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Die "Bruchlandung" von Philae war ein Missgeschick?

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  1. Die "Bruchlandung" von Philae war ein Missgeschick?

    Autor: AlexanderSchäfer 20.12.15 - 00:17

    So würde ich jetzt vielleicht den einen oder anderen Artikel hier auf Golem bezeichnen, aber doch nicht die Landung von Philae. Es wurden zwar nicht alle Missionsziele zu 100% erfüllt, aber diese Leistung als Missgeschick zu bezeichnen, ist doch schon sehr anmaßend. Was gelingt denn in der Raumfahrt sonst schon alles zu 100% beim ersten Versuch? Man muss sich doch nur mal anschauen, wie viele Testflüge der Mondlandung vorausgegangen sind.

  2. Re: Die "Bruchlandung" von Philae war ein Missgeschick?

    Autor: Tka 20.12.15 - 10:13

    Philae ist 10 Jahre lang auf Reise (also mit Technik aus dem Jahr 2000) und landet über 500 Millionen Kilometer entfernt auf einem Komet dessen Größe und Gewicht (also auch seine Anziehungskraft) man nur grob schätzen kann. Über die Form und Oberflächenbeschaffenheit weiß man nichts.
    Alleine schon den Kometen auf diese Entfernung im All zu treffen und die Geschwindigkeit perfekt angepasst zu haben usw...
    Finde mal jemanden der dir eine teure Mission finanziert die jetzt los fliegt und mit viel Glück in 10 Jahren ohne Rückmeldung Ergebnisse liefert die möglicherweise wichtig sind, aber nur wenn auch wirklich nichts schief oder kaputt geht.

    Dagegen kommt man in 1-2 Jahren auf dem 50 Millionen Kilometer entferntem Mars an. Position, Oberfläche, Atmosphäre und Anziehungskraft sind bekannt. Ergebnisse liegen schnell vor. Bauteile für 2 Jahre Haltbarkeit auslegen und testen ist kein Problem. Wenn was schief geht schickt man halt noch einen. Hat man 2 Jahre verloren (mal etwas überzogen ausgedrückt).

    Ziemlich vermessen das zu vergleichen...
    Bei einem 10 jährigen Flug hätte angesichts der Risiken kaum jemand überhaupt über eine Mission nachgedacht.
    Eine absolute meisterleistung. Verglichen mit einer nahezu Standardmission die die NASA schon mehrfach erfolgreich durchgeführt hat.

    Mag sein dass sie Mission für die esa wichtig ist. Aber der Vergleich zu philae kann eigentlich nur von Ignoranz gegenüber den technischen Problemen solcher Missionen zeugen.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.12.15 10:18 durch Tka.

  3. Re: Die "Bruchlandung" von Philae war ein Missgeschick?

    Autor: n0x30n 21.12.15 - 14:13

    Das Einzige, was bei der Landung abgebrochen ist, waren die Wiederhaken, die den Lander am Boden verankern sollten.
    Die Landung ist super verlaufen, doch der Boden war deutlich härter als erwartet, weswegen er sich nicht korrekt verankern konnte. Das ist von einer Bruchlandung weit weit entfernt.

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