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Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

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  1. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: lucem 14.05.19 - 19:14

    Auch in § 16 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) ist eine Aufzeichnungspflicht der Arbeitszeit geregelt. Dort heißt es:
    „Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die über die werktägliche Arbeitszeit des § 3 S. 1 hinausgehende Arbeitszeit der Arbeitnehmer aufzuzeichnen und ein Verzeichnis der Arbeitnehmer zu führen, die in eine Verlängerung der Arbeitszeit gemäß § 7 Abs. 7 eingewilligt haben. Die Nachweise sind mindestens zwei Jahre aufzubewahren.“
    Nach § 3 S. 1 ArbZG muss grundsätzlich eine werktägliche Arbeitszeit von über acht Stunden aufgezeichnet werden.

    s. https://www.ihk-koblenz.de/recht/Arbeitsrecht/Mindestlohn_Minijob_und_Aushilfen/Aufzeichnungspflichten_nach_dem_Mindestlohngesetz/1478366#titleInText5

    https://www.ihk-koblenz.de/recht/Arbeitsrecht/Arbeitszeit/2698556

    Die jeweiligen Gesetzestexte sind dort verlinkt.
    Das ist eine unvollständige, aber umfängliche Grundlage für alle, die hier auf Basis von Halbwissen diskutieren.

  2. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: donadi 14.05.19 - 19:26

    anonym schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    dann müsste ich
    > allerspätestens nach 10h das Gelände verlassen und würde viel wertvolle
    > Zeit verlieren.


    Wertvolle Zeit ist die Freizeit. Du hast ein verdrehtes Bild.

  3. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: anonym 14.05.19 - 19:35

    486dx4-160 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dann mach das! Es ist immer gut wenn sich mehr als eine Person mit einem
    > Thema gut auskennt. Du könntest u.U. mal Urlaub haben oder krank werden.
    > Oder kündigen wollen. Es gibt nichts schlimmeres als irgendwo der einzige
    > Kompetenzträger zu sein.

    Naja... im Moment rettets mir meinen Vertrag in der endlos-Spirale des Unbefristet-Befristet-Angestellt-seins ... da kein anderer es sonst machen will, hat ja jeder selbst genug zu tun XD

  4. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: lurchie 14.05.19 - 19:51

    lucem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Auch in § 16 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) ist eine Aufzeichnungspflicht
    > der Arbeitszeit geregelt. Dort heißt es:
    > „Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die über die werktägliche
    > Arbeitszeit des § 3 S. 1 hinausgehende Arbeitszeit der Arbeitnehmer
    > aufzuzeichnen und ein Verzeichnis der Arbeitnehmer zu führen, die in eine
    > Verlängerung der Arbeitszeit gemäß § 7 Abs. 7 eingewilligt haben. Die
    > Nachweise sind mindestens zwei Jahre aufzubewahren.“
    > Nach § 3 S. 1 ArbZG muss grundsätzlich eine werktägliche Arbeitszeit von
    > über acht Stunden aufgezeichnet werden.
    >
    > s. www.ihk-koblenz.de#titleInText5
    >
    > www.ihk-koblenz.de
    >
    > Die jeweiligen Gesetzestexte sind dort verlinkt.
    > Das ist eine unvollständige, aber umfängliche Grundlage für alle, die hier
    > auf Basis von Halbwissen diskutieren.

    Das ist richtig. Bei Verstößen gegen die Aufzeichnung als auch gegen die maximale Arbeitszeit, die halt nunmal durch den Zoll kontrolliert werden kann winken saftige strafen. Abmahnungen wegen Überschreitungen der Arbeitszeit sind gegen den Arbeitnehmer nicht vorgesehen. Die maximale Zeit ist nun mal 10 Stunden. Wird wiederholt mehr gearbeitet und aufgezeichnet ist das anbieten einer ausgleichzeit oder freitagen möglich, spielt aber für den Zoll und den Gesetzgeber keine Rolle.

    Was meinst du wieso so viele Einzelhandel und saisonbetriebe auf die Barrikaden gehen weil sie von vornherein wissen das diese 10 Stunden nicht möglich sind für Arbeiten die kein Mensch mehr machen will. Gastro, Hotel, erntearbeiter usw. Und das liegt nicht nur am Geld sondern daran das diese Arbeiten einfach in der heutigen Zeit für viele nicht mehr tragbar sind. Es gibt genügend Reportagen die zeigen das die heutige Jugend zu 99% nicht mehr schwer arbeiten will und dieses sogar vor der Kamera zugibt. Das Duale Ausbildungssystem steht vor dem Abgrund. 7/8 Uhr anfangen und um 16/17 Uhr Feierabend ist der Wunsch von fast allen. Studieren wollen mittlerweile über 60 % aller Schüler. Gut gehen tut das nicht mehr lange.

  5. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: lucem 14.05.19 - 19:57

    lurchie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lucem schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Auch in § 16 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) ist eine
    > Aufzeichnungspflicht
    > > der Arbeitszeit geregelt. Dort heißt es:
    > > „Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die über die werktägliche
    > > Arbeitszeit des § 3 S. 1 hinausgehende Arbeitszeit der Arbeitnehmer
    > > aufzuzeichnen und ein Verzeichnis der Arbeitnehmer zu führen, die in
    > eine
    > > Verlängerung der Arbeitszeit gemäß § 7 Abs. 7 eingewilligt haben. Die
    > > Nachweise sind mindestens zwei Jahre aufzubewahren.“
    > > Nach § 3 S. 1 ArbZG muss grundsätzlich eine werktägliche Arbeitszeit von
    > > über acht Stunden aufgezeichnet werden.
    > >
    > > s. www.ihk-koblenz.de#titleInText5
    > >
    > > www.ihk-koblenz.de
    > >
    > > Die jeweiligen Gesetzestexte sind dort verlinkt.
    > > Das ist eine unvollständige, aber umfängliche Grundlage für alle, die
    > hier
    > > auf Basis von Halbwissen diskutieren.
    >
    > Das ist richtig. Bei Verstößen gegen die Aufzeichnung als auch gegen die
    > maximale Arbeitszeit, die halt nunmal durch den Zoll kontrolliert werden
    > kann winken saftige strafen. Abmahnungen wegen Überschreitungen der
    > Arbeitszeit sind gegen den Arbeitnehmer nicht vorgesehen. Die maximale Zeit
    > ist nun mal 10 Stunden. Wird wiederholt mehr gearbeitet und aufgezeichnet
    > ist das anbieten einer ausgleichzeit oder freitagen möglich, spielt aber
    > für den Zoll und den Gesetzgeber keine Rolle.
    >
    > Was meinst du wieso so viele Einzelhandel und saisonbetriebe auf die
    > Barrikaden gehen weil sie von vornherein wissen das diese 10 Stunden nicht
    > möglich sind für Arbeiten die kein Mensch mehr machen will. Gastro, Hotel,
    > erntearbeiter usw. Und das liegt nicht nur am Geld sondern daran das diese
    > Arbeiten einfach in der heutigen Zeit für viele nicht mehr tragbar sind. Es
    > gibt genügend Reportagen die zeigen das die heutige Jugend zu 99% nicht
    > mehr schwer arbeiten will und dieses sogar vor der Kamera zugibt. Das Duale
    > Ausbildungssystem steht vor dem Abgrund. 7/8 Uhr anfangen und um 16/17 Uhr
    > Feierabend ist der Wunsch von fast allen. Studieren wollen mittlerweile
    > über 60 % aller Schüler. Gut gehen tut das nicht mehr lange.

    Und schon droht der Untergang des Abendlands!
    Früher war alles besser, die Jugend taugt nix, die sind alle faul und wollen nicht arbeiten...
    sagt jede Generation über die nachfolgende, seit tausenden von Jahren.

  6. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: aLpenbog 14.05.19 - 20:35

    jens_b schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für all das gibt es doch schon Regelungen... Auch bei uns gibt es
    > Dienstreisen etc...

    Naja sicher gibt es sowohl Gesetze, als auch Lösungen aber wo kein Kläger. Wenn so Systeme großflächig eingeführt werden, dann vermutlich mit dem Gedanken diese auch mal prüfen zu können. Bin wie gesagt gespannt auf die Auswirkungen. Hätte nix dagegen beim Kunden nur halb so lange Tage zu haben. Frage ist wer das am Ende bezahlt, der Kunde oder man selbst, weil an anderen Stellen gekürzt wird.

  7. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: lurchie 14.05.19 - 21:34

    lucem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > lurchie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > lucem schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Auch in § 16 Abs. 2 Arbeitszeitgesetz (ArbZG) ist eine
    > > Aufzeichnungspflicht
    > > > der Arbeitszeit geregelt. Dort heißt es:
    > > > „Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die über die werktägliche
    > > > Arbeitszeit des § 3 S. 1 hinausgehende Arbeitszeit der Arbeitnehmer
    > > > aufzuzeichnen und ein Verzeichnis der Arbeitnehmer zu führen, die in
    > > eine
    > > > Verlängerung der Arbeitszeit gemäß § 7 Abs. 7 eingewilligt haben. Die
    > > > Nachweise sind mindestens zwei Jahre aufzubewahren.“
    > > > Nach § 3 S. 1 ArbZG muss grundsätzlich eine werktägliche Arbeitszeit
    > von
    > > > über acht Stunden aufgezeichnet werden.
    > > >
    > > > s. www.ihk-koblenz.de#titleInText5
    > > >
    > > > www.ihk-koblenz.de
    > > >
    > > > Die jeweiligen Gesetzestexte sind dort verlinkt.
    > > > Das ist eine unvollständige, aber umfängliche Grundlage für alle, die
    > > hier
    > > > auf Basis von Halbwissen diskutieren.
    > >
    > > Das ist richtig. Bei Verstößen gegen die Aufzeichnung als auch gegen die
    > > maximale Arbeitszeit, die halt nunmal durch den Zoll kontrolliert werden
    > > kann winken saftige strafen. Abmahnungen wegen Überschreitungen der
    > > Arbeitszeit sind gegen den Arbeitnehmer nicht vorgesehen. Die maximale
    > Zeit
    > > ist nun mal 10 Stunden. Wird wiederholt mehr gearbeitet und
    > aufgezeichnet
    > > ist das anbieten einer ausgleichzeit oder freitagen möglich, spielt aber
    > > für den Zoll und den Gesetzgeber keine Rolle.
    > >
    > > Was meinst du wieso so viele Einzelhandel und saisonbetriebe auf die
    > > Barrikaden gehen weil sie von vornherein wissen das diese 10 Stunden
    > nicht
    > > möglich sind für Arbeiten die kein Mensch mehr machen will. Gastro,
    > Hotel,
    > > erntearbeiter usw. Und das liegt nicht nur am Geld sondern daran das
    > diese
    > > Arbeiten einfach in der heutigen Zeit für viele nicht mehr tragbar sind.
    > Es
    > > gibt genügend Reportagen die zeigen das die heutige Jugend zu 99% nicht
    > > mehr schwer arbeiten will und dieses sogar vor der Kamera zugibt. Das
    > Duale
    > > Ausbildungssystem steht vor dem Abgrund. 7/8 Uhr anfangen und um 16/17
    > Uhr
    > > Feierabend ist der Wunsch von fast allen. Studieren wollen mittlerweile
    > > über 60 % aller Schüler. Gut gehen tut das nicht mehr lange.
    >
    > Und schon droht der Untergang des Abendlands!
    > Früher war alles besser, die Jugend taugt nix, die sind alle faul und
    > wollen nicht arbeiten...
    > sagt jede Generation über die nachfolgende, seit tausenden von Jahren.

    Sagen ja, aber passiert ist es nicht. Handwerkliche Berufe waren früher die meist ausgeübtesten in der Branche. Viel Geld für gute Arbeit. Frag doch mal ne 10te Klasse was sie heute machen will. 60 % werden weiter zur Schule gehen, 30 Prozent werden eine Ausbildung im Büro machen und 10 % werden in die restlichen Berufsbilder abwandern (Handwerker, Pflege, Dienstleistung usw.)

    Während es früher nur Sprüche von alten Leuten waren, kann man heute an Hand von Zahlen sehr gut sehen das es eine Verschiebung gibt. Nicht umsonst schreit jeder hier und sucht händeringend Personal und Lehrlinge. Das Problem an der ganzen Sache ist. Die die Studiert haben sitzen ja meist selber auf der Straße weil sie a. Keinen Job finden oder b. Für einen reinen Theoretiker zu hohe Gehaltsforderungen haben.

    Mir ist das mittlerweile egal. Sollen se doch machen. Wie gesagt, wir haben vor mittlerweile fast 5 Jahren den Laden umgestellt weil wir a. Keinen Bock mehr auf unzuverlässige Mitarbeiter hatten b. In unserem kleinen Betrieb bei den Auflagen keine 3-4 Leute bezahlt werden können und c. Wir es leid waren 24/7 da sein zu müssen als selbstständige. Und es geht uns besser als jemals zuvor, ganz ohne fremde Mitarbeiter.

  8. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: Raenef 14.05.19 - 21:44

    Nimm es anders Fachkräftemangel schreien weil es nur 100 Bewerber pro Stelle gibt

    Auf der anderen Seite wird gemeckert wenn keine Jobs gemacht werden wollen die z. B. Niedriger bezahlt sind, dann muss es halt teurer werden, bis es wer macht

    Einwanderung und Bevölkerungsentwicklung spielen auch noch mit

  9. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: Faksimile 14.05.19 - 21:56

    Dann gibt es die Stempeluhr am Eingang zur Toilette. Schließlich ist die Benutzung der Toilette auch nicht versichert, also eigenes Risiko ...

  10. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: Faksimile 14.05.19 - 21:58

    Wenn sie aber gesetzlich gefordert sind ...

  11. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: Faksimile 14.05.19 - 22:07

    Hast Du eigentlich schon mal notiert, wie häufig das nun vorkommt und in welcher Menge Überstunden anfallen? Und wenn dann die Überstunden/Mehrarbeit an Samstagen, Sonntagen, Feiertagen oder Bereitschaft, an denen Du eben nicht das tun kannst was Du willst (Du musst ja bereitstehen), nur 1:1 angerechnet werden, anstatt diese "Überleistung" mit Aufschlag abzugelten, dann solte man sich doch noch einmal Gedanken machen, ob das alles so in Ordnung ist.

  12. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: Snoozel 14.05.19 - 22:44

    > Eine kleine Tabelle macht das möglcih

    Und sowas in einem IT Forum. Für sowas gibt es super professionelle Apps wo man einfach Start/Stop work beim jeweiligen Projekt drückt.
    Viele der Apps können Zeiten sogar z.B. anhand des vorhandenen Firmen-WLANs oder GPS voll automatisch erfassen.
    Und das ganze am Monatsende automatisch an den Chef senden oder ins Zeiterfassungssystem schieben.

  13. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: stan__lemur 14.05.19 - 22:55

    Ich hatte auch schon Notfalleinsätze mit >13h. Um sicher nach spätestens 12h rauszukommen, hätte ich nach 8h Stunden bereits die Ablöse anfordern müssen: ~1h, um jemand zu finden + Anfahrt + ~2h Übergabe.
    Es waren Ausnahmen und auch ganz klar vom AG vorgegeben: bei mehr als 12h betriebsbedingt trägt der AG das Taxi danach _und_ am nächsten regulären Arbeitstag zur Arbeit (nach den 11h Ruhezeit).

  14. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: stan__lemur 14.05.19 - 23:23

    Mithrandir schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Das ist aber eine andere Baustelle - wenn du morgen gegen den Baum fährst,
    > macht das Unternehmen dann dicht?
    Wohl kaum, wenn ich das richtig interpretiere, was anonym so preisgegeben hat:
    - Versuchszeit am BESSY zugeteilt, also wohl eher nicht direkt beim HZB angestellt
    --> Uni/HS, dazu passt auch die geschilderte Beschäftigungslage
    --> im Fall des Falles fängt schlimmstenfalls ein Doktorand von vorne an und die Bildungseinrichtung verliert vielleicht Drittmittel
    --> aber es wären "nur" in den Sand gesetzte Steuern

  15. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: stan__lemur 14.05.19 - 23:49

    Lesen hilft: "wenn die Kinder im Bett sind, nochmal von 22-24 Uhr gearbeitet"
    also beispielsweise von 8-14 Uhr gearbeitet, dann ist Familienzeit, und dann nochmal 2h Arbeitszeit. 11h Ruhezeit kommen da nicht zusammen.

  16. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: Eheran 15.05.19 - 07:58

    >Frag doch mal ne 10te Klasse was sie heute machen will. 60 % werden weiter zur Schule gehen, 30 Prozent werden eine Ausbildung im Büro machen und 10 % werden in die restlichen Berufsbilder abwandern (Handwerker, Pflege, Dienstleistung usw.)
    Dafür hast du sicherlich eine Quelle?
    Knapp 50% machen Abitur, aber nur knapp 30% machen UND(!) beenden ein Studium mit Abschluss. D.h. 70% machen Ausbildung/Arbeitslos/ arbeiten ohne Abschluss / ....

  17. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: ibsi 15.05.19 - 08:02

    Das dachte ich auch gerade :D

  18. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: mfeldt 15.05.19 - 09:22

    Pseunodym schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weiterhin kann man flexibel arbeiten - es muss nur erfasst werden.
    >

    Klar. Am besten durch Screenshots alle paar Sekunden. Dann weiß man immer, wann die/der AN eine Banküberweisung durchgeführt und somit ein wenig Freizeit eingeschoben hat.

    Toilettengänge sind ja nach Urteil auch keine Arbeitszeit, demnach müssen dort Stechuhren aufgestellt werden damit man aus- und wieder einchecken kann.

  19. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: tezmanian 15.05.19 - 09:37

    Jetzt mal ganz überspitzt, ich sehe in der Bahn sitzen um zur Arbeit zu kommen nicht als Freizeit an, da gehe ich golfen o.ä. also müsste ich dann wenn ich anfange schon zu planen o.ä. schon einstempeln. Mittagspausen wo über ein Projekt gesprochen wird müsste ich auch voll abrechnen. Ansonsten würde ich selbst gegen das Schutzgesetz verstoßen.

  20. Re: Flexibilitaet wird doch nicht eingeschraenkt!

    Autor: marcel_j 15.05.19 - 09:54

    mfeldt schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Klar. Am besten durch Screenshots alle paar Sekunden. Dann weiß man immer,
    > wann die/der AN eine Banküberweisung durchgeführt und somit ein wenig
    > Freizeit eingeschoben hat.
    >
    > Toilettengänge sind ja nach Urteil auch keine Arbeitszeit, demnach müssen
    > dort Stechuhren aufgestellt werden damit man aus- und wieder einchecken
    > kann.

    Macht es doch nicht komplizierter als es ist. Es wurde nur gesagt das festgehalten werden muss wann der AM gearbeitet hat und nicht was er gearbeitet hat. Also es reicht völlig aus, wenn der AG festhält das du um 9 Uhr angefangen hast und dann 17:30 Uhr wieder aufgehört hast. Oder du von 7Uhr - 12Uhr und dann nochmal von 16 Uhr - 19 Uhr.
    Was der AG auch eh schon nachweisen muss, wenn du einen Wegeunfall hast, damit die BG weiß das es auch wirklich ein Arbeitsweg war.

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