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Der Telekom-Kunde zahlt für die Bandbreite von Entertain

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  1. Der Telekom-Kunde zahlt für die Bandbreite von Entertain

    Autor: Anonymer Nutzer 04.04.13 - 17:08

    Der Verbrauch an Kapazität wird halt über die gebuchten Services abgegolten.

    Die Netzkapazität ist derzeit noch nicht unendlich,
    daher der Ansatz der Telekom (und Anderer).

    Auch die gesamte Technik der ursprünglichen Telefontechnik beruhte genau darauf,
    dass nicht alle Teilnehmer gleichzeitig telefonieren wollen.
    Nur so hat's funktioniert.

    Internet wird heute und in Zukunft im Gegensatz dazu viel intensiver genutzt,
    entsprechend muss in weitere Kapazitäten investiert werden.
    Kostet halt Geld .... das übliche Mühlsal.

    Wenn in einer Wohnanlage ein Mieter 24/7 das Wasser vollaufgedreht laufen läßt,
    es aber nur eine begrenzte Durchflussmenge zu der Hausanlage zur Verfügung steht,
    und die Wasserkosten pauschal auf alle Bewohner umgelegt werden,
    dann kommen auch da Fragen auf.

  2. Re: Der Telekom-Kunde zahlt für die Bandbreite von Entertain

    Autor: ccc 04.04.13 - 17:15

    Netzneutralität und eigene Dienste im Netz vertragen sich nur wenn gesetztlich geregelt. Da jedes Unternehmen, spezielle AG´s, auf Gewinnmaximierung ausgerichtet sind, hilft keine andere Variante. Jedes Unternehmen wird versuchen möglichst viel für sich selber herraus zu holen und nur die notwendigen (bzw. gesetzlich vorgeschriebenen) "Geschenke" an die "Konkurenz" zu machen.

    Da sehe ich absolut keine Alternative. Ist ja verständlich aus Firmensicht, aber das Internet hat heute eine absolut wichtige Position bzgl. Kommunikation und Wissensvermittlung. Das sollte geschützt werden, auch auf Kosten der "freien" Wirtschaft.

    Im Zweifelsfall müssen dann die Unternehmen halt über Preissteigerungen arbeiten. Nicht schön für sie, aber aus meiner Sicht, die einzige "saubere" Variante.

    Mal sehen wo es hin geht.

    Andreas

  3. Re: Der Telekom-Kunde zahlt für die Bandbreite von Entertain

    Autor: wmayer 04.04.13 - 17:39

    Verschiedene Tarife gibt es bereits mit "verschiedenem Wasserrohrdurchmesser".
    Auch generelle Volumentarife wären kein Problem. Das Problem ist, dass einige Dienste dann von dem Volumen abgezogen werden, andere nicht.

  4. Re: Der Telekom-Kunde zahlt für die Bandbreite von Entertain

    Autor: ccc 04.04.13 - 17:46

    Über Volumen kann man reden, wenn man solche Tarife dann nicht als FLATRATE vermarkten will. Ein Anbieter der so was macht wird nie freiwillig netzneutral sein.

  5. Flatrate, hochauflösendes Video

    Autor: Anonymer Nutzer 04.04.13 - 18:28

    Ja, so isses.

    Als Flatrate wird uns heute vieles verkauft,
    besonders wenn es um Daten via Mobilfunk geht.

    Flatrate heißt dann ab xy Megabytes:
    Geht gerade noch so für e-mails.

    Praktisch bin ich mit VDSL 50 noch nie an die 200 GB gestoßen.

    Bislang reicht es locker, allerdings betreibe ich ja auch keinen Server und fahre auch keine gigantischen Backups auf Cloud-Systeme oder streame irgendetwas live ins Internet.

    ===================================

    Allerdings:
    Übertragene Volumina könnten künftig mal ein echtes Thema werden
    wenn sich 4k mal auf breiter Front durchsetzt.

    Eine randvolle BluRay kommt heute ja schon mal auf maximal 50 Gigabyte.

    4k Video im Original-Format online zu genießen stellt da ganz neue Herausforderungen auf. Ich denke, darauf reagieren die Telekoms dieser Welt schon heute.

    Wenn diverse Online-Services 4k Inhalte anbieten, dann könnte es schon mal ein bisschen eng werden im Internet.

    Die Telekom (oder andere Provider) können ihre Server mit 4k Inhalten ja näher bei ihren Kunden aufstellen, das belastet die Infrastruktur weniger.

    Wenn Lovefilm jedoch 4k quer über den Planeten streamen will, dann fragt sich wie man das bewerkstelligen will.

    Letztlich muss die Infrastrukur des Internets noch gewaltig aufgebohrt werden.
    Bleibt die Frage: Wer zahlt?

  6. Re: Flatrate, hochauflösendes Video

    Autor: ccc 05.04.13 - 11:16

    Zahlen wird schlußendlich der Kunde. Ist in der Privatwirtschaft immer so. Beim Staat sonst der Steuerzahler.
    Ist aber ok. Die Leistung kommt ja dann auch an.

    Problematisch ist immer nur, das der Anbieter dem Kunden noch Dienste/Kosten unterschieben will, die dieser weder will noch braucht. Wenn ein ISP absolut klar aufschlüsselt welche Leistungen er bietet und welche nicht (UND ES ALTERNATIVE ANBIETER GIBT) dann habe ich prinzipiell nichts dagegen. Das ist aber aktuell absolut nicht der Fall.

  7. Re: Flatrate, hochauflösendes Video

    Autor: Anonymer Nutzer 06.04.13 - 22:45

    ccc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Zahlen wird schlußendlich der Kunde. Ist in der Privatwirtschaft immer so.
    > Beim Staat sonst der Steuerzahler.
    > Ist aber ok. Die Leistung kommt ja dann auch an.

    Zahlen müssen wir, so der so ....

    Ansonsten hätte ich nichts dagegen wenn der Staat da mal ein bisschen mithilft.
    Ist ja auch Infrastruktur.
    Schlecht versorgte Gebiete müsste man quer-subventionieren.


    >
    > Problematisch ist immer nur, das der Anbieter dem Kunden noch
    > Dienste/Kosten unterschieben will, die dieser weder will noch braucht.

    So war es schon immer ...

    > Wenn ein ISP absolut klar aufschlüsselt welche Leistungen er bietet und welche
    > nicht (UND ES ALTERNATIVE ANBIETER GIBT) dann habe ich prinzipiell nichts
    > dagegen.

    Absolute klare Transparenz ...

    Tja, die Mobilbranche hat gerade da viel erfunden was es praktisch unmöglich macht sich vollständig zu orientieren ....

    Die haben da garantiert Experten aus der Versicherungsbranche angeheuert damit garantiert nichts richtig vergleichbar wird. So was muss vermieden werden.

    Kabel-Anbieter sind auch sehr gelehrig.


    > Das ist aber aktuell absolut nicht der Fall.

    So isses ....

  8. Re: Der Telekom-Kunde zahlt für die Bandbreite von Entertain

    Autor: _2xs 08.04.13 - 11:27

    cicero schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Die Netzkapazität ist derzeit noch nicht unendlich,
    > daher der Ansatz der Telekom (und Anderer).
    >

    Nein, der Ansatz der Telekom war, sich das Geld von den Diensteanbietern zu holen für die Durchleitung der Daten.
    Damit sind sie aber bei Google/Youtube gescheitert und nun versuchen sie es bei den Kunden.

  9. Re: Der Telekom-Kunde zahlt für die Bandbreite von Entertain

    Autor: nasowas 08.04.13 - 16:27

    ccc schrieb:
    --------------------------------------------------------------------------------
    > Netzneutralität und eigene Dienste im Netz vertragen sich nur wenn
    > gesetztlich geregelt. Da jedes Unternehmen, spezielle AG´s, auf
    > Gewinnmaximierung ausgerichtet sind, hilft keine andere Variante.

    Schmarotzende Kunden sind auf Schadensmaximierung auf Kosten der Allgemeinheit ausgerichtet und wollen das gesetzlich garantiert haben.

  10. Re: Der Telekom-Kunde zahlt für die Bandbreite von Entertain

    Autor: Darkerer 11.04.13 - 17:12

    "Der Verbrauch an Kapazität wird halt über die gebuchten Services abgegolten."
    Das ist lüge Nummer 1. wen Entertain 16 viel genutzt wird dann verbraucht das mehr Datenvolumen als eine viel genutzte 200.000 Leitung der Telekom dank Datendrossel. Ist aber deutlich Teurer. kurz gesagt eine Minderheit muss also die Entertain Nutzer Subventionieren.

    "Internet wird heute und in Zukunft im Gegensatz dazu viel intensiver genutzt,
    entsprechend muss in weitere Kapazitäten investiert werden.
    Kostet halt Geld .... das übliche Mühlsal."

    Das ist richtig, Aber den ausbauen Finanziert nicht die Telekom sonder die Gemeinden. Die Telekom kassiert nur.

    Und in Übrigen eine Leitung die nicht genutzt wird Kostet genauso viel wie eine Leitung die zu 100% ausgelastet ist.
    Mach mal den versuch und übertrage mal mit deine wlan oder lan zuhause mal 10TB und du wirst feststellen das es dich nicht kostet. Oder messe mal den Strom an diene Router und sage mir ob er mehr Strom benötigt wenn er statt 10% zu 100% ausgelastet wird.

    "Wenn in einer Wohnanlage ein Mieter 24/7 das Wasser vollaufgedreht laufen läßt,
    es aber nur eine begrenzte Durchflussmenge zu der Hausanlage zur Verfügung steht,
    und die Wasserkosten pauschal auf alle Bewohner umgelegt werden,
    dann kommen auch da Fragen auf."

    Der Vergleich Hinkt. Da Datenübertragung keine kosten verursacht. beim Wasser ist es anders.

    "Die Netzkapazität ist derzeit noch nicht unendlich,
    daher der Ansatz der Telekom (und Anderer)."

    muss sie auch nicht da selbst mit einer 200.000 nicht unendlich gesaugt werden kann. sondedr nur maximal 200.000kb/s. Wer nur wenig Surft also 400GB im Monat der braucht so nicht so dick Leitungen der Nimmt einfach eine 16.000 Leitung . Oder kurz gesagt wer viel überträgt zahlt mehr als der der wenig Daten überträgt.

    Und in Übrigen selbst wenn alle Internet Nutzer nur 20 MB pro Nutzer im Jahr übertragen. Aber es alle gleichzeitig tun dann muss eine Kapazität her die genau so große ist wie wenn alle 24/7 100% nutzen.

  11. Re: Der Telekom-Kunde zahlt für die Bandbreite von Entertain

    Autor: crazypsycho 12.10.13 - 20:41

    > Schmarotzende Kunden sind auf Schadensmaximierung auf Kosten der
    > Allgemeinheit ausgerichtet und wollen das gesetzlich garantiert haben.

    Nur das es keine schmarotzenden Kunden gibt. Jeder Contentanbieter muss für seine Verbindung ans Internet bezahlen (auch die haben einen Provider).
    Die schmarotzen also nicht, sondern bezahlen für die Leistung die sie nutzen.

    Auch die Privatkunden der Telekom schmarotzen nicht. Die zahlen für ihre Bandbreite und nutzen sie halt aus.
    Und egal wieviel Traffic die verbrauchen, es kostet die Telekom immer gleich viel.

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