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  5. › EuGH-Urteil: IT-Wirtschaft kritisiert…

Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

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  1. Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: teamkiller 14.05.19 - 19:39

    Die sind echt lustig ich arbeite als Erzieher im Kindergarten (so wie Mädchen für alles inkl. der EDV ) und Mitarbeitervertreter in meiner Kirchengemeinde, und die systematische Erfassung von Arbeitszeiten ist bei uns in etwa so wie in der Steinzeit. In den meisten Einrichtung machen das über Schmierzettel (mehr ist das nicht) die mehr oder weniger gut auszufüllen sind. In meiner Einrichtung wird Arbeitszeit überhaupt nicht erfasst. In Vielen Einrichtungen haben die Mitarbeiter getrennte Stundenkontingente für die Arbeit am Kind, die Vorbereitungszeit für Elterngespräche und für Feste und der Gleichen. Da steigt man schon als Leitung nicht durch wie soll das den irgend eine Software oder ähnliches machen. Meine Arbeit Beginnt Montags um 00:00 und endet am Sonntag um 23:59:59 ich arbeite oft noch bis spät in die Nacht und ich weiß das das der Normalzustand ist selbst am Wochenende oder im Urlaub wird gearbeitet. Digitale Zeiterfassung ist nahe zu nicht umsetzbar in Sozialberufen.

    Das Urteil vom EuGH bringt viele Träger von Sozialeinrichtungen in eine echte Notlage da es keine Technische Möglichkeit gibt die Arbeitszeit zuverlässig und fälschungserschwert umzusetzen.

    LG Timo

  2. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: lucem 14.05.19 - 19:47

    Dann macht ihr da definitiv was falsch.
    Gerade in Sozialberufen ist es häufiger Selbstausbeutung als Ausbeutung durch den Arbeitgeber, aber das macht die Sache nicht gesünder - und das weiß ich aus Erfahrung, wenn auch nicht in der Branche. Früher oder später gehst du da dran kaputt und danken wird es dir niemand.

  3. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: teamkiller 14.05.19 - 20:02

    lucem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann macht ihr da definitiv was falsch.
    > Gerade in Sozialberufen ist es häufiger Selbstausbeutung als Ausbeutung
    > durch den Arbeitgeber, aber das macht die Sache nicht gesünder - und das
    > weiß ich aus Erfahrung, wenn auch nicht in der Branche. Früher oder später
    > gehst du da dran kaputt und danken wird es dir niemand.

    Ich kann dir zumindest aus dem Kindergarten sagen das im Normalfall die Arbeitszeit nicht reicht für alle Aufgaben die, die tägliche Arbeit mit sich bringt. Das größte Problem was ich sehe ist das es in allen Einrichtungen (etwa 150) die ich kenne kein richtiges System zur Arbeitszeiterfassung gibt sondern immer nur Zettelwirtschaft oder nichts und das die Arbeitszeit mithilfe von undurchsichtigen Schlüsseln und oder aus dem Bauch heraus in mehrere Stundenkontinente gesplittet wird. Versteht mich nicht falsch ich finde es aus Mitarbeiter seite sogar gut das das EuGH so geurteilt hat weil so endlich mal etwas getan werden muss gegen solche Auswüchse wie sie im z.B. im Sozial und Erziehungsdienst herschen.

  4. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: lucem 14.05.19 - 20:04

    Na, wenn du halbwegs gescheit programmieren kannst hast du damit ja ne Killerapplikation für diese Nische gefunden...

  5. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: teamkiller 14.05.19 - 20:11

    Leider sind meine Fähigkeiten in diesem Bereich ehr eingeschränkt ich kann mal was kleines anhand einer Anleitung schreiben aber da hört es auf. Und so klein ist dieser Bereich nicht sie ist sogar so groß das sich bei einer Ausschreibung der Erzdiözese Freiburg sogar Unternehmen aus den USA und Indien beworben haben (es ging um eine Verwaltungssoftware für Kindergärten inkl der Kommunikations Schnittstellen (den Zuschlag bekam SAP (warum auch immer) ).

  6. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: ML82 14.05.19 - 20:30

    teamkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Meine Arbeit Beginnt Montags um 00:00 und endet am Sonntag um
    > 23:59:59 ich arbeite oft noch bis spät in die Nacht und ich weiß das das
    > der Normalzustand ist selbst am Wochenende oder im Urlaub wird gearbeitet.
    > Digitale Zeiterfassung ist nahe zu nicht umsetzbar in Sozialberufen.
    >
    > Das Urteil vom EuGH bringt viele Träger von Sozialeinrichtungen in eine
    > echte Notlage da es keine Technische Möglichkeit gibt die Arbeitszeit
    > zuverlässig und fälschungserschwert umzusetzen.
    >
    > LG Timo

    24/7 ist ebend nicht der normalzustand, das ist nur die kacke die du von deinem ag kennst.

    kirchliche einrichtungen halten sich leider oft auch nicht an tarifverträge für die menschen die dort den gleichen dienst versehen wie in der freien wirtschaft, oder anderen gemeinützigen organisationen ... denn dort ist die arbeit ja ganz besonders *sozial* verteilt ...

  7. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: Katharina Kalasch Petrovka 14.05.19 - 20:32

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 24/7 ist ebend nicht der normalzustand, das ist nur die kacke die du von
    > deinem ag kennst.

    Kann man pauschal nicht sagen. Beamte jeglicher Art, z.B. Polizisten oder Verwaltungsbeamte sind 24/7 im Dienst.

    “Was tot ist, kann niemals sterben.”
    — Eisenmänner

    "Der Tod durch Feuer ist der reinste Tod."
    — Melisandre

  8. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: xploded 14.05.19 - 21:52

    Katharina Kalasch Petrovka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > ML82 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > 24/7 ist ebend nicht der normalzustand, das ist nur die kacke die du von
    > > deinem ag kennst.
    >
    > Kann man pauschal nicht sagen. Beamte jeglicher Art, z.B. Polizisten oder
    > Verwaltungsbeamte sind 24/7 im Dienst.

    Gern genommen der Spruch, aber: Auch Polizisten sind NICHT 24/7 im Dienst. Auch nicht Soldaten. Usw.
    Polizisten sind zwar 24/7 Polizisten, aber die Fleischereifachverkäuferin beim Rewe ist auch 24/7 Fleischereifachverkäuferin. Zwischen Arbeit/Dienst und Freizeit gibt es trotzdem noch Unterschiede.

  9. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: teamkiller 14.05.19 - 21:54

    ML82 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > teamkiller schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Meine Arbeit Beginnt Montags um 00:00 und endet am Sonntag um
    > > 23:59:59 ich arbeite oft noch bis spät in die Nacht und ich weiß das das
    > > der Normalzustand ist selbst am Wochenende oder im Urlaub wird
    > gearbeitet.
    > > Digitale Zeiterfassung ist nahe zu nicht umsetzbar in Sozialberufen.
    > >
    > > Das Urteil vom EuGH bringt viele Träger von Sozialeinrichtungen in eine
    > > echte Notlage da es keine Technische Möglichkeit gibt die Arbeitszeit
    > > zuverlässig und fälschungserschwert umzusetzen.
    > >
    > > LG Timo
    >
    > 24/7 ist ebend nicht der normalzustand, das ist nur die kacke die du von
    > deinem ag kennst.
    >
    > kirchliche einrichtungen halten sich leider oft auch nicht an tarifverträge
    > für die menschen die dort den gleichen dienst versehen wie in der freien
    > wirtschaft, oder anderen gemeinützigen organisationen ... denn dort ist die
    > arbeit ja ganz besonders *sozial* verteilt ...
    Da muss ich dir wiedersprechen 24/7 ist im sozialen Bereich normal im übrigen zahlen die Kirchen ziemlich gut zum Teil sogar besser als TVÖD oder sie übernehmen die Gehaltstabellen mein Gehalt bei der Kirche ist das selbe was meine Frau in der Kommune bekommt nur das es bei uns noch eine Kinderzulage eine und diverse Einmalzahlung gibt. In den Übrigen Punkten gibt es die AVO des DG (ich habe einen Dienstgeber keinen Arbeitgeber da ich im öffentlichen Dienst arbeite) die in vielen Punkten sogar besser ist als der Tarifvertrag des Öffentlichen Dienstes ist. Wir haben im übrigen genauso Tarifverhandlungen wie die im Öffentlichen Dienstes nur wir haben kein Streikrecht. Über die freie Wirtschaft im sozialen Bereich will ich nicht spreche da die dort nichts zu suchen hat und mit ihr die Situation nur schlimmer nicht besser wird (Kindergärten sind ein Verlustgeschäft so wie Schulen auch)

    Das Ding ist einfach sobald du vor der Tür steht hat der Vertrag oder auch der Beruf Auswirkungen auf dein Leben (z.B. Mässigungspflicht) man lebt halt da wo man arbeitet und das heißt auch die Klienten wohnen in der Nähe man trifft sie im Kino im Schwimmbad im Bus und Bahn beim Einkaufen oder auch nur beim Spaziergang. Wer in Sozialberufen Arbeitet arbeitet eigentlich immer und überall das bringt die Arbeit mit sich und ist auch Okay zusätzlich kommt halt das man das Arbeitskontingent nicht in der Zeit erledigt bekommt die man Vergütet bekommt schafft (bei mir 40 Wochenstunden offiziell inoffiziell oft 60 bis 65) Und man Arbeitet nun mal in Sozialberufen mit Menschen wenn ich meine Arbeit liegen lasse hat das andere Auswirkungen als ein Handwerker oder auch ITler Wenn ich meine Arbeit nicht mehr richtig mache stehen auch leben auf dem Spiel (Spielplätze sind oft Todesfallen weil sie vernachlässigt werden). Stell dir mal vor der Pfleger deiner Oma/Uroma oder so ähnlich würde nach 6 Stunden einfach alles stehn und liegen lassen nur damit er noch den Papierkram erledigen kann. In Sozialberufen ist es durchaus notwendig noch Zuhause weiter zu arbeiten. Es gibt genug Berufe die 24/7 arbeiten oder arbeiten müssen einfach weil der Beruf sich nicht vom übrigen Leben trennen lässt.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.19 22:03 durch teamkiller.

  10. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: Katharina Kalasch Petrovka 14.05.19 - 21:59

    xploded schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zwischen Arbeit/Dienst
    > und Freizeit gibt es trotzdem noch Unterschiede.

    Da gibts aber ekatante Unterschiede zum normalen Angestellten. Ein Beamte ist sein leben lang im Dienste des Dienstherren.
    Ich als Angestellter stelle lediglich meine Arbeitzeit X für Zeitraum Y zur Verfügung.

    Hat mir mal eine Kollegin/Beamtin erklärt. Die dürfen zB nicht öffentlich saufen / kiffen, ich als Angestellte kann jedoch mit meiner Freizeit machen was ich will ;).

    “Was tot ist, kann niemals sterben.”
    — Eisenmänner

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    — Melisandre

  11. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: teamkiller 14.05.19 - 22:10

    Katharina Kalasch Petrovka schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > xploded schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Zwischen Arbeit/Dienst
    > > und Freizeit gibt es trotzdem noch Unterschiede.
    >
    > Da gibts aber ekatante Unterschiede zum normalen Angestellten. Ein Beamte
    > ist sein leben lang im Dienste des Dienstherren.
    > Ich als Angestellter stelle lediglich meine Arbeitzeit X für Zeitraum Y zur
    > Verfügung.
    >

    > Hat mir mal eine Kollegin/Beamtin erklärt. Die dürfen zB nicht öffentlich
    > saufen / kiffen, ich als Angestellte kann jedoch mit meiner Freizeit machen
    > was ich will ;).

    Das gilt nicht nur für Beamte sonder auch für Angestellte im Öffentlichen Dienst. Nur das wir halt sobald wir aus den Dienst ausscheiden wieder frei sind Beamte halt nicht. Ich bekam mal eine Abmahnung weil ich auf einer Demo war die gegen das verhalten meines obersten Dienstherrn gerichtet war. (er hat unter Alkohol Einfluss eine Fahrerflucht begangen) Damals arbeite ich noch für eine Kommune.

  12. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: ML82 14.05.19 - 22:24

    du berichtest von unbezahlten überstunden, ist das tarivgerecht?

    und sonst ist das nicht gesund, die arbeit mit auf den arbeitsweg und nachhause an den wohnzimmertisch zu nehmen, nicht abzuschalten, darunter leidet auch das nähere umfeld, familien zerbrechen etc.

    und wenn der pfleger die vereinbarte pflegezeiten unterschreitet um einer anderen tätigkeit nachzugehen stimmt etwas im personalwesen nicht, herrscht unterbesetzung, gibt es keine übernahme mit handschlag durch einen oder mehere weitere und etwas überlappung zur absprache sollte auch gegeben sein. ich weis schon aus frühster erfahrung, dass sehr wenig stimmt, deswegen habe ich seinerzeit, im zivieldienst zum ausbildungsangebot nein gesagt, weil viehische zustände die regel darstellten, auch ausgebildete kräfte haben sich schnell abgesetzt, sobald sich die gelegenheit ergab ...



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.19 22:39 durch ML82.

  13. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: Sinnfrei 14.05.19 - 22:53

    teamkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Digitale Zeiterfassung ist nahe zu nicht umsetzbar in Sozialberufen.

    Man will sie nur nicht umsetzen, weil gerade in den Sozialberufen die Mitarbeiter ausgenutzt werden ohne Ende. Technisch ist das alles problemlos machbar, wenn man nur will.

    __________________
    ...

  14. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: Katharina Kalasch Petrovka 14.05.19 - 23:03

    (ich arbeite auch in einer Kommune)

    teamkiller schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das gilt nicht nur für Beamte sonder auch für Angestellte im Öffentlichen
    > Dienst.

    Nö! Ich darf alles machen, natürlich solange es gesetzlich in Ordnung ist. Heißt saufen auf Festivals ok, kiffen nicht. Beim Beamten sind die Festivals schon problematisch.

    Wobei, früher war das wohl noch nicht so schlimmm. Jedenfalls wenn die Sauf-Gelagen-Geschichten der alten Kollegen stimmen. :D

    >ich bekam mal eine Abmahnung weil ich auf einer
    > Demo war die gegen das verhalten meines obersten Dienstherrn gerichtet war.

    Hast du durch den Personalrat prüfen lassen obs rechtens war? Die machen ja gerne Sachen welche nicht ok sind.

    Das ist ja der nächste Punkt. Als Angestellter darfst du auf Demos gehen UND sogar auch streiken.
    Als Beamte darfst du nur auf Demos gehen, streiken jedoch nicht.

    Der Unterschied: Demos werden ja in der Freizeit veranstaltet, beim Streik jedoch legst du ja die Arbeit nieder. Und das darf ein Beamte nicht.

    Deswegen sag ichs ja, Beamte sein hat nicht nur Vorteile. Bei uns müssen die Beamten zB auch 1h länger Arbeiten (40h statt 39h) und die bekommen keine Jahressonderzahlung.

    Da sind mir persönlich die paar steuerlichen Vorteile und die private Krankenkasse egal, dafür dass ich mich nicht in ewige Knechtschaft begeben muss..

    “Was tot ist, kann niemals sterben.”
    — Eisenmänner

    "Der Tod durch Feuer ist der reinste Tod."
    — Melisandre



    4 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.19 23:10 durch Katharina Kalasch Petrovka.

  15. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: ibsi 15.05.19 - 08:16

    Du arbeitest also den ganzen Tag ... in der Firma? Sorry, aber aus Deinem Text geht nicht hervor wieso Du 24/7 arbeiten musst. Kannst Du das ein wenig erklären?

  16. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: surfacing 15.05.19 - 08:55

    Mach dir nichts vor, du hast dich zum Sklaven deiner Einrichtung gemacht und glaubst das muss so sein. Das passiert im übrigen in der IT auch so, weil der Admin glaubt bzw. gedrängt wird 24/7 erreichbar sein zu müssen. Das sind übrigens die Mitarbeiter, welche dann Burnout haben und/oder über Suizid nachdenken.

    Und manchmal muss man eben Arbeit niederlegen, und manchmal muss es eben auch krachen damit sich was verändert.

  17. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: teamkiller 15.05.19 - 13:10

    ibsi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du arbeitest also den ganzen Tag ... in der Firma? Sorry, aber aus Deinem
    > Text geht nicht hervor wieso Du 24/7 arbeiten musst. Kannst Du das ein
    > wenig erklären?


    Ich bin etwa 40 Stunden in der woche in meiner Dienststelle und muss dann noch so ca 20 bis 25 Stunden Zuhause Arbeiten. Nun begleitet mich meine Arbeit überall hin sobald ich aus dem Haus gehe hat meine Arbeit Auswirkungen auf mein Leben. Die Regeln im Öffentlichen Dienst sind ziemlich streng. Bei einer Straftat (egal was) bin ich meinen Job los und bekomme auch nie wieder einen in meinem Beruf oder einem ähnlichen Beruf (danke liebes erweitertes Behörtliches Führungszeugnis das wird im Gegensatz zu dem normalen FZ nicht gelöscht) Ich habe ziemlich restriktive Regeln was ich nicht machen darf unterandrem alle Handlungen die der Politik meines Diestherrn im Gegensatz stehen das heißt z.B. auch die ein oder andere Demo darf ich nicht besuchen (ich darf z.B. auf keine Pride Demo oder zu einer Demo von einem Veranstalter gehen der gegen die Kirche arbeitet sei es nur weil er will das die Bischöfe nicht mehr aus dem Steuertopf bezahlt werden sondern von der Kirche). Denkst du das wenn ich Einkaufen gehe und ich treffe Klienten oder ihre Eltern. Die respektieren das nicht dass man auch Freizeit haben will. Wenn mein Diestherrn mich anruft und zum Dienst bestellt muss ich antanzen oder es gibt Stress die Nr. ist ziemlich einfach zudem arbeite ich mindestens einmal im Monat sogar offiziell am Sonntag (ohne Ausgleich). Aber nun ist Schluss damit im Ursprünglich ging es darum das es die Regel ist das man in der Betreuung von Kindern und Jugendlichen zum Teil 3 oder 4 Stundenkontinente hat die alle getrennt erfasst werden müssen auch dann wenn man an eine andere Dienstelle oder Zuhause Arbeitet. Nun ist unsere Arbeit bisher nicht auf das Internet angewiesen (ja meine und viele andere Einrichtungen sind offline) oder auch viele meiner Kolleginnenhl haben keine Ahnung davon was das Internet ist (SuE ist gnandenlos überaltert nach vorsichtigen Schätzungen fehlen im Jahr 2025 etwa 325.000 Erzieher Aktuell sind es etwa 130.000) Für die ist das tatsächlich Neuland, ich kenn Dienstgeber die Wollen immer noch eine Papierbewerbung das ist Email oder so ausgeschlossen.

  18. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: TrollNo1 15.05.19 - 13:42

    Ok, hier ein ernst gemeinter Rat: Wechsel den Arbeitgeber. Meine Frau ist auch Erzieherin, aber weder 24/7 noch hat sie massig unbezahlte Überstunden. Profitipp: Wähle deine Einrichtung nicht in deinem Wohnort, dann triffst du die Eltern auch nicht im Kino oder Schwimmbad. 10 Minuten Fahrt machen da sehr viel aus. Meine Frau wollte noch nie in einem Kindergarten arbeiten, der nahe bei uns ist. Klar trifft man auf einem Fest oder so trotzdem mal jemanden, aber das ist eher die Ausnahme.

    Menschen, die mich im Internet siezen, sind mir suspekt.

  19. Re: Arbeitszeiterfassung in Sozialberufen

    Autor: ibsi 15.05.19 - 15:05

    Danke Dir für die Antwort.

    Aber nur weil Du nicht demonstrieren darfst und keine Straftaten ausüben darfst arbeitest Du ja nicht 24/7. Und das mit dem demonstrieren wusstest Du ja auch vorher und keine Straftaten ausüben ... naja,... "darf" ja eh niemand.

    Du arbeitest also 40+25 Stunden.
    Wie kommt es denn dazu? Also das Du zu Hause noch 20-25 Stunden arbeiten MUSST?

    > Wenn mein Diestherrn mich anruft und zum Dienst bestellt muss ich antanzen oder es gibt Stress
    Und wen juckt das? Wenn Du feste Arbeitszeiten hast, dann halte Dich einfach daran und gut. Da kann Dir doch niemand ans Leder.

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