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  5. › EuGH-Urteil: IT-Wirtschaft kritisiert…
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Betriebsrat?

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  1. Re: soso

    Autor: kellemann 14.05.19 - 14:51

    \pub\bash0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > mark.wolf schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Für Startups gelten also bestimmte Gesetze nicht? Wäre mir neu und ist
    > auch
    > > völlig unverständlich.
    > > Übrigens merken die Kritikern alle noch nach 40-50 berufjahren, welche
    > > Sünden sie in Bezug auf gesundheitsschutz gebgangen haben. Woher kommen
    > > denn die vielen herz-Kreislaufbeschwerden und berufbedingten psychischen
    > > Erkrankungen.
    >
    > Also ich war ziemlich froh, endlich die Zeiterfassung hinter mit lassen zu
    > können. Ich arbeite lieber irgendwie über den Tag verteilt als 8h "am
    > Stück" (ja, mit Pausen). Sowas macht Zeiterfassung für mich unglaublich
    > lästig.
    > Mich fragt am Ende niemand, ob ich mehr oder weniger arbeite ...
    > Hauptsache, das Ergebnis passt.

    Hauptsache das Ergebnis passt.
    Da liegt ja der Hund begraben, wenn der Planer deiner Ergebnisse nicht wirklich realistisch plant, darf man halt 10 Stunden am Tag arbeiten und das Ergebnis passt immer noch nicht.

    Es gibt sicherlich viele Firmen, da klappt das wunderbar. Aber ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es auch ganz andere Fälle gibt. Und wie so häufig bei Gesetzen, es klappt bei 90%, aber die 10% die es vermiesen sorgen dafür, dass alle sich anpassen müssen.

  2. Re: soso

    Autor: \pub\bash0r 14.05.19 - 15:06

    kellemann schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hauptsache das Ergebnis passt.
    > Da liegt ja der Hund begraben, wenn der Planer deiner Ergebnisse nicht
    > wirklich realistisch plant, darf man halt 10 Stunden am Tag arbeiten und
    > das Ergebnis passt immer noch nicht.
    >
    > Es gibt sicherlich viele Firmen, da klappt das wunderbar. Aber ich weiß aus
    > eigener Erfahrung, dass es auch ganz andere Fälle gibt. Und wie so häufig
    > bei Gesetzen, es klappt bei 90%, aber die 10% die es vermiesen sorgen
    > dafür, dass alle sich anpassen müssen.

    Aber kommt man solchen Firmen denn mit Arbeitszeiterfassung bei? Dann heißt es doch einfach "sorry, du schaffst in deiner Arbeitszeit nicht das erwartete Ergebnis, bitte schau dich nach was anderem um".
    Gegen inkompetentes Management wird es mMn nicht helfen. Ein paar wenige Arbeitnehmer wird es vor sich selbst schützen. Allerdings die, die aus Eigenanspruch irgendwas fertig bekommen wollen, werden halt einfach Schattenbuchhaltung betreiben oder ihre Arbeitsstunden freiwillig unterschlagen.

  3. Re: soso

    Autor: \pub\bash0r 14.05.19 - 15:08

    Peter Brülls schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > \pub\bash0r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Erfasst sich die Zeit auf magische Art von selbst? Falls nein, muss ich
    > > dann am Ende des Tages zusammenbasteln, wann ich wie lang gearbeitet
    > hab.
    >
    > Seltsam. Ihr seit durch solche IT Cracks, deren Arbeitgeber euch voll
    > vertraute, weil ihr so super Leistungen vollbringt. Und da kriegt ihr es
    > nicht mal gebacken, mal eben den Output von "who" oder dem VPN connect oder
    > sonstwas zu automatisieren?

    Ich trenne nicht meine Verbindung oder fahre den Rechner runter, wenn ich mal eben was anderes mache. Wenn ich zum Abschalten mal 20 min was auf YouTube schaue, will ich kein Buch darüber führen müssen.

  4. Re: soso

    Autor: AllDayPiano 14.05.19 - 15:09

    DAS BEHAUPTET AUCH NIEMAND DENN DAS SAGT DAS EUGH URTEIL GAR NICHT AUS!

  5. Re: soso

    Autor: \pub\bash0r 14.05.19 - 15:11

    Wechselgänger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > \pub\bash0r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Erfasst sich die Zeit auf magische Art von selbst? Falls nein, muss ich
    > > dann am Ende des Tages zusammenbasteln, wann ich wie lang gearbeitet
    > hab.
    > > Oder ich schreib irgendwelche fiktiven Werte auf die zufällig passen. So
    > > oder so: mehr Aufwand als es einfach mal nicht zu tun.
    >
    > Oder du benutzt eine App, bei der du dich mit einem Klick ein- und
    > ausstempelst. Mit einem passenden Export ist das dann ganz fix in die
    > Zeiterfassung des Arbeitgebers importiert und der Aufwand
    > vernachlässigbar.
    >
    > Gant ehrlich, diese ganzen Beiträge, in denen krampfhaft nach Gründen
    > gesucht wird, warum Zeiterfassung so schlecht sein soll, nerven.
    > Millionen von Arbeitnehmern in Deutschland erfassen bereits ihre
    > Arbeitszeiten, und irgendwie scheint das zu funktionieren.


    Klar, und am Ende kommt dann sowas raus, was jeden auf Behörden ankotzt: Dienst nach Vorschrift. Du hast nur noch mit Automaten zu tun die erstmal tief Schnaufen müssen weil's eigentlich schon nur noch 10 min bis zum Mittagessen sind und jetzt noch so'n Spack da steht der was haben will.
    Oder das Restaurant, das dich wegschickt, weil du - Gott bewahre - 50min vor Schließung vorbei kommst und - ohje - was zu essen willst. Der Dienstleister könnte ja sagen "oh hey, cool, Umsatz. bitte setz dich und genieß die Zeit hier". Der Automat guckt dann aber auf die Uhr, stellt fest, dass er so vlt. 10 min überziehen müsste und nicht Punkt 22 Uhr die Tür zuschließen kann und pisst verbal den Gast dafür an, was er sich denke.

    Also ja, Stechuhr funktioniert. Die Mentalität dahinter gefällt mir aber nicht.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.19 15:18 durch \pub\bash0r.

  6. Re: soso

    Autor: SeGa 14.05.19 - 15:32

    \pub\bash0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Aber kommt man solchen Firmen denn mit Arbeitszeiterfassung bei? Dann heißt
    > es doch einfach "sorry, du schaffst in deiner Arbeitszeit nicht das
    > erwartete Ergebnis, bitte schau dich nach was anderem um".


    Wenn das niemand schafft bzw. der Durchschnitt der Arbeitnehmer nicht in 8 Stunden die geforderte Arbeitsleistung erbringen kann, dann sieht das bei ner Kündigungsschutzklage aber ganz ganz düster aus. Generell sind Kündigen wegen Schlechtleistung für den Arbeitgeber nahezu nicht zu gewinnen (deshalb gibts so viele Abfindungen, so umgeht der AG das Prozessrisiko - gezahlt werden Abfindungen ja nicht aus Nächstenliebe).

  7. Re: soso

    Autor: Wechselgänger 14.05.19 - 15:36

    \pub\bash0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Klar, und am Ende kommt dann sowas raus, was jeden auf Behörden ankotzt:
    > Dienst nach Vorschrift. Du hast nur noch mit Automaten zu tun die erstmal
    > tief Schnaufen müssen weil's eigentlich schon nur noch 10 min bis zum
    > Mittagessen sind und jetzt noch so'n Spack da steht der was haben will.

    Bei meinem Arbeitgeber werden die Zeiten erfasst, und trotzdem arbeiten wir flexibel und keiner hat ein Problem damit, mal länger zu arbeiten, wenn die Kacke am dampfen ist.

    Das Problem, welches du beschreibst, ist nicht eines der Zeiterfassung, sondern der Einstellung der Mitarbeiter (und da spielt dann vermutlich auch schlechtes Management rein).

  8. Re: soso

    Autor: a user 14.05.19 - 16:01

    \pub\bash0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eheran schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > >Ich arbeite lieber irgendwie über den Tag verteilt als 8h "am Stück"
    > (ja,
    > > mit Pausen). Sowas macht Zeiterfassung für mich unglaublich lästig.
    > >
    > > Was hat Zeiterfassung mit "8h am Stück" zu tun?
    >
    > Erfasst sich die Zeit auf magische Art von selbst?
    Ja!
    Bei der Arbeitsstätte zieht man eine Karte durch, wenn man ankommt und geht.

    Daheim gibt es Programme, die zum Beispiel die Zeit pro Task erfassen (Eclipse plugin und auch andere IDEs), oder fast wie von selbst per Knopfdruck (Start, Stop), oder per Idle.

    Es gibt so viele komfortable Möglichkeiten

    Bei uns wird für Homeoffice vom Arbeitnehmer einfach nur die Gesamtzeit eingetragen, da Homeoffice eher die Ausnahme ist.

  9. Re: soso

    Autor: Recruit 14.05.19 - 16:04

    Wechselgänger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > \pub\bash0r schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Klar, und am Ende kommt dann sowas raus, was jeden auf Behörden ankotzt:
    > > Dienst nach Vorschrift. Du hast nur noch mit Automaten zu tun die
    > erstmal
    > > tief Schnaufen müssen weil's eigentlich schon nur noch 10 min bis zum
    > > Mittagessen sind und jetzt noch so'n Spack da steht der was haben will.
    >
    > Bei meinem Arbeitgeber werden die Zeiten erfasst, und trotzdem arbeiten wir
    > flexibel und keiner hat ein Problem damit, mal länger zu arbeiten, wenn die
    > Kacke am dampfen ist.
    >
    > Das Problem, welches du beschreibst, ist nicht eines der Zeiterfassung,
    > sondern der Einstellung der Mitarbeiter (und da spielt dann vermutlich
    > auch schlechtes Management rein).

    Ist bei uns genauso. In Sonderfällen überschreitet man die Regelarbeitszeit um X Stunden, das sind meist angekündigte Arbeiten da meckert niemand.. Das kommt dann wie oft vor? Nur Manchmal.., mal alle paar Monate..
    Wenn es zu Regel wird, muss man mir halt einges auf den Lohn draufwerfen damit ich das auch mitmache... Die Alternative wäre: solche Arbeiten werden im Echtbetrieb durchgeführt.

    Arbeitszeiterfassung ist was tolles. So sieht die Geschäftsführung wenigstens dass die IT auch am Wochenende und zu unüblichen Zeiten mal etwas Arbeitet.. Geht halt manchmal nicht anders bei einer kleinen Abteilung (4) und vielen Mitarbeitern(1900).
    Ich weiß ja nicht wann Ihr so den Mailserver Upgradet und der gleichen... Ich fahre seit 10 Jahren damit ganz gut, dass Umschaltmomente nicht im Echtbetrieb durchgeführt werden.

    Und durch die Arbeitszeiterfassung bekommt natürlich auch schön Zeitzuschläge o.ä.

    Ohne Zeiterfassung wie am Anfang? Nie wieder! Ich kann jedem nur ne geregelte Zeiterfassung empfehlen...

  10. Re: soso

    Autor: SeGa 14.05.19 - 16:50

    Jup....Wartungsarbeiten an kritischer Infrastruktur außerhalb der Geschäftszeiten. Die Zuschläge für Nachtarbeit sind definitiv billiger als nen Ausfall weil was schief geht wenn die ganze Belegschaft arbeiten möchte.

  11. Re: soso

    Autor: piffpaff 14.05.19 - 16:50

    Sowas gehört prinzipiell auch zu deiner Arbeitszeit - kein Arbeitgeber kann verlangen, dass man 8h produktiv an irgendetwas arbeitet.
    Zu Mal die wenigsten Leute dazu überhaupt in der Lage sein dürften - diese 8h Tage/40h Wochen sind doch sowieso veraltet.
    Prinzipiell sollten wir mittlerweile soweit sein, dass wir für das gleiche Gehalt nur noch 35 oder gar 30h/Woche arbeiten müssten...
    Stattdessen arbeiten sich die Leute lieber tot und übertrumpfen sich dabei, wie viele Stunden sie denn pro Tag/Woche arbeiten...

  12. Re: Betriebsrat?

    Autor: piffpaff 14.05.19 - 16:54

    \pub\bash0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Also wenn die Arbeitnehmer anstinkt, wie der Arbeitgeber die Zeiterfassung
    > handhabt, dann sollen sie halt einen Betriebsrat gründen und genau für
    > sowas Änderungen durchsetzen. Alle anderen (siehe Startups) können dann in
    > Ruhe so weiterarbeiten, wie sie das wollen.


    So ein Betriebsrat bringt halt nur nix, wenn man für 9-10h/Tag an den Kunden verkauft wird, aber im Zeiterfassungstool nur 8h/Tag eintragen darf ohne auf Dauer Ärger zu bekommen.
    So lange die AN so "blöd" sind und das mit sich machen lassen (indem sie einfach mehr Arbeiten ohne es aufzuschreiben) bringt weder ein BR noch diese neue Regelung irgendwas.

  13. Re: Betriebsrat?

    Autor: quineloe 15.05.19 - 14:59

    \pub\bash0r schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tsx-11 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > \pub\bash0r schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > tsx-11 schrieb:
    > > >
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > >
    > > > -----
    > > > > Klar. Diejenigen die den Betriebsrat gründen wollen, werden einfach
    > > > > gefeuert.
    > > >
    > > > Kündigungsschutzklage.
    > >
    > > Bringt nichts.
    >
    > Wenn du dem Arbeitsrecht und dem Arbeitsgericht so wenig zutraust, bringt
    > die Zeiterfassung aber auch nichts.

    Die Medien sind doch nicht zum Spaß voll mit Artikeln über alle möglichen Unternehmen, bei denen die Unternehmensführung seit Jahren erfolgreich die Gründung von Betriebsräten verhindert.

    Verifizierter Top 500 Poster!

  14. Re: Betriebsrat?

    Autor: sodom1234 15.05.19 - 16:14

    Wenn man es richtig macht kann man Leute die sich zum Betriebsrat aufstellen lassen nicht kündigen!

    Mit dem einreichen des Gründungswunsches und der Veröffentlichung der Wahlliste sind alle Wahlteilnehmer für die Dauer der Wahl unkündbar.

    Also ist der Weg .. man klärt vor Bekanntgabe des Gründungswunsches unter den Mitarbeitern, wer sich aufstellen lässt. Leitet die Gründung ein, legt die Wahlliste offen und besagte(r) MA(s) lassen sich aufstellen und sich dann für die Wahl schon mal unkündbar. Die werden dann gewählt und sind dann durch die Betriebsratstätigkeit unkündbar.

    Problem ist meist .. es gibt Spione unter den Kollegen die das Pappa Cheffe erzählen oder, der mit Abstand am häufigsten gemachte Fehler, man lässt sich zuviel Zeit im Vorfeld und erzählt fleißig jedem der es hören und nicht hören will, was man so plant. Natürlich gibt es auch gerne Formfehler, wenn man sich vorher nicht so richtig klar ist was man da gerade macht.

    Natürlich schützt einem das alles nicht, das man nachträglich Ziel von Betriebsratsbashing wird oder das man trotzdem gekündigt wird. Die Kündigungsschutzklage gewinnt man dann auf alle Fälle aber das ändert ja nichts an der angespannten Beziehung.

    Die Gründung eines Betriebsrats ist oftmals das erst wachrütteln aller Kollegen das der Chef doch nicht so nett ist.

  15. Re: Betriebsrat?

    Autor: quineloe 15.05.19 - 17:56

    sodom1234 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man es richtig macht kann man Leute die sich zum Betriebsrat
    > aufstellen lassen nicht kündigen!
    >

    Wenn man es richtig macht, muss man dem Betriebsrat auch nicht kündigen

    https://www.zeit.de/arbeit/2018-06/lieferdienste-deliveroo-foodora-arbeitsminister-betriebsrat-gruendung-vertraege

    Verifizierter Top 500 Poster!

  16. Re: Betriebsrat?

    Autor: \pub\bash0r 16.05.19 - 08:42

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Medien sind doch nicht zum Spaß voll mit Artikeln über alle möglichen
    > Unternehmen, bei denen die Unternehmensführung seit Jahren erfolgreich die
    > Gründung von Betriebsräten verhindert.

    Dann sollte man aber vlt. lieber mal DAS Problem angehen, als die Arbeitszeiten.
    Generell ist mein Eindruck, dass Arbeitsgerichte recht gern die Seite des ach so lieben, Arbeitsplätze schaffenden, wohltätigen Arbeitgebers einnehmen, als die des Arbeitnehmers, der ja nur vor Gericht steht, weil er ein Arsch ist und nicht die Gottgleichheit seines Arbeitgebers anerkennt.
    Aber wie gesagt ... solang Arbeitsgerichte so ticken, hilft ohnehin keine Gesetzesänderung. Denn im Zweifel glaubt man ja dem Arbeitgeber, der natürlich NIMMER NIE seine Arbeitnehmer auffordern würde, Arbeitszeitnachweise unwahr auszufüllen.

  17. Re: Betriebsrat?

    Autor: quineloe 16.05.19 - 08:51

    Beispielurteile, die du besonders unfair fandest?

    Verifizierter Top 500 Poster!

  18. Re: Betriebsrat?

    Autor: AllDayPiano 16.05.19 - 09:20

    Ach komm das ist Käse! Klar gibt es Fehlurteile aber prinzipiell halten sich Gerichte *immer* an Gesetze.

  19. Re: Betriebsrat?

    Autor: sodom1234 16.05.19 - 09:52

    Wenn Du einen befristeten Arbeitsvertrag hast und Dich zum Betriebsrat aufstellen lässt bist Du einfach ein Vollidiot .. natürlich lässt der Arbeitgeber den Vertrag auslaufen, wenn der Arbeitgeber Betriebsräte hasst.

    Eine Betriebsradtätigkeit hat keine grundsätzliche Veränderung des Arbeitsverhältnis zur Folge. Der Arbeitgeber muss Dich nur für die Betriebsratstätigkeiten freistellen. Dein Arbeitsvertrag bleibt wie er ist. Du darfst nur nicht einfach so gekündigt werden, sind im Arbeitsvertrag Sonderkündigungsgründe oder eine zeitliche Komponente enthalten bleiben die meist erhalten.

  20. Re: Betriebsrat?

    Autor: \pub\bash0r 16.05.19 - 10:02

    quineloe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Beispielurteile, die du besonders unfair fandest?

    Persönlich erlebte, also leider schwer zu belegen. In einem Fall ging es um einen Betriebsrat in einem Unternehmen, das seinen BR normalerweise recht Handzahm hält. In einer Niederlassung haben ein paar Mitarbeiter versucht, einen BR zu gründen, wogegen die Geschäftsführung ordentlich Terror gegen alle Mitarbeiter gefahren hat. Die treuen Mitarbeiter ("Arschkriecher") haben dann schön Druck auf die anderen Mitarbeiter ausgeübt, entsprechend so zu wählen, dass doch wieder kein brauchbarer BR rauskommt sondern nur Leute drin sitzen, die einfach abnicken, was die Geschäftsführung gerne will. Die Mitarbeiter, die die ursprüngliche Wahl angestrebt hatten, wurden alsbald mit unterschiedlichen Ausreden gekündigt. Dem einen wurde Diebstahl unterstellt ... Zeuge war praktischer Weise eine der Angestellten, jetzt im BR sitzt.
    Das Arbeitsgericht hat der Kündigung dann letztlich deswegen stattgegeben, weil das Angestelltenverhältnis ja offenbar zerrüttet ist und man da sowieso nix machen kann.
    Die Folgeinstanz hat nicht mal mehr wirklich verhandelt, sondern nur noch die Leute zur Verkündung reingerufen. Der sichtlich von seinem Job genervte Richter hat dann im Wesentlichen gesagt, dass er nichts am Urteil rütteln möchte und auch kein Interesse hat, nochmal Zeugen o.ä. zu hören.

    Das war schon ... frustrierend mit anzusehen.

    P.S.: Schon vor der Gründung des BR wurden dort Mitarbeiter, die irgendwie unliebsam waren, psychiatriereif gemobbt, Praktikanten ausgenutzt, etc. Auch Arbeitszeitverstöße gab's zur Genüge, Einsicht in Betriebsvereinbarungen wurde verweigert und und und. All das hat dazu geführt, dass besagte MA einen BR gründen wollten, um systematisch gegen derartige Probleme vorgehen zu können.
    Zeigt aber halt auch: egal wie gut die Gesetze sind, wenn da MA sind, die sich schon bei dem Wort "Chef" vornüber bücken und den Boden ablecken, kann man nicht viel machen. Die lassen jeden Scheiß über sich ergehen und unterstützen es sogar noch, weil sie ihre Stellung als Arschkriecher behalten möchten.

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