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Individuelle Wahlwerbung (auch in Form von Plakaten) gerne ganz abschaffen

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  1. Individuelle Wahlwerbung (auch in Form von Plakaten) gerne ganz abschaffen

    Autor: Fotobar 26.11.21 - 10:39

    Für mich sind groß angelegte Wahlkampagnen über Werbeagenturen eher Wahlmanipulation.

    Warum?
    Weil das Budget der Partei bestimmt, wie viel Wahlwerbung sie machen kann. Eine CDU, die mehrere hunderttausend Euro in Wahlwerbung stecken kann, kann sich die bessere Agentur, mehr Reichweite und mehr Medien leisten.

    Eine kleine, wirklich gute Partei kann dann vielleicht maximal 50 Plakate pro Großstadt drucken und dann ist auch Feierabend.

    Für mich ist das alles andere als eine faire und neutrale Wahl mit gleichen Chancen. Hier bestimmt nicht das Parteiprogramm den Sieger, sondern die anonymen Spenden verschiedener Interessengruppen im Lobbynetzwerk.

    Also entweder sollte jeder Partei dasselbe Budget zur Verfügung stehen oder niemand sollte werben dürfen, damit das Parteiprogramm allein als Informationsquelle dient.

  2. Re: Individuelle Wahlwerbung (auch in Form von Plakaten) gerne ganz abschaffen

    Autor: Black616Angel 26.11.21 - 10:58

    > Flyerservice Hahn betritt den Chat

  3. Re: Individuelle Wahlwerbung (auch in Form von Plakaten) gerne ganz abschaffen

    Autor: chefin 26.11.21 - 11:51

    Fotobar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für mich sind groß angelegte Wahlkampagnen über Werbeagenturen eher
    > Wahlmanipulation.
    >
    > Warum?
    > Weil das Budget der Partei bestimmt, wie viel Wahlwerbung sie machen kann.
    > Eine CDU, die mehrere hunderttausend Euro in Wahlwerbung stecken kann, kann
    > sich die bessere Agentur, mehr Reichweite und mehr Medien leisten.
    >
    > Eine kleine, wirklich gute Partei kann dann vielleicht maximal 50 Plakate
    > pro Großstadt drucken und dann ist auch Feierabend.
    >
    > Für mich ist das alles andere als eine faire und neutrale Wahl mit gleichen
    > Chancen. Hier bestimmt nicht das Parteiprogramm den Sieger, sondern die
    > anonymen Spenden verschiedener Interessengruppen im Lobbynetzwerk.
    >
    > Also entweder sollte jeder Partei dasselbe Budget zur Verfügung stehen oder
    > niemand sollte werben dürfen, damit das Parteiprogramm allein als
    > Informationsquelle dient.

    So ziemlich das bescheuertste was ich diesbezüglich gelesen habe. Woher weist du das es eine neue Partei gibt? Wenn wir irgendwer davon erzählt weil er dort Mitglied ist, ist das bereits Wahlwerbung. Die anderen Parteien werden also verklagen. Bereits nach Kurzer zeit wird sich keiner mehr trauen, von einer neuen Partei zu reden. Weil ist ja verbotene Werbung. Werbung endet doch nicht am Plakat. Oder am Wahlspot oder Radiopodcast. Bereits der Spruch: lass die Finger von diesen Grünen mit ihrerm Atomkraft nein danke ist Werbung. Man sagt ja auch negative Werbung ist Werbung.

    Also musst du anfangen Ausnahmen zu erzeugen. Und schon kannst du garnicht mehr verhindern, das irgendwer sich seine Werbung so zurecht schustert das sie in die Ausnahmen passt. Und zwar je mehr Geld er hat, desdo mehr Werbung kann er generieren.

    Also liegt die Lösung woanders: selber denken. Selbst schauen. Selbst Zeit aufwenden, wenn einen das interessiert. Lernen kritisch zu denken und zu hinterfragen. Kostet zeit, dauert ne weile bis man es drauf hat, aber ist extrem schwer zu manipulieren. Den manipulieren kann man nur uninformierte Leute, dumme Menschen, Menschen die sich nicht für irgendwas interessieren. Und wie mir mal jemand sagte: mach nie einen Dummen schlau, du bekommst ihn nie wieder Dumm. Ist erstmal der Anfang gemacht, kann dir eh keiner mehr in den Stiefel pissen und dir erklären es regnet

  4. Re: Individuelle Wahlwerbung (auch in Form von Plakaten) gerne ganz abschaffen

    Autor: /mecki78 26.11.21 - 12:04

    chefin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Woher weist du das es eine neue Partei gibt?

    Der Staat sollte verpflichtet sein vor jeder Wahl, alle für die Wahl zugelassene Parteien vorzustellen, z.B. auf einer extra dafür eingerichteten Internetseite und dort sollte jede Partei sowohl ein Programm präsentieren dürfen, also auch medial zu Wort kommen (z.B. in Videos), wobei sichergestellt sein muss, dass jede Partei gleich viel mediale Zeit erhält. Für die Wähler 60+ darf dann der ÖRR als Teil seines politischen Auftrags das ganze ins Fernsehen bringen, indem er dort auch jede Partei einmal vorstellt, deren Wahlprogramm und deren Videobeitrag ausstrahlt. Auch hier muss dann jede Partei gleich viel Sendezeit erhalten.

    Auch darf jede Partei eine Internetseite betreiben und dort mit beliebigen Inhalten befüllen und auch über die darf der ÖRR berichten oder Inhalte von dort verbreiten, sofern er auch hier jeder Partei gleich viel mediale Präsenz einräumt. Und alles darüber hinaus wäre dann verbotene Wahlwerbung und fertig. Damit spielt das Vermögen einer Partei oder die Anzahl der Spenden keine Rolle mehr und entscheidet nicht länger massiv über den Wahlerfolg einer Partei.

    Und was Menschen sich privat erzählen hat damit gar nichts zu tun. Wenn ich jemanden erzählen wie toll ich meine neue Siemens Waschmaschine finde, dann ist das auch keine Werbung, sondern meine Meinung.

    /Mecki

  5. Re: Individuelle Wahlwerbung (auch in Form von Plakaten) gerne ganz abschaffen

    Autor: Fotobar 27.11.21 - 00:10

    Genau das was /mecki78 unten sagt. Es geht hier um Neutralität und Fairness in einer Regierung, die nicht durch Geld gesteuert wird.

    Aus diesem Grund bin ich auch dafür, dass Parteispenden von Privatpersonen / Firmen verboten sein sollten weil es sich hierbei indirekt um Bestechung handelt und bei Annahme um Korruption.

    Schließlich bezahlt man die Politiker mit solchen „Spenden“ für die Durchsetzung jeweiliger Interessen. Man verpackt es nur anders.

    Parteien sollten einzig und allein gleichermaßen von Steuergeldern finanziert werden, sodass private Interessengemeinschaften keinen Einfluss haben. Aus diesem Grunde sollten Nebeneinkünfte gänzlich gestrichen werden.

    Nicht umsonst haben Politiker ein solch hohes Gehalt. Das soll dafür sorgen, dass sie eigentlich nicht bestechlich sind. Scheint ja nicht zu funktionieren.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 27.11.21 00:12 durch Fotobar.

  6. Re: Individuelle Wahlwerbung (auch in Form von Plakaten) gerne ganz abschaffen

    Autor: Eheran 27.11.21 - 19:36

    +1

  7. Re: Individuelle Wahlwerbung (auch in Form von Plakaten) gerne ganz abschaffen

    Autor: Dakkaron 13.12.21 - 14:24

    /mecki78 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > chefin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Woher weist du das es eine neue Partei gibt?
    >
    > Der Staat sollte verpflichtet sein vor jeder Wahl, alle für die Wahl
    > zugelassene Parteien vorzustellen, z.B. auf einer extra dafür
    > eingerichteten Internetseite und dort sollte jede Partei sowohl ein
    > Programm präsentieren dürfen, also auch medial zu Wort kommen (z.B. in
    > Videos), wobei sichergestellt sein muss, dass jede Partei gleich viel
    > mediale Zeit erhält. Für die Wähler 60+ darf dann der ÖRR als Teil seines
    > politischen Auftrags das ganze ins Fernsehen bringen, indem er dort auch
    > jede Partei einmal vorstellt, deren Wahlprogramm und deren Videobeitrag
    > ausstrahlt. Auch hier muss dann jede Partei gleich viel Sendezeit erhalten.
    >
    > Auch darf jede Partei eine Internetseite betreiben und dort mit beliebigen
    > Inhalten befüllen und auch über die darf der ÖRR berichten oder Inhalte von
    > dort verbreiten, sofern er auch hier jeder Partei gleich viel mediale
    > Präsenz einräumt. Und alles darüber hinaus wäre dann verbotene Wahlwerbung
    > und fertig. Damit spielt das Vermögen einer Partei oder die Anzahl der
    > Spenden keine Rolle mehr und entscheidet nicht länger massiv über den
    > Wahlerfolg einer Partei.
    >
    > Und was Menschen sich privat erzählen hat damit gar nichts zu tun. Wenn ich
    > jemanden erzählen wie toll ich meine neue Siemens Waschmaschine finde, dann
    > ist das auch keine Werbung, sondern meine Meinung.

    Stimm ich prinzipiell zu. Das Problem ist nur, wo man die Unterschranke zieht. Gilt das auch für die Partei der U-Bahn-Fahrer mit ihren 5 Wählern? Oder gilt es nur für Parteien, die gerade im Parlament sind?
    In welcher Reihenfolge tauchen sie dann dort auf? Und, und, und. Es gibt da so viel Spielraum für Manipulation und Benachteiligung, das macht es nicht notwendigerweise besser.

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