Unsinn, im Namen der Kinder (DENKT DENN KEINER AN DIE KINDER) Zugang zu Kulturgütern zu verbieten. (Und ja, Porn ist auch ein Kulturgut.)
Kurzum: "Jugendschutz" gehört abgeschafft.
> Meineransicht nach, ist das wohl eher ein falscher Weg...
> Dann sollte man eher mal die Jungendlich mehr aufklären, dazu sollte man
> wohl auch mal die Schulbildung betrachten.
Man sollte auch endlich Pornografie-Konsum als etwas Normales betrachten.
> Pornographische Videos im Internet anschauen, sollte jediglich dem
> überlassen sein, der das 18. Lebensjahr erreicht hat.
Gnihihihi. Weil das ja so gut funktioniert :)
Meine ersten Pornos habe ich als ca. 14-jähriger konsumiert. Und zwar nicht weil ich drüber stolperte, sondern weil ich aktiv danach gesucht habe.
Wenn du jetzt eine Altersverififaktionsmaschinerie aufpropfst, ist das einzige, was du damit erreichst, ist dass du Erwachsenen Menschen und Dau den Zugang versperrst.
Jugendliche wissen sich auch so "mit Material" zu versorgen.
> Und sobald die Jugendlichen einen Rechner haben, können Sie sich die Filme
> auch unter diversen Protals herunterladen.
Exakt. -
Re: Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: SirFartALot 07.03.13 - 13:31
zysch0 schrieb:
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> Pornographische Videos im Internet anschauen, sollte jediglich dem
> überlassen sein, der das 18. Lebensjahr erreicht hat.
Traeumer. Heute voegeln schon 11 jaehrige zum ersten mal (und bezeichnen das sogar so). Du glaubst doch nicht ernsthaft, dass die erst mit 18 wissen wollen, was Sache ist? Bis dahin haben viele schon selbst alles ausprobiert. Also gleich aktiv selbst machen statt nur anderen dabei zuzuschauen. Pornos werden in der Regel sowieso nur als Wichsvorlage konsumiert, weil man keinen Bock oder keine Moeglichkeit zum GV hat. Oder schaut sich hier jemand die Filme wegen der tollen Handlung an?
"It's time to throw political correctness in the garbage where it belongs" (Brigitte Gabriel)
Der Stuhlgang während der Arbeitszeit ist die Rache des Proletariats an der Bourgeoisie. -
Re: Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: asic 07.03.13 - 13:33
Aber ohne Kinder keine Rente.
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Re: Wollen die wirklich Pornografie im Internet verbieten?
Autor: Prypjat 07.03.13 - 13:34
Dadie schrieb:
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> Ich kann auf der einen Seite die Argumente verstehe, auf der anderen Seite
> ist es rein subjektiv was man nun als "falsches Bild der Frau" sieht. Ich
> halte die Darstellung von "Nerds" in Big Bang Theorie für herabwürdigen,
> absurd, realitätsfern und falsch. Das ist aber nur meine subjektive
> Meinung. Objektiv gesehen gibt es sicher genug Nerds die sich so oder so
> ähnlich verhalten. In sofern sehe ich es nicht als schlimm an.
So weit würde ich jetzt nicht gehen.
Klar spiegeln die Nerds in Big Bang Theory nicht die Masse wieder, sind aber trotzdem vorstellbar. Jeder Nerd hat in dieser Serie sein eigenes verschrobenes Ego und unterscheidet sich von den jeweils anderen Nerds in der Serie.
Mich stören eher Sendungen wie "The Beauty and The Nerd", in denen Nerds als Pickelig, Brille tragend und total idiotisch gegenüber Frauen dargestellt werden.
Die Darstellung der Frauen ist auch nicht das Gelbe vom Ei.
Ich glaube nicht, dass Frauen als Eitel, Zickig und etwas Hohl im Kopf dargestellt werden wollen.
Ergo: Big Bang Theory ist eine Satirische Sitcom und sollte eher Komödiantisch verstanden werden, während The Beauty and the Nerd ganz klar auf das Real Life abzieht und dadurch in der Bevölkerung beide Gruppen herabwürdigt.
> Wobei ich hier sagen muss, dass ich männlich bin und bislang noch kaum eine
> "Sexismus"-Diskussion verstanden habe. Die Argumente waren mir immer an den
> Haaren gezogen, kaum objektiv und irgendwie mangelte es allen Beteiligten
> oft zwischen eigenen Vorstellung und dem eigentlichen Thema zu
> unterscheiden.
Das meiste ist auch kein Sexismus.
Sexismus ist es, wenn ich eine Frau in der Öffentlichkeit erniedrige und die Geschlechterrolle klar definiere. Leicht bekleidete Frauen auf Werbeplakate mögen andere Frauen stören, aber mich fragt ja auch niemand, ob mich der Muskolöse Mann aus der Davidoff Cool Waters Werbung stört.
Ob etwas Sexismus ist oder nicht, entscheidet jeder für sich selbst im Kopf.
Ich für meinen Teil, habe noch nie ein Problem dieser Art gehabt und mir wäre es auch egal, wenn an jeder zweiten Hausecke ein Werbeplakat mit gut gebauten Männern hängen würde.
Aber wie gesagt, dass ist mein persönliches Empfinden. -
Du kannst Argumente für subjektiv begründete Verbote verstehen?
Autor: fratze123 07.03.13 - 13:38
Ich nicht. Verbote sollten objektiv begründet sein. Alles andere ist Willkür.



