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Zu teuer

Neue Foren im Freiraum! Raumfahrt und freie Software haben jetzt einen Platz, die Games tummeln sich jetzt alle in einem Forum.
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  1. Zu teuer

    Autor: devarni 02.08.21 - 14:04

    Wenn man einige Berichte auf Amazon was die Radcomputer anbelangt liest, scheint es oft mit der Wasserdichtheit und auch mit anderer Funktionalität nicht so weit her zu sein. Besonders diese Sigma Sport Teile machen wohl ziemliche Probleme.

    Ansonsten für Profiradsportler sicherlich eine sinnvolle Investition, besonders wenn dann auch noch die Sensoren für Trittfrequenz und Puls dabei sind. Aber es wird halt wirklich schwierig jemand da ein Smartphone ausreden zu wollen. Für 400¤ bekommt man auch schon ein recht gutes IP68 zertifiziertes Smartphone, also Staub-und Wasserdicht. Navi Apps mit allerhand Zusatzkram gibt es ja einige, wenn man nicht mit Google Maps zufrieden ist bzw. einem dort zu viele Radwege fehlen.

    Gibt es eigentlich auch eine Technologie die mehrere Sensoren "sammelt" und sie dann per Funk an ein Smartphone mit entsprechender App überträgt?

  2. Re: Zu teuer

    Autor: dangi12012 02.08.21 - 14:05

    Eine Smartwatch?

  3. Re: Zu teuer

    Autor: devarni 02.08.21 - 14:10

    dangi12012 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Eine Smartwatch?
    Hmm... ja wäre denkbar!
    Gibt es denn Trittfrequenz Sensoren die man mit einer Smartwatch koppeln kann? Wäre technisch zumindest sinnvoll und sicherlich auch machbar. Ok wäre natürlich dann auch die Frage ob man nicht die Smartwatch umgehen kann und direkt Daten wie Puls, Trittfrequenz, Geschwindigkeit usw. an ein Smartphone übertragen kann?

  4. Re: Zu teuer

    Autor: DrBernd 02.08.21 - 14:13

    devarni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Wenn man einige Berichte auf Amazon was die Radcomputer anbelangt liest,
    > scheint es oft mit der Wasserdichtheit und auch mit anderer Funktionalität
    > nicht so weit her zu sein. Besonders diese Sigma Sport Teile machen wohl
    > ziemliche Probleme.
    >
    > Ansonsten für Profiradsportler sicherlich eine sinnvolle Investition,
    > besonders wenn dann auch noch die Sensoren für Trittfrequenz und Puls dabei
    > sind. Aber es wird halt wirklich schwierig jemand da ein Smartphone
    > ausreden zu wollen. Für 400¤ bekommt man auch schon ein recht gutes IP68
    > zertifiziertes Smartphone, also Staub-und Wasserdicht. Navi Apps mit
    > allerhand Zusatzkram gibt es ja einige, wenn man nicht mit Google Maps
    > zufrieden ist bzw. einem dort zu viele Radwege fehlen.
    >
    > Gibt es eigentlich auch eine Technologie die mehrere Sensoren "sammelt" und
    > sie dann per Funk an ein Smartphone mit entsprechender App überträgt?


    Ich habe den getesteten Edge Explorer (übrigens für 150¤ gekauft, vor zwei Jahren) am Rennrad. Vorher auch häufig mal Smartphones probiert, aber die eigenen sich bestenfalls für kurze Ausflüge. Das Garminteil hält bombenfest, es gibt viele Möglichkeiten der Computer anzubringen, der Akku hält auch 150km Touren mit Display an und verbundenen ANT+ Sensoren. Lange Fahrten durch Regen, ab und zu runterfallen, bisher keine Probleme. Außerdem hängt der Fahrradcomputer einfach immer am Rad, außer ich lade das Teil.
    Und die Ablesbarkeit ist bei den Radcomputern auch viel besser, als beim Smartphone.


    Wer selten fährt ist mit einem Smartphone auf jeden Fall gut bedient, sonst profitiert man auf vielen Ebenen von diesen Geräten.

  5. Re: Zu teuer

    Autor: _Winux_ 02.08.21 - 14:33

    devarni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Gibt es denn Trittfrequenz Sensoren die man mit einer Smartwatch koppeln
    > kann? Wäre technisch zumindest sinnvoll und sicherlich auch machbar. Ok
    > wäre natürlich dann auch die Frage ob man nicht die Smartwatch umgehen kann
    > und direkt Daten wie Puls, Trittfrequenz, Geschwindigkeit usw. an ein
    > Smartphone übertragen kann?

    Meine TomTom kommuniziert ohne Probleme über Bluetooth mit dem Sensor an den Pedalen und auf Wunsch auch mit dem Pulsmesser.

  6. Re: Zu teuer

    Autor: nohoschi 02.08.21 - 14:52

    Das Sammeln machen die Radcomputer, entweder über Bluetooth oder ANT+. Man sieht die Werte während der Fahrt im Display. Hinterher kann man die Werte dann mit der GPX-Datei oder bei Garmin etwasmit der Connect App ansehen.

    Smartphone. Nein. Du siehst du Dinger aus guten Grund nicht beim Profis, weder im Radsport noch Triathlon. Da heißt nicht, dass man die nicht dabei hat. Wenn man sich da den Akku nicht achten Stunden lang entleert hat, kann man bei eine Panne tatsächlich noch Hilfe rufen. Radprofis haben da aber heute eher noch Funkgeräte, weil die Smartphones wohl zu unzuverlässig sind. Wer halt meint erstmal acht Stunden lang das GPS am Akku nuckeln zu lassen, steht halt dann alleine im Wald mit dem zweiten Platten am Tag. Außer es war ein Sturz, dass überstehen die Smartphones am Lenker in der Regel nicht. Deren Überlebenschancen sind in der Trikottasche oder Satteltasche tatsächlich besser.


    Absolut gesehen sind die Dinger teuer, kleine Produktionschargen, spezielle Kundschaft. Die günstigere Konkurrenz sehr schlecht. Andererseits, ist ein Gerät was fünf oder mehr Jahre genutzt werden kann und den Bruchteil eines iPhones kostet wirklich teuer?
    170 Euro oder 800 Euro
    Relativ gesehen also günstig?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.08.21 14:55 durch nohoschi.

  7. Re: Zu teuer

    Autor: Franky1306 02.08.21 - 14:57

    Ich verwende an mein MTB mein Smartphone und danke guter BT low energy Sensoren habe ich alles dran was ich brauche (Herzfrequen, Geschwindigkeit und Trittfrequenz). Was mir in meiner Sammlung noch fehlt ist ein Wattmeter, doch die sind sehr teuer (Tretkurbel), die können dann aber meistens BT le oder ANT und somit mit entsprechenden Apps verwertbar.

    Die Navi Funktion ist bei mir eher zweitrangig und mit Apps wie BikeComputer oder Cyclemeter auch vorhanden. Fahre halt eh eher da wo es nicht direkt "Radwege" gibt ;-)

  8. Re: Zu teuer

    Autor: devarni 02.08.21 - 15:39

    Franky1306 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich verwende an mein MTB mein Smartphone und danke guter BT low energy
    > Sensoren habe ich alles dran was ich brauche (Herzfrequen, Geschwindigkeit
    > und Trittfrequenz). Was mir in meiner Sammlung noch fehlt ist ein
    > Wattmeter, doch die sind sehr teuer (Tretkurbel), die können dann aber
    > meistens BT le oder ANT und somit mit entsprechenden Apps verwertbar.
    >
    > Die Navi Funktion ist bei mir eher zweitrangig und mit Apps wie
    > BikeComputer oder Cyclemeter auch vorhanden. Fahre halt eh eher da wo es
    > nicht direkt "Radwege" gibt ;-)

    Interessant.. ich wusste gar nicht das es Sensoren gibt die sowohl BT als auch ANT senden können.
    Trittschall und Geschwindigkeit gibt es anscheinend sogar in einem Gerät aber dann nicht gleichzeitig, es geht immer nur ein Mode?. Wenn man nur einen Sensor bräuchte wäre das natürlich praktisch.

    Bei entsprechenden Apps muss man dann nur suchen das sie direkt die Daten über BT auswerten können? Die typischen Apps wie Komoot die ja eher als Navi gedacht sind können das sicherlich nicht.

  9. Re: Zu teuer

    Autor: straylight23 02.08.21 - 16:09

    devarni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Hmm... ja wäre denkbar!
    > Gibt es denn Trittfrequenz Sensoren die man mit einer Smartwatch koppeln
    > kann? Wäre technisch zumindest sinnvoll und sicherlich auch machbar.

    Da mir Smartphones am Fahrrad (Tour, MTB, Cyclocross, ab und an Rennrad) nie getaugt haben (zu groß, zu wackelig, zu empfindlich, bei Regen/Nässe untaugliche Touch-Displays etc. pp.), bin ich nach frühen Versuchen mit einem Garmin 800 (grottiger GPS-Empfang) und einem Wahoo ELEMNT (tolles Gerät aber keine Re-Routing-Option) bei einer Garmin Fenix 6X gelandet. Hierfür gibt es Halterungen, die die Uhr an Stelle eines Armbandes in die Quick-Fit Verbindung einklipsen. Anschließend können sie in die normale Lenkradhalterung eingerastet werden. (Nennt sich QuickFit-Fahrradhalterung und kostet 20 EUR) Das ganze hat dann eine gute Größe, hält bombenfest, Akku für einen ganzen Tag (mit ständig aktivem GPS und Aktivitätsaufzeichnung) und Ant+-Kompatibilität (Ich nutze einen Brustgurt für die Herzfrequenz). Komoot-Integration ist auch gegeben, Turn-by-Turn-Navigation sowieso und das ganze geht komplett ohne Smartphone, da die "Uhr" das Kartenmaterial "an Bord" hat.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 02.08.21 16:12 durch straylight23.

  10. Re: Zu teuer

    Autor: theFiend 02.08.21 - 20:34

    devarni schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Ansonsten für Profiradsportler sicherlich eine sinnvolle Investition,
    > besonders wenn dann auch noch die Sensoren für Trittfrequenz und Puls dabei
    > sind. Aber es wird halt wirklich schwierig jemand da ein Smartphone
    > ausreden zu wollen. Für 400¤ ...


    Ein Wahoo Elemnt Bolt kostet 279¤ für ein vor kurzem erschienenes Gerät. Der Vorgänger ist inzwischen öfter für 170 ¤ zu bekommen. Der kann all das, ist wasserdicht, und die Navigation ist hervorragend.

    ... und wie in jeder Gerätekategorie gibts dann halt immer "bessere" Versionen für die man mehr Geld ausgeben kann, wenn man das möchte.

    Eine Smartwatch die Ant+ Signale aufnehmen (oder senden) kann, oder wirklich entsprechende bluetooth Geräte einliest zahlt man deutlich mehr.

    Es gibt aber von Wahoo einen Geschwindigkeits und Trittfequenzsensor der auch von Smartphones eingelesen werden kann, genauso wie Herzfrequenzbänder. Nur eine vernünftige App die alle Infos übersichtlich mit Karte anzeigt, hab ich nie gefunden.

  11. Re: Zu teuer

    Autor: straylight23 03.08.21 - 08:57

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Eine Smartwatch die Ant+ Signale aufnehmen (oder senden) kann, oder
    > wirklich entsprechende bluetooth Geräte einliest zahlt man deutlich mehr.

    Sie hat dann allerdings den Vorteil, für wesentlich mehr Zwecke nutzbar zu sein. Man erkauft sich dies jedoch durch ein paar Kompromisse. Eine Fenix 6X ist mir als Armbanduhr im Alltag ein bisschen zu groß, als Fahrradnavi ein klein bisschen zu klein - als Gesamtpaket ist sie dennoch überzeugend.

  12. Re: Zu teuer

    Autor: theFiend 04.08.21 - 09:39

    straylight23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------

    > Sie hat dann allerdings den Vorteil, für wesentlich mehr Zwecke nutzbar zu
    > sein. Man erkauft sich dies jedoch durch ein paar Kompromisse. Eine Fenix
    > 6X ist mir als Armbanduhr im Alltag ein bisschen zu groß, als Fahrradnavi
    > ein klein bisschen zu klein - als Gesamtpaket ist sie dennoch überzeugend.

    Ne Armbanduhr ist zur Navigation am Rad gänzlich ungeeignet, ausser man fährt nur super ebene, geteerte Straßen. Ich hab ne Fitnessuhr, und selbst das Ablesen der Herzfrequenz ist nicht so super angenehm.

    Klar ist so eine Uhr nett wenn man der "Multisport" Typ ist. Ich mach halt neben dem Radfahren nur Kraft und Dehnübungen, da brauch die Uhr eher nicht so. Und schon ist der Sinn einer Fenix, oder Wahoo Uhr eher zweifelhaft...

  13. Re: Zu teuer

    Autor: straylight23 05.08.21 - 14:52

    theFiend schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > straylight23 schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    >
    > > Sie hat dann allerdings den Vorteil, für wesentlich mehr Zwecke nutzbar
    > zu
    > > sein. Man erkauft sich dies jedoch durch ein paar Kompromisse. Eine
    > Fenix
    > > 6X ist mir als Armbanduhr im Alltag ein bisschen zu groß, als
    > Fahrradnavi
    > > ein klein bisschen zu klein - als Gesamtpaket ist sie dennoch
    > überzeugend.
    >
    > Ne Armbanduhr ist zur Navigation am Rad gänzlich ungeeignet, ausser man
    > fährt nur super ebene, geteerte Straßen. Ich hab ne Fitnessuhr, und selbst
    > das Ablesen der Herzfrequenz ist nicht so super angenehm.

    Du hast das mit einer Fenix 6X schon mal probiert? Am Lenker und nicht am Arm? Diese Pauschalaussage ist schlicht falsch. Das Display ist groß genug, um die Karte auch im Gelände auch gut erkennen zu können und die Abbiegehinweise kommen rechtzeitig, inklusive akustischem Signal und gut ablesbar. Das ist nicht schlechter als auf meinem alten Garmin 800 und fast so gut wie bei meinem Wahoo ELEMNT.
    >
    > Klar ist so eine Uhr nett wenn man der "Multisport" Typ ist. Ich mach halt
    > neben dem Radfahren nur Kraft und Dehnübungen, da brauch die Uhr eher nicht
    > so. Und schon ist der Sinn einer Fenix, oder Wahoo Uhr eher zweifelhaft...

    Ich habe das Garmin 800 und das Wahoo verkauft, da mir die Fenix am Lenker sowohl auf der Straße, auf Wald- und Schotterwegen, als auch bei MTB-CC-Touren bis S0 gut taugt. Bei Trails ab S0 brauche ich in der Regel keine Navigation - da bin ich mit anderen Sachen beschäftigt.

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