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Für Stromgewinnung nutzen ?

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  1. Für Stromgewinnung nutzen ?

    Autor: CraWler 15.07.19 - 12:57

    Z.B in Wüstenregionen mittels Solar Wasserstoff erzeugen und diesen dann per Tanker in die EU zu verfrachten um damit dann hier Strom zu erzeugen mit dem die Batterien der Elektro Fahrzeuge geladen werden.

    Wäre evtl einfacher zu handhaben als Wasserstoff Tanks in jedem PKW zu verbauen. Jedoch alles eine Frage der Kosten.



    ----------------------
    Ich bin Piratenpartei Wähler

  2. Re: Für Stromgewinnung nutzen ?

    Autor: 0mega 15.07.19 - 13:01

    Wasserstoff funktioniert wirkungsgradbedingt nicht und wird auch nie funktionieren.

    Der einzige Grund für H2 ist dass die Technik kompliziert genug ist um aktuelle Produktionsanlagen weiterhin benutzen zu können, damit alles irgendwie beim alten bleibt.

  3. Re: Für Stromgewinnung nutzen ?

    Autor: M.P. 15.07.19 - 13:07

    Der Wirkungsgrad von um die 25 ... 40 % der Verbrennungsmotoren hat ihren Siegeszug auch nicht aufgehalten ...

    Schon derzeit müssen Windkraftanlagen an Tagen mit hoher Ausbeute aufgrund der Netzstabilität zwangsabgeschaltet werden. Dann beträgt deren Wirkungsgrad 0 % ....

  4. Re: Für Stromgewinnung nutzen ?

    Autor: 0mega 15.07.19 - 13:14

    Achso, habe übersehen dass es keine andere Speichertechnologie als Wasserstoff gibt. Sorry, mein Fehler.

    Also nehmen wir die 20% Wirkungsgrad von Wasserstoff und schmeißen die anderen Technologien mit 40-80% Wirkungsgrad in die Tonne.

  5. Re: Für Stromgewinnung nutzen ?

    Autor: dex2000 15.07.19 - 13:18

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Achso, habe übersehen dass es keine andere Speichertechnologie als
    > Wasserstoff gibt. Sorry, mein Fehler.
    >
    > Also nehmen wir die 20% Wirkungsgrad von Wasserstoff und schmeißen die
    > anderen Technologien mit 40-80% Wirkungsgrad in die Tonne.

    Wo kommen denn die ominösen 20% her? Verlust mit Wirkungsgrad verwechselt?

  6. Re: Für Stromgewinnung nutzen ?

    Autor: HoffiKnoffu 15.07.19 - 13:21

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wasserstoff funktioniert wirkungsgradbedingt nicht und wird auch nie
    > funktionieren.
    >
    > Der einzige Grund für H2 ist dass die Technik kompliziert genug ist um
    > aktuelle Produktionsanlagen weiterhin benutzen zu können, damit alles
    > irgendwie beim alten bleibt.

    Hi,
    der Wirkungsgrad ist doch vollkommen egal. Zumindest unter der Voraussetzung, dass die Energie zur Produktion von H2 quasi Energie ist, die übrig ist. Wenn der Wind in der anordnete z.B so kräftig bläst und im Innland die Sonne vom wolkenlosen Himmel scheint müssen Anlagen abgeschaltet oder herunter geregelt werden. Energie verpufft quasi, weil sie nicht genutzt werden kann: Der Wind bläst weiter, aber die Windräder sind abgeschaltet.

    Wäre es da nicht besser, mit der Energie, die nicht ins Netz eingespeist werden darf H2 zu produzieren? So werden die Anlagen effektiv genutzten verursachen nicht nur Kosten und H2 kann besser und einfacher gespeichert werden, als Strom in Li-Ionen Akkus.

    Ergo: Mit PowerToH2 kann die Effizienz des Gesamtsystems und die Versorgungssicherheit verbessert werden.

    Gruß
    HK

  7. Re: Für Stromgewinnung nutzen ?

    Autor: M.P. 15.07.19 - 13:25

    Je nach Speichertechnik bleibt nicht viel über....
    Bei Flüssigwasserstoff, den man ggfs wochenlang kalt halten muss, könnte das mit dem 20 %
    vielleicht bei aggressiver Kalkulation rauskommen ...

  8. Re: Für Stromgewinnung nutzen ?

    Autor: M.P. 15.07.19 - 13:28

    So lange der Bedarf der Chemischen Industrie so immens über der EE-Wasserstoff-Produktion liegt, sollte man aber erst diesen Bedarf decken, statt pro kg nach bisherigen Methoden gewonnenem Wasserstoff 10 kg CO2 in die Atmosphäre zu blasen ...

  9. Re: Für Stromgewinnung nutzen ?

    Autor: pumok 15.07.19 - 13:30

    CraWler schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Z.B in Wüstenregionen mittels Solar Wasserstoff erzeugen und diesen dann
    > per Tanker in die EU zu verfrachten um damit dann hier Strom zu erzeugen
    > mit dem die Batterien der Elektro Fahrzeuge geladen werden.

    Ich würde gleich Stromleitungen verlegen und den verlustbehafteten Umweg über Wasserstoff sparen.
    Ja ich weiss, Kabel verlegen ist aufwändig. Die Menschheit schafft es über 1'000ende km Pipelines zu verlegen, sogar am Meeresgrund. Da werden wir doch wohl noch ein paar popelige Kupferkabel hinkriegen :-)

  10. Re: Für Stromgewinnung nutzen ?

    Autor: 0mega 15.07.19 - 13:31

    M.P. schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Je nach Speichertechnik bleibt nicht viel über....
    > Bei Flüssigwasserstoff, den man ggfs wochenlang kalt halten muss, könnte
    > das mit dem 20 %
    > vielleicht bei aggressiver Kalkulation rauskommen ...

    Bei der Umwandlung von Strom beträgt die maximale Effizienz 69%. Bei der Verteilung 95%. Bei der Umwandlung zu Strom dann nochmal 59%. Dann sind wir bei - maximal - 36%. Wie lange steht ein Auto in der Regel rum? 95% der Zeit.

    Zeit, in der der Wasserstoff fröhlich rumdiffundiert und den Wirkungsgrad des Gesamtsystems locker unter die 30% drückt.

  11. Re: Für Stromgewinnung nutzen ?

    Autor: MarcusK 15.07.19 - 13:54

    0mega schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > M.P. schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Je nach Speichertechnik bleibt nicht viel über....
    > > Bei Flüssigwasserstoff, den man ggfs wochenlang kalt halten muss, könnte
    > > das mit dem 20 %
    > > vielleicht bei aggressiver Kalkulation rauskommen ...
    >
    > Bei der Umwandlung von Strom beträgt die maximale Effizienz 69%. Bei der
    > Verteilung 95%. Bei der Umwandlung zu Strom dann nochmal 59%. Dann sind wir
    > bei - maximal - 36%. Wie lange steht ein Auto in der Regel rum? 95% der
    > Zeit.
    >
    > Zeit, in der der Wasserstoff fröhlich rumdiffundiert und den Wirkungsgrad
    > des Gesamtsystems locker unter die 30% drückt.
    und die Akkus haben keine Selbstentladung?

  12. Re: Für Stromgewinnung nutzen ?

    Autor: 0mega 15.07.19 - 14:09

    Im Vergleich zu H2? Vergleichen wir jetzt wirklich Dinge die 3-4 Größenordnungen Unterschied haben

  13. Re: Für Stromgewinnung nutzen ?

    Autor: corruption 15.07.19 - 17:01

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > CraWler schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Z.B in Wüstenregionen mittels Solar Wasserstoff erzeugen und diesen dann
    > > per Tanker in die EU zu verfrachten um damit dann hier Strom zu erzeugen
    > > mit dem die Batterien der Elektro Fahrzeuge geladen werden.
    >
    > Ich würde gleich Stromleitungen verlegen und den verlustbehafteten Umweg
    > über Wasserstoff sparen.
    > Ja ich weiss, Kabel verlegen ist aufwändig. Die Menschheit schafft es über
    > 1'000ende km Pipelines zu verlegen, sogar am Meeresgrund. Da werden wir
    > doch wohl noch ein paar popelige Kupferkabel hinkriegen :-)

    Sehe ich auch so, Mit "High-Voltage direct current" ( https://en.wikipedia.org/wiki/High-voltage_direct_current ) ... direkt den Solarstrom aus den Wüsten in die jeweiligen Länder und dann dort z.B, via Elektrolyse in Wasserstoff umwandeln. Dann spart man sich den LKW Transport ;-)

  14. Re: Für Stromgewinnung nutzen ?

    Autor: pumok 15.07.19 - 17:04

    corruption schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Sehe ich auch so, Mit "High-Voltage direct current" ( en.wikipedia.org )
    > ... direkt den Solarstrom aus den Wüsten in die jeweiligen Länder...

    Wenn wir komplett neue Leitungen bauen sollten, dann würde ich auch zu Gleichstrom tendieren.
    Oder per Laser via einen Sateliten direkt zum Endverbraucher ;-)

  15. Re: Für Stromgewinnung nutzen ?

    Autor: Allandor 16.07.19 - 10:56

    pumok schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > CraWler schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Z.B in Wüstenregionen mittels Solar Wasserstoff erzeugen und diesen dann
    > > per Tanker in die EU zu verfrachten um damit dann hier Strom zu erzeugen
    > > mit dem die Batterien der Elektro Fahrzeuge geladen werden.
    >
    > Ich würde gleich Stromleitungen verlegen und den verlustbehafteten Umweg
    > über Wasserstoff sparen.
    > Ja ich weiss, Kabel verlegen ist aufwändig. Die Menschheit schafft es über
    > 1'000ende km Pipelines zu verlegen, sogar am Meeresgrund. Da werden wir
    > doch wohl noch ein paar popelige Kupferkabel hinkriegen :-)
    Immer noch nicht verstanden, was?
    Solarenergie hat den Nachteil das sie nachts nichts abwirft und Tagsüber eventuell (wenn man sich denn drauf verlassen kann) ein Überangebot vorhanden ist. Sprich man muss sie speichern um den Tag über einen ausgeglichenen Energiepegel hin zu bekommen.

    Allerdings schaffen wir es nicht mal eine Stromtrasse durch DE zu legen, wie glaubst du klappt das über Ländergrenzen hinweg?
    Wasserstoff kann da eine Lösung sein (wenn auch nicht besonders effizient) da dieser transportiert und recht vielseitig eingesetzt werden kann.

    Andere Probleme die entstehen ist, woher das Wasser nehmen? Aus dem Meer? Muss erst mal her geholt werden (was wohl weniger ein Problem ist) aber durch das Aufspalten von Wasser würden dort relativ schnell große Salzmengen abgelagert werden. Diese könnte man natürlich auch wieder für alles möglich verwenden (eventuell sogar als Energiespeicher).

  16. Re: Für Stromgewinnung nutzen ?

    Autor: gorsch 16.07.19 - 12:32

    Du müsstest die gesamte Infrastruktur für Wasserstoff mit einberechnen. Zu jedem Windpark noch ein H2 Speicher/Generator. Das Zeug durch die Gegend zu kutschieren ist auch ein teurer Spaß. Da spielt der Wirkungsgrad auf jeden Fall eine Rolle. Man muss da investieren, wo es am wirtschaftlich sinnvollsten ist.

    Wasserstoff ist ja nicht konkurrenzlos, es gibt auch CO2-neutrale Brennstoffe die aus der Luft gewonnen werden und in stinknormalen Verbrennungsmotoren funktionieren. Die wären auch mit höheren CO2-Steuern schon wirtschaftlich.

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