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Wahrheitsministerium

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  1. Wahrheitsministerium

    Autor: Lagganmhouillin 13.12.16 - 15:45

    Genau, wir brauchen unbedingt ein Wahrheitsministerium, wie auch Markus Kompa auf Telepolis vorschlägt: https://www.heise.de/tp/news/Fake-News-in-den-Tagesthemen-3569020.html

  2. Re: Wahrheitsministerium

    Autor: Tantalus 13.12.16 - 16:13

    Lagganmhouillin schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Genau, wir brauchen unbedingt ein Wahrheitsministerium, wie auch Markus
    > Kompa auf Telepolis vorschlägt: www.heise.de

    Nö, wir brauchen einfach einen Mechanismus, mit dem man einerseits sehr schnell Beiträge mit Fake-News, Beleidigungen, Verleumdungen etc. aus den sozialen Medien bekommt, der andererseits aber auch nicht für Meinungszensur missbraucht werden kann. Mir schwebt da spontan ein System ähnlich wie bei Wikipedia vor, wo Beiträge auch explizit als umstritten bzw nicht belegt gekennzeichnet werden können. So könnten Facebook-Beiträge z.B. mit einem grünen Banner markiert werden, wenn sie mit Quellen belegt sind, oder mit einem dicken roten Banner wenn z.B. die Person, über die berichtet wird, der dortigen Darstellung widerspricht. Das ganze bleibt dann, bis z.B. eine gerichtliche Entscheidung vorliegt, oder der/die Betroffene eine Aussage klar widerlegen kann o.d.gl.

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  3. Re: Wahrheitsministerium

    Autor: Brainfreeze 13.12.16 - 16:20

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lagganmhouillin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Genau, wir brauchen unbedingt ein Wahrheitsministerium, wie auch Markus
    > > Kompa auf Telepolis vorschlägt: www.heise.de
    >
    > Nö, wir brauchen einfach einen Mechanismus, mit dem man einerseits sehr
    > schnell Beiträge mit Fake-News, Beleidigungen, Verleumdungen etc. aus den
    > sozialen Medien bekommt, der andererseits aber auch nicht für
    > Meinungszensur missbraucht werden kann. Mir schwebt da spontan ein System
    > ähnlich wie bei Wikipedia vor, wo Beiträge auch explizit als umstritten bzw
    > nicht belegt gekennzeichnet werden können. So könnten Facebook-Beiträge
    > z.B. mit einem grünen Banner markiert werden, wenn sie mit Quellen belegt
    > sind, oder mit einem dicken roten Banner wenn z.B. die Person, über die
    > berichtet wird, der dortigen Darstellung widerspricht. Das ganze bleibt
    > dann, bis z.B. eine gerichtliche Entscheidung vorliegt, oder der/die
    > Betroffene eine Aussage klar widerlegen kann o.d.gl.
    >
    > Gruß
    > Tantalus

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass z.B. Quellenangaben hier weiterhelfen. Die sind ja bereits heute meist dabei, nur zeigen die dann auf Compact-Online und Konsorten. Damit ist man keinen Schritt weiter.
    Und wenn eine Meldung eine Person schlecht darstehen lässt, wird die wohl auch schnell wiedersprechen, unabhängig vom Wahrheitsgehalt. Da lassen sich dann wieder schnell über andere Quellen andere Darstellungen belegen.

  4. Re: Wahrheitsministerium

    Autor: Tantalus 13.12.16 - 16:47

    Brainfreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich kann mir nicht vorstellen, dass z.B. Quellenangaben hier weiterhelfen.
    > Die sind ja bereits heute meist dabei, nur zeigen die dann auf
    > Compact-Online und Konsorten.

    Nun, im konkreten Fall von R. Künast hätte es geholfen, denn die angebliche Quelle hat ja auch ausdrücklich widersprochen.

    > Damit ist man keinen Schritt weiter.

    IMHO einen kleinen schon, wenn der Artikel immer noch als "umstrittten" merkiert ist. In dem Fall muss widerum eben die Quelle geprüft werden, und ggf deren Quelle.

    > Und wenn eine Meldung eine Person schlecht darstehen lässt, wird die wohl
    > auch schnell wiedersprechen, unabhängig vom Wahrheitsgehalt. Da lassen sich
    > dann wieder schnell über andere Quellen andere Darstellungen belegen.

    Möglich, aber was wäre Dein Vorschlag?

    Gruß
    Tantalus

    ___________________________

    Man sollte sich die Ruhe und Nervenstärke eines Stuhles zulegen. Der muss auch mit jedem Arsch klarkommen.

  5. Re: Wahrheitsministerium

    Autor: Brainfreeze 13.12.16 - 16:53

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Brainfreeze schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Ich kann mir nicht vorstellen, dass z.B. Quellenangaben hier
    > weiterhelfen.
    > > Die sind ja bereits heute meist dabei, nur zeigen die dann auf
    > > Compact-Online und Konsorten.
    >
    > Nun, im konkreten Fall von R. Künast hätte es geholfen, denn die angebliche
    > Quelle hat ja auch ausdrücklich widersprochen.

    > > Damit ist man keinen Schritt weiter.
    >
    > IMHO einen kleinen schon, wenn der Artikel immer noch als "umstrittten"
    > merkiert ist. In dem Fall muss widerum eben die Quelle geprüft werden, und
    > ggf deren Quelle.

    > > Und wenn eine Meldung eine Person schlecht darstehen lässt, wird die
    > wohl
    > > auch schnell wiedersprechen, unabhängig vom Wahrheitsgehalt. Da lassen
    > sich
    > > dann wieder schnell über andere Quellen andere Darstellungen belegen.
    >
    > Möglich, aber was wäre Dein Vorschlag?
    Das Problem ist, ich habe auch keinen guten Vorschlag zu Lösung. Im Moment sehe ich als einzige wirklich demokratische Möglichkeit nur die Justiz, die hier mit entsprechenden Resourcen eine unabhängige Instanz bilden müsste, die schnell genug zu einem verwertbaren Ergebnis kommt. Aber das ist nicht wirklich realistisch.

    > Gruß
    > Tantalus

  6. Re: Wahrheitsministerium

    Autor: Lagganmhouillin 13.12.16 - 17:35

    Brainfreeze schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Das Problem ist, ich habe auch keinen guten Vorschlag zu Lösung. Im Moment
    > sehe ich als einzige wirklich demokratische Möglichkeit nur die Justiz, die
    > hier mit entsprechenden Resourcen eine unabhängige Instanz bilden müsste,
    > die schnell genug zu einem verwertbaren Ergebnis kommt. Aber das ist nicht
    > wirklich realistisch.

    Blöderweise sind solche Dinge (meistens) eben genau kein Fall für die Justiz, weil sie unter das Recht auf freie Meinungsäußerung fallen. (Steht auch im Artikel von Herrn Kompa.) Deswegen wird ja jetzt darüber gestritten. Dinge, die schon jetzt unter das Strafrecht fallen, sind ja jetzt schon klar: da kann man auf juristischem Weg die diversen Hoster dazu zwingen, die Inhalte vom Netz zu nehmen. Aber das ist eben nur ein Teil der Aussagen. Wenn z.B. jemand in der Fratzenschwarte Verschwörungstheorien zu Chemtrails postet, dann ist das zwar definitiv nicht wahr, aber eine juristische Handhabe gibt es dazu nicht, weil das unter das oben erwähnte Recht fällt.

  7. Re: Wahrheitsministerium

    Autor: Nikolai 13.12.16 - 17:50

    > Blöderweise sind solche Dinge (meistens) eben genau kein Fall für die
    > Justiz, weil sie unter das Recht auf freie Meinungsäußerung fallen.

    Darum geht es hier NICHT! Auch wenn ihr das immer wieder behauptet! Erschreckend wie sich Täter immer wieder als Opfer darstellen.

  8. Re: Wahrheitsministerium

    Autor: KTVStudio 13.12.16 - 19:00

    Dann ist doch alles rechtlich geklärt?

  9. Re: Wahrheitsministerium

    Autor: mnementh 14.12.16 - 09:42

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lagganmhouillin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Genau, wir brauchen unbedingt ein Wahrheitsministerium, wie auch Markus
    > > Kompa auf Telepolis vorschlägt: www.heise.de
    >
    > Nö, wir brauchen einfach einen Mechanismus, mit dem man einerseits sehr
    > schnell Beiträge mit Fake-News, Beleidigungen, Verleumdungen etc. aus den
    > sozialen Medien bekommt, der andererseits aber auch nicht für
    > Meinungszensur missbraucht werden kann. Mir schwebt da spontan ein System
    > ähnlich wie bei Wikipedia vor, wo Beiträge auch explizit als umstritten bzw
    > nicht belegt gekennzeichnet werden können. So könnten Facebook-Beiträge
    > z.B. mit einem grünen Banner markiert werden, wenn sie mit Quellen belegt
    > sind, oder mit einem dicken roten Banner wenn z.B. die Person, über die
    > berichtet wird, der dortigen Darstellung widerspricht. Das ganze bleibt
    > dann, bis z.B. eine gerichtliche Entscheidung vorliegt, oder der/die
    > Betroffene eine Aussage klar widerlegen kann o.d.gl.
    >
    Das ist ein viel sinnvollerer Vorschlag als all das andere Gemauschel. Und ich glaube man kann gut damit leben, wenn all die Privatposts als unbelegt gekennzeichnet sind.

    EDIT: Da so eine Validierung nicht billig ist (reale Menschen müssen das checken) kann Facebook sogar Geld damit verdienen. Nur Premiumaccounts können etwas validieren lassen oder die Validierung kostet extra.



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 14.12.16 09:44 durch mnementh.

  10. Re: Wahrheitsministerium

    Autor: Ichdenkeselbst 14.12.16 - 11:40

    Tantalus schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Lagganmhouillin schrieb:
    > ---------------------------------------------------------------------------
    > -----
    > > Genau, wir brauchen unbedingt ein Wahrheitsministerium, wie auch Markus
    > > Kompa auf Telepolis vorschlägt: www.heise.de
    >
    > Nö, wir brauchen einfach einen Mechanismus, mit dem man einerseits sehr
    > schnell Beiträge mit Fake-News, Beleidigungen, Verleumdungen etc. aus den
    > sozialen Medien bekommt, der andererseits aber auch nicht für
    > Meinungszensur missbraucht werden kann. Mir schwebt da spontan ein System
    > ähnlich wie bei Wikipedia vor, wo Beiträge auch explizit als umstritten bzw
    > nicht belegt gekennzeichnet werden können. So könnten Facebook-Beiträge
    > z.B. mit einem grünen Banner markiert werden, wenn sie mit Quellen belegt
    > sind, oder mit einem dicken roten Banner wenn z.B. die Person, über die
    > berichtet wird, der dortigen Darstellung widerspricht. Das ganze bleibt
    > dann, bis z.B. eine gerichtliche Entscheidung vorliegt, oder der/die
    > Betroffene eine Aussage klar widerlegen kann o.d.gl.
    >
    > Gruß
    > Tantalus

    Diesen Mechanismus gibt es bereits, nennt sich Justiz. Dort können und werden Beleidigungen angezeigt und ggf. verfolgt. Alles andere sind Meinungen und erlaubt. Wenn diese Meinungen der Regierung nicht passen hilft bessere und wahrheitsgemäße Aufklärung sowie Schulbildung. Damit könnten sich die Menschen die Medienkompetenz erarbeiten die man heute benötigt in einem Umfeld das vor Propaganda, Manipulation und Einseitigkeit nur so strotzt.
    Aber genau da liegt das Problem, nicht wahr?
    Übrigens Wikipedia hier als Beispiel zu bringen..., das ist weit jenseits allem was man naiv nennen mag. Allein am Beispiel des Herrn Ganser sieht man, daß schon länger in Wikipedia zensiert, gelogen und verleumdet wird was das Zeug hält.

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