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  5. › EuGH-Urteil: IT-Wirtschaft kritisiert…

Was keiner rafft

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  1. Was keiner rafft

    Autor: Speckpfanne 14.05.19 - 16:48

    Hier geht es um MESSUNG und nicht um schnöde Zeiterfassung.

    Zwar dürfen die Ergebnisse der Messung in einem einfachen Excel-Sheet landen, aber die Messung selbst muss systematisch erfolgen. D.h. im Klartext: Stechuhr.

    Wozu das führen wird: abgedrehte automatisierte Mess-Systeme für Office- und Außendienst-Arbeiter jeglicher Art, insbesondere für die, die z.T. oder komplett Home-Office machen, auf Abruf bereitstehen oder Reisen (Apps, Desktop-Überwachung, usw.).

    Für Firmen, die sich das leisten können oder wollen, wird die Anschaffung kein Problem sein.

    Für alle anderen Unternehmen wird Home-Office keine Option mehr sein. Es dürfte hier einfacher sein Stechuhren einzuführen und alle Mitarbeiter wieder vor Ort erscheinen zu lassen.

    Wieder ein typisches EU-Eigentor, die Konkurrenz aus Übersee und China wird's freuen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.05.19 16:50 durch Speckpfanne.

  2. Re: Was keiner rafft

    Autor: lucem 14.05.19 - 17:02

    Falsch. Es geht um die Pflicht zur Erfassung; systematisch bedeutet hier immer und ohne Ausnahmen und nicht als Schmierzettel.
    Die Art und Weise, wie die Erfassung und Speicherung passiert wird nicht vorgegeben, sie muss nur den o.g. Mindestanforderungen genügen.

    Im Übrigen ist die Zeiterfassung in Deutschland bereits durch das Mindestlohngesetz Pflicht, da der reale durchschnittliche Stundenlohn (mit Ausnahme leitender Angestellter, die explizit ausgenommen sind) ausgewiesen werden können muss. Auch bei Angestellten im Festgehalt muss das passieren, da die Vergütung pro geleisteter Arbeitsstunde berechnet werden muss, um nachweisen zu können, dass das Mindestlohngesetz eingehalten wurde.

  3. Re: Was keiner rafft

    Autor: aguentsch 14.05.19 - 17:17

    lucem schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Falsch. Es geht um die Pflicht zur Erfassung; systematisch bedeutet hier
    > immer und ohne Ausnahmen und nicht als Schmierzettel.
    > Die Art und Weise, wie die Erfassung und Speicherung passiert wird nicht
    > vorgegeben, sie muss nur den o.g. Mindestanforderungen genügen.
    >
    > Im Übrigen ist die Zeiterfassung in Deutschland bereits durch das
    > Mindestlohngesetz Pflicht, da der reale durchschnittliche Stundenlohn (mit
    > Ausnahme leitender Angestellter, die explizit ausgenommen sind) ausgewiesen
    > werden können muss. Auch bei Angestellten im Festgehalt muss das passieren,
    > da die Vergütung pro geleisteter Arbeitsstunde berechnet werden muss, um
    > nachweisen zu können, dass das Mindestlohngesetz eingehalten wurde.

    Ich vermute aber sehr starkt, dass bei einem Großteil der neu zu erfassenden Arbeitnehmer das Monatsgehalt auch auf 60 Wochenstunden runtergerechnet unterhalb des Mindestlohns liegt. => Reicht als Nachweis.

  4. Re: Was keiner rafft

    Autor: robinx999 15.05.19 - 07:58

    Naja eine "Stechuhr" könnte ja vermutlich auch eine Website im Firmennetz sein die man auch von außen erreichen kann evtl. mittels VPN so dass man auch Homeoffice erfassen kann. Die Frage ist hier nur buchen sich die Mitarbeiter da alle ordentlich ein.

    Interessant wird eh die Frage in wie weit die Leute denn überhaupt Dinge erfassen die außerhalb der Firma gemacht werden, wenn es mal ein Telefongespräch gibt für die Firma wird das aufgeschrieben? Selber habe ich auch den Fall das ich gelegentlich ein Paket mit nehme und bei mir zu Hause im DPD Paketshop abgebe (ich fahre direkt vorbei), dann steige ich aus geb das Paket ab und gut ist (dauert in der Regel 3-4 Minuten dafür fahre ich dann auch 5 Minuten eher), wobei so etwas zu erfassen wird dann aufwendig. Da braucht man dann ja noch mal fast die Selbe Zeit zum erfassen.

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