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Leben retten 2.0

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  1. Leben retten 2.0

    Autor: chefin 11.07.17 - 13:16

    Tja, wenn die Leben retten, will ich auch nicht im Schatten stehen bleiben

    Ich rette auch leben. Ich arbeite täglich 8 Std. Währendessen fahre ich kein Auto. Das rettet extrem viele Leben. Den normalerweise fahre ich 1std am Tag Auto. Statistisch würde ich alle 100 Jahre einen Menschen dabei verletze oder töten. Wenn ich aber nun statt 1 Std 9 Std Auto fahre am Tag, wäre es 9x soviel Risiko und viel viel mehr verletze oder getötete Menschen.

    Da kann ich locker mithalten. Und das ohne die Menschen auszuspionieren wie Facebook das tut.

  2. Re: Leben retten 2.0

    Autor: LaonyFly 11.07.17 - 14:42

    In dem Fall rettest du aber keine Leben, sondern verminderst lediglich passiv die Chancen auf Unfälle bzw. erhöhst diese nicht.

    Retten würdest du Menschen, wenn du aktiv Fahrern welche kurz davor ist von der Klippe zu fahren, ins Gewissen redest.

    Auch wenn ich kein Freund von Facebook bin, ist die Tatsache, dass diese Leute zum einen unangemessenen Content löschen und zum anderen Möglicherweise wirklich Leben retten meiner Meinung nach doch ein Lob wert.

    Natürlich ist zwecks Zensur etc. das ganze mit Vorsicht zu genießen, dass macht es aber nicht weniger wichtig.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.07.17 14:45 durch LaonyFly.

  3. Re: Leben retten 2.0

    Autor: tschick 11.07.17 - 15:06

    LaonyFly schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > In dem Fall rettest du aber keine Leben, sondern verminderst lediglich
    > passiv die Chancen auf Unfälle bzw. erhöhst diese nicht.

    Wie Facebook halt.
    Sie sagen es, also tun sie es.

  4. Re: Leben retten 2.0

    Autor: LaonyFly 11.07.17 - 15:23

    "Sie alarmieren Facebook, wenn aus einem Beitrag hervorgeht, dass jemand sich selbst oder anderen Schaden zufügen will. So seien durch anschließendes Eingreifen der Polizei schon Suizide verhindert worden, heißt es."

    Da offensichtlich die Polizei eingeschaltet wird, ist das eingreifen.
    In wie fern das alles der Wahrheit entspricht bleibt ungewiss.
    Ich gehe jedoch schon davon aus das bei der Masse an Menschen die auf Facebook ist, jemand Suizid Gedanken hatte und das diesem Individuum vielleicht sogar geholfen wurde.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 11.07.17 15:24 durch LaonyFly.

  5. Suizid vereiteln = Leben retten?

    Autor: Bouncy 11.07.17 - 21:44

    LaonyFly schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich gehe jedoch schon davon aus das bei der Masse an Menschen die auf
    > Facebook ist, jemand Suizid Gedanken hatte und das diesem Individuum
    > vielleicht sogar geholfen wurde.
    Seltsam, dass immer davon ausgegangen wird, dass eine Vereitelung eines Suizids einer Hilfe gleichkommt. Das mag bei Jugendlichen akzeptabel sein, aber ein mündiger Erwachsener sollte selbst über sein Leben bestimmen können. Wenn jemand etwa postet er habe genug von den Schmerzen, die der Krebs ihm bereitet, und er jetzt Salto Rückwärts in den leeren Pool springen will, aber Mr. Facebookhansel es durch einen Klick auf "Polizei rufen" vereitelt, wäre es ziemlich großkotzig in den Medien zu tönen, man habe ein Leben gerettet - steht jetzt aber genauso dick und fett in der Überschrift.

    Klar, man könnte seinen Kopfsprung auch ohne FB vollführen, aber ich jedenfalls fände es nicht so toll, wenn die halbe Bekanntschaft sich fragen würde, ob ich noch alle Tassen im Schrank hatte oder was da denn wohl los war - nette Abschiedsbriefchen erreichen schließlich eher nicht den größeren Kreis.

    Ob das die Ausnahme oder die Regel ist? Wie man das beurteilen soll? Gar nicht, es ist völlig egal, denn es ist imho inakzeptabel anmaßend, einem Erwachsenen diese Entscheidung zu nehmen. Bisschen kritisches Hinterfragen bei solchen Pressevorführungen wäre imho durchaus angebracht...

  6. Re: Suizid vereiteln = Leben retten?

    Autor: cry88 12.07.17 - 10:10

    Bouncy schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Seltsam, dass immer davon ausgegangen wird, dass eine Vereitelung eines
    > Suizids einer Hilfe gleichkommt. Das mag bei Jugendlichen akzeptabel sein,
    > aber ein mündiger Erwachsener sollte selbst über sein Leben bestimmen
    > können.
    84% aller gescheiterten Selbstmörder sind froh darüber, dass der Versuch gescheitert ist. Im Regelfall kannst du also davon ausgehen, dass es richtig ist den Versuch zu unterbinden. Und wenn es nur darum geht sich ordentlich von seinen Freunden und Verwandten zu verabschieden.

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