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6500¤ pro Haushalt...

Expertentalk zu DDR5-Arbeitsspeicher am 7.7.2020 Am 7. Juli 2020 von 15:30 bis 17:00 Uhr wird Hardware-Redakteur Marc Sauter eure Fragen zu DDR5 beantworten.
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  1. 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: derJimmy 28.01.19 - 18:42

    ... Das musst du erst mal wieder reinverdienen. Der Betrieb des Netzes ist ja anschließend auch nicht umsonst.

  2. Re: 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: Oktavian 28.01.19 - 19:13

    > ... Das musst du erst mal wieder reinverdienen. Der Betrieb des Netzes ist
    > ja anschließend auch nicht umsonst.

    So wie ich es verstehe, wurden von den 130 Mio. EUR ja 90% bezuschusst. Verdient müssten dann nur 650 EUR. Da es wohl vor Ort wenig bis keine Alternativen gibt, kann man das schon ganz gut machen.

  3. Re: 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: gaym0r 28.01.19 - 20:02

    Achso, weil die Allgemeinheit das bezahlt, ist also alles anders.

  4. Re: 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: Anonymer Nutzer 28.01.19 - 20:18

    was willste machen, gf nur dort hinlegen wo die elite im geldbekommen wohnt?

  5. Re: 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: teenriot* 28.01.19 - 20:23

    Es muss halt im Betrieb eine Mischkalkulation her. Ein Brief kostet auch immer gleich viel unabhängig vom tatsächlich verursachten Aufwand. Die billig Anzuschließende müssen die anderen subventionieren. Das klappt aber nicht wenn Netzbetreiber sich Rosinen rauspicken können. Inwiefern letzteres Praxis ist kann ich aber nicht beurteilen.

  6. Re: 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: derJimmy 28.01.19 - 20:39

    Oktavian schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > So wie ich es verstehe, wurden von den 130 Mio. EUR ja 90% bezuschusst. Verdient müssten dann nur 650 EUR.

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Achso, weil die Allgemeinheit das bezahlt, ist also alles anders.

    So wie ich das verstehe stellt der Bund verschiedengestaffelte Fördermittel bis zu einer Höhe von 30 Millionen Euro pro Projekt zur Verfügung. Je nach Kennzahlen bekommt der Versorger dann bis zu 100% dieser maximalen Förderung.

    Quelle:
    https://www.bmvi.de/DE/Themen/Digitales/Breitbandausbau/Breitbandfoerderung/breitbandfoerderung.html

    Hab mir nicht den ganzen Tross durchgelesen, nur überflogen.

    Aber bei 90% Förderquote entspricht das einer Förderung von 27 Millionen Euro. Auch kein Pappenstiel, aber nicht so dass der Versorger das ganze geschenkt bekommt, weil die Allgemeinheit zahlt.

  7. Re: 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: spezi 28.01.19 - 21:09

    derJimmy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Aber bei 90% Förderquote entspricht das einer Förderung von 27 Millionen
    > Euro. Auch kein Pappenstiel, aber nicht so dass der Versorger das ganze
    > geschenkt bekommt, weil die Allgemeinheit zahlt.

    Die Förderquote sagt genau genommen nichts darüber aus, welchen Anteil der ausbauende Netzbetreiber zahlt. Aus Deinem Link:

    "Die Übernahme des kommunalen Eigenanteils von zehn Prozent durch die Länder ist nicht mehr nur bei Kommunen im Haushaltssicherungsverfahren möglich, sondern auch bei finanzschwachen Kommunen."

    Das dürfte beim Förderprogramm des Bundes letztlich ähnlich sein wie z.B. beim bayerischen Förderprogramm: auch dort liegt die Förderquote bei bis zu 90%. Förderempfänger sind aber die Gemeinden. Die bekommen also ggf. 90% ihrer(!) Kosten erstattet (bis zu einem Höchstbetrag), und haben dann entsprechend einen Eigenanteil von 10%.

    Nehmen wir also mal an, der Ausbau einer Gemeinde kostet 1 Millionen Euro. Wenn der Netzbetreiber davon in seinem Angebot 500.000 Euro als Subvention haben will, dann zahlt das Land 450.000, die Gemeinde 50.000, der Netzbetreiber 500.000 Euro. Berechnet er 800.000 Euro als seine Deckungslücke, zahlt Bayern 720.000 Euro, die Gemeinde 80.000 Euro, der Netzbetreiber 200.000 Euro. In beiden Fällen beträgt die Förderung der Gemeinde 90%, der Anteil, der vom Anbieter getragen wird ist aber sehr unterschiedlich.

  8. Re: 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: schachbr3tt 28.01.19 - 23:02

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ein Brief kostet auch
    > immer gleich viel unabhängig vom tatsächlich verursachten Aufwand.

    Vielleicht in Ruanda Burundi, aber nicht in Deutschland. Zum einen ist das Gewicht (also die Datenmenge) entscheidend, dann kommt es noch darauf an, ob individualisiert oder Masse, dann ist der Inhalt noch entscheidend (Brief, Ware, Info) und schließlich noch die Zustellart (Reinwerfen, Bestätigen).

    Keine Ahnung wo du bisher Briefe verschickt hast.

  9. Re: 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: LinuxMcBook 29.01.19 - 00:19

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > was willste machen, gf nur dort hinlegen wo die elite im geldbekommen
    > wohnt?


    Nö, aber die Leute da in Brandenburg zahlen auf 10 Jahre gesehen (oder vermutlich schon 2 Jahre) sicherlich mehr als 6.500¤ Miete weniger als ich in einer westdeutschen Großstadt.
    Wieso sollten sie dann auch nicht mit der gesparten Miete etwas mehr fürs Internet zahlen können?

    Mein Glasfaseranschluss wurde gar nicht durch den Bund bezuschusst und trotzdem finanziere ich mit meinen Steuern den Brandenburgern das Internet und zahle zusätzlich noch deutlich mehr Miete. Ist jetzt auch nicht so fair oder?

  10. Re: 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: teenriot* 29.01.19 - 00:32

    Mein Fehler, es war wirklich schwer zu verstehen wie ich es weine.
    Danke Sheldon.

  11. Re: 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: Flyns 29.01.19 - 06:52

    gaym0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Achso, weil die Allgemeinheit das bezahlt, ist also alles anders.

    Genau dieser Denkweise haben wir zu verdanken, dass die Vernetzung in Deutschland in ihrem jetzigen glorreichen Zustand ist...

  12. Re: 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: chefin 29.01.19 - 07:12

    schachbr3tt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teenriot* schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ein Brief kostet auch
    > > immer gleich viel unabhängig vom tatsächlich verursachten Aufwand.
    >
    > Vielleicht in Ruanda Burundi, aber nicht in Deutschland. Zum einen ist das
    > Gewicht (also die Datenmenge) entscheidend, dann kommt es noch darauf an,
    > ob individualisiert oder Masse, dann ist der Inhalt noch entscheidend
    > (Brief, Ware, Info) und schließlich noch die Zustellart (Reinwerfen,
    > Bestätigen).
    >
    > Keine Ahnung wo du bisher Briefe verschickt hast.

    Ich weis nicht genau wo ER Briefe verschickt. Aber bei dir weis ich sicher, das du noch keine verschickt hast. Wenn ich in Berlin einen Brief ans Landratsamt schicke wird das deutlich weniger Arbeit verursachen als wenn ich im Saarland einen Brief ans Landratsamt schicke. Obwohl Berlin viel mehr Einwohner hat. Und wenn du hier bei uns einen Brief vom Dorf zum Landratsamt schickst, dann legt der nicht 20km zurück(soviel würde ich fahren), sondern ungefähr 200km.

    Wer da also keine Ahnung hat...ist eigentlich jedem klar der weis wie Brieftransport heute funktioniert. Und in unserem Dorf braucht ein Briefträger 8Std für 500 Haushalte, in Berlin schafft er in 4Std 2000 Haushalte.

  13. Re: 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: gaym0r 29.01.19 - 07:41

    Flyns schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > gaym0r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Achso, weil die Allgemeinheit das bezahlt, ist also alles anders.
    >
    > Genau dieser Denkweise haben wir zu verdanken, dass die Vernetzung in
    > Deutschland in ihrem jetzigen glorreichen Zustand ist...

    Ja genau.

    Und in der DDR war alles besser.

  14. Re: 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: medium_quelle 29.01.19 - 09:42

    Zieh doch nach Brandenburg. Dort ist die Luft auch besser. Das ist ja mittlerweile fast so wichtig wie der Weltfrieden.

  15. Re: 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: schachbr3tt 29.01.19 - 10:52

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ich weis nicht genau wo ER Briefe verschickt. Aber bei dir weis ich sicher,
    > das du noch keine verschickt hast. Wenn ich in Berlin einen Brief ans
    > Landratsamt schicke wird das deutlich weniger Arbeit verursachen als wenn
    > ich im Saarland einen Brief ans Landratsamt schicke. Obwohl Berlin viel
    > mehr Einwohner hat. Und wenn du hier bei uns einen Brief vom Dorf zum
    > Landratsamt schickst, dann legt der nicht 20km zurück(soviel würde ich
    > fahren), sondern ungefähr 200km.
    >
    > Wer da also keine Ahnung hat...ist eigentlich jedem klar der weis wie
    > Brieftransport heute funktioniert. Und in unserem Dorf braucht ein
    > Briefträger 8Std für 500 Haushalte, in Berlin schafft er in 4Std 2000
    > Haushalte.

    Dir ist aber klar, dass du damit bereits einen genau definierten Teilbereich einer Brief_Leistung_ meinst und nicht _den_ Brief?

    Welches Unternehmen meinst du denn? Deutsche Post, Postcon, Brief und mehr, Spring GDS, APW etc. Hier in einigen Gebieten in NRW bspw. schicken die Ämter nicht per DP, sondern Brief und mehr, weil die eben bspw. auch Montags zustellen, was die DP nicht in allen Gebieten in NRW macht.

    Genau weil bspw. in gewissen Gebieten die Kosten für Auslieferung/Handling höher sind, wird der Brief auch nicht an jedem Tag zugestellt. Du kauft eben nicht für 70 Cent einen Brief quer durch D innerhalb von 3 Tagen - das war vielleicht mal früher so.

    Schau dir mal die Leistungsbeschreibungen der Deutschen Post oder der Konkurrenz an.

    Klar, wenn für dich "Brief" heißt: ich knalle was in nen Umschlag und es kommt irgendwann hoffentlich an, ja dann ist es Jacke wie Hose.

    Mal davon abgesehen, dass es schwer werden dürfte an ein Landratsamt in Berlin einen Brief zu senden, da es in Berlin keine Landratsämter gibt, da es ein Stadtstaat ist. Aber gut...

    Will gar nicht wissen, wie die IT-Leistungen von so jemanden aussehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 29.01.19 10:59 durch schachbr3tt.

  16. Re: 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: schachbr3tt 29.01.19 - 11:03

    teenriot* schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mein Fehler, es war wirklich schwer zu verstehen wie ich es weine.
    > Danke Sheldon.

    Keine Ahnung was du meinst. Hier (Gebiet in NRW) liefert die Post bspw. Montags keine 70-Cent-Briefe aus. Deswegen versenden die Behörden hier mit Brief und mehr und anderen Postunternehmen. Da kostet ein Standardbrief auch 60-Cent.

    Gibts das dort im Osten nicht?

  17. Re: 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: Oktavian 29.01.19 - 11:59

    > Keine Ahnung was du meinst. Hier (Gebiet in NRW) liefert die Post bspw.
    > Montags keine 70-Cent-Briefe aus.

    Das ist richtig. Das Briefaufkommen ist an Montagen extrem gering. Ursache ist, dass Briefpost inzwischen fast ausschließlich von Unternehmen genutzt wird, die an Endkunden schreiben. Briefe, die Montags ankommen, werden in aller Regel Samstags abgeschickt. Samstags arbeitet nur kaum ein Unternehmen, insbesondere kaum eine Behörde.

    > Deswegen versenden die Behörden hier mit
    > Brief und mehr und anderen Postunternehmen.

    Das liegt aber nicht an der fehlenden Montagszustellung, da Behördenbriefe eh quasi nie Montags zugestellt wurden. Behörden arbeiten eben Montags nicht. Hintergrund ist viel mehr, dass Behörden auch die Briefzustellung ausschreiben müssen, und halt Anbieter die Post unterbieten könne. Hier bei mir (auch NRW) stellt TNT zu. Allerdings gibt es Diskussionen, die Ausschreibungsrichtlinien anzupassen, da TNT den Zustellern keinen Tariflohn zahlt. Dies möchte man nicht auch noch durch die Stadt belohnen.

  18. Re: 6500¤ pro Haushalt...

    Autor: Speedsurfer 17.02.19 - 10:47

    Da du dich anscheinend auskennst mit der problematik
    Unsere Gemeinde hat den Ausbau vollzogen und aus Kosteneinsparung 4 Häuser nicht ausgebaut
    kannst du mir sagen ob dagegen geklagt werden könnte weil dadurch die fördergelder nicht rechtmässig sind?

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