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Fake News vs. Satire

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  1. Fake News vs. Satire

    Autor: schap23 25.07.17 - 19:08

    Ich habe den Beitrag der Jungen Union nicht gesehen. Aber der Beschreibung nach sieht es doch so aus, als würde auf der einen Seite das was gesagt (bzw. getweetet) wurde stehen und dem gegenübergestellt, das was die Junge Union als das Gemeinte annimmt. Für mich ist das keine Fake News sondern ein, vielleicht weniger gelungener, Beitrag, der unter Satire etc. fällt.

    Ansonsten solle die die Grinsekatze nicht so anstellen. Was da jeden Tag an Unterstellungen bezüglich der Kanzlerin kommt, ohne Rücksicht darauf, daß auch SPD-Minister davon betroffen sind, ist auch nicht feinfühliger. Wer austeilt, der muß auch einstecken können, sagt man.

  2. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: teenriot* 25.07.17 - 19:31

    Das war keine Satire. Das war schlicht Verleumdung. Die SPD hat nicht umsonst Recht bekommen. Es wurde extra ein Fake-Twitter-Account angelegt um ein Echtheit vorzutäuschen, dass es sich tatsächlich um eine Aussage von Martin Schulz handle..

    Edit: OK, war doch nur eine Bildmanipulation



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.07.17 19:36 durch teenriot*.

  3. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: thecrew 25.07.17 - 20:15

    schap23 schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Ich habe den Beitrag der Jungen Union nicht gesehen. Aber der Beschreibung
    > nach sieht es doch so aus, als würde auf der einen Seite das was gesagt
    > (bzw. getweetet) wurde stehen und dem gegenübergestellt, das was die Junge
    > Union als das Gemeinte annimmt. Für mich ist das keine Fake News sondern
    > ein, vielleicht weniger gelungener, Beitrag, der unter Satire etc. fällt.
    >
    > Ansonsten solle die die Grinsekatze nicht so anstellen. Was da jeden Tag an
    > Unterstellungen bezüglich der Kanzlerin kommt, ohne Rücksicht darauf, daß
    > auch SPD-Minister davon betroffen sind, ist auch nicht feinfühliger. Wer
    > austeilt, der muß auch einstecken können, sagt man.

    Kommt immer drauf an wie es gemacht wird. Ich sehe hier allerdings auch schon eine Grenze. Weil ich nicht einfach jemandem etwas in den Mund legen kann und das ganze dann als "Echt" vortäuschen kann (ala Screenshot Beweis). Um damit dann noch "Stimmung" zu machen.

  4. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: divStar 25.07.17 - 21:11

    Satire. Außerdem bezog sich das weniger auf Schulz als Person denn als Politiker. Und das müsste die Politik aushalten. Aber es ist deutlich wofür das Gesetz gemacht wurde. Meinungsfreiheit... Dass ich nicht lache...



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 25.07.17 21:11 durch divStar.

  5. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: Buddhisto 25.07.17 - 21:30

    Imho sollte Satire als solche deutlich erkennbar sein. Und weiter denke ich nicht das es angemessen ist wenn eine Partei, bzw eine Fraktion derselben, Satire über Personen verbreitet.

    So long....

  6. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: HorkheimerAnders 25.07.17 - 23:08

    Was ist denn so schlimm an Fake News oder Satire? Das ist ja als ob man die gesamte Demokratie vergessen kann, sobald man sich nicht selbst ein Bild machen kann. Also sobald man eben nicht Menschen vertraut, die man nicht kennt, die persönlich trifft und die gar keienen Einfluss haben.

    Ok warum ist der Förderalismus dann verschrien, der Bürgermeister hat weniger Wahlbeiteilung als der Bund..... in %?

    Weil wir an die Mattscheine glauben! Eher noch als Gott!

  7. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: Solarix 25.07.17 - 23:48

    Es muss klar als Satire gekennzeichnet/erkannt werden.
    Wenn ich wie eine Abofallenwebseite ein Original nachbaue und da dann meinen eigenen erstunkenen Mist reinpacke, dann ist es Verleumdung.

    Wäre das eine eigenständige Karikatur gewesen bspw, dann wäre das offensichtlich als Satire erkenntlich gewesen.

    Die JU wie ich sie durch einige Paradebeispiele kennengelernt habe ist leider der AfD sowohl vom Stil als auch der Ideologie wesentlich näher als der CDU.

  8. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: throgh 26.07.17 - 08:11

    Was daran schlimm ist? Nicht besonders viel, sofern die Menschen selbst nachdenken (wollen). Und genau da beginnt das Problem: Hast du schon mit Menschen diskutiert, die diese Nachrichten für bare Münzen nehmen? Ich schon und es ist sehr müßig das zu widerlegen. Es könnte ja gelöscht worden sein beispielsweise. Das kann man nur schwer widerlegen sofern man nicht selbst ein Bildschirmfoto vorweisen kann. Und das Üble dabei: Man dreht sich im Kreis denn während man noch über diese eine Angelegenheit spricht erscheinen weitere, unzählige Meme-Bilder, konstruierte Geschichten, Blogbeiträge vermeintlicher Aufklärer und Beiträge in sozialen Netzwerken - ach ja, Videos sog. Aufklärer (egal ob nun "Patriot / Nationalist" oder "liberaler Freigeist", es sollte bei der Wahrheit bleiben) nicht zu vergessen.

    Das Netzwerkdurchsetzungsgesetz? Nun das ist weiterhin vollkommen überflüssig wie auch gefährlich. Viel eher sollte man einen Appell an die Menschen schicken sich mehr Medienkompetenz anzueignen und pro-aktiv nachzufragen, kritisch zu beleuchten und so Demagogie ganz simpel zu demaskieren statt sich in ihr Fahrwasser zu begeben. Und darin besteht die Gefahr: Es bleibt bei Emotionen und wird nicht mit Fakten belegt. Übrigens ist die hier in dem Artikel beschriebene Reaktion auch totaler Unsinn: Ich bin jetzt kein Freund der CSU oder der Jungen Union, aber die SPD hat ebenso genügend Aussagen, deren Wahrheitsgehalt man zumindest anzweifeln dürfte. Wie wäre es denn mit einer Konversation auf Augenhöhe statt Pauschalaussagen oder das Verbot per Gesetz, Herr Schulz?



    1 mal bearbeitet, zuletzt am 26.07.17 08:19 durch throgh.

  9. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: Palerider 26.07.17 - 08:48

    Weder noch: es ist keine Fake News, da ersichtlich ist, dass es sich nicht um einen echten Tweet von Schulz handelt sondern um das, was die JU in seine Äußerung hereininterpretiert. Das wiederum ist keine Satire sondern nur eine dumme Unterstellung, die die SPD locker kontern könnte. Stattdessen geht sie gerichtlich dagegen vor. Das ist peinlich für beide Seiten.

  10. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: ohneNamen 26.07.17 - 08:59

    Die JU führt das konsequent fort, was der Altvater Seehofer schon seit jeher betreibt: Fischen in braunen Gewässern. Für eben dieses Klientel sind die Linken und insbesondere die Linksautonomen ein rotes Tuch und mit der Medienkompetenz haben es diese Leute leider meistens auch nicht so.

    Ich will nicht wissen wie oft dieses Bild schon in einschlägigen Gruppen geteilt wurde und die einfältigen Geister in ihrem eingeschränkten Weltbild bestärkt hat.

  11. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: Bassa 26.07.17 - 09:05

    Genau das ist die Gefahr von "Satire darf alles".
    Wenn man ein Deckmäntelchen drüber wirft, ändert sich nix. Und nichts anderes ist der Satire-Begriff für solche Leute. Ich kann mir die Empörung schon vorstellen, wenn ein Fake-Horst-Seehofer für die Kollaboration - pardon Koalition - mit der AfD eintritt, weil Rechtsextremismus in Deutschland ja völlig übertrieben dargestellt wird.

  12. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: der_wahre_hannes 26.07.17 - 09:05

    Palerider schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Weder noch: es ist keine Fake News, da ersichtlich ist, dass es sich nicht
    > um einen echten Tweet von Schulz handelt

    Ist es so ersichtlich? Es ist Schulz' Twitter-Account, mit blauem Haken. Woran soll der unbedarfte, der Twitter nur aus der Zeitung und dem TV kennt jetzt erkennen, dass es kein echter Tweet von Schulz ist?

  13. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: divStar 26.07.17 - 09:08

    ohneNamen schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die JU führt das konsequent fort, was der Altvater Seehofer schon seit
    > jeher betreibt: Fischen in braunen Gewässern. Für eben dieses Klientel sind
    > die Linken und insbesondere die Linksautonomen ein rotes Tuch und mit der
    > Medienkompetenz haben es diese Leute leider meistens auch nicht so.
    >
    > Ich will nicht wissen wie oft dieses Bild schon in einschlägigen Gruppen
    > geteilt wurde und die einfältigen Geister in ihrem eingeschränkten Weltbild
    > bestärkt hat.

    Das ist irrelevant. Was relevant ist, ist, dass das keine Fakenews sind. Und selbst wenn: sie gehen nicht gegen die Person Schulz - der ja privat ein dufter Typ sein könnte - sondern gegen den Politiker Schulz. Schon komisch, dass da das frisch gebaute NetzDG verwendet wird - aber war ja klar wofür es da ist...

  14. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: Fatal Fallacy 26.07.17 - 10:11

    divStar schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Satire. Außerdem bezog sich das weniger auf Schulz als Person denn als
    > Politiker. Und das müsste die Politik aushalten. Aber es ist deutlich wofür
    > das Gesetz gemacht wurde. Meinungsfreiheit... Dass ich nicht lache...

    Was hat das Netzwerkdurchsetzungsgesetz nun mit einer von Schulz erwirkten einstweiligen Verfügung aufgrund der Verletzung von Persönlichkeitsrechten zu tun?

    Der Argumentation, dass die von der JU suggerierte Aussage eben doch auf Schulz als Person denn als Politiker abzielt, konnte das LG Hamburg ja offensichtlich folgen.

    Die JU wäre wohl besser gefahren, nicht Herr Schulz persönlich die Aussage unterzuschieben zu versuchen, sondern allgemein der SPD.

    "Die SPD" - ähnlich abstrakt wie "die Politik" - müsste und würde das dann auch aushalten wie du so schön forderst.

  15. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: Solarix 26.07.17 - 10:12

    divStar schrieb:
    > -----
    > Alle Politiker sind doof

    Jegliche Einwände deinerseits, dass obiges Zitat nicht von dir stammt sind irrelevant, da es ja keine Fakenews ist.
    Ich habe nichts gegen die Person divStar, nur gegen den Forumskommentator.
    Schon komisch, dass das NetzDG noch gar nicht in Kraft getreten ist und somit hier gar nicht angewendet wurde/werden konnte.

    Hier wurde einfach total altmodisch und traditionell auf Verleumdung geklagt und gewonnen.

    BTW, dein Post zeigt herrlich auf warum es wichtig ist sowas zu unterbinden.
    Da werden verschiedene Unwahrheiten fröhlich miteinander verknüpft und so getan als ob man die absolute Wahrheit inne hätte.

  16. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: Bujin 26.07.17 - 11:40

    Wenn doch @therealMartinSchulz zu sehen war statt @MartinSchulz ist es eindeutig Satire. Verleumdung ist wenn man @MartinSchulz Tweet gefälscht hätte. Ich denke das Problem hier ist dass die zuständigen Behörden keine Ahnung von Twitter haben (wollen).

  17. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: thecrew 26.07.17 - 12:40

    HorkheimerAnders schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Was ist denn so schlimm an Fake News oder Satire? Das ist ja als ob man die
    > gesamte Demokratie vergessen kann, sobald man sich nicht selbst ein Bild
    > machen kann. Also sobald man eben nicht Menschen vertraut, die man nicht
    > kennt, die persönlich trifft und die gar keienen Einfluss haben.
    >
    > Ok warum ist der Förderalismus dann verschrien, der Bürgermeister hat
    > weniger Wahlbeiteilung als der Bund..... in %?
    >
    > Weil wir an die Mattscheine glauben! Eher noch als Gott!

    Es wird halt Schlimm wenn es zur Verleumdung wird.

    Sagen wir mal ich nehme ein Foto von dir und schreibe "Gesuchter Pädokrimineller" drunter und hänge es auf. Just a prank bro? Satire? Oder doch eher Fakenews?

  18. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: Palerider 26.07.17 - 13:16

    >
    > Ist es so ersichtlich? Es ist Schulz' Twitter-Account, mit blauem Haken.
    > Woran soll der unbedarfte, der Twitter nur aus der Zeitung und dem TV kennt
    > jetzt erkennen, dass es kein echter Tweet von Schulz ist?

    Der 'echte' tweet steht dort mit der Überschrift 'Was Schulz twittert' darunter mit der Überschrift 'Was Schulz vor hat' der falsche mit dem identischen Datum. Ich habe auch noch nie twitter genutzt und sehe es auf den ersten Blick, man muss nur lesen können.

  19. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: theFiend 26.07.17 - 13:40

    Letztlich wird es seinen Grund haben das ein Gericht dem Unterlassungsantrag stattgegeben hat. Über den Rest kann man dann ewig diskutieren ohne sich zu einigen...

  20. Re: Fake News vs. Satire

    Autor: Palerider 26.07.17 - 14:13

    Klar hat es das. Der 'falsche' tweet ist ja nichts anderes als eine dreiste Unterstellung - nur eben keine 'fake news' und keine Satire.
    Ich habe nicht gesagt, dass das Gericht falsch gehandelt hat. Es wäre nur seitens der SPD deutlich schlauer gewesen souverän mit Argumenten zu reagieren statt mit rechtlichen Schritten.

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