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Katastrophale Entscheidung

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  1. Re: Katastrophale Entscheidung

    Autor: Anonymouse 14.05.19 - 15:12

    Verrückt, wie in Deutschland jede Änderung "an der Arbeit" direkt als Katastrophe abgestempelt wird.

  2. Re: Katastrophaler beitrag

    Autor: Wechselgänger 14.05.19 - 15:18

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > "Hallo Herr Müller. Wir haben sie herbestellt da sie in den letzten 3
    > Monaten 14 Stunden als krank eingetragen haben wegen - ich zitiere -
    > Kopfschmerzen. Ich möchte sie darauf hinweisen das wir 40 Stunden die Woche
    > erwarten..."
    >
    > Das man chronische Migräne hat dürfte dann die Herren Chefs wenig
    > interessieren.

    1. Man gibt grundsätzlich nicht an, warum man krank ist. Das geht den Arbeitgeber nichts an. Deswegen fehlt übrigens der Teil auch auf dem gelben schein für den Arbeitgeber ;)

    2. Wenn ein Arbeitgeber so etwas sagt oder gar schreibt, hat er ein großes Problem. Wenn das zu mir gesagt werden würde, wäre mein nächster Weg der zum Arbeitsrechts-Anwalt, und vermutlich gäbe es kurz darauf bei meinem Arbeitgeber eine freie Führungsposition bzw. HR-Stelle.

  3. Re: Katastrophaler beitrag

    Autor: Anonymouse 14.05.19 - 15:24

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > a user schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Nein, siehe oben. Das hat NICHTS mit der Zeiterfassung zu tun. Wie man
    > mit
    > > deinen Fehlzeiten umgeht ist ein anderes Thema und ist
    > Firmenindividuell.
    >
    > "Hallo Herr Müller. Wir haben sie herbestellt da sie in den letzten 3
    > Monaten 14 Stunden als krank eingetragen haben wegen - ich zitiere -
    > Kopfschmerzen. Ich möchte sie darauf hinweisen das wir 40 Stunden die Woche
    > erwarten..."
    >
    > Das man chronische Migräne hat dürfte dann die Herren Chefs wenig
    > interessieren.

    Warum sollte dein AG, der ja nach deiner Aussage bis jetzt so loyal mit dir/euch umgegangen ist, sein Verhalten nun ändern?

  4. Re: Katastrophaler beitrag

    Autor: ph0b0z 14.05.19 - 15:29

    Hm: Wir haben hier Arbeitszeiterfassung und das gefällt mir bisher ziemlich gut. Überstunden kann ich jederzeit ausgleichen (den umgekehrten Fall natürlich auch) und, um mal auf dein Beispiel einzugehen, wenn ich krank bin kann ich auch einfach nach Hause gehen und mich krank melden. Wir dürfen nämlich 2 Tage ohne Krankenschein fehlen.

  5. Re: Katastrophaler beitrag

    Autor: crack_monkey 14.05.19 - 15:32

    AllDayPiano schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dass Du deine Zeit im SAP erfassen musst, liegt doch nur daran, weil das
    > Controlling wissen will, wie viele Stunden auf einen Kostenträger
    > aufgelaufen sind.
    >
    > Das ist vollkommen unnötig für die reine Arbeitszeiterfassung.

    War auch nur beiläufig erwähnt, dem galt jetzt kein Fokus.

  6. Re: Katastrophaler beitrag

    Autor: theonlyone 14.05.19 - 15:38

    Der Großteil und auch der Teil der die "erzwungene" Zeiterfassung so kritisiert hat Vertrauensarbeitszeit und das läuft gut so.

    Man macht seine Arbeit, egal ob das nun +1/-1 Stunde braucht, geht man Freitags mal früher, solange alles erledigt wird, passt auch das.

    Das läuft unbürokratisch ab und man wird auch nicht blöd angeschaut.

    Praktisch sind Arbeitgeber und Arbeitnehmer damit voll zufrieden und Kosten erzeugt es auch keine.

    Sobald eine Zeiterfassung per Stech-Uhr gefordert wird ist das ohne Frage ein Stressfaktor, das kann sich jeder denken, dafür braucht es keine Studie, so selbsterklärend ist das.

    In startups und co. in denen die Arbeitnehmer länger bleiben ohne dazu aufgefordert zu werden, das machen die eventuell auch schlichtweg freiwillig, eventuell erhofft man sich damit auch Beförderungen oder sonstiges , ist nicht überraschend, ist auch kein Problem, solange das gesund gelebt wird.

    Arbeitnehmer die sich darüber hinaus selbst zerstören, oder vom Arbeitgeber zu unbezahlten Überstunden aufgefordert werden und diese nicht notieren und damit auch nicht einklagen können schneiden sich in jeder Hinsicht selbst ins Bein ; aber daran ändert auch eine Zeiterfassung nicht viel, den bei solchen Arbeitgebern will man ja schon gar nicht arbeiten und damit löst sich solch ein Problem in jedem Arbeitsumfeld von selbst, in dem der Arbeitgeber mit gutem Gewissen einen neuen Arbeitsplatz finden kann.

    Wirklich Problematisch ist es also nur wenn der Arbeitnehmer alternativlos auf den Job angewiesen ist UND ausgenutzt wird. Das Arbeitsklima wird wohl kaum nennenswert besser wenn die Arbeitnehmer anfangen ihren Arbeitgeber zu verklagen, das ist dann ein Auslaufmodell und im Interesse aller Beteiligten sucht man sich schon mal einen neuen Job (den das ist alles andere als gesund sich so einem Job auszusetzen).

    Bürokratie aufzubauen um eine Zeiterfassung zu etablieren die weder vom Arbeitnehmer noch vom Arbeitgeber gewünscht ist erzeugt unsinnige Kosten, unsinnigen Stress in unterschiedlichen Ausprägungen und wird im Zweifel auch nur unterwandert, manipuliert oder zum Nachteil des Arbeitnehmer als Druckmittel missbraucht ; auf ganzer Linie Käse.

    Wer mit seinem Arbeitgeber gezielt ein Problem hat wegen Überstunden sollte das zum Thema machen und dann eben auch gezielt penibel alle Arbeitsstunden protokollieren, um dann damit irgendwie eine Problemlösung herbeizuführen oder seine Arbeitszeit ein zu klagen.
    So oder so wird man den Job wohl auf kurz oder lang nicht weiter machen.

  7. Re: Katastrophaler beitrag

    Autor: twothe 14.05.19 - 15:45

    Wechselgänger schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > 2. Wenn ein Arbeitgeber so etwas sagt oder gar schreibt, hat er ein großes
    > Problem. Wenn das zu mir gesagt werden würde, wäre mein nächster Weg der
    > zum Arbeitsrechts-Anwalt, und vermutlich gäbe es kurz darauf bei meinem
    > Arbeitgeber eine freie Führungsposition bzw. HR-Stelle.

    Ich vermute du hast so eine Klage noch nicht durchgezogen, sonst wüsstest du wie negativ das endet. Ich habe schon mehrere solcher Klagen erlebt, da waren schreiende Chefs dabei, offen gelebte Frauen-Diskriminierung im öffentlichen Dienst, und natürlich die chronischen Überstunden. In allen Fällen ist genau gar nichts passiert und dem Arbeitnehmer wurde angeraten die Stelle zu wechseln.

    Denn mal abgesehen davon, dass sich so eine Klage über Jahre hinziehen kann - in denen man natürlich gekündigt ist - hat man auch diverse Nachweisprobleme. Nur weil man Recht hat, heißt das noch lange nicht dass man das auch bekommt.

    > Wer mit seinem Arbeitgeber gezielt ein Problem hat wegen Überstunden sollte das zum Thema
    > machen und dann eben auch gezielt penibel alle Arbeitsstunden protokollieren, um dann damit
    > irgendwie eine Problemlösung herbeizuführen oder seine Arbeitszeit ein zu klagen.
    > So oder so wird man den Job wohl auf kurz oder lang nicht weiter machen.

    Exakt das. Ich hatte mal so ein Problem mit einem Arbeitgeber der behauptet hatte ich würde meine 40h nicht leisten. Glücklicherweise hatte ich meine Zeiten aber aufgeschrieben, so das ich ihm nachweisen konnte, dass ich sogar noch 2 Überstunden hatte. Hat ihn nicht interessiert, mir wurde trotzdem gekündigt. Klagen? Könnte ich, aber will ich ernsthaft in einer Firma arbeiten die so mit ihren Mitarbeitern umgeht? Ich denke nicht.

  8. Re: Katastrophale Entscheidung

    Autor: gadthrawn 14.05.19 - 16:02

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tsx-11 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bitte belegen.
    >
    > Google hilft, z.B.: www.reiner-sct.com

    Das ist aber ein Eigentor von dir.

    "Systemfunktionen nicht ausreichend" ist der Hauptgrund für ArbeitGEBER

    Komisch - das ist eine Studie von einem Anbieter von Systemen... merkst du was? ;-)

  9. Re: Katastrophale Entscheidung

    Autor: AllDayPiano 14.05.19 - 16:03

    Ich wollte es nicht so deutlich machen.

  10. Re: Katastrophaler beitrag

    Autor: FomerMay 14.05.19 - 16:03

    theonlyone schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sobald eine Zeiterfassung per Stech-Uhr gefordert wird ist das ohne Frage
    > ein Stressfaktor, das kann sich jeder denken, dafür braucht es keine
    > Studie, so selbsterklärend ist das.

    Nö :), ich arbeite seit 10 Jahren mit Stechuhr (digital ;)), super flexibel und mit vollem Überstundenausgleich bei verschiedenen Arbeitgebern. Im Gegenteil, wenn ich auf mein Stundenkonto schaue verspüre ich maximale Entspannung, demnächst steht nämlich mal wieder ein langes Wochenende (Fr-Mo) + Brückentag am 31.5 an, alles mit Überstunden der letzten 2,5 Monate :).



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.19 16:06 durch FomerMay.

  11. Re: Katastrophaler beitrag

    Autor: ImBackAlive 14.05.19 - 16:24

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mir irgendwas eingefangen habe und nicht so produktiv bin, dann
    > geh ich einfach ne Stunde früher und leg mich zu Hause hin. Der Chef sagt
    > nichts und fordert auch nicht ein das ich die Stunde nachhole. Das ist
    > fair, weil ich ja auch krank war, aber dafür jetzt nen gelben Schein zu
    > holen ist nur umständlich.

    Dann klickst du halt den Knopf "Krank" an und gehst? Grundsätzlich brauchst du für eine Stunde keinen gelben Schein.

    > In Zukunft steht dann da eine Minusstunde oder ich muss zum Arzt mir
    > bestätigen lassen das ich wegen Kopfschmerzen weniger arbeiten konnte. Ich
    > sehe nicht wie mir so ein Gesetz auch nur im geringsten hilft?

    Dann baust du halt eine Arbeitszeiterfassung, die keine Minusstunden kennt. Es geht dem EuGh nur darum, dass nicht ZU VIEL gearbeitet wird.

  12. Re: Katastrophaler beitrag

    Autor: frankenwagen 14.05.19 - 18:21

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn ich mir irgendwas eingefangen habe und nicht so produktiv bin, dann
    > geh ich einfach ne Stunde früher und leg mich zu Hause hin. Der Chef sagt
    > nichts und fordert auch nicht ein das ich die Stunde nachhole. Das ist
    > fair, weil ich ja auch krank war, aber dafür jetzt nen gelben Schein zu
    > holen ist nur umständlich.
    >
    > In Zukunft steht dann da eine Minusstunde oder ich muss zum Arzt mir
    > bestätigen lassen das ich wegen Kopfschmerzen weniger arbeiten konnte. Ich
    > sehe nicht wie mir so ein Gesetz auch nur im geringsten hilft?

    Nein so läuft das nicht in halbwegs modernen Unternehmen mit Zeiterfassung.
    Ich arbeite im (Halb-)Öffentlichen Dienst (GmbH im Besitz des Bundes) mit Zeiterfassung. Ich kann zwischen 6 und 20 Uhr kommen und gehen wann ich will, muss die Zeit nur per Chipkarte an der Tür oder per Online Tool erfassen. Ich kann auch jederzeit zwischendurch Pausen buchen. Wenn ich während der Arbeit krank werde buche ich Online einfach „Arbeitsabbruch wegen Krankheit“ und gehe nach Hause ... falls ich nicht sowieso im Home Office arbeite, was bei uns auch kein Problem ist. Wenn ich die Arbeit wegen Krankheit abbreche bekomme ich einen kompletten Arbeitstag gutgeschrieben. Ein Attest vom Arzt benötige ich generell erst ab dem 4. Tag Abwesenheit.

    Hab früher 10 Jahre im Startup gearbeitet und kann sagen, dass ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber nur gute Erfahrungen mit der Zeiterfassung gemacht habe.

    Edit: Einzig die 10 Stunden Grenze ist manchmal problematisch ... die hab ich schon ein paar Mal gerissen, was Chefs bei uns nicht gerne sehen. In einem Notfall dürfen die 10 Stunden aber überschritten werden. Das Bedarf aber einer stichhaltigen Begründung (z.b. kritisches System muss wiederherstellt werden) und einer schriftlichen (EMail) Erlaubnis vom Chef.
    Ausstempeln und weiterarbeiten macht bei uns so gut wie keiner, da es streng genommen Arbeitszeitbetrug und somit ein sofortiger Kündigungsgrund sein kann.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.19 18:35 durch frankenwagen.

  13. Re: Katastrophale Entscheidung

    Autor: Balion 14.05.19 - 18:31

    Also mich macht es ein wenig stutzig wie er argumentiert. Ich habe die kleine Vermutung, dass er wie die Banker in London viel zu viel arbeitet damit er seine Aufgaben erfüllen kann und sich das jetzt versucht schön zu reden. ~~

  14. Re: Katastrophaler beitrag

    Autor: berritorre 14.05.19 - 19:53

    Genau so. Als ich noch "normaler" Angestellter war, hatten wir unsere Karte und eine Zeiterfassung.

    Da ich in Projekten arbeite, haben sich während der Abgabezeit immer ganz gut Überstunden angehäuft. Kein Problem, denn wenn das Projekt abgegeben war, dann hatten wir immer wieder etwas Luft. Meist habe ich davon dann 3 Wochen Urlaub zwischen den Projekten gemacht.

    Fand ich persönlich eigentlich gar nicht schlecht. Und mein Arbeitgeber hätte nie was sagen können, denn die Stunden waren klar registriert. Das hätten die vermutlich sowieso nicht, aber ich finde das schon relativ klar und sauber.

    Denn nur weil es heute auf Kulanz so prima funktioniert, heisst das ja noch lange nicht, dass da nicht mal ein Führungswechsel kommt und das sich dann ändert.

  15. Re: Katastrophale Entscheidung

    Autor: Inori-Senpai 14.05.19 - 22:06

    twothe schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > tsx-11 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Bitte belegen.
    >
    > Google hilft, z.B.: www.reiner-sct.com
    > 81,1% sind unzufrieden mit der Zeiterfassung.
    > In Firmen die keine haben sind 67,7% mit dem Zustand zufrieden (Hauptgrund
    > für Unzufriedenheit ist das Problem Arbeitszeit nachzuweisen), 71,4%
    > sprechen sich gegen die Einführung einer Zeiterfassung aus.
    >
    > > Was für ein Blödsinn.
    >
    > Da zitier ich dich mal: Bitte belegen. In all meiner Zeit als Team- und
    > Projektleiter hat mich noch nie ein Mitarbeiter gebeten doch bitte die
    > Arbeitszeiten zu erfassen und alle waren glücklich mit einer
    > Vertrauensarbeitszeit, die ich auch ernst nehme.

    Auf Seite 16 steht, dass 74% damit zufrieden sind

  16. Re: Katastrophaler beitrag

    Autor: Das Osterschnabeltier 15.05.19 - 02:02

    FomerMay schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > theonlyone schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Sobald eine Zeiterfassung per Stech-Uhr gefordert wird ist das ohne
    > Frage
    > > ein Stressfaktor, das kann sich jeder denken, dafür braucht es keine
    > > Studie, so selbsterklärend ist das.
    >
    > Nö :), ich arbeite seit 10 Jahren mit Stechuhr (digital ;)), super flexibel
    > und mit vollem Überstundenausgleich bei verschiedenen Arbeitgebern. Im
    > Gegenteil, wenn ich auf mein Stundenkonto schaue verspüre ich maximale
    > Entspannung, demnächst steht nämlich mal wieder ein langes Wochenende
    > (Fr-Mo) + Brückentag am 31.5 an, alles mit Überstunden der letzten 2,5
    > Monate :).

    +1
    Es ist schön zu sehen, dass manche Leute noch wissen über was sie posten bevor sie Unsinn und Panik verbreiten.

  17. Re: Katastrophaler beitrag

    Autor: AllDayPiano 15.05.19 - 06:43

    Das ist ja genau das Problem mit der Vertrauensarbeitszeit. Ich hab mein Polster. Gerade sitze ich vorm warmen Kaminofen und habe beschlossen, noch eine Tasse Kaffee zu trinken. Nachdem ich aktuell noch drei Stunden auf dem Konto habe, trinke ich halt noch eine Tasse. Und niemandem stört es.

    Und selbst wenn ich ins Minus müsste - muss es halt ausgleichen.

    Derjenige der kein Zeitkonto hat, müsste sich immer dumm anschauen lassen. Ich kann zwischen 6 und 9 anfangen und niemand interessierts. Ich kann auch erst um 9 anfangen und um 14:30 wieder gehen.

    Auch das ist meinem Chef egal. Hauptsache meine Arbeit geht vorwärts und ich komme in Summe auf 0.

  18. Re: Katastrophaler beitrag

    Autor: blubbber 15.05.19 - 07:31

    als ich in meiner jetzigen Firma angefangen hab, war das ein kleines Startup.... wir waren 4 Leute.

    Wir haben an den meisten Tagen 12+ Stunden gearbeitet, abends bei Pizza und Bier noch zusammen gesessen und über zukünftige Pläne gequatscht. Nachts aufgestanden, weil wieder irgendwelche Server abgeraucht sind, Nächte lang im MIRC gehockt mit unseren Kunden. Komplett entspannt, jeder wollte, das die Firma was wird (heute sinds 400+ Mitarbeiter).

    Da wäre weder Überstunden abbummeln, mehr Mitarbeiter oder Überstunden bezahlen drin gewesen. Soviel hat die Firma nicht abgeworfen am Anfang (die ersten Jahre).
    Jeder der dann neu angefangen hat hatte die gleiche Einstellung. Wir haben das gern getan, wir wollten "unsere" Firma wachsen sehen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 15.05.19 07:32 durch blubbber.

  19. Re: Katastrophale Entscheidung

    Autor: sodom1234 15.05.19 - 08:47

    Sorry man merkt .. Du bist noch nie verarscht worden oder Du merkst gar nicht das Du verarscht wirst.

    also ich kenne Genug fälle wo Leute sich für die Firmen aufgeopfert haben und als Dank, bei der ersten Firmenumstrukturierung gefeuert worden sind. Ein gute Freund hat gerade paar Jahre in einem Startup gearbeitet, nach eigenen Aufzeichnungen hat er ca. 1000 Überstunden, musste halt immer wieder sein und immer diese Crunchtime. Der Laden hat letzten Monat Insolvenz angemeldet. Extra Geld drum seines Einsatzes hat es nie geben außer zu Weihnachten wo es nach Wahl eine Playstation/XBox oder ein Fernseher sein durfte.

    Da es viele Leute gibt die über solche Mechanismen ausgebeutet werden ist es sehr gut, das endlich alle das machen müssen. Es gibt einfach zu viele Menschen, gerade junge, die sind einfach zu blöd zu kapieren das Sie ausgebeutet werden. Im Grunde ist mir das scheiß egal, wenn jemand so blöd ist, aber diese Leute versauen es den ganzen Kollegen, die halt nicht der Firma jede Menge Geld schenken wollen. Denen wird nämlich unflexibilität oder mehr unterstellt und man ersetzt Sie gegen "flexiblerer".

    Alles Gejammer, das es doch die Flexibilität einschränken wurde oder in einem Bürokratischen Moloch endet ist totaler quatsch. Wir haben volle Arbeitszeiterfassung und ich kann kommen und gehen wann ich will, wenn ich früher nach Hause möchte weil es mir nicht gut geht schreibe ich eine eMail an die Sekretärin, dann wird der Tag auf 8 Std. als Krank aufgefüllt.
    Einzig die 11 Std. Ruhezeit sind ab und an mal "verletzte", wenn es sein muss, und da trägt das Risiko der Arbeitgeber.

  20. Re: Katastrophale Entscheidung

    Autor: AllDayPiano 15.05.19 - 08:57

    Crunchtime

    Bedeutungen:
    [1] Sport, meist Basketball: Phase am Ende eines Spiels, die entscheidend für den Ausgang ist

    ??????????

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