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Hass ist ein Menschenrecht

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  1. Hass ist ein Menschenrecht

    Autor: wgvdl 04.10.19 - 00:27

    Hass ist genauso wie Liebe ein Menschenrecht. Niemand wird gezwungen Hass zu lesen. Wo ist das Problem?

  2. Re: Hass ist ein Menschenrecht

    Autor: Yash 04.10.19 - 01:35

    "Hass ist keine Emotion"
    R. Winkler

  3. Re: Hass ist ein Menschenrecht

    Autor: eidolon 04.10.19 - 08:42

    "Hass ist eine Emotion"
    W. Müller

  4. Das andere Problem ist, was ist Hass?

    Autor: sttn 04.10.19 - 10:16

    Wenn ich jetzt zu dir sage ich liebe dich oder sage ich hasse dich, dann sind das Gefühle die juristisch nicht zu erfassen sind.

    Ab wann ist es Hass? Wenn ich sage du stinkst ... und wenn du es auch tust und sei es nur gelegentlich?
    Oder wenn ich sage die bist ein Faschist? "Faschismus" ist kein definierter Begriff. Kurt Schuhmacher (SPD) hat die Kommunisten als "rot lackierte Faschisten" bezeichnet und konnte das auf Grund seines Lebensweges sehr gut begründen. War seine Aussage nun Hass?
    Aktuell können wir beobachten das es immer mehr Menschen gibt die der Demokratie jegliche Moral absprechen und ihre eigene Moral mit Gewalt durchsetzen wollen. Sind das Faschisten?
    Würden viele sagen, nun handelt es sich um die Gruppe "Extinction Rebellion". Sind das grüne Faschisten? Beleidige ich diese Leute oder habe ich Recht?

    Und dann: Was ist Hass und was ist Beleidigung? Man tut sich beim Begriff Beleidigung schon so schwer, aber bei Hass gilt das erst recht und man sollt sich hüten zu meinen man könne juristisch allumfassend sagen was Hass ist.

  5. Wot?

    Autor: demon driver 04.10.19 - 15:33

    wgvdl schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hass ist genauso wie Liebe ein Menschenrecht.

    In welcher Menschenrechts-Charta steht das an genau welcher Stelle?

    > Niemand wird gezwungen Hass zu lesen.

    Richtig ist, niemand wird gezwungen, überhaupt zu lesen. Wer aber prinzipiell liest, der ist sehr wohl gezwungen, nämlich durch simple Logik, etwas zu lesen, allein schon um zu erkennen, worum es sich handelt. Manche Botschaften lassen sich kaum überlesen. Die Aussage ist also schon mal falsch.

    Zum Zweiten ist sie irrelevant. Es geht nicht nur darum, selbst etwas nicht lesen zu wollen, sondern nicht zu wollen, dass andere etwas über einen lesen.

    > Wo ist das Problem?

    Es gibt Dinge, die nicht gesagt oder geschrieben werden dürfen, Näheres regeln die Gesetze. Das ist schon sehr lange so und wird sich auch so bald nicht ändern. Es entspricht formal einem demokratischen Konsens darüber, wie man in einer Gesellschaft miteinander umgehen will. Das alles hat eine Menge problematische Aspekte im Detail, ist aber nun mal das, was wir haben.

  6. Re: Wot?

    Autor: wgvdl 04.10.19 - 20:38

    demon driver schrieb:
    > In welcher Menschenrechts-Charta steht das an genau welcher Stelle?

    Das steht genau neben dem Recht zu atmen, zu sitzen, zu stehen und dem Recht zu liegen.

    > ... Es entspricht formal einem demokratischen Konsens darüber,
    > wie man in einer Gesellschaft miteinander umgehen will.

    Seit Jahrtausenden gibt es Menschen, die schlecht über andere reden. Fazebook, Twitter und Ähnliche existieren doch nur, um über andere abzulästern.

  7. Re: Hass ist ein Menschenrecht

    Autor: User_x 05.10.19 - 02:17

    Das Problem ist, es löscht sich im Internet nicht automatisch. Während man im gesprochenen jemanden als Dummschwätzer bezeichnen kann und das als eigene Meinungsaussage oder Aussage gegen Aussage gewertet wird, ist es im Internet schwarz auf weiß als Hass, Erniedrigung, Beleidigung, und Gelddruckmaschine anzusehen.

    Es liegt also im Umgang. Und der Gebrauch von Fäkalwörtern hat einem bzw. dem Verwender noch nie wirklich geholfen. Eher wurde seine Aussage dadurch entwertet.

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