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Wozu etwas lesen, um das man eh nicht herumkommt ...

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  1. Wozu etwas lesen, um das man eh nicht herumkommt ...

    Autor: Dadie 21.02.18 - 16:30

    Für viele Leute sind soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook faktisch ohne Alternative.

    Viele Firmen bieten nur noch ordentlichen Support via Twitter oder FB. Benötigt man Support hat man also häufig die Option 2-3h in nutzlosen Telefon Warteschlangen zu stehen oder in Chats bzw. E-Mail zu lesen, was alles nicht möglich ist.

    Es regt mich selber massiv auf, dass ich jedes Mal so dumm bin erst die Telefon Hotline anzurufen, 30-90Min meines Lebens zu verlieren um ein "Da kann man nichts machen" zu erhalten nur um dann via Twitter das Problem (i.d.R. kostenfrei) in unter 10 Minuten zu lösen!

    Gleichzeitig will man mit Personen in Kontakt bleiben und nicht in sozialen Gruppen ausgegrenzt werden. Ob meine Großmutter die AGB toll findet oder in China platz ein Reifen. Wenn all ihre Freunde FB nutzen wird sie sicher nicht den Kontakt zu ihren Freunden reduzieren oder abbrechen nur wegen einer dösigen AGB. Einmal abgesehen davon, dass die Einschränkung ohne FB (kein Kontakt mit Freunden) merkbarer ist als die Einschränkung durch die AGB.

    Analog dazu haben Kinder und Jugendlich die auch häufig durch ihr soziales Umfeld in diese Plattformen gedrängt werden kaum eine andere Option (außer Außenseiter zu sein hält hier jemand für eine gute Option) und noch weniger sind sie sich der Tragweite dieser Plattform bewusst (noch könnten sie sich dessen bewusst sein i.d.R.)

    Private wie öffentliche Medien lagern ebenfalls immer mehr nach FB und co. aus. Möchte man also Teilhaben am vollständigen Angebot muss man i.d.R. in den sauren Apfel beißen. Hin zu kommt, dass viele Firmen, Portale und Communities vollständig nach FB und co. migriert sind.

    Die Leute lesen die AGB nicht, weil es für sich keinen unterschied macht, ob sie diese nun gelesen haben oder nicht.

  2. Re: Wozu etwas lesen, um das man eh nicht herumkommt ...

    Autor: Mr Miyagi 21.02.18 - 16:40

    Dadie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Für viele Leute sind soziale Netzwerke wie Twitter oder Facebook faktisch
    > ohne Alternative.

    Wieso soll man nicht drumherum kommen. Benutz es einfach nicht. Und sie sind nicht faktisch sondern subjektiv alternativlos. Sowohl Twitter als auch Facebook sind nichts weiter als glorifizierte, werbefininazierte Internetforen. Internetforen gibts genug. Und im Zweifel kann man sich für Kleinstbeträge auch ein Forum, Blog, Owncloud irgendwo hosten lassen.

  3. Re: Wozu etwas lesen, um das man eh nicht herumkommt ...

    Autor: Keksmonster226 21.02.18 - 17:01

    Wie schaffe ich es bloß ohne Twitter, Facebook und Co seit Jahren...

  4. Re: Wozu etwas lesen, um das man eh nicht herumkommt ...

    Autor: Eisklaue 21.02.18 - 18:01

    Mr Miyagi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso soll man nicht drumherum kommen. Benutz es einfach nicht. Und sie
    > sind nicht faktisch sondern subjektiv alternativlos. Sowohl Twitter als
    > auch Facebook sind nichts weiter als glorifizierte, werbefininazierte
    > Internetforen. Internetforen gibts genug. Und im Zweifel kann man sich für
    > Kleinstbeträge auch ein Forum, Blog, Owncloud irgendwo hosten lassen.

    Und was hast du jetzt dadurch gewonnen? Dann musst du dir die AGBs von denen durchlesen.

  5. Re: Wozu etwas lesen, um das man eh nicht herumkommt ...

    Autor: Dadie 21.02.18 - 18:16

    Mr Miyagi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso soll man nicht drumherum kommen. Benutz es einfach nicht. Und sie
    > sind nicht faktisch sondern subjektiv alternativlos. Sowohl Twitter als
    > auch Facebook sind nichts weiter als glorifizierte, werbefininazierte
    > Internetforen. Internetforen gibts genug. Und im Zweifel kann man sich für
    > Kleinstbeträge auch ein Forum, Blog, Owncloud irgendwo hosten lassen.

    Nur lebt ein Forum oder ein Blog durch seine Autoren. Und wenn mich nicht die Technik interessiert, sondern die Inhalte der Autoren hilft mir ein eigenes privates Forum wenig. Wenn ich Support benötigt bei einer Firma die nur via Twitter und FB Support anbietet, hilft mir das eigene Forum auch wenig etc.

    Ich selber verzichte auf FB, merke aber gerade deswegen auch immer und immer wieder Einschränkungen. Und ich kann verstehen, wenn andere Menschen einfach keinen Bock haben diese Einschränkungen ebenfalls zu erhalten. Auf soziale Medien zu verzichten ist ein wenig wie Vegetaria sein. Nicht jeder Mensch ist gewillt sich derartig stark selber einzuschränken und viele Menschen haben schlicht größere Probleme als sich darum auch noch den Kopf zu zerbrechen.

  6. Re: Wozu etwas lesen, um das man eh nicht herumkommt ...

    Autor: Mr Miyagi 21.02.18 - 18:25

    Eisklaue schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Und was hast du jetzt dadurch gewonnen? Dann musst du dir die AGBs von
    > denen durchlesen.

    1. Man kann einen Anbieter wählen der Deutschem Datenschutzrecht unterliegt. Da ist man ungelesen wesentlich besser aufgehoben als bei FB

    2. Das Angebot muss sich nicht durch Werbung/Datenverkauf tragen, sodern wird über die Monatsgebühr finanziert.

  7. Re: Wozu etwas lesen, um das man eh nicht herumkommt ...

    Autor: Mr Miyagi 21.02.18 - 18:35

    Dadie schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Mr Miyagi schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Wieso soll man nicht drumherum kommen. Benutz es einfach nicht. Und sie
    > > sind nicht faktisch sondern subjektiv alternativlos. Sowohl Twitter als
    > > auch Facebook sind nichts weiter als glorifizierte, werbefininazierte
    > > Internetforen. Internetforen gibts genug. Und im Zweifel kann man sich
    > für
    > > Kleinstbeträge auch ein Forum, Blog, Owncloud irgendwo hosten lassen.
    >
    > Nur lebt ein Forum oder ein Blog durch seine Autoren. Und wenn mich nicht
    > die Technik interessiert, sondern die Inhalte der Autoren hilft mir ein
    > eigenes privates Forum wenig.

    Wenn Du ein bei Strato, 1&1 oder sonstwo gehostetes Forum mietest hast Du mit der Technik nichts zu schaffen.

    > Wenn ich Support benötigt bei einer Firma die
    > nur via Twitter und FB Support anbietet, hilft mir das eigene Forum auch
    > wenig etc.

    Die gesetzliche Garantie/Geweährleistung ist nicht an den Besitz eines Socialmedia Kontos gebunden.

    > Ich selber verzichte auf FB, merke aber gerade deswegen auch immer und
    > immer wieder Einschränkungen. Und ich kann verstehen, wenn andere Menschen
    > einfach keinen Bock haben diese Einschränkungen ebenfalls zu erhalten. Auf
    > soziale Medien zu verzichten ist ein wenig wie Vegetaria sein.

    Ich hab nicht nur nie einen FB Account gehabt, ich habe die Seite noch nie in meinem Leben besucht. Ich kann Dir versichern das ich dadurch in keinster Weise eingeschränkt bin.

    > Nicht jeder
    > Mensch ist gewillt sich derartig stark selber einzuschränken und viele
    > Menschen haben schlicht größere Probleme als sich darum auch noch den Kopf
    > zu zerbrechen.

    Sorry Gedankenlosigkeit und Oberflächligkeit sind keine Entschuldigung. Wer kopflos durchs Leben geht muss sich nicht wundern wenn er von Unternehmen wie Facebook ausgenutzt wird und hat es auch nicht anders verdient.

    Das Problem ließe sich schnell aus der Welt schaffen. Wenn heute *jeder* aufhören würde Facebook zu nutzen dann gäbe es morgen kein Facebook mehr. Ich trage meinen Teil zur Facebook abschaffung bei.

  8. Re: Wozu etwas lesen, um das man eh nicht herumkommt ...

    Autor: eidolon 21.02.18 - 18:47

    Die Frage wäre, warum du ohne FB und Twitter auskommst, aber News zu Twitter und FB kommentieren musst, um den Menschen zu sagen, dass du ohne FB und Twitter auskommst.

  9. Re: Wozu etwas lesen, um das man eh nicht herumkommt ...

    Autor: Mr Miyagi 21.02.18 - 18:59

    eidolon schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Frage wäre, warum du ohne FB und Twitter auskommst, aber News zu
    > Twitter und FB kommentieren musst, um den Menschen zu sagen, dass du ohne
    > FB und Twitter auskommst.

    Weil man in diesem Forum seine Meinung kundtun kann und jemand hier schreibt, dass "Facebook und Twitter faktisch alternativlos" seien, was sachlich falsch ist. Mindestens 2 Leute haben (eine) Alternative(n) gefunden.

  10. Re: Wozu etwas lesen, um das man eh nicht herumkommt ...

    Autor: itza 21.02.18 - 21:47

    Mr Miyagi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Dadie schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Mr Miyagi schrieb:
    > >
    > ---------------------------------------------------------------------------
    >
    > > -----
    > > > Wieso soll man nicht drumherum kommen. Benutz es einfach nicht. Und
    > sie
    > > > sind nicht faktisch sondern subjektiv alternativlos. Sowohl Twitter
    > als
    > > > auch Facebook sind nichts weiter als glorifizierte, werbefininazierte
    > > > Internetforen. Internetforen gibts genug. Und im Zweifel kann man sich
    > > für
    > > > Kleinstbeträge auch ein Forum, Blog, Owncloud irgendwo hosten lassen.
    > >
    > > Nur lebt ein Forum oder ein Blog durch seine Autoren. Und wenn mich
    > nicht
    > > die Technik interessiert, sondern die Inhalte der Autoren hilft mir ein
    > > eigenes privates Forum wenig.
    >
    > Wenn Du ein bei Strato, 1&1 oder sonstwo gehostetes Forum mietest hast Du
    > mit der Technik nichts zu schaffen.

    Ich glaube er meinte nicht, dass einen die Technik eines Forums nicht interessiert! Man beachte den Bezug zum Autor! Wenn du dein Forum sonstwo hostest hast du trotzdem keine Leute die dort irgendwas posten! Und hast du den Artikel gelesen? Darin geht es eben genau darum, dass man nicht mehr drumherum kommt. Da kannst du noch 100 Vater-benutz-es-einfach-nicht beten! Amen!

    > > Wenn ich Support benötigt bei einer Firma die
    > > nur via Twitter und FB Support anbietet, hilft mir das eigene Forum auch
    > > wenig etc.
    >
    > Die gesetzliche Garantie/Geweährleistung ist nicht an den Besitz eines
    > Socialmedia Kontos gebunden.

    Nein, natürlich nicht, aber wenn Firmen ihren Support nur komplett über Facebook, einen Telegraphen oder über das persönliche Erscheinen mit dem zu beanstandenen Produkt in der nächsten Filiale abwickeln kann das in Zeiten einer globalisierten Wirtschaft schon arg umständlich werden.
    Ist das echt so schwer zu verstehen oder zu akzeptieren, dass es Bereiche gibt in denen FB wirklick faktisch alternativlos ist?

    Im Studium hatte ich den Fall, dass es mehrere Profs gab, die Handouts etc ausschließlich über FB verteilt haben. Natürlich kann man sich da an Kommilitonen wenden, aber dann hast du wohl noch nichts mit dem Wettbewerb unter Studierenden mitbekommen! Bei uns gab es zig Fälle in denen manipulierte Handouts weitergegeben wurden um andere auszustechen. Ganz großes Kino wenn dann die Diskussion losging, dass etwas ja so im Handout stand, das kann ich dir sagen! Letztendlich kam man aber um FB nicht herum, wenn man die Orginialunterrichtsmaterialien haben wollte! Aber stimmt ich kann ja auch einfach das Studium lassen ... :|

    > > Ich selber verzichte auf FB, merke aber gerade deswegen auch immer und
    > > immer wieder Einschränkungen. Und ich kann verstehen, wenn andere
    > Menschen
    > > einfach keinen Bock haben diese Einschränkungen ebenfalls zu erhalten.
    > Auf
    > > soziale Medien zu verzichten ist ein wenig wie Vegetaria sein.
    >
    > Ich hab nicht nur nie einen FB Account gehabt, ich habe die Seite noch nie
    > in meinem Leben besucht. Ich kann Dir versichern das ich dadurch in
    > keinster Weise eingeschränkt bin.

    Dann sei froh darüber, aber schließe nicht pauschal von dir auf andere! Es gibt einige Fälle in denen das nicht so ist und das kann ich dir auch versichern, meinetwegen auch gerne Handschriftlich per Post!

    > > Nicht jeder
    > > Mensch ist gewillt sich derartig stark selber einzuschränken und viele
    > > Menschen haben schlicht größere Probleme als sich darum auch noch den
    > Kopf
    > > zu zerbrechen.
    >
    > Sorry Gedankenlosigkeit und Oberflächligkeit sind keine Entschuldigung. Wer
    > kopflos durchs Leben geht muss sich nicht wundern wenn er von Unternehmen
    > wie Facebook ausgenutzt wird und hat es auch nicht anders verdient.

    Klar nur Gedankenlosigkeit und Oberflächlichkeit ... das einzige Gedankenlose und Oberflächliche was ich hier sehe sind solche Aussagen, die ihre persönliche Situation 1 zu 1 auf andere Übertragen. Ich bin durch meinen Job dazu gezwungen einen FB Account zu unterhalten und mich mit der Thematik auseinanderzusetzen, aber ich kann ja auch einfach kündigen ...

    > Das Problem ließe sich schnell aus der Welt schaffen. Wenn heute *jeder*
    > aufhören würde Facebook zu nutzen dann gäbe es morgen kein Facebook mehr.
    > Ich trage meinen Teil zur Facebook abschaffung bei.

    Ja klar, sehr lobenswert! Aber jede zweite Firma will heutzutage zu FB, da wird dein Beitrag zur Abschaffung relativiert und gesagtes weiter untermauert.

    Versteh mich nicht Falsch, ich finde deine Ansichten nicht schlecht und kann sie durchaus sehr gut nachvollziehen, aber ich finde sie gehen einfach an der virtuellen Realität vorbei, wenn man nicht gerade seine Bekanntschaften aus einer Datenbank für Datenparanoide zusammenstellt oder kompletter Technikverweigerer ist!

    Hexe! ... Hexe! ... Sie ist von einem Dämon besessen! Löscht sie!
    - Ein besorgter Algorithmus der virtuellen Welt



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 21.02.18 21:51 durch itza.

  11. Re: Wozu etwas lesen, um das man eh nicht herumkommt ...

    Autor: Andrej553 22.02.18 - 09:09

    Mr Miyagi schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wieso soll man nicht drumherum kommen. Benutz es einfach nicht. Und sie
    > sind nicht faktisch sondern subjektiv alternativlos. Sowohl Twitter als
    > auch Facebook sind nichts weiter als glorifizierte, werbefininazierte
    > Internetforen. Internetforen gibts genug. Und im Zweifel kann man sich für
    > Kleinstbeträge auch ein Forum, Blog, Owncloud irgendwo hosten lassen.


    Dies ist leider oft ohne (teils massive) Einschränkung nicht möglich.

    Mir ist es schon öfters passiert, dass ich Informationen zu Abendveranstaltungen gesucht habe und diese nur (inzwischen zum Glück oft ohne Account einsehbar) auf FB gefunden habe. Die Homepage der jeweiligen Einrichtung wurde hingegen kaum noch gepflegt.

    Bei einem unbekannterem Handygame wollte ich vor kurzem bzgl einem Bug anfragen. Support gab es nur über FB. Es war zwar eine Email bekannt, jedoch wird die scheinbar nie gelesen.
    Homepage oder Forum gab es hier auch nicht - möchte ich mich mit anderen Spielern austauschen geht das auch nur über FB.

    Ich habe im Bekanntenkreis mehrere Leute die ihr Geld als Kreative verdienen. Diese würden eindeutig an Reichweite und somit auch Geld verlieren wenn sie nicht auf FB für sich Werbung machen.

  12. Re: Wozu etwas lesen, um das man eh nicht herumkommt ...

    Autor: Mr Miyagi 22.02.18 - 13:38

    TL;DR
    Es geht ohne Facebook, seid einfach mal ein bißchen konsequent. Wenn ihr nicht ohne Facebook *wollt* ist das ne andere Sache, d.h. dann aber nicht das es "faktisch" alternativlos ist. Meine Empfehlung und das gilt nicht nur für FB: "Wenn es schlecht für Dich ist lass es bleiben". Es ist wirklich einfach Du mußt *nichts* dafür tun.


    itza schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich glaube er meinte nicht, dass einen die Technik eines Forums nicht
    > interessiert! Man beachte den Bezug zum Autor! Wenn du dein Forum sonstwo
    > hostest hast du trotzdem keine Leute die dort irgendwas posten!

    Mann muss sich ja nicht über ein Forum unterhalten, aber wenn es nützlich ist kann man es tun, ohne FB.

    > Und hast du
    > den Artikel gelesen? Darin geht es eben genau darum, dass man nicht mehr
    > drumherum kommt. Da kannst du noch 100 Vater-benutz-es-einfach-nicht beten!
    > Amen!

    Im Artikel steht wörtlich: "Auf Facebook mag man noch verzichten können..."

    > Nein, natürlich nicht, aber wenn Firmen ihren Support nur komplett über
    > Facebook, einen Telegraphen oder über das persönliche Erscheinen mit dem zu
    > beanstandenen Produkt in der nächsten Filiale abwickeln kann das in Zeiten
    > einer globalisierten Wirtschaft schon arg umständlich werden.
    > Ist das echt so schwer zu verstehen oder zu akzeptieren, dass es Bereiche
    > gibt in denen FB wirklick faktisch alternativlos ist?

    Es ist nicht faktisch alternativlos, hört bitte auf euch das einzureden. So ziemlich alle Firmen haben EMail-Support, manchmal gibt es auch eine RMA Seite über die Man Paketlabel anfordern kann. Bei Problemen die nichts mit nem Defekt zu tun haben hilft die Suchmaschine des Vertrauens oft schneller weiter als der Support.

    >
    > Im Studium hatte ich den Fall, dass es mehrere Profs gab, die Handouts etc
    > ausschließlich über FB verteilt haben. Natürlich kann man sich da an
    > Kommilitonen wenden, aber dann hast du wohl noch nichts mit dem Wettbewerb
    > unter Studierenden mitbekommen! Bei uns gab es zig Fälle in denen
    > manipulierte Handouts weitergegeben wurden um andere auszustechen. Ganz
    > großes Kino wenn dann die Diskussion losging, dass etwas ja so im Handout
    > stand, das kann ich dir sagen! Letztendlich kam man aber um FB nicht herum,
    > wenn man die Orginialunterrichtsmaterialien haben wollte! Aber stimmt ich
    > kann ja auch einfach das Studium lassen ... :|

    Das ist aber ne komische Uni. Normalerweise gibts zu den Zwecken ein moodle System oder sowas. Ich hätte den Prof einfach mal gefragt ob er es anders zur Verfügung stellt, weil ich keinen Facebookaccount habe. Im Zweifel kann ers ja auf Spideroak, Dropbox... hochladen oder so. Davon halte ich zwar auch nicht viel, aber das ist dann Problem des Profs, Für den Direktownload via Link brauch ich ja keinen Dropboxaccount.

    > > > Ich selber verzichte auf FB, merke aber gerade deswegen auch immer und
    > > > immer wieder Einschränkungen. Und ich kann verstehen, wenn andere
    > > Menschen
    > > > einfach keinen Bock haben diese Einschränkungen ebenfalls zu erhalten.
    > > Auf
    > > > soziale Medien zu verzichten ist ein wenig wie Vegetaria sein.
    > >
    > > Ich hab nicht nur nie einen FB Account gehabt, ich habe die Seite noch
    > nie
    > > in meinem Leben besucht. Ich kann Dir versichern das ich dadurch in
    > > keinster Weise eingeschränkt bin.
    >
    > Dann sei froh darüber, aber schließe nicht pauschal von dir auf andere! Es
    > gibt einige Fälle in denen das nicht so ist und das kann ich dir auch
    > versichern, meinetwegen auch gerne Handschriftlich per Post!

    Ich schliesse nicht von mir auf andere. Der Punkt ist das *jeder* Mensch vor 2004 ohne Facebook leben konnte und glaub mir das geht immer noch.

    > Klar nur Gedankenlosigkeit und Oberflächlichkeit ... das einzige
    > Gedankenlose und Oberflächliche was ich hier sehe sind solche Aussagen, die
    > ihre persönliche Situation 1 zu 1 auf andere Übertragen. Ich bin durch
    > meinen Job dazu gezwungen einen FB Account zu unterhalten und mich mit der
    > Thematik auseinanderzusetzen, aber ich kann ja auch einfach kündigen ...

    Deine Firma kann dich nicht zwingen privat einen Facebookaccount zu haben. Wenn sie möchten das Du damit arbeitest und dafür der Login erforderlich ist müssen sie halt einen Firmenaccount stellen.

    > > Das Problem ließe sich schnell aus der Welt schaffen. Wenn heute *jeder*
    > > aufhören würde Facebook zu nutzen dann gäbe es morgen kein Facebook
    > mehr.
    > > Ich trage meinen Teil zur Facebook abschaffung bei.
    >
    > Ja klar, sehr lobenswert! Aber jede zweite Firma will heutzutage zu FB, da
    > wird dein Beitrag zur Abschaffung relativiert und gesagtes weiter
    > untermauert.

    Ja aber ich habe nichts dazu beigetragen und werde es auch nicht tun. Damit trifft mich an der Misere auch keine Schuld.

    > Versteh mich nicht Falsch, ich finde deine Ansichten nicht schlecht und
    > kann sie durchaus sehr gut nachvollziehen, aber ich finde sie gehen einfach
    > an der virtuellen Realität vorbei, wenn man nicht gerade seine
    > Bekanntschaften aus einer Datenbank für Datenparanoide zusammenstellt oder
    > kompletter Technikverweigerer ist!

    Ich hab auch nicht technikaffine Bekannte. Aber sieh es einfach mal so, wenn ein Freund oder Bekannter nur mit dir kommuniziert, weil/wenn Du Facebook nutzt kann die Person auch gleich bleiben wo der Pfeffer wächst. Dann bist Du ihr nämlich scheißegal.

  13. Re: Wozu etwas lesen, um das man eh nicht herumkommt ...

    Autor: EynLinuxMarc 03.03.18 - 20:10

    Und wo gib es eine Alternative zum FB wo in DE gehostet ist.

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