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Gegenvorschlag: Nutzer filtern sich selber

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  1. Gegenvorschlag: Nutzer filtern sich selber

    Autor: Gtifighter 05.06.19 - 11:16

    Was meine ich damit? Ganz einfach: Beim Erstellen des Accounts und später in den Einstellungen wird dem Nutzer die Frage gestellt, wie stark emotional er auf geschriebene Wörter reagiert.

    Als Auswahlmöglichkeit dann ne Skala von 1-10 wobei 1 für "alles was ich lese erschüttert mich zutiefst und fügt mir persönliches emotionales Leid bei" und 10 für "Worte jucken mich nicht, vorallem wenn sie von Fremden aus dem Internet kommen".

    Entsprechend der Skala werden dann Schimpfworte nach Schwere bewertet und werden dann individuell für den nutzer entweder gefiltert oder automatisiert durch nettere Synonyme ersetzt: aus "Du Arschloch" wird dann "Du unfassbar nette Person" und aus "Ich Ficke deine Mutter, du Hurensohn" wie es in der Jugendsprache oft benutzt wird, macht man dann "Ich habe dich und deine Eltern ganz doll lieb" bei höheren Stufen der Skala wird dann entsprechend weniger zensiert und weniger verändert und bei 10 wird die ganze Funktion einfach komplett ausgeschaltet.

    Warum ist dieser Vorschlag hilfreich? Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf Beleidigungen im Netz. Es wäre unfär, alle Menschen in diesem Zusammenhang gleich zu behandeln und die Präferenzen der Einen, auf den Anderen aufzuzwingen. Jeder sollte selber entscheiden dürfen, wie stark ihn das ganze betrifft und wenn jemand gerne beleidigungen im Internet liest und oder austauscht mit Leuten, denen das ebensowenig ausmacht, ist es nur fair für diese, dies auch weiterhin zu tun. Sobald Aussagen jedoch klar Volksverhetzender Natur sind, sowie Bedrohungen oder Aufrufe zur Gewalt enthalten, ist dies ja schon strafgesetzlich geregelt, diejenigen gehören dann auch logischerweise bestraft.
    Auf der anderen Seite können dann sensible Menschen das freie Internet genießen ohne jemals mit beleidigungen oder verbalen Angriffen sonstiger Natur konfrontiert zu werden.

    Fazit: Alle sind glücklich, die Freiheit, alles im internet sagen und kritisieren zu dürfen, bleibt erhalten und Anwälte, Richter und Strafverfolger (Polizei) werden entlastet und müssen sich weniger mit solch irrelevanten Dingen (bitte das ist doch wirklich kinderkram) beschäftigen und können sich auf wichtigere Fälle konzentrieren.

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