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Die Energiewende braucht Methan/Methanol

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  1. Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: Netzweltler 15.07.19 - 12:29

    Denn diese lassen sich viel einfacher speichern als Wasserstoff.
    Die entsprechenden Speicher dafür sind längst vorhanden: Kavernen für Erdgas und Treibstofflager für Benzin/Diesel. Damit hat man Brennstoffe für Monate.

    Lediglich die PtG/PtL-Anlagen und einige Gaskraftwerke als Ersatz für die alten Dreckstromkraftwerke (AKW, KKW) sind nötig.

    Der Wirkungsgrad spielt nur eine untergeordnete Rolle, wenn erneuerbare Energien verwendet werden. Er dürfte ohnehin mit der Zeit deutlich verbessert werden. Keine Technologie ist fixfertig vom Himmel gefallen.

  2. Re: Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: 0mega 15.07.19 - 12:30

    Der Wirkungsgrad spielt sogar die wichtigste Rolle, wenn man sich zwischen H2, P2G, Akkus oder Hot Rock Storage entscheidet.

  3. Re: Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: MarcusK 15.07.19 - 12:50

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Der Wirkungsgrad spielt sogar die wichtigste Rolle, wenn man sich zwischen
    > H2, P2G, Akkus oder Hot Rock Storage entscheidet.
    nein macht er nicht. Ein schlechter Wirkungsgrad kann besser sein, wenn dafür keine seltene Metalle oder ähnliches gebraucht werden.

  4. Re: Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: 0mega 15.07.19 - 12:57

    Was denn für seltene Metalle?

  5. Re: Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: MarcusK 15.07.19 - 13:00

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was denn für seltene Metalle?
    Lithium

  6. Re: Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: 0mega 15.07.19 - 13:02

    Lithium ist nicht selten.

    Und der Abbau ist auch nicht sonderlich schädlich.

    Das Platin in Brennstoffzellen ist 20.000 mal seltener.

  7. Re: Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: MarcusK 15.07.19 - 13:08

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lithium ist nicht selten.
    > Und der Abbau ist auch nicht sonderlich schädlich.

    aber energieaufwendig.

  8. Re: Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: HoffiKnoffu 15.07.19 - 13:08

    MarcusK schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0mega schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Was denn für seltene Metalle?
    > Lithium

    Hi,
    Lithium ist kein Seltenerdmetall. Hier mal ein Link zur Info:
    https://www.spektrum.de/lexikon/geowissenschaften/seltenerdmetalle/14796

    Gruß
    HK

  9. Re: Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: 0mega 15.07.19 - 13:12

    Das ist nicht richtig. Die meiste Energie liefert die Sonne.

    Aber naja, der Diesel an der Tankstelle läuft ja auch einfach aus dem Schlauch und braucht keine Energie, ne?

  10. Re: Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: devman 15.07.19 - 13:34

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    >
    > Und der Abbau ist auch nicht sonderlich schädlich.
    >

    Der Abbau benötigt viel Wasser, das fehlt in den Ländern, wo es gefördert wird.

    Es gibt dazu eine aktuelle gute Dokumentation in der Mediathek. Es wird gut und sachlich über die Vor- und Nachteile der E-Autos berichtet:

    http://mediathek.daserste.de/Reportage-Dokumentation/Kann-das-Elektro-Auto-die-Umwelt-retten/Video?bcastId=799280&documentId=63541548

    Wie bei allen Technologien gibt es kein Stillstand und die Forschung und Entwicklung wird weitere Erkenntnisse bringen. Wasserstoff wird in der Zukunft seine Daseinsberechtigung haben.

  11. Re: Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: 0mega 15.07.19 - 13:39

    Und selbst wenn, sind seltene Erden nicht selten.

  12. Re: Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: 0mega 15.07.19 - 13:51

    Wasserstofftechnologie ist am Ende der Fahnenstange angekommen - man ist bereits nahe am theoretischen Wirkungsgrad.

    Akkutechnologie steckt noch in den Kinderschuhen.

    Das mit den Rohstoffen ist nicht schön, aber was soll dieser ganze Bericht über die armen Bauern in den Anden - Ganz ehrlich: ALLES was wir machen hat Konsequenzen, das Fleisch was wir essen sorgt für Rodungen im Amazonas, unsere Verbrennermotoren fallen auch nicht vom Himmel, das Erdöl was gefördert wird verursacht millionenfach schlimmeres als Lithium in irgendwelchen fast menschenleeren Regionen. Diese verdammten Whataboutismen werden noch unser Ruin sein. Alles hat einen Preis, die Platingewinnung für Brennstoffzellen ist noch tausend mal schlimmer als Lithium und Kobalt zusammen.

    Relativ gesehen ist Akkutechnologie bereits jetzt das allerbeste auf allen Ebenen und wird sich auch durchsetzen. Und wird noch so extrem weiterentwickelt werden, das wir uns in wenigen Jahren bereits fragen werden wie man auch nur an den Gehirnfurz Wasserstoff überhaupt nur denken konnte - vor 30 Jahren wäre das übrigens noch anders gewesen, aber da wollte die deutsche Industrie das nicht kommerzialisieren.

  13. Re: Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: Qbit42 15.07.19 - 13:56

    Auf Golem gab es zu dieser Doku gerade einen sehr ausführlichen Artikel. Der stellt einige Dinge, die in der Doku genannt werden, unter einem anderen Licht dar. Solltest du dir unbedingt mal durchlesen.

    Ist das Elektroauto wirklich ein Irrweg?

  14. Re: Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: MarcusK 15.07.19 - 14:01

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wasserstofftechnologie ist am Ende der Fahnenstange angekommen - man ist
    > bereits nahe am theoretischen Wirkungsgrad.
    Ist doch gut, kann kann sich mit dingen die Speicherung und Transport beschäftigen.
    >
    > Akkutechnologie steckt noch in den Kinderschuhen.
    genau, damit sollte man eventuell noch etwas Entwicklung reinstecken damit man ausgereifte Technik im großen Maßstab einsetzt.

    > Relativ gesehen ist Akkutechnologie bereits jetzt das allerbeste auf allen
    > Ebenen und wird sich auch durchsetzen.
    bei den Ladeströmen und Wartezeiten an den "Tankstellen" ist man aber leider auch schon am Limit was sinnvoll ist. Noch mehr Strom in weniger Zeit kann man kaum sinnvoll Tanken.
    und 600kg Akku mal schnell tauschen, schaffen wohl auch die wenigsten.

  15. Re: Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: 0mega 15.07.19 - 14:03

    Ja, dann beschäftige dicht mit Speicherung und Transport nachdem 50% der Energie einfach verpufft sind. Klingt sinnvoll :)

    Mittlerweile kann man in 15 Minuten 80% laden. Und das wird auch noch schneller gehen. Aber ja, tolles Argument, nach 600km Fahrt will ich nur 3 Minuten tanken. und dann weitere 600km fahren. So muss das sein.

  16. Re: Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: MadCat_me 15.07.19 - 14:13

    devman schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 0mega schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > >
    > > Und der Abbau ist auch nicht sonderlich schädlich.
    > >
    >
    > Der Abbau benötigt viel Wasser, das fehlt in den Ländern, wo es gefördert
    > wird.
    >
    > Es gibt dazu eine aktuelle gute Dokumentation in der Mediathek. Es wird gut
    > und sachlich über die Vor- und Nachteile der E-Autos berichtet:
    >
    > mediathek.daserste.de
    >
    > Wie bei allen Technologien gibt es kein Stillstand und die Forschung und
    > Entwicklung wird weitere Erkenntnisse bringen. Wasserstoff wird in der
    > Zukunft seine Daseinsberechtigung haben.

    Zu diesem ÖR-Blödsinn, egal ob von der ARD oder im ZDF von Prof. Lesch, gibt's nur eines zu sagen: https://edison.handelsblatt.com/erklaeren/lithium-aus-lateinamerika-umweltfreundlicher-als-gedacht/24022826.html

    Deren Zahlen stimmen also hinten und vorne nicht ...

    Außerdem brauchen Fahrzeuge mit H2-Brennstoffzellen genauso Lithium-Ionen-Zellen als Puffer-Batterie. Deren Kapazität ist zwar geringer, meist um die 10 kWh, aber sie werden auch ein ganzes Stück stärker belastet (deutlich mehr Zyklen in kürzerer Zeit), als ihre größeren Kollegen in BEVs. Sie dürften also schneller kaputtgehen.

    Was ebenfalls vergessen wird: sobald erstmal genug Zellen im Umlauf sind, bilden sie einen sehr guten Kreislauf, weil das Lithium aus den Zellen nahezu vollständig wiederverwertet werden kann. Damit sind Alt-Akkus zukünftig eine wesentlich einfachere und damit bessere Lithium-Quelle, was die Neuförderung auf Dauer deutlich reduzieren wird.

    Ach ja: Lithium mag aktuell das Mittel der Wahl sein, das wird sich aber ändern. Gerade für Speicheranlagen wird es wohl auf Natrium-Ionen-Batterien hinauslaufen, die zwar eine geringere Energiedichte haben (spielt bei stationären Anlagen keine so große Rolle), dafür aber deutlich mehr Zyklen aushalten. Weitere Technologien sind schon länger in der Forschung und da dürfte man langsam auch Ergebnisse sehen.

    Die Magazine berichten gerne über neue Technologien, die aber noch in der Grundlagenforschung stecken. Da macht man sich auch gerne in den Kommentaren darüber lustig, wo der nächste Wunder-Akku bleibt. Es dauert nun mal, als den Ergebnissen der Grundlagenforschung ein fertiges Produkt zu machen, das sich problemlos in Masse herstellen lässt sowie zuverlässig und günstig ist. Carl Benz hat ja schließlich auch keinen V8-Biturbo gebaut. Das kam erst 100 Jahre später.

  17. Re: Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: PerilOS 15.07.19 - 19:28

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lithium ist nicht selten.
    >
    > Und der Abbau ist auch nicht sonderlich schädlich.
    >
    > Das Platin in Brennstoffzellen ist 20.000 mal seltener.


    Gold ist auch nicht selten. Nur ist es nur wenig abbaubar durch die Verteilung. Genauso wie Lithium. Weil Lithium nunmal nicht in Erzadern auftritt. Sondern in der Regel als Sand.
    Die Gewinnung von Lithium ist signifikant Umweltschädlich. Dazu vernichtet es auch noch Unmengen an Süßwasser.

  18. Re: Die Energiewende braucht Methan/Methanol

    Autor: 0mega 15.07.19 - 20:14

    Es ist weder signifikant umweltschädlich noch wird Süßwasser "vernichtet", aber nice try.

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