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Wie weit kann man Wechselstrom transportieren?

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  1. Re: Wie weit kann man Wechselstrom transportieren?

    Autor: SeveQ 04.06.12 - 13:21

    Eheran schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Nein, das stimmt nicht!
    > Die Induktivität ist bei 50Hz sehr gering, löscht sich in einer
    > Kabeltrommel sogar gegenseitig (zw. N und L) aus.
    > Abgesehen davon kann der Blindwiderstand einer Induktivität keine Wärme
    > produzieren!
    >
    > Einzig der Spannungsabfall durch den Leitungswiderstand verursacht diese
    > Problematik.

    Okay, danke. Wie gesagt, korrigiert mich, wenn ich falsch liege. :)

  2. Re: Wie weit kann man Wechselstrom transportieren?

    Autor: Iason 04.06.12 - 15:41

    Mit den Induktivitäten wurde schonmal das Richtige angesprochen. Die sind durch die Nähe zur Masse bei Erdkabeln (das Erdreich) recht hoch. Ich glaube mich zu errinnern, daß bei Hochspannung nach 50 km Erdkabel Schluss ist, man muß zu den Kapazitäten im Kabel alle paar Kilometer Induktivitäten zuschalten. (Wirken zu den Kapazitäten entgegengesetzt)
    Das hängt natürlich alles von der Spannung ab, umso höher, umso stärker sind die durch die Induktivität verursachten Blindströme. Umso näher die Masse an der Leitung liegt umso höher die Kapazität des Kabels.
    Was bei 400V Stadtnetz nicht so gravierend ist, wirkt sich bei 230.000 V Überlandleitung schon wesentlich stärker aus.

  3. Re: Wie weit kann man Wechselstrom transportieren?

    Autor: ongaponga 04.06.12 - 15:54

    SeveQ schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich bin mir nicht ganz sicher, aber bei geraden Leitungen, bei denen das
    > Magnetfeld nicht einstreut, müsste der induktive Effekt gegenüber dem
    > kapazitiven Verhalten vergleichsweise gering sein.

    das wäre auch meine Vermutung gewesen, aber meine Begründung wäre eine andere, nämlich weil die umgebende Luft keine magnetische Energie speichern kann und demzufolge auch keine Verluste durch Hysterese auftreten. Da bin ich mir rel. sicher.
    Jedoch umgibt das Kupferkabel ja noch die Isolation und wie es mit der magnetischen Eigenschaft des Materials aussieht und inwieweit es Blindleistung absaugt, könnte vill. nicht ganz ohne sein.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 04.06.12 16:14 durch ongaponga.

  4. Das Schaubild

    Autor: __destruct() 04.06.12 - 17:12

    Hi, wie gestern versprochen, habe ich heute das Video aufgenommen. Hier ist es.

  5. Re: Das Schaubild

    Autor: George99 04.06.12 - 18:21

    Oh, ich dachte deine Frage von gestern sollte ein Witz sein, aber du meinst es ja tatsächlich richtig ernst :)

    1) Die elektrische Energie steckt nicht in der Bewegeungsenergie der Elektronen. Die Energie steckt im Elektromagnetischem Feld, welches den Leiter langwandert. Das Feld breitet sich mit Lichtgeschwindigkeit aus, die Elektronen dagegen sehr sehr sehr viel langsamer im Leiter. Die Elektronen bewegen sich nicht gleichmäßig, sondern werden durch das EM-Feld vor und zurückbewegt. Dabei stossen sie aber nicht wie Billardkugeln zusammen wie in deinem Video, jedenfalls nicht mit deiner angenommenen 100% Trefferquote. (Einzelne Zusammenstöße gibt es natürlich).
    Bei sehr langen Leitungen wegen sich auch bei nur 50 Hz dann tatsächlich einige vorwärts, während sich andere rückwärts bewegen, abhängi welchen Ort du gerade betrachtest. Die Zusammenstöße zwischen Elektronen und Atomen sind das, was letztendlich den elektrischen Widerstand der Leitung ausmacht.

    siehe auch hier:
    http://de.wikipedia.org/wiki/Elektrischer_Widerstand#Der_elektrische_Widerstand_im_Teilchenmodell



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 04.06.12 18:27 durch George99.

  6. Re: Das Schaubild

    Autor: __destruct() 04.06.12 - 19:28

    Es sollte eigentlich auch so dargestellt sein, dass die Elektronen sich nur ein Atom weiter bewegen und dabei jeweils ein Elektron aus diesem Atom raus in das nächste schubsen. Ich wollte die Darstellung aber mit möglichst wenigen Elektronen machen.

    Und ja, das ist ernst gemeint ;-) . Ich hatte auch tatsächlich jahrelang kein Physik, weil die Lehrer einfach den jüngeren Jahrgängen zugeteilt wurden und die älteren Jahrgänge leer ausgingen und dann schließlich auch ich im Prüfungsjahrgang der Realschule. Das war aber in vielen Fächern und Ausstattungsbereichen so, was ich ehrlich gesagt extrem ungerecht fand und finde. Jetzt im ITG wird vieles sowieso nochmal erwähnt, gerade Chemie, was ich auch nicht hatte. Das finde ich sehr gut. Auch privat eigene ich mir Wissen an, das mir eigentlich in der Realschule hätte beigebracht werden sollen. Aber in Physik sind wir bei einem anderen Thema und dementsprechend habe ich da noch etwas Nachholbedarf.

  7. Re: Das Schaubild

    Autor: GwhE 04.06.12 - 21:39

    __destruct() schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hi, wie gestern versprochen, habe ich heute das Video aufgenommen. Hier ist
    > es.


    geil, man selten so gelacht. Aber sorry du hast ja ne ernst gemeinte frage gestellt.
    Also wie schon von vielen gesagt braucht die EM-Welle nur die Elektronen als Wellenleiter (um die Welle zu lenken und die Verluste niedrig zu halten). So nun zu deiner Impulsaufgabe. Impuls != Energie. Also wenn sie einen elastischen stoss machen tauschen sie einfach den Impuls habe da auch mal ein film gedreht (ne quatsch ist nur geklaut).
    http://www.youtube.com/watch?v=JadO3RuOJGU&feature=related

    tauschen sie ihre energie unentlastisch (ist gar nicht so einfach für elektronen) geht das in schwingungen des Festkörper über (auch phononen genannt). Und wenn du das jetzt verstanden hast, hast du den grund für den elektrischen widerstand kapiert.

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