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  5. › Facebook-Urteil: Künast muss übelste…

Zwischenruf revidieren?

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  1. Zwischenruf revidieren?

    Autor: thrust26 19.09.19 - 22:26

    Das Gericht unterstellt(!), dass Frau Künast vor über 30 Jahren die Beschlusslage in NRW unterstützt hätte und fordert öffentliches zurückrudern. Da dies nicht passiert ist, darf sie legal(!) auf das übelste beleidigt werden.

    Aber was sollte Frau Künast an diesem Zwischenruf, welcher nur die bewusst verzerrte dargestellte Sachlage klar stellte, revidieren? Eine faktenfreie, reine Unterstellung kann man nicht revidieren, oder?

  2. Re: Zwischenruf revidieren?

    Autor: spagettimonster 19.09.19 - 22:38

    Ich bin da völlig bei dir, auch hier wird wieder die Hexenjagd völlig schamlos mit allen mitteln betrieben, und die Wahrheit stirbt dabei wie gewöhnlich zuerst.

  3. Re: Zwischenruf revidieren?

    Autor: KillerKowalski 20.09.19 - 09:19

    Was ist nun die Moral von der Geschicht?
    Wenn eine ausreichend große Menge der Bevölkerung daran glaubt du könntest Pädophilie gutheißen, unabhängig vom Wahrheitsgehalt der Unterstellung, wirst du vogelfrei erklärt?

    Sie hätte vielleicht beiläufig erwähnen sollen dass alle Pädophilen mit ihren Genitalien an Stacheldraht aufgeknüpft werden müssen. Dadurch hätte sie verdeutlicht wie zivilisiert sie ist.



    2 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.19 09:26 durch KillerKowalski.

  4. Re: Zwischenruf revidieren?

    Autor: bombinho 20.09.19 - 09:28

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Gericht unterstellt(!), dass Frau Künast vor über 30 Jahren die
    > Beschlusslage in NRW unterstützt hätte und fordert öffentliches
    > zurückrudern. Da dies nicht passiert ist, darf sie legal(!) auf das übelste
    > beleidigt werden.
    >
    > Aber was sollte Frau Künast an diesem Zwischenruf, welcher nur die bewusst
    > verzerrte dargestellte Sachlage klar stellte, revidieren? Eine faktenfreie,
    > reine Unterstellung kann man nicht revidieren, oder?

    Ich bin mir recht sicher, dass eine gegenlaeufige Meinungsaeusserung durchaus
    mit einfachsten Mitteln realisierbar waere. Ebenfalls ist es ja offensichtlich, in welcher Weise diese Aeusserungen verstanden worden sind, eine Klarstellung, dass es sich dabei um eine falsch verstandene Aeusserung handelt, haette mehrere Sekunden gedauert.. Statt dessen bleibt das genau so im Raum stehen. WIr reden hier uebrigens von einer Person, die ihr Geld genau mit solchen Ausserungen und dem Vertreten von Meinungen verdient.

  5. Re: Zwischenruf revidieren?

    Autor: thrust26 20.09.19 - 11:15

    Du erwartest ernsthaft, dass Politiker jedem Blödsinn der über sie verbreitet wird öffentlich widersprechen müssen und damit den Quatsch auch noch aufwerten? Und ansonsten gilt der, da unwidersprochen, als gültig?

    Also hätte z.B. Hillary Clinton "Pizzagate" auch öffentlich widersprechen müssen, damit sie nicht jeder ungestraft als Kinderschänderin etc. bezeichnen darf?

    Sorry, aber das ist nicht mein Verständnis vom Rechtssystem.

  6. Re: Zwischenruf revidieren?

    Autor: Dwalinn 20.09.19 - 11:20

    >Aber was sollte Frau Künast an diesem Zwischenruf, welcher nur die bewusst verzerrte dargestellte Sachlage klar stellte, revidieren? Eine faktenfreie, reine Unterstellung kann man nicht revidieren, oder?

    Wenn die AFD in NRW die gewaltfreie Abschiebung aller Ausländer fordert dann wird das nicht Besser wenn ein Berliner AFDler betont das es gewaltfrei ist.

    Ja da wurde bewusst das "gewaltfrei" weggelassen, sollte klar sein das man nicht vorhat Gewalt plötzlich zu erlauben.

  7. Re: Zwischenruf revidieren?

    Autor: thrust26 20.09.19 - 11:23

    Und wo hat Frau Künast Pädophilie gefordert oder unterstützt? Aus dem Zwischenruf ergibt sich das für definitiv mich nicht.

  8. Re: Zwischenruf revidieren?

    Autor: Dwalinn 20.09.19 - 12:15

    Garnicht aber das das gewaltfreie für sie der entscheidende Part war macht die Sache schon traurig. Wenn die Grünen in den 80er keine Sammelstelle für Pädophilie gewesen wäre würde darüber wohl heute keiner mehr sprechen... oder wenn sie sich damals deutlich davon distanziert hätte (als nicht nur von diesem Spruch sondern von den Parteikollegen)

  9. Re: Zwischenruf revidieren?

    Autor: thrust26 20.09.19 - 12:24

    Das war nicht der entscheidende Part, sondern der Teil den die Gegenseite bewusst ausgelassen hatte. Der Zwischenruf war objektiv betrachtet nur eine Richtigstellung und beinhaltet keinerlei Positionierung.

    Da könnte man jetzt genauso gut auch umgekehrt böse spekulieren warum und unterstellen, dass Gewaltfreiheit bei der CDU damals auch ein entscheidender Punkt gewesen wäre (galt dort ja z.B. lange Zeit auch bei Vergewaltigung in der Ehe). Denn auch mit Nennung dieses Details war der Beschluss in NRW mehr als schrecklich.

  10. Re: Zwischenruf revidieren?

    Autor: topas08 20.09.19 - 13:40

    Muss man jeden Pups eines Parteimitglieds kommentieren und sich distanzieren? AFAIK kam der Vortrag von einem Landesverband, Frau Künast war Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Das ganze viel also nicht in ihr Verantwortungsbereich, auf Englisch "not my backyard". Ich glaube, der hiesige SPD-Bürgermeister hat auch keine Pressemitteilung rausgegeben, dass er sich davon distanziert, dass auf Sassnitz die SPD eine Zusammenarbeit mit der AfD andenkt. Schweigen ist Zustimmung, also ist unser Bürgermeister AfD-nah?

  11. Re: Zwischenruf revidieren?

    Autor: Dwalinn 20.09.19 - 15:49

    topas08 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Muss man jeden Pups eines Parteimitglieds kommentieren und sich
    > distanzieren?
    Jeden pups? Sicherlich nicht aber hier geht es nicht um einen Politiker Sonden um einen recht großen Teil der geduldet wurde.
    > AFAIK kam der Vortrag von einem Landesverband, Frau Künast
    > war Mitglied des Berliner Abgeordnetenhauses. Das ganze viel also nicht in
    > ihr Verantwortungsbereich, auf Englisch "not my backyard".
    Dieser Fall war von einen Landesverband aber der Pädophilenring war auch in Berlin und wurde lange genug geduldet.
    Künast selbst hat es ja später bedauert eben nicht zu den Leuten gehört zu haben die sich innerhalb der Partei dagegen gestellt haben.

    > Ich glaube, der
    > hiesige SPD-Bürgermeister hat auch keine Pressemitteilung rausgegeben, dass
    > er sich davon distanziert, dass auf Sassnitz die SPD eine Zusammenarbeit
    > mit der AfD andenkt. Schweigen ist Zustimmung, also ist unser Bürgermeister
    > AfD-nah?
    Die SPD als ganzes (also auf Bundesebene) hat bereits gesagt das sowas nicht geduldet wird... wo kommen wir denn hin wenn SPD und AFD gemeinsam für einen Parkplatz sind -_-

  12. Re: Zwischenruf revidieren?

    Autor: bombinho 20.09.19 - 17:20

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Du erwartest ernsthaft, dass Politiker jedem Blödsinn der über sie
    > verbreitet wird öffentlich widersprechen müssen und damit den Quatsch auch
    > noch aufwerten? Und ansonsten gilt der, da unwidersprochen, als gültig?

    Oh nein, wer falsch verstanden wird, kann das selbstverstaendlich auch im Raum stehen lassen. Muss dann aber auch damit leben, dass diese Version dann in der Oeffentlichkeit weiterlebt.

    Nachtrag:
    Apropos Rechtssystem, ist es deine Auffassung eines sinnvollen Rechtssystems, dass Politiker jeden Kommentar, der ihnen nicht passt vor Gericht ausfechten sollen? Je nach Bekanntheit und Duennhaeutigkeit duerfte das dann in einer Vollbeschaeftigung gipfeln, es bleibt keine Zeit mehr fuer den eigentlichen Job.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 20.09.19 17:24 durch bombinho.

  13. Re: Zwischenruf revidieren?

    Autor: thrust26 20.09.19 - 17:40

    Das sollte jede für sich selbst entscheiden. Wenn ich so beleidigt worden wäre, hatte ich wohl genau dasselbe gemacht.

    Als Politiker ist man zusätzlich noch verantwortlich für die Gesellschaft. Und da sollte man solche Leute stoppen bevor Worte zu Taten führen.

  14. Re: Zwischenruf revidieren?

    Autor: bombinho 20.09.19 - 18:16

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das sollte jede für sich selbst entscheiden. Wenn ich so beleidigt worden
    > wäre, hatte ich wohl genau dasselbe gemacht.

    Natuerlich, absolut nachvollziehbar, hier waere auch die Abwaegungsbasis eine Andere gewesen.
    Dafuer darfst du auf Arbeit nicht andere Leute straffrei beleidigen.

    > Als Politiker ist man zusätzlich noch verantwortlich für die Gesellschaft.
    > Und da sollte man solche Leute stoppen bevor Worte zu Taten führen.

    Ich wuerde ja Deeskalation empfehlen. Ganz sicher keine massenhaften Gerichtsverfahren. In deren Zuge wuerde es dann zu einer weiteren Eskalation kommen und aus der urspruenglichen Meinungsaeusserung nun ein persoenliches Spannungsverhaeltnis resultieren. Insofern man dann genug derartige Urteile zu seinen Gunsten verbuchen kann, ist es sehr wahrscheinlich, dass dann die ersten Eier oder gar Steine fliegen.

    So ganz nebenbei ist davon auszugehen, dass Parlamentarier mit derartigem Bekanntheitsgrad oft genug unflaetige Aeusserungen auf sich gezogen haben, genug um ganze Divisionen an Gerichten zu beschaeftigen. Im umgedrehten Fall hingegen kann sich der Parlamentarier lachend auf seine Immunitaet stuetzen. Sowas nenne ich dann ein Ungleichgewicht.
    Ich weiss gar nicht, wofuer Justitias Waage stehen soll? ;)

  15. Re: Zwischenruf revidieren?

    Autor: thrust26 20.09.19 - 18:51

    Sorry, was sie fordern ist im Endeffekt ein Sonderrecht für Politiker. Damit befördern sie einen ganz bestimmten Typus, der sich dann noch traut ein solches Amt zu übernehmen. Und vor dem würde mir extremst grauen.

  16. Re: Zwischenruf revidieren?

    Autor: heikom36 21.09.19 - 03:29

    Dwalinn schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Garnicht aber das das gewaltfreie für sie der entscheidende Part war macht
    > die Sache schon traurig. Wenn die Grünen in den 80er keine Sammelstelle für
    > Pädophilie gewesen wäre würde darüber wohl heute keiner mehr sprechen...
    > oder wenn sie sich damals deutlich davon distanziert hätte (als nicht nur
    > von diesem Spruch sondern von den Parteikollegen)

    Wenn man als diese Scheiße lesen muss. Sammelstelle für Pädophile... einfach mal eben stinkig lügen. GENAU SO fängt es an.
    Es war eine ARBEITSGRUPPE und eine Sammelstelle. Unfassbar wie schamlos erfunden und gelogen wird.
    Bleibt bei den Fakten anstelle als zu lügen. Das ist wie das Spiel mit gezinkten Karten!

  17. Re: Zwischenruf revidieren?

    Autor: thrust26 21.09.19 - 09:02

    Faktenfreies "argumentieren" ist leider so sehr in Mode gekommen, dass viele Leute gar nicht bemerken, das sie so handeln.

    Darum würde ich hier nichts unterstellen.

  18. Re: Zwischenruf revidieren?

    Autor: bombinho 21.09.19 - 21:22

    thrust26 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Sorry, was sie fordern ist im Endeffekt ein Sonderrecht für Politiker.
    > Damit befördern sie einen ganz bestimmten Typus, der sich dann noch traut
    > ein solches Amt zu übernehmen. Und vor dem würde mir extremst grauen.

    Hier kann ich nicht folgen, diese Rechte sind bereits seit langer Zeit etabliert fuer Politiker.
    Nicht zuletzt eben auch um eine derartige Machtuebernahme wie durch die Nazis zu verhindern.

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